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frigo75
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14. Juli 2012 09:56
Hallo. Wie sichere ich am geschicktesten meine Ubuntu-Installation.
Gibt es ein Programm ähnlich Acronis True Image/Easus Todo Backup? Derartiges nutze ich unter meiner Windows-Installation. "dd" wäre ja auch möglich, aber sicherlich etwas unelegant. Mir geht es in diesem Schritt nur darum das Betriebssystem an sich zu sichern (ohen Nutzerdaten) Ach ja, das Backup sollte auch ganz easy von einer Live-CD o.ä. wieder zurückspielbar sein... Sicherung meiner Daten/Dokumente:
Diese befinden sich auf einer ntfs-Partition (nicht in /home), die gemeinsam mit meiner Windows-Installation genutzt wird. Unter Windows mache ich alle 1-2 Wochen eine Ordnersynchronisation dieser Verzeichnisse mit einer zweiten Festplatte. Kann ich das unter Linux irgendwie automatisieren (evtl mit rsync), oder das so machen dass ich das auf Knopfdruck starten kann? Vielen Dank für eure Hilfe
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agschaal
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14. Juli 2012 10:16
Da auch ich großen wert auf die Sicherung dar Daten habe kann ich folgendes empfehlen: - für die Sicherung der Systempartition (analog zu acronis) qt4-fsarchiver hier hast du eine live-cd und ein deb-Paket um die Partition im laufenden Betrieb zu sichern. Mach aber auch einmal eine mbr-Sicherung mit) http://sourceforge.net/projects/qt4-fsarchiver/files/Live-CD/ http://wiki.ubuntuusers.de/fsarchiver das system ist acronis nach meinem Dafürhalten bedeutend überlegen. Andre Nachtrag: Für die reine Datensicherung nutze ich luckybackup, einmal als root (aufruf mit gksudo) um /home, /etc, /var, und /opt zu sichern und luckybackup als user um meine Datenplatte auf eine ntfs, eine ext4 und eine nfs-platte zu synchronisieren. luckybackup nutzt rsync.
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redknight
Moderator & Supporter
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14. Juli 2012 10:28
frigo75 schrieb: "dd" wäre ja auch möglich, aber sicherlich etwas unelegant.
Kommt drauf an. dd ist ein Standardtool, das in jeder Distribution (und auch meines Wissens nach in jeder LiveCD) enthalten ist. ein DD-Image kannst Du aus nahezu jeder Umgebung zurückspielen. Sicherung meiner Daten/Dokumente:
Diese befinden sich auf einer ntfs-Partition (nicht in /home), die gemeinsam mit meiner Windows-Installation genutzt wird. Unter Windows mache ich alle 1-2 Wochen eine Ordnersynchronisation dieser Verzeichnisse mit einer zweiten Festplatte. Kann ich das unter Linux irgendwie automatisieren (evtl mit rsync), oder das so machen dass ich das auf Knopfdruck starten kann?
Klar kannst Du. Ich halte rsync für eine sehr gute Lösung mit nur wenigen Schwächen. EIn rsync-Skript kannst Du
zeitgesteuert ausführen mit Cron beim anstecken eines Backupmediums ausführen lassen mit udev als Starter in einem Menü hinterlegen
Das sollte sicherlich reichen Das Wiki hat unter Datensicherung auch ein paar Vorlagen für rsync-Backupskripte, die Du nur leicht an deine Bedürfnisse anpassen musst. Zum grundlegenden Konzept noch zwei Dinge:
Alle 2 Wochen finde ich sehr knapp Du hast nur ein Backupmedium. Ich würde zwei einplanen und zB wochenweise wechselnd nutzen. So schließt Du aus, dass Vorfälle wie Spannungsspitzen im Stromnetz deinen PC UND dein Backup braten
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stenie
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14. Juli 2012 17:43
Also ich sichere mein System mit einer Acronis Boot CD auf einer ext. Festplatte (USB3). Und mit der QTFS4 ISO CD ! Aconis einmal im Monat.
QTFS alle 14 Tage. Meine Dokumente einmal die Woche Klappt wunderbar....!
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frigo75
(Themenstarter)
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21. Juli 2012 20:36
Hallo.
Vielen Dank für die Anregungen. Habe mir grsync installiert, und das erfüllt ganz genau meine Bedürfnisse was das wegsichern der Nutzerdaten angeht. So kann ich regelmäßig auf die 2. interne (und auch auf meine externe) Festplatte sichern. Genau so wollte ich das. Einmal eingerichtet, ein Knopfdruck, fertig, passt.
Mit dem Systembackup bin ich mir noch nicht ganz schlüssig.
Könnte ich denn ein "dd" im laufenden Betrieb machen?
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redknight
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22. Juli 2012 01:41
frigo75 schrieb: Könnte ich denn ein "dd" im laufenden Betrieb machen?
Du könntest schon. Aber du willst nicht. Denn unter Unix ist alles einen Datei, also auch file-locks von gerade geöffneten Dateien. Nach dem Zurückspielen wären viele Dienste der Meinung, sie würden laufen, weil ja noch Locks da sind. Das ist mehr als ungeeignet, weshalb man IMages, wenn überhaupt sinnvoll, nur von einer LiveCD aus macht.
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frigo75
(Themenstarter)
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22. Juli 2012 08:48
Ja ok, fällt also aus wegen ist nicht.
Finde es nur unheimlich praktisch, wenn man im laufenden Betrieb sichern kann wie zB bei Acronis.
Fällt jemandem da was ein?
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agschaal
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22. Juli 2012 09:00
Also ich mache das Systembackup im laufenden Betrieb mit dem qt4-fsarchiver, Ich muss so etwa alle 14 Tage zurückspielen und hatte noch nie Probleme. Es geht also. Allerdings sollte man bei der Sicherung nicht gerade Software installieren. Andre Du musst dazu das deb-Paket vom qt4-fsarchiver installieren, das ist für genau diesen Zweck gemacht. Zurückspielen geht nur über CD-Booten.
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redknight
Moderator & Supporter
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22. Juli 2012 09:06
frigo75 schrieb: Finde es nur unheimlich praktisch, wenn man im laufenden Betrieb sichern kann wie zB bei Acronis.
Ein richtige Image der Betriebssystempartition konnte bei meinen letzten ernsthaften Versuchen auch nicht im laufenden Betrieb erstellt werden, aber ist ne Weile her. Ein Image ist aber in sich auch kein Backup, sondern nur Desaster recovery, das hat man nur der schnellen/bequemen Wiederherstellung wegen. Fällt jemandem da was ein?
Je nachdem, was du erreichen willst. MIt einem LVM als Unterbau (oder ZFS oder BTRfs als Dateisystem) kannst Du im laufenden Betrieb Snapshots erstellen, die du im Fall von ZFS sogar auf einem anderen Datenträger speichern kannst. Das finde ich persönlich wesentlich eleganter als das ganze Imaging-Gehupe
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