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DrScott
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Verfasst: 18. Januar 2010 21:57
Hallo zusammen, Ich beobachte folgenden Effekt, den ich gleich an einem Beispiel beschreibe, damit möglichst viele dies auch mal testen können. Es betrifft nur Systeme mit Wireless-Chip der N-Generation (802.11n, 300MBit). Es spielt aber keine Rolle, ob der AP dies unterstützt oder nicht. Einen längere Zeit dauernden Download starten. Mit der "Systemüberwachung" den Netzwerkverkehr beobachten.
Ich beobachte nun regelmäßig, alle 2 Minuten einen totalen Einbruch in der Übertragungsrate für ca. 5 Sekunden. Wohlgemerkt: Die Verbindung bleibt bestehen. So wie ich das bisher sehe, hängt das mit dem regelmäßigen Scannen der Channels nach verfügbaren APs zusammen, die auch immer genau im Moment der Unterbrechung im syslog gemeldet werden (CTRL-EVENT-SCAN-RESULTS). Da es bei Draft-N anscheinend wesentlich mehr Channels gibt, dauert der gesamte Prozess auch länger. Da zum Scannen ein Wechseln der Channels notwendig ist, kann während dieser Zeit kein Datentransfer stattfinden. Soviel zu meiner Theorie. Nun interessiert mich natürlich, ob dies ein generelles draft-N Problem ist, oder doch ein Chipsatz/Treiberproblem. Daher bitte ich draft-N-Besitzer unter Euch, diesen Test einmal zu machen und hier die Ergebnisse - unter Angabe des Chipsatzes und des Treibers - zu veröffentlichen. Jetzt oder später sind natürlich auch bereits Lösungsansätze herzlich willkommen. Ich habe bisher nur diesen vagen Hinweis gefunden: https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/linux/+bug/460886/comments/11 Besonders störend empfinde ich den Effekt, wenn ich in einer Remoteshell arbeite und alle 2 Minuten im Arbeitsfluß unterbrochen werde... Das es auch anders geht zeigt - urgs - Windows...  Dann fange ich mal an: Chipsatz Atheros AR928X, Kernel 2.6.31-17-generic, Treibermodul ath9k (sowohl compat-wireless-2.6.33-rc1, als auch linux-backports-modules-wireless-karmic-generic 2.6.31.17.30): Problem nachvollziebar.
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binarious
Anmeldungsdatum: 12. Januar 2010
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Verfasst: 20. Januar 2010 20:45
Hi, kann ich nur bestätigen! Bei mir für ca. 10 Sekunden. Kernel: 2.6.31-17-generic
Modul: ar9170usb
AVM Fritz! WLAN USB Stick-N Gruß
binarious
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DrScott
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Verfasst: 20. Januar 2010 21:06
In diesem Bugreport ist das ganze treffend beschrieben: 373680 Demnach ist es also wirklich ein grundsätzliches 802.11n-Problem. Es gibt also folgende temporäre Lösungen:
Auf NetworkManager verzichten, stattdessen WICD oder iwconfig verwenden Den "Wagner Volanin" Patch verwenden (keine Scans, sobald Wlan verbunden) Kernel 2.6.32 installieren: Der Effekt ist hier noch spürbar aber schon besser.
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elektronenblitz63
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Verfasst: 20. Januar 2010 21:19
Hallo, die Backports mit dem aktualisierten Treiber für den ar9170usb sollen zumindest bei dem Fritz-Stick helfen.
sudo apt-get install linux-backports-modules-karmic
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DrScott
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Verfasst: 20. Januar 2010 21:39
elektronenblitz63 schrieb: Hallo, die Backports mit dem aktualisierten Treiber für den ar9170usb sollen zumindest bei dem Fritz-Stick helfen.
sudo apt-get install linux-backports-modules-karmic
Die halfen bei mir auch. Allerdings nur gegen viel häufigere Abbrüche. Und da waren es wirkliche Abbrüche. Mal sehen, was binarious dazu sagt.
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binarious
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Verfasst: 21. Januar 2010 07:57
Bei mir haben die Backports ebenfalls nur die Verbindungsabbrüche behoben.
Diese Einbrüche in der Geschwindigkeit kann ich trotzdem bestätigen.
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DrScott
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Verfasst: 24. Januar 2010 01:13
DrScott schrieb:
Wagner Volanin stellt diesen Patch auch in Form eines PPAs zur Verfügung: https://launchpad.net/~volanin/+archive/ppa Man kann also dieses PPA zu seinen Quellen hinzufügen, oder das entsprechende Paket "network-manager" direkt herunterladen und installieren. Ich habe mich für das Einbinden des PPAs entschieden. Damit ich aber nur dieses Paket aus dem PPA erhalte, habe ich noch folgende Pinning-Regel zur Datei /etc/apt/preferences hinzugefügt: Package: *
Pin: release o=LP-PPA-volanin
Pin-Priority: 400
Package: network-manager
Pin: release o=LP-PPA-volanin
Pin-Priority: 900
Das klappt. Ich bin kenne mich mit Pinning aber nicht so aus, weshalb ich nicht sagen kann, ob das so wasserdicht ist.
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binarious
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Verfasst: 3. Februar 2010 16:18
Vielen Dank, das werde ich direkt ausprobieren!
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binarious
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Verfasst: 24. Februar 2010 08:59
Die Geschwindigkeitseinbrüche habe ich mit dem Patch in den Griff bekommen. Allerdings fällt jetzt wieder gelegentlich die Verbindung aus...
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DrScott
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Verfasst: 24. Februar 2010 09:57
binarious schrieb: Allerdings fällt jetzt wieder gelegentlich die Verbindung aus...
Das kann ich bei mir nicht beobachten...
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DrScott
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Verfasst: 1. Mai 2010 19:39
Unter Lucid kann ich das anfangs beschriebene Verhalten nicht mehr beobachten. Alles scheint wunderbar zu laufen. Der Anbieter des PPAs hat auch davon gesprochen, dass mit Lucid sein PPA nicht mehr nötig sei. Er stellt seinen Patch dennoch auch für Lucid bereit. Für den Fall der Fälle... Jene, die obige Änderung an der Datei /etc/apt/preferences vorgenommen haben, möchte ich erinnern, diese wieder rückgängig zu machen (außer das PPA wird doch für Lucid aktiviert).
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binarious
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Verfasst: 1. Mai 2010 19:44
Hallo, bei 10.04 konnte ich die Probleme allerdings weiterhin beobachten.
Nach der Installation der Backports-wireless sind bis jetzt aber keine Aussetzer mehr vorgekommen. Gruß
binarious
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DrScott
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Verfasst: 1. Mai 2010 22:31
binarious schrieb: bei 10.04 konnte ich die Probleme allerdings weiterhin beobachten.
Da hier in den Beiträgen schon unterschiedliche Probleme erwähnt wurden, frage ich nochmal konkret: Welche Probleme meinst Du? Wenn ich das im Eingangsposting beschriebene Experiment wiederhole, kann ich keinen Einbruch der Übertragungsrate beobachten.
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binarious
Anmeldungsdatum: 12. Januar 2010
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Verfasst: 2. Mai 2010 13:57
DrScott schrieb:
Welche Probleme meinst Du? Ich konnte komplette Verbindungsabbrüche feststellen, wenn ich größere Dateimengen heruntergeladen habe. Diese sind bis jetzt - dank Backports - aber nicht mehr aufgetreten. Gruß
binarious
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DrScott
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Verfasst: 2. Mai 2010 21:09
Ok. Das stelle ich hier nicht fest, obwohl keine Backports installiert sind. Aber das kann ja durchaus auf unterschiedliche Chips zurückzuführen sein. Das eigentliche Problem, die kontinuierlichen Übertragungsengpässe, scheinen wohl gelöst zu sein.
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