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MichaelaK
Anmeldungsdatum: Mai 25, 2011
Beiträge: 610
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28. März 2012 11:23
Naja, man sollte schon immer auch eine Kopie "zu Hause" haben, so dass man eben nicht auf einen Internetzugang angewiesen ist. Das schließt sich also nicht aus. Die "Kopie" kann ganz praktisch unbemerkt nebenher gepflegt werden. So mache ich das jedenfalls mit unkritischen Daten derzeit mit Ubuntu One. Auch ich lege derzeit keine kritischen Daten in die Cloud, obwohl ich schon ein praktisches Bedürfnis insoweit sehe: Zugriff von überall und der Vorteil, eine Kopie der Daten vor Feuer, Brand, Überschwemmung etc. etc. sicher zu haben. Voraussetzung für mich ist aber und dafür fehlte mir bislang die Zeit:
Ist das heute schon einfach möglich?
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VincentVale
Anmeldungsdatum: Juni 11, 2009
Beiträge: 317
Wohnort: Solingen
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28. März 2012 11:55
Ja klar, aber über nen anderen Rechner getunnelt auf nem eigenen Server sollte das machbar sein. Gut ran kommt man immer, deine Daten sind nur sicher wenn der Rechner keinen Internetzugriff hat und irgendwo in nem Bunker einzementiert ist wo keiner (nichtmal du) zugriff hat.
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Op.Link
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Sept. 26, 2011
Beiträge: 25
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28. März 2012 22:10
Pluff schrieb: Ich würde weder mein System noch irgendwelche persönlichen Daten ins Internet verlagern. Von so Dingen wie E-Mail Versand mal abgesehen. Begründung: 1. Man muss immer mit dem Internet verbunden sein.
2. Man weiss nicht, wie der Cloud-Betreiber auf die Daten zugreift.
3. Man weiss nicht, wo die Daten gespeichert werden (meist im Ausland).
4. Man merkt nicht, wenn sich jemand in die Cloud einhackt.
5. Man weiss nicht, was mit den Daten passiert, wenn der Cloud-Betreiber pleite macht. Und ich könnte bestimmt noch etliche andere Gründe aufführen. Mein Fazit ist jedenfalls, dass mein OS und meine wichtigsten Daten auch weiterhin bei mir gespeichert bleiben. Ich denke die meisten Menschen sehen das genauso.
Sign. Aber ich denke nicht, dass die meisten Menschen so denken - vielleicht nur die technik-versierteren wie hier in diesem Forum. Bin auch kürzlich auf OwnCloud gestoßen - das wäre imho die einzige sinnvolle Alternative. Allerdings würde ich dann außerhalb meines Hauses Probleme mit der Geschwindigkeit bekommen, 360 kBit im Upload ist leider zu langsam 
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crazy-biscuit
Anmeldungsdatum: Nov. 6, 2010
Beiträge: 1227
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29. März 2012 12:01
"Cloud Computing" ist nichts anderes als "Clustering". Eine alte Idee in neuem Gewand! Wenn man letztes Jahr/dieses Jahr auf der Cebit war, dann muss man jedoch meinen, dass dies die Zukunft ist. Richtig umgesetzt (= Server- und Clientseitig OpenSource, End-to-End-Verschlüsselung, Verschlüsselung der Daten selber) hat das Ganze Potenzial!
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sardello
Anmeldungsdatum: April 7, 2009
Beiträge: 90
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29. April 2012 16:28
Ich habe gerade mehrere Dateien zur Synchronisation freigegeben (Humble Indie Bundle 7 - Installationsdateien) und diese wurden in wenigen Sekunden in meinen Ubuntu-One-Ordner abgelegt. Da es sich um mehr als einen Gigabyte Daten handelte, war ich doch sehr erstaunt. Zumal ich nur nen Upload von 0,2 MBit schaffe! Ich habe daher die Vermutung das Ubuntu One vorher bei anderen Nutzern schaut ob diese Datei schon vorhanden ist und mir dann nur einen symbolischen Link setzt.
Die andere Vermutung ist, das Ubuntu One nicht korrekt funktioniert. Was meint ihr? Könnte Canonical solch eine Technik verbaut haben? Sinn würde es ja schon machen, die Serverkapazitäten wären viel geringer als zuvor von mir angenommen. Z.B. wäre anzunehmen das Canonical jede MP3 aus dem Music Store nur einmal vorliegen hat und die Käufer erhalten nur den symbolischen Link.
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crazy-biscuit
Anmeldungsdatum: Nov. 6, 2010
Beiträge: 1227
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29. April 2012 18:11
Beim Music Store wird das auf jeden Fall so sein. Bei Ubuntu One kann es sein, dass die Daten vllt. von einem anderen Konto kopiert werden. Ein symbolischer Link würde nicht funktionieren, z.B. wenn der Originaluser seine Daten löscht. Wobei ich es als Sauerei bezeichnen würde wenn Ubuntu in den Daten rumschnüffelt. Ich würde sowas sowieso nur verschlüsselt hochschicken. Zumindest alle Dokumente und alles mit Copyright.
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SmokeMaster
Anmeldungsdatum: Juli 5, 2011
Beiträge: 114
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29. April 2012 18:45
Wenn Cloud dann personal cloud bzw. own cloud. Z.B. mit nem guten qnap nas. Zu hause am Computer flott per LAN, und unterwegs einfach mit Android app am Handy. Im Vergleich zu den großen cloud Anbietern bekommt man so eine langfristig günstigere Lösung und braucht sich keine Gedanken zu machen was man hochläd oder wie groß die Datei ist. Da weiß man auch wo die Daten sind und ein ordentliches nas ist sowieso was nettes  Solange mir mein xyzell nas noch reicht werd ich mir kein neues holen, cloud wäre dann nur zuckerguß...
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Biocyborg
Anmeldungsdatum: April 29, 2011
Beiträge: 18
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29. April 2012 19:09
Cloud Computing ist ein gewaltiger Rückschritt in die Vergangenheit. Zuerst: Der Begriff "Cloud" ist eine krasse Lüge. Die Datenhaltung geschieht in zentralisierten Servern, die meist von einem Unternehmen kontrolliert werden. Der Anwender hat nicht einmal Kontrolle darüber, dass seine Daten wirklich gelöscht werden, wenn er sie löscht, oder ob sie nur mit einem gelöscht-flag versehen und einfach nicht mehr angezeigt werden, wie es bei Google der Fall ist. Blicken wir einmal in die Vergangenheit. Früher waren Computer extrem teuer. Es gab einen Mainframe, der die gesamte Rechenarbeit erledigte, an den Arbeitsplätzen standen verhältnismäßig dumme Terminals, die nichts weiter als Anzeigegeräte waren. Ein Smartphone von heute hat mehr Rechenleistung als ein Webserver Mitte der 90ger Jahre! Es gibt überhaupt keinen Grund mehr dafür, Anwendungen auf Servern laufen zu lassen. Eine echte Cloud würde bedeuten, dass die Anwendung unhosted läuft und auch alle Daten dezentral unhosted auf den Computern der Anwender liegen. Echte Cloud-Anwendungen verbinden und vernetzen sich über das Internet gegenseitig - und zwar genau mit den Leuten mit denen ich mich verbinden will, ohne dass ein Zentralserver notwendig ist. Der alte Traum von der Netzwerkcloud ist ja, dass die Anwender Geräte haben, die sich gegenseitig untereinander vernetzen und der Datentransfer ohne Vorhandensein eines zentralen "Internet" funktioniert. Das würde zumindest in Städten mit hoher Gerätedichte funktionieren. So ein Netzwerk wäre aber weder von einem Industriekonzern noch vom Staat zu kontrollieren und nur schwer zu überwachen. Vorteil: Der Anwender hat die volle Kontrolle über seine Daten und was auf seinem Gerät passiert. Nachteil: Die Industrie kann die Anwender nicht mehr aushorchen und Daten gedlbringend verkaufen. Allenfalls würde ich es dulden, wenn Anwendungen in HTML, CSS und Javascript auf einem Server bereitliegen und einmalig beim Herstellen der Internetverbindung gezogen werden. Die Daten liegen dabei auf einem Speicherplatz nach eigener Wahl mit Hilfe von unhosted.org. Wenn die Anwendung einmal im Browser ist, besteht kein weiterer Datenaustausch mit dem Anwendungshost mehr. Genau das will die Industrie aber nicht, weil es damit unmöglich wäre, private Daten aus den Leuten rauszuquetschen. So wie Cloud Computing heute im Sinne der Industrie betrieben wird, ist es absoluter Schwachsinn. Wozu kauft man sich ein Tablet oder Smartphone mit Duo- oder Quadcore-Prozessor, wenn die eigentliche Anwendung und Datenhaltung auf dem Server eines Anbieters geschieht? Da würde ja ein dummes Terminal reichen.
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sardello
Anmeldungsdatum: April 7, 2009
Beiträge: 90
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29. April 2012 19:36
Es kommt ja vielleicht darauf an wie man es nutzt. Ich verwende es zum Beispiel ausschließlich für meine Musik und gekaufte Software sowie ein paar Listen, die ich erstellt habe. Da liegt jetzt soweit nichts persönliches von mir drin. Und ehrlich gesagt, soviele persönliche Daten (bis auf Fotos) habe ich garnicht auf dem PC.
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DeJe
Anmeldungsdatum: Jan. 2, 2008
Beiträge: 2362
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29. April 2012 19:57
Cloud Computing die Zukunft?
Nein, zumindest nicht die nähere Zukunft. Dagegen sprechen viele Argumente:
Netzabdeckung Verbindungskosten Netz-Geschwindigkeit Sicherheit Verfügbarkeit ...
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crazy-biscuit
Anmeldungsdatum: Nov. 6, 2010
Beiträge: 1227
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29. April 2012 22:56
DeJe schrieb: Cloud Computing die Zukunft?
Nein, zumindest nicht die nähere Zukunft. Dagegen sprechen viele Argumente:
So? Wo denn das bitte noch? Selbst auf jedem Kuhdorf gibt es Breitband. Und 50 Mbit/s Funknetzwerke sind (zunächst im ländlichen Bereich!) auf dem Weg. Ein Aspekt. Aber es hängt davon ab, wie viel Geld man damit verdienen kann (Premiummitgliedschaften und Werbung) Geschwindigkeit? In Städten gibts es momentan VDSL mit 50 Mbit/s Downstream und 10 Mbit/s Upstream. 100/100 bzw. 200/200 ist im Aufbau (siehe Telekomhomepage). Der Hauptaspekt aus meiner Sicht. OpenSource-Software auf Client- und Serverseitiger Seite mit End-To-End sowie Datenverschlüsselung auf dem Server ist die Zukunft und wird sich durchsetzen. Früher oder später. Das musst du konkretisieren...
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user unknown
Anmeldungsdatum: Aug. 10, 2005
Beiträge: 13796
Wohnort: Berlin
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29. April 2012 23:31
crazy-biscuit schrieb: Bei Ubuntu One kann es sein, dass die Daten vllt. von einem anderen Konto kopiert werden. Ein symbolischer Link würde nicht funktionieren, z.B. wenn der Originaluser seine Daten löscht.
Es könnte ja sein, dass, wenn Du eine Datei hochlädst, geschaut wird, ob sie schon da ist. Wenn nein, wird sie physikalisch hochgeladen in ein Reservoir, und Du bekommst einen Link dorthin. Wenn ja, bekommst Du nur den Link Wenn Du löschst, und bist der letzte, wird die Datei gelöscht (oder auch nicht) Sonst wird nur Dein Link gelöscht
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crazy-biscuit
Anmeldungsdatum: Nov. 6, 2010
Beiträge: 1227
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29. April 2012 23:38
Das wäre sicher möglich. Ich würde es trotzdem frech finden. Canonical hat die Daten nicht zu analysieren.
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Kätzchen
Anmeldungsdatum: Mai 1, 2011
Beiträge: 1523
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30. April 2012 07:02
Dropbox gibt zu die hochgeladenen Daten der nutzer zu Analysieren. http://paranoia.dubfire.net/2011/04/how-dropbox-sacrifices-user-privacy-for.html
Woah! How did that 750MB file upload so quickly? Dropbox tries to be very smart about minimizing the amount of bandwidth used. If we detect that a file you're trying to upload has already been uploaded to Dropbox, we don't make you upload it again. Similarly, if you make a change to a file that's already on Dropbox, you'll only have to upload the pieces of the file that changed.
Das man bis zu 18GB Speicher "umsonst" haben kann liegt daran das die Codes zur Nutzerwerbung benutzt werden um Profile zu erstsellen. Und natürlich haben sie den Schlüssel um alle für den Benutzer verschlüsselten Dateien nach belieben einzusehen/manipulieren zu können. Benutzt ihr webdav?
Da braucht man keinen Client, läuft wie ein Netzlaufwerk. Bei GMX hat man 2GB frei.
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SmokeMaster
Anmeldungsdatum: Juli 5, 2011
Beiträge: 114
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30. April 2012 07:39
crazy-biscuit schrieb: DeJe schrieb: Cloud Computing die Zukunft?
Nein, zumindest nicht die nähere Zukunft. Dagegen sprechen viele Argumente:
So? Wo denn das bitte noch? Selbst auf jedem Kuhdorf gibt es Breitband. Und 50 Mbit/s Funknetzwerke sind (zunächst im ländlichen Bereich!) auf dem Weg.
Nein, leider gibt es nicht überall Breitband. Ist übrigens der Grund warum LTS auf dem Land zuerst kommt. edit: http://faz-community.faz.net/cfs-file.ashx/__key/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/netzkonom/BlogbilderBis080827/1000.39.1384.Breitbandatlas%20Deutschland.png
Die Weißen Flecken sind Gebiete ohne Breitband.
Ein Aspekt. Aber es hängt davon ab, wie viel Geld man damit verdienen kann (Premiummitgliedschaften und Werbung)
Wie verdient der User durch Werbung? Verstehe Ich nicht...
Geschwindigkeit? In Städten gibts es momentan VDSL mit 50 Mbit/s Downstream und 10 Mbit/s Upstream. 100/100 bzw. 200/200 ist im Aufbau (siehe Telekomhomepage).
Na eine Cloud nur in der Wohnung würde wenig Sinn machen. Gemeint ist sicherlich das Funk (Handy) Netz. Und LTS kommt zuerst in Ländlichen gebieten ist also vorerst nicht überall verfügbar. Selbst wenn ist die Zugriffsrate im Vergleich zu einer Datei welche vom Gerätespeicher selber Abgerufen wird erschütternd schlecht.
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