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schweineohr
Anmeldungsdatum: Nov. 23, 2007
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17. Mai 2012 18:57
Hallo Ubuntu-Gemeinde, Ihr seit immer für einen Tipp gut und habt mir schon viel geholfen.
Aktuell bin ich auf der Suche nach einem Lösungsansatz für die Datensynchronisation auf meinem NAS Synology DS212+. Ich verwende das DSM 4.0, was mir aber trotzdem aktuell nicht die Möglichkeit bietet, dass eine Synchronisation stattfindet. Ich möchte halt erreichen, dass wenn ich Dateien, Bilder oder Musik über einer meiner Devices erstelle, diese dann auch auf dem NAS landen. Ich habe einen Ubuntu Desktop und ein Laptop Rechner im Einsatz. Zudem habe ich noch ein Android Device, das war es dann aber auch. Ich freue mich auf Ideen und Anregungen aus der Community. Gruss schweineohr
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Max-Ulrich Farber
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17. Mai 2012 19:11
und ein Laptop Rechner
Auch Ubuntu bzw. Linux? Was für ein Dateisystem läuft denn auf dem NAS? Kannst Du dieses mittels cifs-vfs auf den Clients mounten? Wenn ja, dann kannst Du dort eigentlich jedes Synchronisationsprogramm verwenden. Für automatische Synchronisationen bei Änderungen des Datei-Inhalts eignet sich z.B. FreeFileSync in Verbindung mit RealtimeSync. Mit Synkron sind auch Mehrfach-Synchronisationen möglich; auch dieses sollte sich mit RealtimeSync kombinieren lassen. Beide Programme gibt es auch für Windows. Wie es in Android aussieht, weiß ich allerdings nicht. Gruß - Max-Ulrich
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schweineohr
(Themenstarter)
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17. Mai 2012 19:15
Genau der Laptop läuft auch mit Ubuntu, auf dem NAS läuft eben DSM 4.0 ist aber auch auf Linux-Basis. Ich meine dass ich schon irgendwo gelesen habe, dass man wohl ipkg installieren kann.
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Max-Ulrich Farber
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17. Mai 2012 19:24
dass man wohl ipkg installieren kann
Das weiß ich nicht. Aber ich denke, das brauchst Du auch gar nicht. Denn wenn Du die Freigaben des NAS auf den Clients mounten kannst, dann spielt sich der ganze Rest dort ab. Und eine Automatik wie RealtimeSync muss eh dort installiert sein, wo die Dateien geändert bzw. eingerichtet werden, also auf den Clients. Bleibt also Android das große Fragezeichen.  EDIT: auch dieses sollte sich mit RealtimeSync kombinieren lassen
habe nochmal nachgesehen. Synkron wohl nicht (geht anscheinend nicht über die Kommandozeile), aber rsync schon.
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fckawe
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17. Mai 2012 19:33
schweineohr schrieb:
auf dem NAS läuft eben DSM 4.0 ist aber auch auf Linux-Basis
DSM ist praktisch nur eine Weboberfläche zur Bedienung des Geräts. Eigentliches Betriebssystem auf den Synology-DS ist BusyBox.
dass man wohl ipkg installieren kann.
Ja, das geht. Hier darf ich auf meinen Blog-Artikel dazu verweisen. Aber du kannst auch einfach NFS im DSM aktivieren und das Gerät so von Linux aus mounten. Und dann eben irgend ein Synchronisationsprogramm... Gruß, Gerald P.S.: bzgl. Android... ich habe auch mal eine Artikel-Serie über SparkleShare geschrieben. Damit kannst du Dateien über mehrere Geräte (auch Android) synchronisieren. Aaaaaber: du brauchst dazu einen GIT-Server (Versionskontrollsystem) auf deinem NAS. Sollte funktionieren. Aaaaaber: die Daten würden eben darin abgelegt werden und nicht einfach als normale Datei auf der Platte. Wahrscheinlich eher nichts für dich (vor allem bei großen und sich oft ändernden Dateien suboptimal). Sollte aber nicht unerwähnt bleiben...
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schweineohr
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17. Mai 2012 19:44
NFS habe ich schon von Anfang an aktiviert, allerdings gehe ich immer mit dem Webinterface auf die Diskstation. Also wenn ich das richtig verstehe kann ich das einfacher haben. Ich habe allerdings immer tierisch Angst vor dem "Mounten" weil ich immer denke damit würde ich alles zerschießen. Irgendwie muss man doch immer auch an einer Datei rumschrauben, zumindest meine ich das so im Wiki mal gelesen zu haben. Oder ist das mounten jetzt einfacher geworden? Ich setze Nautilus ein.
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Max-Ulrich Farber
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17. Mai 2012 19:53
Ich habe allerdings immer tierisch Angst vor dem "Mounten" weil ich immer denke damit würde ich alles zerschießen
Mounten zerschießt gar nichts. Es ist ein Vorgang auf dem Client, der den Server gar nicht beeinträchtigt. Also nur Mut! Und wenn's mit NFS nicht klappen will (z.B. wegen nicht passender UID und GID), dann kannst Du auch Samba-Freigaben mounten. Aber wenn's klappt, ist hier NFS natürlich besser. Oder ist das mounten jetzt einfacher geworden?
Ist eigentlich immer gleich geblieben. Ich setze Nautilus ein
Der Dateimanager spielt für's Mounten keine Rolle.
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schweineohr
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17. Mai 2012 19:57
Die UID bestimmt doch das Device welches ich mounten will? Ist das denn die Station oder muss ich auf Festplattenebene gehen. Wie bekomme ich diese denn heraus? Muss ich in diesem Fall die Festplatten ausbauen?
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fckawe
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17. Mai 2012 20:01
schweineohr schrieb: NFS habe ich schon von Anfang an aktiviert, allerdings gehe ich immer mit dem Webinterface auf die Diskstation. Also wenn ich das richtig verstehe kann ich das einfacher haben.
Was den reinen Zugriff auf die Dateien angeht: ja.
Ich habe allerdings immer tierisch Angst vor dem "Mounten" weil ich immer denke damit würde ich alles zerschießen. Irgendwie muss man doch immer auch an einer Datei rumschrauben, [...]
Du solltest sinnvollerweise schon einen Eintrag in der fstab machen, um das NAS immer automatisch zu mounten. Ich hab dir aber jetzt den genauen Eintrag nicht zu Hand. Du kannst aber auch bei Bedarf mounten. Recht weit unten in diesem Artikel findest du die Informationen dazu. Was das Zerschießen angeht. Wenn du einen falschen Eintrag in der fstab machst und das System deswegen nicht hochfährt, dann leg doch einfach eine (hoffentlich vorhandene) Live-CD ein und mach den Eintrag wieder rückgängig bzw. ändere ihn ab. Also: keine Angst haben - Learning by doing! Wenn du etwas Geduld hast, kann ich dir auch mal noch einen fstab-Eintrag senden. Muss aber erst selbst nachsehen...
Ich setze Nautilus ein.
Du kannst auch in Nautilus im Menü auf Gehe zu --> Netzwerk und dort eine Adhoc-Verbindung zum NAS aufbauen. Aber da hast du dann halt kein Mount für die gewünschte Synchronisation. Gruß, Gerald
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Max-Ulrich Farber
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17. Mai 2012 20:04
Die UID bestimmt doch das Device welches ich mounten will?
Du meinst die UUID. Die UID betrifft den User und die GID die Gruppe. Siehe Benutzer und Gruppen.
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Max-Ulrich Farber
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17. Mai 2012 20:12
Du kannst auch in Nautilus im Menü auf Gehe zu --> Netzwerk und dort eine Adhoc-Verbindung zum NAS aufbauen
Doch damit funktionieren eben leider nicht alle Synchronisations-Programme so ohne Weiteres. ... und das System deswegen nicht hochfährt
Dafür muss es schon ganz dick kommen. Doch deshalb probiert man einen Mount-Vorgang besser immer erst temporär mit einer mount-Befehlszeile im Terminal und macht dann erst den permanenten fstab-Eintrag, wenn dieser temporär geklappt hat. Und, wie gesagt, auf dem NAS kannst Du so keinen Schaden anrichten. EDIT: Außerdem handelt es sich bei Adhoc-Verbindungen per Nautilus immer um Samba- oder FTP-Verbindungen, weil das verwendete gvfs leider NFS nicht unterstützt.
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schweineohr
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17. Mai 2012 20:14
Ich werde jetzt mal nach dieser Anleitung http://www.markinthedark.nl/news/ubuntu-linux-unix/85-howto-mount-synology-nas-ds211j-to-ubuntu.html vorgehen und sehen wie weit ich komme, wenn ich weitere Hilfe brauche melde ich mich. Gruss
schweineohr
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schweineohr
(Themenstarter)
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17. Mai 2012 20:25
Wenn ich den Terminal-Check durchführe welches Resultat muss denn zurück kommen, damit ich weiß das alles in Ordnung ist?
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fckawe
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17. Mai 2012 21:56
Max-Ulrich Farber schrieb: Doch damit funktionieren eben leider nicht alle Synchronisations-Programme so ohne Weiteres.
... wie ich schon schrub.
Außerdem handelt es sich bei Adhoc-Verbindungen per Nautilus immer um Samba- oder FTP-Verbindungen, weil das verwendete gvfs leider NFS nicht unterstützt.
... was ja wurstsuppe wäre.  schweineohr schrieb:
Wenn ich den Terminal-Check durchführe welches Resultat muss denn zurück kommen, damit ich weiß das alles in Ordnung ist?
Wenn du den mount so, ausführst, wie ich ihn in zuvor genanntem Artikel beschrieben habe, dann hast du danach das Volume von der DS unterhalb von /media. Da kannst du dann per cd oder halt mit Nautilus reinwechseln und solltest dort deine Daten vorfinden. Das hast du doch gemeint, oder? Gruß, Gerald
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schweineohr
(Themenstarter)
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18. Mai 2012 00:14
Genau, das will ich erreichen. Aber was mir gerade etwas Sorgen macht ist die Ordner Zuordnung in der NAS. Muss ich denn hier jedem Ordner eine eigene IP-Adresse verpassen, den ich mounten will? Oder muss hier die IP-Adresse der NAS rein?
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