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UbLinTux
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16. März 2012 16:44
Hallo, spricht irgendetwas dagegen, von einer SSD ein Image mit dd zu erstellen? Wie verhält es sich, wenn man das Image zurückspielt? kollidiert das irgendwie mit dem Wear Leveling? Sind die Daten danach evtl. sogar unbrauchbar? Gibt es für Linux ein Backupprogramm wie z.B. Norton Ghost, welches nur die Partitionsinformationen und die darauf befindlichen Dateien sichert, nicht aber jeden einzelnen unbelegten Block anfasst (gibt es bestimmt^^). Oder reicht es evtl. sogar schon, mit dd nur den ersten Sektor der SSD zu sichern und den Rest von rsync etc. erledigen zu lassen? Gruß
UbLinTux
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Developer92
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16. März 2012 17:33
Hallo, warum nicht einfach die SSD einhängen und alles normal über den Dateimanager kopieren?
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UbLinTux
(Themenstarter)
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16. März 2012 21:20
Weil es sich um eine Systemplatte handelt.
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Developer92
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16. März 2012 21:58
UbLinTux schrieb: Weil es sich um eine Systemplatte handelt.
Da bei Linux alles Dateibasiert ist, macht das keinen Unterschied. Bootloader müsste man halt nachträglich noch installieren. Oder willst du ein Windows-System sichern? mfg
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UbLinTux
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16. März 2012 22:20
Ja. Bei Windows reichts doch sicherlich nicht, einfach nur die Dateien und den Bootsektor zu kopieren, oder?
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Developer92
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16. März 2012 23:04
UbLinTux schrieb: Ja. Bei Windows reichts doch sicherlich nicht, einfach nur die Dateien und den Bootsektor zu kopieren, oder?
Hm, gute Frage. Müsste man mal ausprobieren. Generell würde ich aber in so einem Fall Windows neu installieren. Oder du kopierst wirklich die komplette Festplatte mittels dd. Alternativ könnte man auch die windowsinterne Funktion zum Verkleinern der Festplatte nutzen und dann nur den MBR + Windowspartition sichern. mfg
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UbLinTux
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16. März 2012 23:40
Wobei jetzt die Frage bestehen bleibt, ob es zu Problemen mit dd in Verbindung mit einer SSD kommen kann.
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Developer92
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17. März 2012 01:22
UbLinTux schrieb: Wobei jetzt die Frage bestehen bleibt, ob es zu Problemen mit dd in Verbindung mit einer SSD kommen kann.
Solange du die Daten nur liest kann nichts passieren. Mich würde eher interessieren was passiert, wenn man Daten mittels dd auf die SSD schreibt.
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san04
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17. März 2012 09:52
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gert
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17. März 2012 10:15
die ct sieht das anders. Zitat: "Keine gute Idee ist es dagegen, beim Umstieg von einer Magnetplatte auf eine SSD die Daten sektorweise zu kopieren, so wie es etwa das Linux-Tool dd macht. Denn dabei werden ja auch leere Sektoren explizit kopiert. Aus Sicht des SSD-Controllers sind die Blöcke allesamt belegt – es drohen niedrigere Schreibraten." aus http://www.heise.de/ct/hotline/FAQ-Solid-State-Disks-900529.html Ich würde einen Imager nehmen, der nur belegte Sektoren liest und schreibt, wie z.B. ntfsclone, partimage, ... (beide werden auch durch clonezilla verwendet). Grüße Gert
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san04
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17. März 2012 11:06
Ok, wenn man die längere Kopierzeit als "Problem" sieht, dann hast du sicherlich Recht  Wenn die Platte natürlich fast leer ist spart man sich zustätzlich einige Schreibzyklen. (schont die SSD also ein bisschen) Problematisch im Sinne von "Daten sind nicht mehr nutzbar" ist es zumindest nicht...
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gert
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17. März 2012 11:47
san04 schrieb: Ok, wenn man die längere Kopierzeit als "Problem" sieht, dann hast du sicherlich Recht 
darum geht es aber nicht. Soweit ich das verstanden habe, gelten aus Sicht des SSD Wear Leveling die Sektoren dann als beschrieben und es werden bei Schreibzugriffen dauerhaft (nach Möglichkeit) Ersatzsektoren gesucht und verwendet. Bei eingeschalteter TRIM Funktion sollte das aber wieder zu korrigieren sein. Grüße Gert
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redknight
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17. März 2012 12:05
UbLinTux schrieb: spricht irgendetwas dagegen, von einer SSD ein Image mit dd zu erstellen? Wie verhält es sich, wenn man das Image zurückspielt? kollidiert das irgendwie mit dem Wear Leveling?
Kollidieren nicht. Aber Wear Levelling wird wesentlich früher benutzt, als es nötig ist, da für den Controller ja alle Blöcke belegt sind. ich habe auch mal gelesen, dass SSDs signifikant langsamer werden, je "voller" sie sind. Das käme dann als weiterer Nachteil dazu. Sind die Daten danach evtl. sogar unbrauchbar?
Das dürfte die kleinste Gefahr sein Gibt es für Linux ein Backupprogramm wie z.B. Norton Ghost, welches nur die Partitionsinformationen und die darauf befindlichen Dateien sichert, nicht aber jeden einzelnen unbelegten Block anfasst (gibt es bestimmt^^).
Ghost ist ein Imager. Images sind keine backups. Oder reicht es evtl. sogar schon, mit dd nur den ersten Sektor der SSD zu sichern und den Rest von rsync etc. erledigen zu lassen?
Kommt auf dein Ziel an  Developer92 schrieb: Da bei Linux alles Dateibasiert ist, macht das keinen Unterschied.
Doch. Da sich der Zustand des Systems während des Vorgangs ändert, schreibst Du kein konsistentes System zurück. Images macht man immer, wenn die partition nicht benutzt wird. Bootloader müsste man halt nachträglich noch installieren.
das stimmt.
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Developer92
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17. März 2012 17:30
redknight schrieb: Developer92 schrieb: Da bei Linux alles Dateibasiert ist, macht das keinen Unterschied.
Doch. Da sich der Zustand des Systems während des Vorgangs ändert, schreibst Du kein konsistentes System zurück. Images macht man immer, wenn die partition nicht benutzt wird.
Das versteh ich jetzt nicht. Ich binde eine Systempartition ein und kopiere die Daten, boote aber selbstverständlich nicht dieses System. Dann bleibt doch das System, welches kopiert wird, konsistent, oder nicht?
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redknight
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17. März 2012 18:47
Developer92 schrieb: redknight schrieb: Doch. Da sich der Zustand des Systems während des Vorgangs ändert, schreibst Du kein konsistentes System zurück. Images macht man immer, wenn die partition nicht benutzt wird.
Das versteh ich jetzt nicht. Ich binde eine Systempartition ein und kopiere die Daten, boote aber selbstverständlich nicht dieses System. Dann bleibt doch das System, welches kopiert wird, konsistent, oder nicht?
Das stimmt wohl. Aus deinem Beitrag war für mich nicht ersichtlich, dass du mit umbooten meintest Allerdings fehlen dir in diesem Fall die binärdateien für den Bootloader.
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