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dd-Image von SSD

redknight schrieb:

Allerdings fehlen dir in diesem Fall die binärdateien für den Bootloader.

Liegen die nicht unter /boot?

Ein Teil liegt im unpartitionierten Bereich zwischen Partitionstabelle und erster partition.

gert schrieb:

Ich würde einen Imager nehmen, der nur belegte Sektoren liest und schreibt, wie z.B. ntfsclone, partimage, ... (beide werden auch durch clonezilla verwendet).

Danke. Ich habe mir mal Clonezilla angeschaut und das Teilt tut, was es soll. Ist zwar nicht so komfortabel wie Norton Ghost, aber schnuppe.

redknight

Ghost ist ein Imager. Images sind keine backups.

Du bist mal wieder spitzfindig, aber hast ja recht. Ich wollte aber ein Image, kein "Backup", insofern egal. Aus diversen Gründen habe ich halt noch ein Windows installiert und keine VM mehr. Mir gehts nur darum, ein lauffähiges System frisch nach der Installation wegzusichern und bei Bedarf zurück.

UbLinTux schrieb:

Aus diversen Gründen habe ich halt noch ein Windows installiert und keine VM mehr. Mir gehts nur darum, ein lauffähiges System frisch nach der Installation wegzusichern und bei Bedarf zurück.

Dann ist ein Image das Mittel der Wahl. Das wollt ich nur klären, nichts für ungut ;)

redknight schrieb:

Ein Teil liegt im unpartitionierten Bereich zwischen Partitionstabelle und erster partition.

Wird der Bereich nicht überschrieben, wenn man den Bootloader neu installiert?

Sollte, ja. Ich habs aber schon hinbekommen, dass es nicht passierte, frag mich nicht, wie :D

Wenn ich das richtig verstehe, dürfte gegen ein Image von einer 40 GB SSD mit dd nichts sprechen. Da die Wiederhestellung ja nicht so oft vorkommt, wenn überhaupt. Ich sehe entsprechend kein Problem bei der Sicherung des Windowssystems, was auf einer SSD liegt, mittels dd. Es wird ja nicht von "normaler Platte" aus "SSD" geklont. (wovor auf das wiki hier Shell/dd warnt)

djimno schrieb:

Wenn ich das richtig verstehe, dürfte gegen ein Image von einer 40 GB SSD mit dd nichts sprechen.

Es sprechen alle bereits genannten Punkte dagegen.

Es wird ja nicht von "normaler Platte" aus "SSD" geklont. (wovor auf das wiki hier Shell/dd warnt)

Das hat damit nichts zu tun. Du "klonst" leere teile als Inhalt "0" und schreibst INhalt "0" zurück. Das ist für das Dateisystem das gleiche, für jede Platte, aber ein Schreibvorgang.

redknight schrieb:

djimno schrieb:

Wenn ich das richtig verstehe, dürfte gegen ein Image von einer 40 GB SSD mit dd nichts sprechen.

Es sprechen alle bereits genannten Punkte dagegen.

Ergo sollte dd nicht zum Imageerstellung einer SSD genutzt werden. Richtig? Welche Tools wählt man dann am besten? Die hier erwähnten?

partimage --> Fehler bei gzip und bzip2 über 2 GB

zu ntfsclone und clonezilla finde ich nichts im Wiki, somit ist es auch nicht in den Paketquellen erhalten, oder?

Ich persönlich mag ja fsarchiver.

Thomas Do schrieb:

Ich persönlich mag ja fsarchiver.

Ist aber nicht unbedingt für ntsf-Laufwerke empfohlen. Darum geht es mir aber insbesondere.

Ja, die Macher von fsarchiver sind vorsichtig mit ihrer Empfehlung für Windows =>http://www.fsarchiver.org/Cloning-ntfs. Ich denke aber nicht, dass das ein wirkliches Problem darstellt. Man sollte die Abbilder sowieso testen. Ich habe genug Backups (oder Images) gesehen, die sich trotz Empfehlung nicht zurückspielen ließen oder dann nicht funktionierten.

Wenn es sich um Windowssystempartitionen handelt, könnte das Backup ja auch unter Windows erledigt werden. Ich habe dafür früher http://www.runtime.org/driveimage-xml.htm verwendet.

Dann werde ich das mal versuchen...

Thomas Do schrieb:

Man sollte die Abbilder sowieso testen.

Spielst du es einfach testweise mal zurück und guckst ob alles läuft, oder regelmäßig über Prüfsummen o.Ä.?