Der Windows Vergleich dürfte aber sehr hinken, oder hast Du dort die Auslagerungsdatei gelöscht?
Dell Latitude D620 mit Ubuntu 12.04: warum stuerzt es dauernd ab?
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Supporter
Anmeldungsdatum: Beiträge: 2837 |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 630 |
Hier werden Lösungen mit Swap-Partition oder Swap-Datei beschrieben. Mit "swappiness" läßt sich das Swap-Verhalten des Systems einstellen. Windows hat automatisch eine Auslagerungsdatei.
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(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Beiträge: 70 |
Ja. Und nochmal...eine Auslagerungsdatei - ob jetzt Linux, Windows oder OSX - verschiebt das Problem lediglich, bzw. das Problem tritt seltener auf. Ein gescheites OS muss 'responsive' bleiben trotz Last oder trotz vollem Speicher bzw. vollem Speicher + vollem Swap. Dem Nutzer muss die Moeglichkeit gegeben werden das Problem zu loesen. Ich weiss echt nicht wie dieses Einfrier-Verhalten von einigen hier verteidigt wird?! |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 630 |
ein Treiberproblem - Grafikkarte, Wlan ist auch nicht auszuschließen. Den Rechner ans Lan zu hängen und zu schaun, ob dann auch Freezes kommen ist umständlich. Kommen Freezes auf der tty? "dmesg" "/var/log/errors.log"...könnte was anzeigen.
Bevor der Swap vollgelaufen ist, ist das System so schnarchlangsam, daß der User in der Regel vorher reagiert. Und wenn nicht, muß der Kernel irgendwie Prozesse beenden. An der Kernel-Entwicklung wird hier kaum einer was ändern. Vielleicht wird in XP oder OSX mehr Gui für die Interaktion des Nutzers bei Last angeboten. |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 36 |
Wie willst du das denn realisieren? Du forderst das ein System noch funktioniert wie ehe und jeh wenn die Ressourcen aufgebraucht sind. Speicher ist nicht unendlich! Ebenso ist ungenutzter Speicher verschwendeter Speicher. Daher versucht der Linuxkernel auch den ganzen Speicher zu benutzen. Wenn du als User nun dein System aber überlastest kann das System doch nichts dafür? Es zeigt dir doch schon durch langsame Reaktionszeiten vor dem Freeze an. Du schriebst in deinem Eröffnungspost das sich das System auf einmal aufhängt. Diese Probleme hast du bei zu wenig Speicher halt nur ohne Auslagerungsdatei/Swap. Hypothetischer Fall: Gesamtspeicher: 1024MB Gerade Bentuzt: 800MB Kein Swap. Nun gehst du hin und öffnest sagen wir mal Eclipse, dass 300 MB braucht. Dein System weiß im voraus ja nicht wie viel Eclipse braucht da es nicht alle 300MB auf einmal allokiert. Also wird es Eclipse starten und nach und nach den Speicher belegen. Der dann irgendwann nach 224 MB voll ist. Nun muss der Kernel anfangen Prozesse zu killen. Kann dazu aber nicht mehr Speicher allokieren, weil er eben keine Swap Datei hat. Du müsstest also nun einen Mechanismus implementieren der entweder von vorne her rein Speicher belegt, damit er im Falle eines vollen Speicher agieren kann, oder du müsstes einen Algorithmus implementieren der ohne zusätzliche Speicherallokation eine kluge (nicht Daten oder Stabilität gefährdende) Entscheidung trifft. Im ersten Fall müsste dein Algorithmus auch mit konstant viel Speicher auskommen, da er ja, wenn er losläuft maximal den vorher allokierten Speicher zur Verfügung hat. Mit Swap kommst du nicht in diese Situation bzw nur mit sehr viel Ignoranz oder Unaufmerksamkeit. Bevor dein Swap und RAM nämlich voll ist wird das System sehr langsam. In diesem Zustand kannst du aber noch jeder Zeit auf eine TTY wechseln. Was ich damit sagen will: Plötzliche Freezes von jetzt auf gleich kommen mit Swap nicht vor. Mit Swap wird dein System kontinuierlich langsam bis zum Freeze. Ohne Swap kann dir schon eher ein plötzlicher Freeze passieren. Mich persönlich würde mal ein Test interressieren wie sich Windows oder MacOSX verhält ohne Swap und bei vollem Speicher. Da du ja anscheinend alle System kennst bzw zur Verfügung hast würde mich ein Test dahingehend ehrlich interressieren. Aber ich würde auch vorschlagen erstmal mit dmesg oder in den Syslogs nach Problemen zu suchen.
Die einzige Ursache für einen blockierten Thread sind mangelnde Ressourcen. Ressourcen können hier sein: CPU, Speicher, I/O, Lock/Semaphoren. Letzteres ist meistens durch Programmierfehler verursacht. |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 1531 |
Ich möchte mal darauf hinweisen, dass es sich hierbei nicht um ein Speicherproblem handeln muss. Der Threadstarter sollte sich mal dazu äußern, ob er einen swap hat, wenn ja kann man das Speicherproblem eigentlich ausschließen. Mir ist nämlich eine andere Sache eingefallen, die meiner Meinung nach viel besser zu folgendem passt:
Dieses Problem nennt sich GPU lockup und ist etwas äußerst nervtötendes, weil es meistens nur durch ein Abwürgen und Neustarten des PCs behoben werden kann. Könntest du bitte mal die Ausgaben von lspci -nnk | grep -i VGA -A2 und jockey-text -l posten? |
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Supporter
Anmeldungsdatum: Beiträge: 2837 |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 1531 |
Okay, tut mir Leid dass ich das übersehen hab. Dann solltest du, sirbender, mal eine swap-Partition erstellen und ausprobieren, ob das hilft. Sonst ist auch der Windows-Vergleich nicht aussagekräftig, weil Windows standardmäßig einen swap hat - auch wenn der keineOkay, tut mir Leid dass ich das übersehen hab. Dann solltest du, sirbender, mal eine swap-Partition erstellen und ausprobieren, ob das hilft. Sonst ist auch der Windows-Vergleich nicht aussagekräftig, weil Windows standardmäßig einen swap hat - auch wenn der keine eigene Partition hat. eigene Partition hat. |
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Supporter
Anmeldungsdatum: Beiträge: 2837 |
Auch Windows läuft ohne Auslagerungsdatei, danach hatte ich schon gefragt. Allerdings wundert mich dies, soweit ich mich erinnere, war es nicht möglich, XP ohne pagefile.sys zu betreiben, da XP Teile des OS in die Auslagerungsdatei packte. Keine Ahnung wie es bei W7 aussieht. |
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(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Beiträge: 70 |
Hi, ich hab jetzt vor ein paar Tagen die Swap-Datei erstellt und heute 2GB mehr Ram gekauft und eingebaut. Den Ram-Test von Ubuntu vollstaendig durchlaufen gelassen ohne Fehler. Ram 3GB + 2GB Swap. Also hab ich den Laptop meiner Frau gegeben und gemeint es waere gefixt. Keine 20 min. spaeter ist aber alles eingefroren. Ich kann die Maus bewegen aber nichts anklicken. Auch Ctrl+Alt+F1 geht nicht. Nach 5 min. wurde es mir zu bunt und ich habe den Rechner ausgeschaltet -- alles ausser 5 sec. die Power-Taste halten ging nix. @Jonessen96 ich werde nachher mal deine Tips ausprobieren und dann wieder posten. Hat vielleicht sonst noch jemand eine Idee woran es liegen koennte oder wie man das detektieren kann? Es liegt wie gesagt 100% sicher nicht an Ram-Mangel oder Swap-Mangel. Gruss, sb |
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Supporter
Anmeldungsdatum: Beiträge: 2837 |
Vielleicht mal schauen, was im syslog/kern.log steht, zum Zeitpunkt des Einfrierens? Hast Du statt 5 sec. Powerknopf mal Magic SysRQ zwecks sauberen Herunterfahrens getestet? |
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(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Beiträge: 70 |
lspci -nnk | grep -i VGA -A2 00:02.0 VGA compatible controller [0300]: Intel Corporation Mobile 945GM/GMS, 943/940GML Express Integrated Graphics Controller [8086:27a2] (rev 03) Subsystem: Dell Device [1028:01c2] Kernel driver in use: i915 jockey-text -l kmod:wl - Broadcom-STA-WLAN-Treiber (Proprietär, Deaktiviert, Nicht benutzt) [auto-install] Den WLAN Treiber musste ich am Anfang nach der Installation per Hand installieren. WLAN ging nicht. In Synaptic hatte ich nach b43 suchen sollen und dann die Hits installiert. WLAN ging danach. |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 1531 |
Du könntest es mal mit einem aktuelleren Treiber versuchen (siehe uu-Wiki) |
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(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Beiträge: 70 |
Hmm...ganz schoen viel Warnerei auf der Seite. Ich wuerde schon gerne erst wissen woran es liegt bevor ich noch mehr Unbekannte (wie neue Treiber) ins Spiel bringe. Dies ist doch Linux -- wir sollten doch faehig sein rauszufinden woran es liegt, oder? Kann man nicht irgendwelche Logs zu Hilfe ziehen? Irgendwas muss doch passieren wenn alles einfriert. Es gibt zwar dauernd diese nervigen Apport Fehlermeldungen die einem nichts bringen, aber ein gescheites Analysetool mit Oberflaeche gibt es nicht, oder? Irgendwie sollte es auch einen Geraetemanager geben. Das gab es sogar schon bei Win95 glaub ich...aber zumindest bei XP. Warum hat Linux sowas nicht? Eine simple UI wo in einer Liste jede Hardware und ihre Treiber aufgelistet werden. Im Moment habe ich keine Ahnung welche Hardware, welche Treiber nutzt. Die Profis finden sowas bestimmt irgendwo, aber fuer 99% der Leute ist der Zustand wirklich sehr frustrierend. Dieser Geraetemanager sollte nur als root gestartet werden koennen und fuer jede Hardwarekomponente einen Knopf haben wo man Treiber updaten, zuruecksetzen oder ersetzen kann. Auch sollte man per Knopfdruck eine Liste aller Hardware/Treiber exportieren koennen. Die koennte ich hier dann posten. Gibt es vielleicht solche Tools und ich kenne die nicht? Wenn es diese Tools nach mehreren Dekaden Linux noch immer nicht gibt waere das echt ein trauriger Zustand. Und glaubt jetzt bitte nicht ich will Linux bashen...ich will es verbessern (ja ich weiss, theoretisch koennte ich es selbst tun -- ich mach auch an anderen Baustellen viel). Ein zentrales Systemlog mit UI und vielen schoenen Filtern zum ausblenden von Umwichtigem und ein Geraetemanager sind wirklich absoluter Muss! Danke, sb |
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Supporter
Anmeldungsdatum: Beiträge: 1937 Wohnort: zwischen Sessel und Tastatur |
Es gibt ein zentrales Systemlog. Mehr UI als less, tail und grep braucht es nicht, um sich das Log anzugucken.
Was die Treiber angeht: schau dir mal die Ausgabe dieses Befehls an
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