Moin, ich habe mir den Artikel DVDs rippen angeguckt und frage mich wieso dort bei den Programmen nicht Avidemux aufgeführt wird. Es ist zwar eigentlich ein Videobearbeitungsprogramm, das sich aber prima zum Rippen einsetzen lässt. Man muss als Benutzer zwar ein paar Schritte mehr machen, als bei den anderen Programmen, aber mir gefällt es am besten.
Meine Vorgehensweise ist da wie folgt:
1. DVD auf die Festplatte kopieren: Bei den Codecs wählt man erstmal Kopieren/Copy aus und wählt die erste Datei der DVD, aber der Film anfängt. Avidemux kann dann begrenzt die restlichen Teile hinzufügen. Das sind in der Regel nur Teile wie vts_02_x. Geht der Film über mehrere vts_0y müssen die noch manuell dazu gepackt werden. Man sieht aber bei Avidemux auch immer in der Vorschau welche Teile man drin hat.
2. Datei auf der Festplatte öffnen (man hat beim Kopieren aus den vielen Dateien eine gemacht)
3. Anfang und Ende bestimmen, um evtl. einen nervigen Abspann oder Intro raus zu schneiden.
4. Deinterlacer falls nötig und Crop-Bereich auswählen.
4.5 Evtl. Untertitel von der DVD Kopieren und einbetten oder als softsub bereitstellen. Ich kenne keine Möglichkeit die Untertitel mit in den Container mit aufzunehmen.
5. Überprüfen ob alles passt: Deinterlacing, Crop, Untertitel, Sprache
6. Die Codecs konfigurieren
7. mit der Umwandlung beginnen
Ich finde, dass ich dabei mehr Freiheiten habe, insbesondere bei den Formaten, als bei den dort bereits aufgelisteten Programmen zum Rippen und dass es nicht so schwer zu bedienen wie der mplayer ist, bei dem man sich in erstmal in die Parameter reinfuchsen muss.
Wenn keiner Einwände hat, würde ich deswegen da noch Avidemux in die Programmliste aufnehmen und evtl. beim Avidemux-Artikel das hier beschriebene Vorgehen reinnehmen.