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lg51
Anmeldungsdatum: Dez. 24, 2007
Beiträge: 303
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24. März 2012 17:36
tomtomtom schrieb: Das liegt nicht zufällig an der vom Hersteller gewählten Lizenz? 
Der Treiber von der Realtek-Webseite steht unter der GPLv2. Obs evt. anderweitige Lizenzrechtliche Schwierigkeiten gibt, weiss ich nicht. Daran wird sich auch nichts ändern, solange Druckerhersteller kein Interesse daran haben, ihre Spezifikationen offenzulegen. Das für den Betrieb eines Druckers erst (unfreie) Treiber des Herstellers installiert werden müssen ist aber nicht auf Linux beschränkt.
Das stimmt. Aber in diesem Fall ist die Treiberinstallation unter Linux nicht ganz unaufwändig und selbsterklärend, während sie unter Windows natürlich aus einstecken und losdrucken bestehen würde (zumindest seit Win 7). Aber das war ja sowieso alles nicht als Vorwurf gemeint, sondern wurde von mir nur daher erwähnt, weil hier mal wieder die Diskussion zwischen der "es läuft gar nichts" und der "es läuft doch sämtliche Hardware Out-of-the-Box" Fraktion entbrannt ist. Meine Erfahrung liegt da irgendwo in der Mitte  Melden, melden, melden.  Nur durch die aktive Mitarbeit der Nutzer können die Entwickler diese beheben.
Mach ich regelmässig, keine Sorge. Aber vieles ändert sich halt so häufig, dass es halt immer wieder irgendwo hackt. Bei einem sich so schnell entwicklenden System kommt man kaum zur Ruhe - zumal viele der Bugs ja lustigerweise erst mit der Zeit irgendwann reingepatched werden. Ich habe stets den Eindruck, dass sich gegen Ende des Release-Zyklus die Situation subjektiv tendentiell nicht verbessert sondern verschlimmert hat: Denn an viele der Bugs die von Anfang an da sind gewöhnt man sich auch ein wenig, d.h. man veruscht 'drumrum' zu arbeiten. Sollten sie dann attsächlich irgendwann gefixt werden, fällt es nichtmal gross auf. Was mir hingegen viel stärker auffällt, sind Dinge die Anfangs funktioniert haben und dann irgendwann plötzlich nicht mehr funktionieren. 'mplayer' und seine Derivate scheint mir hier aktuell grad ein gutes Beispiel für 'Zerfall' zu sein: Als ich vor einem Jahr diesen Rechner hier auf Kubuntu 11.04 geupgradet hatte, hatte der noch deutlich grobe weniger Bugs als jetzt. Gut möglich, dass ich, wenn ich in nem Monat auf 12.04 upgrade dann wieder eine neue Version drinn hab, die prima funktioniert. Was ich damit sagen will: Man kriegt halt hin und wieder das Gefühl einer ständigen Baustelle. Was ich nicht so grauenhaft finde, aber was ich jetzt auch nicht aus reiner FOSS-Gläubigkeit leugnen möchte.
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Thorsten Reinbold
Anmeldungsdatum: Juli 10, 2006
Beiträge: 4648
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24. März 2012 20:36
lg51 schrieb: Was ich damit sagen will: Man kriegt halt hin und wieder das Gefühl einer ständigen Baustelle. Was ich nicht so grauenhaft finde, aber was ich jetzt auch nicht aus reiner FOSS-Gläubigkeit leugnen möchte.
Dem kann ich mich nur anschließen. Und wenn ich ehrlich bin war das auch der Hauptgrund für Linux bei mir. Ich liebe Basteln und Baustellen. Bzw., ich HABE das geliebt. Mittlerweile habe ich allerdings auch altersbedingt andere Präferenzen und immer weniger Lust zum basteln. Hätte ich gerade die Kohle für einen neuen Rechner, würde ich wieder Windows nutzen, weil weit weniger Zeitaufwendig und Arbeitsintensiv.
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Ubuntu Neuling 1981
Anmeldungsdatum: Dez. 31, 2009
Beiträge: 591
Wohnort: Süßen
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25. März 2012 00:52
lg51 schrieb: Was ich damit sagen will: Man kriegt halt hin und wieder das Gefühl einer ständigen Baustelle. Was ich nicht so grauenhaft finde, aber was ich jetzt auch nicht aus reiner FOSS-Gläubigkeit leugnen möchte.
Auch Baustellen verschwinden mit der Zeit ...
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Thorsten Reinbold
Anmeldungsdatum: Juli 10, 2006
Beiträge: 4648
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25. März 2012 03:06
Ubuntu Neuling 1981 schrieb: lg51 schrieb: Was ich damit sagen will: Man kriegt halt hin und wieder das Gefühl einer ständigen Baustelle. Was ich nicht so grauenhaft finde, aber was ich jetzt auch nicht aus reiner FOSS-Gläubigkeit leugnen möchte.
Auch Baustellen verschwinden mit der Zeit ...
Unter Linux offenbar nicht. Für jede Beseitigte kommen zwei Neue. Mindestens.
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diesch
Supporter
Anmeldungsdatum: Feb. 18, 2009
Beiträge: 4182
Wohnort: Freiburg
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25. März 2012 04:32
lg51 schrieb: Aber das war ja sowieso alles nicht als Vorwurf gemeint, sondern wurde von mir nur daher erwähnt, weil hier mal wieder die Diskussion zwischen der "es läuft gar nichts" und der "es läuft doch sämtliche Hardware Out-of-the-Box" Fraktion entbrannt ist.
Es läuft sicher nicht alles ohne Bastelei, aber wenn man beim Hardwarekauf ein bisschen darauf achtet, ist es meiner Erfahrung nach kein Problem, für normale Anforderungen passende Hardware zu bekommen, die keine Probleme mit Linux macht.
die Anfangs funktioniert haben und dann irgendwann plötzlich nicht mehr funktionieren. 'mplayer' und seine Derivate scheint mir hier aktuell grad ein gutes Beispiel für 'Zerfall' zu sein: Als ich vor einem Jahr diesen Rechner hier auf Kubuntu 11.04 geupgradet hatte, hatte der noch deutlich grobe weniger Bugs als jetzt. Gut hab, die prima funktioniert.
mplayer gehört für mich zu den Programmen, die seit Jahren völlig unauffällig einfach funktionieren, ohne dass ich mich da um irgendwas kümmern muss. Welche Probleme hast du da? Was ich damit sagen will: Man kriegt halt hin und wieder das Gefühl einer ständigen Baustelle.
Wenn man den 6-Monate-Releasezyklus von Ubuntu mitmacht, ändert sich natürlich auch alle 6 Monate wieder irgendwas. Wenn man das nicht will, kann man bei LTS belieben oder sich eine eine Distribution mit längeren Zyklen suchen.
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Thorsten Reinbold
Anmeldungsdatum: Juli 10, 2006
Beiträge: 4648
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25. März 2012 14:21
diesch schrieb: lg51 schrieb: Was ich damit sagen will: Man kriegt halt hin und wieder das Gefühl einer ständigen Baustelle.
Wenn man den 6-Monate-Releasezyklus von Ubuntu mitmacht, ändert sich natürlich auch alle 6 Monate wieder irgendwas. Wenn man das nicht will, kann man bei LTS belieben oder sich eine eine Distribution mit längeren Zyklen suchen.
Manchmal bleibt einem aber schlicht nichts anderes übrig. Etwa wenn man auf behobene Fehler oder Funktionalitäten hofft. Natürlich kann man auch PPAs verwenden, nur führt das das Sicherheitskonzept mMn. ad absurdum.
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realzippy
Supporter
Anmeldungsdatum: Mai 5, 2009
Beiträge: 2837
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25. März 2012 14:26
Thorsten Reinbold schrieb: Hätte ich gerade die Kohle für einen neuen Rechner, würde ich wieder Windows nutzen, weil weit weniger Zeitaufwendig und Arbeitsintensiv.
Das war doch nur so dahingesagt, hoffe ich 
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tomtomtom
Moderator & Supporter
Anmeldungsdatum: Aug. 22, 2008
Beiträge: 21238
Wohnort: Berlin
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25. März 2012 14:28
realzippy schrieb: Das war doch nur so dahingesagt, hoffe ich 
Wieso? Wenn es für ihn so ist.
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realzippy
Supporter
Anmeldungsdatum: Mai 5, 2009
Beiträge: 2837
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25. März 2012 14:33
tomtomtom schrieb: Wieso? Wenn es für ihn so ist.
Wahrnehmungsstörung. Weil man beim Rechnerneukauf die beste Möglichkeit hat, widerborstige Hardware zu vermeiden.
Außerdem klingt es resignierend...
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Thorsten Reinbold
Anmeldungsdatum: Juli 10, 2006
Beiträge: 4648
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25. März 2012 14:45
realzippy schrieb: Thorsten Reinbold schrieb: Hätte ich gerade die Kohle für einen neuen Rechner, würde ich wieder Windows nutzen, weil weit weniger Zeitaufwendig und Arbeitsintensiv.
Das war doch nur so dahingesagt, hoffe ich
Nicht wirklich. Gerade im Bezug auf die Anwendungsprogramme die ich für meine Zwecke nutze, gibt es für Win einfach deutlich komfortablere, intuitivere und mehr "zu ende gedachte" Tools als für Linux. Als Beispiel möge MusikBee dienen, quasi Rhythmbox,Amarok,Brasero,Easytag,Rubyripper,Mp3Gain in einem Programm. Coverdownload, Texte (wers denn braucht) klappt OOtB, das Programm lässt sich komfortabel bis ins kleinste Detail einstellen und automatisieren. Und das dann auch noch unter einer gefälligen und übersichtlichen Oberfläche. Halt von einem echten Musikenthusiasten programmiert, der scheinbar ein gutes Gespür für die Anwendersicht hat. Und das ist nur ein Beispiel. Programme wie Media Player Classic (nein, der ist nicht von MS), Acoustica und viele weitere sind für mich in der Bedienung weit einfacher zu handhaben als die meisten Linuxtools für ähnliche Zwecke. Klar kann ich es auch unter Linux irgendwie hinbekommen. Aber das ist fast immer mit viel Lesen verbunden, stöbern in WIKIs oder, wenns ganz blöd läuft, Fragen stellen in Foren weil man allein nicht weiterkommt. Es gab Zeiten, da habe ich das gern gemacht. Ich merke allerdings gerade daß es eben auch weit einfacher und simpler geht und mir meine (Frei)zeit mittlerweile einfach zu kostbar ist. Und irgendwie frage ich mich dann auch wo der Vorteil bei Linux liegt (von Idealismus mal abgesehen)? LibreOffice, Gimp und so ziemlich jedes andere große und gute OSS-Projekt kann ich mittlerweile auch unter Win nutzen. Plus der unter Linux nicht verfügbaren CS-Software. Ich bin in der Softwareauswahl unter Windows schlicht freier, die Menge an wirklich hochwertigen Programmen ist weit höher. Und wenn ich ehrlich bin: ich fand es schon fast entspannend, Win7 einzurichten und zu verwenden. Installieren, ein paar Treiber einrichten, fertig. Kein basteln, friemeln oder nachfragen. Anders gesagt: ich will Komfort, kein Basteln. Aber da meine alte Möhre ohnehin nicht mehr so richtig tut und das hier aktuell stehende Highend-Notebook bald wieder entschwindet, bleibt mir vorerst Ubuntu erhalten.  realzippy schrieb: Außerdem klingt es resignierend...
Mit Resignation hat das nicht so viel zu tun. Eher mit "Blick über den Tellerrand" und geänderten Premissen.
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burli
Supporter
Anmeldungsdatum: April 27, 2007
Beiträge: 7759
Wohnort: Petersberg
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25. März 2012 16:24
Thorsten Reinbold schrieb: Eher mit "Blick über den Tellerrand"
Schon seltsam. Das wurde mir zu Windows Zeiten vorgeworfen. Man solle doch mal einen Blick über den Tellerrand wagen, was es außerhalb der ach so heilen Windows Welt noch so gibt. Ich habe vielleicht einfach das Glück, dass Linux, und speziell Ubuntu, genau meinen Vorlieben entspricht. Ich muss nichts großartig anpassen sondern ich verwende das meiste so, wie es installiert ist.
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Thorsten Reinbold
Anmeldungsdatum: Juli 10, 2006
Beiträge: 4648
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25. März 2012 17:11
Es gibt ja durchaus einen Grund für den Begriff "Individuum".  Allerdings muß ich auch gestehen daß ich Linux nie verwendet habe weil ich Windows so doof fand. Ich habe nie zur Fraktion der Microsofthasser und OpenSource-Idealisten gehört. Und wenn ich ehrlich bin finde ich durchaus daß MS mit 7 ein wirklich gelungenes System abgeliefert hat. Ob Windows 8 daran anschließen kann, wird sich noch zeigen. Ich halte es allerdings für einen Fehler (genauso wie bei Ubuntu), eine "One-Size-Fits-All"-Oberfläche einzuführen. Das finde ich schon bei Unity relativ Sinnfrei. Hat auch bei Klamotten nur selten funktioniert. 
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Renate55
Anmeldungsdatum: Jan. 13, 2009
Beiträge: 630
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25. März 2012 17:39
Thorsten Reinbold schrieb:
Aber da meine alte Möhre ohnehin nicht mehr so richtig tut und das hier aktuell stehende Highend-Notebook bald wieder entschwindet, bleibt mir vorerst Ubuntu erhalten.
XP müßte doch auch auf eine alte Möhre gehn..
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xpol
Anmeldungsdatum: Dez. 4, 2010
Beiträge: 432
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25. März 2012 21:08
burli schrieb: Ich habe vielleicht einfach das Glück, dass Linux, und speziell Ubuntu, genau meinen Vorlieben entspricht. Ich muss nichts großartig anpassen sondern ich verwende das meiste so, wie es installiert ist.
So langsam wird mir klar, wieso Du meine Meckereien über Unity nie nachvollziehen kannst. Ich benutze Ubuntu auf dem Netbook, privat und für die Arbeit. Ohne Wine gehts nicht, die Hälfte der Anwendungen ist Java und ich kriege ständig *.docx und so Gruselzeug geschickt. Einige Programme brauche ich in älteren Versionen, für die Nachinstallationen aus PPA's erforderlich sind usw. ... Nach einer Ubuntu-Installation bleibt bei mir "kein Stein auf dem anderen" und unter Unity sind diese Anpassungen so unendlich mühselig, wenn ich's überhaupt hinkriege. Wie das dann hinterher aussieht, ist mir eigentlich egal. Aber trotzdem: Auf dem Netbook startet Ubuntu 10.04 schneller als XP sich aus dem Ruhezustand räkelt und das möchte ich nicht missen - bei 11.04/10 war von diesem Vorzug aber auch kaum noch was zu spüren .
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pitt-admin
Anmeldungsdatum: Juli 11, 2010
Beiträge: 1510
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26. März 2012 09:06
xpol schrieb: burli schrieb:
Aber trotzdem: Auf dem Netbook startet Ubuntu 10.04 schneller als XP sich aus dem Ruhezustand räkelt und das möchte ich nicht missen - bei 11.04/10 war von diesem Vorzug aber auch kaum noch was zu spüren .
Dann teste mal Windows 8
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