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Nugget32
Anmeldungsdatum: Nov. 10, 2008
Beiträge: 146
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26. März 2012 10:51
Als ich meine ersten Schritte mit Linux gemacht hab war ich auch total verunsichert und wusste nicht wie ich wo und wie was mache. Aber da geht es jedem Quereinsteiger gleich . Die meisten denken das Sie mit Ihrem wissen in Windows sehr gut dann mit Linux zurechtkommen ,aber demnach ist es nicht so. Zwar kann man heutzutage Linux großteils wie windows über eine gui nutzen aber vieles hat auch hier seine Grenzen. Vieles ist es eher am einfachsten über Terminal / Shell zu erledigen als in den Menüs das richtige sich rauszusuchen. Nach langer Überlegung hab ich dann den Absprung von Windows (nenne es gern berechtigter Weise "Windoof") versucht und bin gott sei dank weich gelandet und hab so auch den Übergang mühelos geschafft. Nachdem ich 3 Jahre mit Linux gearbeitet hab ,zahlreiche Bücher und viel Literatur (online) gelesen ,entschied ich mich damals einen Schritt weiterzugehen (Bereue den bis heute nicht !) . Hab mich zue einem Selbststudium (Dauer 2 Monate) entschlossen und im ersten Monat die LPI-1 Prüfung abgelegt im zweiten die LPI-2 (jeweils 2 Prüfungen pro Monat). Anfangs dachte ich das ich es nicht schaffe ,aber ich war Positiv überrascht welche Fragen und Aufgaben ich beantworten musste. Da ich nun Linux etwas besser kenne als jemand der Quer Einsteigt oder damit anfängt ,kann ich großteils zwar die Befürchtungen einiger Leute verstehen ,aber Fassen wir uns mal selbst an die Nase. Jeder fängt klein an, jeder weis nicht alles sofort und nicht jeder kennt alles. Auch in der Windows Welt (Nutzer) mussten wir uns damals alles mühsam zusammensuchen und mit reinem Mausgeklicke ists heute nicht mehr getan. Daher gehen wir mit sehr hohen Erwartungen an Linux ran und sind enttäuscht wenn diese Erwartungen nicht erfüllt werden ,dabei liegt es an jedem Anwender selbst inwiefern er sich mit dem Problem befasst. Natürlich gibts Leute die bei jeder kleinsten Fehlermeldung das Handtuch werfen ,dafür dürfen Sie sich nicht wundern wenn Sie nichts auf die Reihe bekommen. Andererseits klemmen sich einige verbissen hinter Problemen und können diese Erfolgreich Lösen. Im grunde genommen ist Linux heutzutage eher besser als Windows. nicht nur der Argumentation Windows kostet Geld ,Linux nicht , Linux ist besser schneller ,etc. . Es ist niemand Verpflichtet eine Zertifizierung nach LPI für Linux zu machen um es zu verstehen. Jedoch sollte jeder sich gewisses Wissen anlesen ,bevor er sich dazu entschließt Linux zu nutzen. viele Programme/Tools existieren für Linux die ein Neuling nicht kennt sich aber dafür unter die Windows bekannten Namen erinnert. Auch hier ist es nicht verkehrt zu recherchieren ,nachzulesen oder zu suchen. Wer sich aber all die Mühe dazu nicht macht, Vorurteilen mehr glauben schenkt und mit extrem hohen Erwartungen an Linux herangeht wird generell eher Enttäuscht als Belohnt werden.Ja es ist Fakt das Linux mehr kann als Windows nur man muss auch das wissen dazu haben es zu nutzen und vor allem zu Wissen Wie !. Ist letztendlich nur eine Fußnote am Rande ,nix weiter.
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xpol
Anmeldungsdatum: Dez. 4, 2010
Beiträge: 432
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26. März 2012 12:00
pitt-admin schrieb: xpol schrieb: burli schrieb:
Aber trotzdem: Auf dem Netbook startet Ubuntu 10.04 schneller als XP sich aus dem Ruhezustand räkelt und das möchte ich nicht missen - bei 11.04/10 war von diesem Vorzug aber auch kaum noch was zu spüren .
Dann teste mal Windows 8
Hatte ich vor, müsste eigentlich auch gut funktionieren, geht bei mir aber noch nicht: Z. Zt. ist nur eine 8GB-SSD verbaut und vielleicht gönne ich mir eine Aufrüstung - mal sehen.
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Benno-007
Anmeldungsdatum: Aug. 28, 2007
Beiträge: 12628
Wohnort: Germany
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26. März 2012 12:08
+1 Wer heute sagt, Linux taugt nix, der hat's nur nicht verstanden - deswegen taugt es für ihn selbst nix. Dasselbe trifft auf diejenigen zu, die Windows und Linux wie Unterhosen wechseln. Das lässt nur den Schluss zu, dass sie sich sehr an der Oberfläche bewegen (im doppelten Sinne) und somit dasselbe wie unter Windows machen, jedoch mit einer eingeschränkten Schnittmenge (z.B. vermissen sie ihre Photoshop-Kopie). Wer sich mit LINUX beschäftigt - nicht nur den GNU-Oberflächen - sondern beispielsweise auch mit den GNU_core_utilities , der will und KANN gar nicht einfach zu einem anderen System wechseln, ohne Funktions- und Komforteinbußen zu erleiden sowie bewährte Lösungsstrategien für Aufgaben oder Probleme über Bord zu werfen. So trennt sich dann auch schnell die Spreu vom Weizen, der Hobbylinuxer, der mal reingeklickt hat, von dem, der sich wirklich wenigstens ein bisschen mit den Besonderheiten, Eigenheiten und Kernfunktionalitäten von Linux befasst und auch soweit verinnerlicht hat, dass er sie nützlich findet und im Alltag nutzt. Ein Anzeichen dafür sind stets mehrere offene Terminal-Tabs.  Ich habe mittlerweile ein Merkblatt für Freunde, da steht alles wichtige auf einer einzigen Seite drauf. Vor, bei, nach der Installation, Besonderheiten, Problemlösungen, Terminal, Paketverwaltung, Systempflege, Flexibilität usw.. Ist aber nur mit Einführung verständlich, u.a. deswegen habe ich das auch nicht online gestellt, zumal es davon unzählige gibt. Das zeigt aber, dass es eigentlich recht einfach ist - man muss nur den Überblick behalten und sich auch mal zutrauen, eine Aufgabe oder ein Problem zu lösen, ohne sich dabei ablenken zu lassen oder falsche Holzpfade auszutreten, ohne zurückzugehen und erneut Anlauf für einen anderen Weg (des Lernens) zu nehmen. Wenn man begreift, dass grafische Oberflächen für die Flexibilität der GNU core utilities gar nicht einfach umsetzbar (bis unmöglich oder dann aufwendig bedienbar) sind, versteht man auch, warum man recht simple Befehle wie Lego aneinanderreihen kann. Und GIMP ist wesentlich schwerer als so ein kleiner Befehl, soviel zum Thema, nur GUIs sind leicht. Siehe auch HUD, Suche in Unity - der Trend geht wieder zur Tastatur und "Befehlen", weil die Menüs durchwachsen sind. Wenn man dann noch begreift, dass Textdateien kein Feind, sondern ein Freund sind und einem was anbieten, dann hat man schon viel verstanden. Mehr als der "dumme Klickbeschränkte", der unter keinem System was auf die Reihe kriegt, wenn die Hütte brennt. It's so simple and stupid, easy, this Linux. Linux setzt nur voraus, dass man lesen kann. Und vielleicht noch klar denken. Alles andere geht wie von selbst. Auch wenn es manchmal dauert. Aber in kleinen Schritten geht es schnell voran. Man muss dazu kein Buch lesen, sondern sich nur mal was zeigen lassen oder ergoogeln. Dann ist der Damm zum Verständnis gebrochen. Einfacher geht's nicht. Kann mir nicht vorstellen, wie ein System noch einfacher werden soll - obwohl es da sicherlich Luft nach oben gibt und auch neue Konzepte geben wird. Selbst Mac ist da ja schon wieder total zugenagelt und beschränkt. Unter Einfachheit verstehe ich nicht, dass man alle Funktionen ausblendet, die einen verwirren könnten. Auch wenn das bei Gnome 2 ganz nett umgesetzt war. Für den Rest gibt es das Terminal und Textdateien (auch unter Mac). Grüße, Benno P.S.: OT: Habe gehört, gestern haben Piraten das Saarland überfallen und Neoliberale über die Planke laufen lassen...ups. ![]:-)](http://media.cdn.ubuntu-de.org/wiki/attachments/08/28/twisted.png) Edit: Kleinere Korrekturen und Ergänzungen. Und wer tatsächlich bis hierher gelesen hat, kann sich auch mal ein gutes Merkblatt für alles (möglichst nicht nur Befehle, auch Installation usw.) ergoogeln und hätte (als Anfänger) schon wieder was gelernt in der Menge Text. Es liegt einzig am Willen der Nutzer. Wenn später alle Auto fahren, während die anderen 5% Hubschrauber fliegen: Selber Schuld, wenn man sich dem Fortschritt und Profisystemen für Profis und Anfänger verwährt. 
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Renate55
Anmeldungsdatum: Jan. 13, 2009
Beiträge: 625
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26. März 2012 14:45
Benno-007 schrieb:
Wer heute sagt, Linux taugt nix, der hat's nur nicht verstanden - deswegen taugt es für ihn selbst nix. Dasselbe trifft auf diejenigen zu, die Windows und Linux wie Unterhosen wechseln. Das lässt nur den Schluss zu, dass sie sich sehr an der Oberfläche bewegen (im doppelten Sinne) und somit dasselbe wie unter Windows machen, jedoch mit einer eingeschränkten Schnittmenge (z.B. vermissen sie ihre Photoshop-Kopie).
Ich sehe Linuxnutzer jetzt nicht als Elite, die irgendwie schlauer wären als Windowsnutzer. Und man kann in Linux jede Menge herumklicken. Nur wenn Linux bockt oder ein Treiber nicht will, braucht es ab und an die Konsole. In die Konsole booten und am System rumbasteln ist seit XP unter Windows nicht mehr so selbstverständlich möglich. Die Rettungsdiskette unter Windowsme und jede Menge Dosbefehle inklusive schlauem Buch vor der Nase ist bei Windows Historie. Wer sich mit LINUX beschäftigt - nicht nur den GNU-Oberflächen - sondern beispielsweise auch mit den GNU_core_utilities , der will und KANN gar nicht einfach zu einem anderen System wechseln, ohne Funktions- und Komforteinbußen zu erleiden sowie bewährte Lösungsstrategien für Aufgaben oder Probleme über Bord zu werfen.
Die GNU core utilities gibt es auch für Windows. Und innerhalb vom System bietet Windows auch eine Konsole an, cmd und die Powershell. Allerdings muß Windows inklusive Desktopsystem dafür erstmal booten. So trennt sich dann auch schnell die Spreu vom Weizen, der Hobbylinuxer, der mal reingeklickt hat, von dem, der sich wirklich wenigstens ein bisschen mit den Besonderheiten, Eigenheiten und Kernfunktionalitäten von Linux befasst und auch soweit verinnerlicht hat, dass er sie nützlich findet und im Alltag nutzt. Ein Anzeichen dafür sind stets mehrere offene Terminal-Tabs. 
Diese Wertung, nun ja. Es gibt auch Leute, die sich für die Interna des Computers nicht interessieren. Da ist Windows oft der Weg des geringeren Widerstandes. Es geht dann weniger um Konsolenbefehle, sondern um das Angebot an Programmen und um das DAU-freundliche Inbetriebnehmen von Hardware. Für Dich dann eben die Spreu....Auf mancher Hardware klappt das mit Klickibunti auch mit Linux. Sehr viel Spreu und sehr wenig Weizen...
Das zeigt aber, dass es eigentlich recht einfach ist - man muss nur den Überblick behalten und sich auch mal zutrauen, eine Aufgabe oder ein Problem zu lösen, ohne sich dabei ablenken zu lassen oder falsche Holzpfade auszutreten, ohne zurückzugehen und erneut Anlauf für einen anderen Weg (des Lernens) zu nehmen.
Das verlangt ein längeres und konzentriertes bei der Sache bleiben. Oft sind andere Dinge auch wichtiger. Da und dort nach einer Anleitung am System zu flicken, das geht auch ohne systematisches Hintergrundwissen. Linuxnutzer ist nicht automatisch gleich Experte.
Wenn man dann noch begreift, dass Textdateien kein Feind, sondern ein Freund sind und einem was anbieten, dann hat man schon viel verstanden. Mehr als der "dumme Klickbeschränkte", der unter keinem System was auf die Reihe kriegt, wenn die Hütte brennt.
Jemand, der sein System nicht selbst repariert ist nicht zwangsläufig dumm. Und die Konsole wird in unterschiedlichen Betriebssystemen angeboten.
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Benno-007
Anmeldungsdatum: Aug. 28, 2007
Beiträge: 12628
Wohnort: Germany
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26. März 2012 15:17
Hallo. yollywau schrieb: Benno-007 schrieb:
Ich sehe Linuxnutzer jetzt nicht als Elite, die irgendwie schlauer wären als Windowsnutzer.
Sie sind nur konzentrierter bei der Sache und gehen systematischer vor. Sollten sie jedenfalls, um es leicht zu finden.
Die GNU core utilities gibt es auch für Windows. Und innerhalb vom System bietet Windows auch eine Konsole an, cmd und die Powershell. Allerdings muß Windows inklusive Desktopsystem dafür erstmal booten.
Ich weiß, Cygwin, Cow... Warum dann nicht gleich das Original? Ich kann mir nicht vorstellen, mit diesen Tools beispielsweise die Registry zu bearbeiten. Mit den Konfigurations-Textdateien von Linux kein Problem.
Diese Wertung, nun ja. Es gibt auch Leute, die sich für die Interna des Computers nicht interessieren. Da ist Windows oft der Weg des geringeren Widerstandes. Es geht dann weniger um Konsolenbefehle, sondern um das Angebot an Programmen und um das DAU-freundliche Inbetriebnehmen von Hardware.
Auf meinem Merkblatt steht, man soll nach der Hardware googeln, wenn man neue kaufen muss/ will. Das meiste läuft auch so.
Für Dich dann eben die Spreu....Auf mancher Hardware klappt das mit Klickibunti auch mit Linux. Sehr viel Spreu und sehr wenig Weizen...
Ich weiß, das war etwas unglücklich hart formuliert. Ich will damit sagen, dass ich denen, die einfach so zwischen Win und Linux wechseln, unterstelle, die Eigenheiten und Besonderheiten Linux gar nicht benutzt zu haben oder zu kennen. Diese bieten viele Vorteile, die man nicht einfach austauschen kann. Auch nicht, wenn man Cygwin nachinstalliert (siehe oben, warum). Die meisten Ubuntunutzer (die ich so kenne und die Masse des Forums) nutzen Linux aber tatsächlich wohl eher, weil es andere Vorteile bietet (Sicherheit, Geschwindigkeit, schnell vollwertiges Basissystem eingerichtet), nicht, weil sie die Eigenheiten von Linux so toll finden, mit denen man direkt in Berührung kommen kann (flexible kommentierte Textdateien für Einstellungen etwa).
Das verlangt ein längeres und konzentriertes bei der Sache bleiben. Oft sind andere Dinge auch wichtiger.
Welche denn, Win-Probleme lassen diese Leute doch auch schleifen...das hat mit der Zeit und dem System nichts zu tun.
Da und dort nach einer Anleitung am System zu flicken, das geht auch ohne systematisches Hintergrundwissen. Linuxnutzer ist nicht automatisch gleich Experte.
Stimmt, genau das versuche ich zu sagen. Terminals oder Textdateien kann jeder nutzen - GIMP kann nicht jeder nutzen. Man braucht seine Initialzündung, eine kleine Einführung - aber dann kann das (in kleinen Stücken) jeder selbstständig, auch ohne Befehle 1:1 kopieren zu wollen. Das ist kein Expertenwissen, auch wenn das oft so vermittelt wird von Medien, Linuxnutzern oder eben auch Terminal-scheuen Anfängern. Es ging mir aber vor allem um jene, die behaupten, Linux sei toll, aber sie gehen wieder zurück zu Win, das sei noch toller. Das wirkt bei manchen so, als wären sie als Experte zu der heiligen Erkenntnis gekommen, dass sie zu einem anderen System müssten. Denen unterstelle ich, gar kein Experte gewesen zu sein. (Ich selber bin auch keiner, aber man muss ja auch keiner sein... ).
Wenn man dann noch begreift, dass Textdateien kein Feind, sondern ein Freund sind und einem was anbieten, dann hat man schon viel verstanden. Mehr als der "dumme Klickbeschränkte", der unter keinem System was auf die Reihe kriegt, wenn die Hütte brennt.
Jemand, der sein System nicht selbst repariert ist nicht zwangsläufig dumm. Und die Konsole wird in unterschiedlichen Betriebssystemen angeboten.
"Dumm" ist hier, wenn man sich auf die gebotenen Minimalmöglichkeiten beschränkt und nicht erkennen will, dass 99% der möglichen Einstellungen in Textdateien liegen. Das 1% bildet aber 95% von dem ab, was z.B. Windows an Einstellungen grafisch bietet. Nur geht eben noch viel mehr. Und anderes. Aber dazu muss man die Ebene wechseln, vom Klick zur Textdatei. Das ist der Punkt: Der Wechsel zur Textdatei. DAS ist Linux. Nicht dass, was Unity (etc.) uns vordergründig vorgaukelt, Linux zu sein. Das hat mehr was mit Mut und Bewusstsein sowie Lernfähigkeit zu tun als mit Experte. Jeder DAU kann sowas leicht anlernen. Er wird zwar DAU-Fehler machen, aber er wird nicht dümmer vom Aneignen neuer Fähigkeiten. Man muss nur lesen können - die Textdateien (+ Dokuseite per Manpage dazu) reden im Gegensatz zu Win-Registrys kein Chinesisch. Viele Grüße, Benno
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xpol
Anmeldungsdatum: Dez. 4, 2010
Beiträge: 432
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26. März 2012 17:07
Na hier herrscht ja wieder Einigkeit: Meinung 1: Alles unproblematisch, Hardwareprobleme gibt es nicht, Software nahezu selbsterklärend ... Meinung 2: Wenn man viel gelesen und es mit dem Terminal zu gewisser Virtuosität gebracht hat, kann man irgendwann auch mal ein Anwendungsprogramm benutzen ... Also Windoofs und Mac was für die, die eine Anwendung für ihren Rechner haben, Linux für die 1,xx%, die seine Grenzen austesten wollen???
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Benno-007
Anmeldungsdatum: Aug. 28, 2007
Beiträge: 12628
Wohnort: Germany
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26. März 2012 17:35
xpol, du bist so ein typischer Benutzer, der noch kein Merkblatt gelesen und die Hinweise darauf ausprobiert hat, oder? Solch ein Verhalten ist ähnlich lustig wie Personen, die Motorrad fahren wollen und das Gaspedal suchen... Man sollte sich schon mal kurz mit der Sache beschäftigen und überlegen, was man da eigentlich tut. Das tun 90% nicht und deswegen fliegen sie auf die Nase und fragen hier immer wieder die selben 75% lächerlichen Fragen, die schon mindestens 10(00) mal in der Forensuche wiedergekäut wurden. Und trotzdem erklären wir es auch gerne eine 100(00). Mal, bis auch der Letzte etwas problematisches eingerichtet hat (wenn auch noch weit weg vom Verständnis, was er da tut). Ich war mal genauso. Hab oft geschimpft auf Linux, trotzdem blieb es interessant. Aber nicht ernstzunehmen. Windows war toll, trotz der Lahmheit und Hänger. Tja, Merkblatt gelesen, ausprobiert - verstanden. Läuft. Bei mir war es nicht nur ein Merkblatt, aber das reicht, um einen groben Überblick zu haben, was man sich aneignen sollte, wenn man dies oder jenes machen oder lösen will. Man schaut sich im Netz ein Beispiel an und lernt dabei. Anstatt Menüs auswendig zu lernen lernt man andere Sicht- und Vorgehensweisen kennen. Dabei ist keine Magie, keine besondere Lernausdauer oder besondere Fähigkeiten gefragt. Einfach nur die normale Aufmerksamkeitsspanne, die man auch für einen Realschulabschluss bräuchte. Und ein bisschen Zeit für die ersten Schritte. Das ist alles. Lernbereitschaft wird heute ein Leben lang gefordert, nicht nur bei allen Betriebssystemen. Und übrigens mag ich deswegen Befehle: So sind sie doch schon seit mehreren Jahrzehnten gleich, schon zu Unix-Zeiten, bevor Linux überhaupt existierte. Ich betone noch einmal: Ein Befehl ist einfacher als GIMP zu bedienen. Es kommt immer drauf an, was man erreichen will. Dazu nimmt man das für sich geeignete Werkzeug. Aber dass Befehle und Textdateien eben was anderes sind als zu Klicken, diese Erfahrung muss man erst machen. Das beginnt in 5 min im Learning by doing, jemandem etwas zeigen. Aber hört dort nicht auf. Es ist dann wie die geöffnete Türe zu dem nächsten Super Mario Level: Die Tür ist offen, durchgehen und weiterspielen muss man selbst. Schwerer als Super Mario ist es letztlich auch nicht.  Man könnte sagen, wer Super Mario kann, kann auch Befehle und Textdateien (lernen). Die Oma also vielleicht eher nicht, aber sonst...aber man kann auch ohne Befehle und Textdateien. Nur entgeht einem eben dann das, was Linux besonders macht. Dessen Eigenheiten und Stärken. Du versuchst gerade, diese Stärken in Schwächen umzudeuten. Du hast nicht verstanden, wie Lego funktioniert. Musst du auch nicht. Auch nicht als Linuxnutzer. Aber du bist dann kein Linuxnutzer, der Linux gerne nutzt und braucht, so wie andere. Du könntest jedes beliebige andere Betriebssystem nutzen, was offen oder stabil ist oder was du eben so brauchst... Es braucht ja auch nicht jeder. Auch wenn es fast jeder bedienen könnte. Merkblatt + Einführung dazu vorausgesetzt, damit es auch möglichst ein harmonischer Start wird. Aber hier sind ja die Mehrzahl Nutzer, die einfach die CD installierten - scheint also doch nicht so schwer zu sein. Grüße, Benno
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Renate55
Anmeldungsdatum: Jan. 13, 2009
Beiträge: 625
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26. März 2012 17:59
xpol schrieb: Na hier herrscht ja wieder Einigkeit: Meinung 1: Alles unproblematisch, Hardwareprobleme gibt es nicht, Software nahezu selbsterklärend ...
Mach mal Quellenangabe, wo gesagt wurde, daß es keine Hardwareprobleme gibt.
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k1l
Anmeldungsdatum: Sept. 22, 2006
Beiträge: 805
Wohnort: Köln
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26. März 2012 18:34
xpol schrieb: Meinung 1: Alles unproblematisch, Hardwareprobleme gibt es nicht, Software nahezu selbsterklärend ...
wurde doch lang und breit erklärt, dass es (auch immer wieder) Probleme gibt. Aber die Gesamtsituation hat sich schon deutlich verbessert. Meinung 2: Wenn man viel gelesen und es mit dem Terminal zu gewisser Virtuosität gebracht hat, kann man irgendwann auch mal ein Anwendungsprogramm benutzen ... Also Windoofs und Mac was für die, die eine Anwendung für ihren Rechner haben, Linux für die 1,xx%, die seine Grenzen austesten wollen???
Das ist mal wieder der Klassiker: User will $Aufgabe erledigen
Fall A: unter Windows kauft/lädt er sich das Programm. Programm funktioniert nicht oder kann das nicht, was User machen will -> Programm schuld Fall B: unter Linux zieht er das Programm aus den Quellen. Programm funktioniert nicht oder kann das nicht, was User machen will -> Linux schuld
Und den ganzen Blödsinn von wegen "mit Linux kann man nicht produktiv Arbeiten" glaubst du doch wohl selber nicht?
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Vardamir
Anmeldungsdatum: März 26, 2009
Beiträge: 271
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26. März 2012 19:15
yollywau schrieb: Es gibt auch Leute, die sich für die Interna des Computers nicht interessieren.
Mal ehrlich, für diese Leute gibt es VTech und Spielekonsolen, und neuerdings Internet-Surf-Maschine, wie die Chrome-Books oder eben Tablets. yollywau schrieb: Da ist Windows oft der Weg des geringeren Widerstandes. Es geht dann weniger um Konsolenbefehle, sondern um das Angebot an Programmen und um das DAU-freundliche Inbetriebnehmen von Hardware.
Angebot an Programmen, ok, geschenkt, aber der Rest ist wieder so ein hartnäckiger Mythos. Windows ist alles andere als einfach. Ohne Hilfe kommen doch die wenigsten mit einem Windows klar, wenn sie sich nicht für Computer interessieren. Und selbst wenn man sich auskennt, ist gerade die Inbetriebnahme von Hardware oft eine Herausforderung. Wie oft hatte ich schon den Fall, dass eine frisch "besorgte" Windows Version die Audio Harware nicht automatisch erkannte. Ohne die Treiber-CD stehst du dann in der Regel erst mal im Regen. Wenn unter Linux eine Audio Hardware nicht geht, dann kann man ziemlich sicher sagen, dass es auch keinen Treiber dafür gibt. Bei Windows weiß man aber, dass die Hardware unterstützt wird, und sucht sich daher im Internet einen Wolf und installiert jeden dubiosen Mist. So schon oft erlebt.
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Renate55
Anmeldungsdatum: Jan. 13, 2009
Beiträge: 625
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26. März 2012 19:26
Vardamir schrieb: yollywau schrieb: Es gibt auch Leute, die sich für die Interna des Computers nicht interessieren.
Mal ehrlich, für diese Leute gibt es VTech und Spielekonsolen, und neuerdings Internet-Surf-Maschine, wie die Chrome-Books oder eben Tablets.
Viele wollen nun aber den PC auch zum Spielen nutzen. yollywau schrieb: Da ist Windows oft der Weg des geringeren Widerstandes. Es geht dann weniger um Konsolenbefehle, sondern um das Angebot an Programmen und um das DAU-freundliche Inbetriebnehmen von Hardware.
Angebot an Programmen, ok, geschenkt, aber der Rest ist wieder so ein hartnäckiger Mythos. Windows ist alles andere als einfach. Ohne Hilfe kommen doch die wenigsten mit einem Windows klar, wenn sie sich nicht für Computer interessieren.
Es ist zum einen leichter jemanden für ein bockendes Windows zu finden. Ob es dann bei jedem selbsternannten Experten klappt, ist die andere Frage. Man kann die Kiste auch in den Laden bringen und hoffen, daß es dort fachmännisch gemacht wird. Klappt wahrscheinlich auch nicht immer. Für Linux jemanden zu finden ist zumindest in Nichtballungsräumen schwieriger.
Und selbst wenn man sich auskennt, ist gerade die Inbetriebnahme von Hardware oft eine Herausforderung. Wie oft hatte ich schon den Fall, dass eine frisch "besorgte" Windows Version die Audio Harware nicht automatisch erkannte. Ohne die Treiber-CD stehst du dann in der Regel erst mal im Regen. Wenn unter Linux eine Audio Hardware nicht geht, dann kann man ziemlich sicher sagen, dass es auch keinen Treiber dafür gibt. Bei Windows weiß man aber, dass die Hardware unterstützt wird, und sucht sich daher im Internet einen Wolf und installiert jeden dubiosen Mist. So schon oft erlebt.
Das gibt es schon mal. Meist gibt es aber für jeden Mist die Treiber-CD, die dann noch automatisch und ziemlich deppensicher und wenn sie vom Hersteller stammt auch virenfrei startet. Wenn das nicht klappt, dann ist es eine Odysee durchs Internet und wenn man Pech hat Schadsoftware auf dem Rechner.
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Benno-007
Anmeldungsdatum: Aug. 28, 2007
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26. März 2012 19:31
Mal ehrlich, für diese Leute gibt es VTech und Spielekonsolen, und neuerdings Internet-Surf-Maschine, wie die Chrome-Books oder eben Tablets.
Oder ein Netbook mit SSD (gibt nur noch eins auf einer bekannten Preisvergleichsseite). Kann man fast so weit aufklappen und halten wie ein Tablet. Habe in 5 (!) min Ubuntu 12.04 Testversion draufkopiert, startete sofort, WLAN, alle Sondertasten, wirklich alles geht 100% sofort und ohne das kleinste Problem. Auch das WLAN scheint nun in kritischen Konfigurationen mit dem Standard Networkmanager ohne Wicd-Programm-Zwang zu funktionieren. Ich musste gar nix machen außer den Stick anstecken und davon booten. Alles bestens. Komm mir schon vor wie ein DAU, weil ich einfach nix mehr machen muss. 5 min Kopieren und ich kann arbeiten. Das geht mir nicht in den Kopf. Mit Linux kann man so eine richtig faule Sau werden, die sich um fast nix mehr kümmern muss. Grüße, Benno
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Benno-007
Anmeldungsdatum: Aug. 28, 2007
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26. März 2012 19:34
yollywau schrieb: Vardamir schrieb: yollywau schrieb:
Es ist zum einen leichter jemanden für ein bockendes Windows zu finden. Ob es dann bei jedem selbsternannten Experten klappt, ist die andere Frage. Man kann die Kiste auch in den Laden bringen und hoffen, daß es dort fachmännisch gemacht wird. Klappt wahrscheinlich auch nicht immer. Für Linux jemanden zu finden ist zumindest in Nichtballungsräumen schwieriger.
Sehe ich nicht so: Es gibt in praktisch jeder Stadt Linuxsupport. Win-Support bekommst du auch in einem 1000-Seelendorf eher selten. Und das Forum hier ist übrigens auch mit ländlichem Analogmodem erreichbar... Grüße, Benno
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Thorsten Reinbold
Anmeldungsdatum: Juli 10, 2006
Beiträge: 4605
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26. März 2012 20:35
Junge, wenn ich den Unsinn lese den du schreibst... Klar, wer Linux nicht zu 100% knorke findet, muß irgendwie doof sein. Wie vermutlich alle anderen, die noch Windows nutzen, auch. Die habe alle einen am Sender oder sind von kosmischen Strahlen aus dem All am Gehirn manipuliert worden. Und es kann natürlich auch nicht sein daß es in vielen Bereichen für Linux schlichtweg keine Auswahl an qualitativ hochwertiger, intuitiver Software gibt und das genau das einer der Gründe ist, warum bis heute nur eine homöopathische Menge von Homeusern Linux verwendet? Bleib ruhig in deiner Welt, aber tu nicht so als ob das was du toll findest auch für alle Anderen gelten muß. Zum ko****, diese pseudoelitäre Arroganz.
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pitt-admin
Anmeldungsdatum: Juli 11, 2010
Beiträge: 1455
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26. März 2012 20:50
Benno-007 schrieb: +1 Wer heute sagt, Linux taugt nix, der hat's nur nicht verstanden - deswegen taugt es für ihn
kann nur sagen (schreiben) +1 nutze Linux selbst schon 17 Jahre, damals als reine Shell - Maschine obwohl es ne GUI gab mit xfree86 - oh mann. Gruß
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