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pitt-admin
Anmeldungsdatum: Juli 11, 2010
Beiträge: 1511
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26. März 2012 20:51
yollywau schrieb: xpol schrieb: Na hier herrscht ja wieder Einigkeit: Meinung 1: Alles unproblematisch, Hardwareprobleme gibt es nicht, Software nahezu selbsterklärend ...
Mach mal Quellenangabe, wo gesagt wurde, daß es keine Hardwareprobleme gibt.
Sorry aber bei Mac gibt es auch keine Hardware-Probleme eine Frage der Sichtweise.
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diesch
Supporter
Anmeldungsdatum: Feb. 18, 2009
Beiträge: 4185
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26. März 2012 20:53
Vardamir schrieb: yollywau schrieb: Es gibt auch Leute, die sich für die Interna des Computers nicht interessieren.
Mal ehrlich, für diese Leute gibt es VTech und Spielekonsolen, und neuerdings Internet-Surf-Maschine, wie die Chrome-Books oder eben Tablets.
Nein. Es gibt eine Menge Leute, die mit einem Computer ernsthaft arbeiten, sich aber nur für die Software interessieren, die sie für ihre Arbeit brauchen. Und es gibt auch genau keinen Grund, warum sie sich für den Rest interessieren sollten.
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Benno-007
Anmeldungsdatum: Aug. 28, 2007
Beiträge: 12675
Wohnort: Germany
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26. März 2012 21:11
Thorsten Reinbold schrieb: Junge, wenn ich den Unsinn lese den du schreibst...
Welch ein Argument...und so Rundum für Alles...hast du mehr davon? Erspart viel Arbeit, wenn man einfach ein Pauschalargument hat.
Klar, wer Linux nicht zu 100% knorke findet, muß irgendwie doof sein. Wie vermutlich alle anderen, die noch Windows nutzen, auch. Die habe alle einen am Sender oder sind von kosmischen Strahlen aus dem All am Gehirn manipuliert worden.
Ich hab doch geschrieben: Auch wenn jeder Linux kann (GUI), muss er es nicht nutzen und kann auch Photoshop vermissen. Aber sich dann, wie du, hinzustellen und zu behaupten, man könne mal eben schnell Linux durch Windows ersetzen, zeigt eben nur, dass du dich mit Linux nur oberflächig befasst hast, die Besonderheiten nicht nutzt. Das sei dir auch gegönnt. Es soll nur bitte nicht so rüberkommen, als ob da ein Linuxexperte gesprochen hat, der beurteilen könnte, dass Linux ja nichts tauge. Du hast nur dessen Besonderheiten nicht genutzt. Weil du sie nicht brauchst. Das ist okay. Cool down. Andere wechseln nicht die Betriebssysteme wie Unterhosen. (Kommt natürlich drauf an, wie oft man die wechselt.)
Und es kann natürlich auch nicht sein daß es in vielen Bereichen für Linux schlichtweg keine Auswahl an qualitativ hochwertiger, intuitiver Software gibt und das genau das einer der Gründe ist, warum bis heute nur eine homöopathische Menge von Homeusern Linux verwendet?
Vorinstallation. Schule, Arbeit. Geschlossene Win-Treiber von Herstellern. Lobby. Gibt viele Gründe.
Bleib ruhig in deiner Welt, aber tu nicht so als ob das was du toll findest auch für alle Anderen gelten muß. Zum ko****, diese pseudoelitäre Arroganz.
Ich hab nur klargestellt, dass ich nix davon halte, sich als Linuxkenner auszugeben und dann zu sagen "Ja, aber das kann Win auch und viel besser.". Das trifft dann auf jemanden zu, wenn er Linux eben nicht kennt. Oder Photoshop BRAUCHT. Aber wenn du Linux kennen würdest, dann würde es dir nicht so leicht fallen, zu Win zu wechseln bzw. wechseln zu MÜSSEN. Mag für dich nicht geeignet sein und deswegen kennst du es nicht oder umgekehrt - deine Sache. Ich find's nur nicht angemessen, Win und Linux als ersetzbar hinzustellen. Wenn du Photoshop brauchst, brauchst du vielleicht Windows. Wenn du GNU core utilities brauchst, brauchst du vielleicht Linux. Wobei sich letzteres nicht so gut integriert und unter Win nutzloser ist (fehlende Klar-Textdateien für Konfigurationen), während Photoshop unter Umständen prima mit Wine/ Spiele/PlayOnLinux laufen könnte. Was ist daran elitär zu sagen, dass die meisten einfach nicht mal ein Merkblatt ansehen oder sich damit befassen? Wenn es an Auto/ Motorrad so zugehen würde wie bei PCs, dann aber Hallo. Da würden einige mal aufwachen, wenn sie auf die Nase fallen. Und draus lernen. Im PC-Bereich ist das nicht der Fall. Und daran soll nun ein Betriebssystem Schuld sein? Ist das nicht ein bisschen vermessen bzw. lächerlich? pitt-admin schrieb: yollywau schrieb:
Sorry aber bei Mac gibt es auch keine Hardware-Probleme eine Frage der Sichtweise.
Stimmt. Da drauf dürfte Linux doch laufen, einfach mal googeln. Grüße, Benno
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Renate55
Anmeldungsdatum: Jan. 13, 2009
Beiträge: 630
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26. März 2012 21:47
Benno-007 schrieb:
Und das Forum hier ist übrigens auch mit ländlichem Analogmodem erreichbar...
Das Forum und das Wiki sind Hilfe zur Selbsthilfe. Die ist unter Linux eher besser als unter Windows. Daß der Linuxsupport, wenn man es vom Fachmann machen lassen will genauso ausgebaut sein soll wie der Linuxsupport, das glaube ich weniger. 1000 Computernotdienste für Windows usw... Ob sie was taugen, probiert habe ich da noch keinen. Vor den Basteleien mit Opensuse, Ubuntu usw. waren es Basteleien mit Windowsme und Rettungsdisketten-Dos-System. Saturn, Mediamarkt usw. haben das Wiederaufspielen des Betriebssystems angeboten, ob mit oder ohne Updates - keine Ahnung. Im Computerladen des eigenen Vertrauens ist es meiner Einschätzung nach leichter, jemanden für ein bockendes Windows zu finden als für ein bockendes Linux. Eine Statistik habe ich da allerdings keine.
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xpol
Anmeldungsdatum: Dez. 4, 2010
Beiträge: 432
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26. März 2012 22:45
Spätestens seit WinXP-SP2 sind die Hürden für Käufer eines vorinstallierten Rechners sehr niedrig geworden. Eigentlich kann kaum noch etwas schief gehen, auch bei technisch völlig Desinteressierten (wie z.B. meiner Tochter, die keinerlei Supportaufwand verursacht, weil ihr Win7-Thinkpad einfach macht, was es soll). Linux erfordert weitaus mehr Aufmerksamkeit. Ich würde den Stand in etwa bei Win98 ansiedeln, bei dem man noch gelegentlich Probleme mit Dingen wie z.B. falschen Versionen der XYZ.dll hatte. Auch das liess sich mit lesen, probieren, fragen usw. wieder gerade biegen, als benutzerfreundlich hat das aber auch damals niemand bezeichnet.
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HippieFloppy
Anmeldungsdatum: Juli 11, 2011
Beiträge: 619
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26. März 2012 22:56
Also Benno-007 hat mir schon öfters die Augen ein wenig weiter aufmachen können. Die Argumente haben es einfach in sich, als ein wenig nachlässiger Linuxeinsteiger kann man sicherlich eine Scheibe von abschneiden. Einfach schreiben die GNU/Linux Software tauge nichts, ist ganz schön ungerecht. Hat man den alle Programme ausprobiert? Wirklich alle? Bei mir unter squeeze sind es 29474 Pakete... und es sind wahrscheinlich auch nicht alle aufgelistet
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kaputtnik
Anmeldungsdatum: Dez. 31, 2007
Beiträge: 8773
Wohnort: Erde
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26. März 2012 22:59
Ja, Ubuntu/Linux erfordert irgendwann immer etwas Systemarbeit. Hardware vorher aussuchen hin oder her. Wer das nicht möchte, für den ist Windows richtig. Genauso für Leute die einfach anschalten und
arbeiten möchten. Deswegen kann ich Thorsten Reinbold nur zustimmen. Das ist meine ehrliche Meinung nach über 4 Jahren Ubuntunutzung.
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burli
Supporter
Anmeldungsdatum: April 27, 2007
Beiträge: 7759
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26. März 2012 23:03
xpol schrieb: Spätestens seit WinXP-SP2 sind die Hürden für Käufer eines vorinstallierten Rechners sehr niedrig geworden.
Ich hab 2007 einen Laptop von Dell mit vorinstalliertem Ubuntu gekauft. Davor hatte ich einen baugleichen Laptop mit Vista und später ein Netbook mit Win7. Ich würde mal behaupten, der Aufwand bei dem Ubuntu Rechner war geringer. Angefangen von fast 2 Stunden, bis das "vorinstallierte" Windows überhaupt mal ansatzweise betriebsbereit war über das lästige Entfernen der unnützen Bloatware bis hin zur Installation von weiteren Programmen wie Office Wenn du schon vorinstalliert voraussetzt dann bitte auf beiden Seiten. Ansonsten vergleiche bitte Installationen von einer Standard CD
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Benno-007
Anmeldungsdatum: Aug. 28, 2007
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26. März 2012 23:34
Ja, Ubuntu/Linux erfordert irgendwann immer etwas Systemarbeit.
Windows auch. Hatte auch Probleme, obwohl ich früher noch nicht mal Internet und damit keine Updates hatte, die hätten evtl. was kaputtmachen können. Das kann auf beiden Seiten gut wie schlecht laufen. Die LTS laufen eigentlich sehr gut. Proprietäre Treiber können mal Probleme machen nach 1-2 Jahren. Aber der Normalanwender kann dann einfach den alten Kernel starten, der quasi wie ein Systemwiederherstellungspunkt wirkt, in einigen Fällen, wo Kernelmodule etwa für Nvidia irgendwie nicht mehr installiert werden konnten bei Updates. Einmal konnte ich Sticks nur manuell mounten, war ein Bug. War nach weiteren Updates wieder weg. Bei Windows würde das vermutlich nicht passieren, dafür passieren dort viele andere Ungereimtheiten. Die sind nicht lösbar, während das manuelle Mounten schnell ergoogelt ist, wenn man es nicht sowieso weiß. Insofern: Ja, ich glaube, mit Windows kann man leichter leben - wenn man sich mit den Macken anfreundet. Wer sich nicht mit Macken anfreunden will, muss was nutzen, wo es weniger gibt oder man die leicht umgehen (alten Kernel starten) oder lösen kann (manuell mounten, ggf. im Wiki kurz nachgucken). (Bei Linux kommen solche Macken fast immer nur bei Updates, bei Win auch im laufenden Betrieb bei Programmnutzung und Installationen.) Ja, auch Linux hat schwieriger zu lösende Macken, aber irgendwie stören die gar nicht so sehr. Ansonsten kann man sie lösen (lassen). Man kann es auch wie bei Windows machen und sagen "Ist mir alles Wurst, ich installiere alles neu." Hat den Vorteil, dass man bei Linux seine Programmeinstellungen nicht wiederholen muss, denn die kann man problemlos sichern. Zickt ein Teil? Kein Problem, dann wird der Programmordner eben umbenannt in xy-backup. Weg ist er. Programm geht wieder. Programme sind schnell nachinstalliert. Einfach alles anklicken oder per Autovervollständigung eintippen, Enter drücken, Passwort eingeben - paar min warten - dann ist alles fertig installiert. Ich kann mir ja mal selber an die Nase fassen: War ja früher genauso, mir nix anzusehn an Lösungen, nur zu meckern. Kann auch mal wieder kommen. Aber im großen und ganzen läuft alles gut. Besser als anderswo, für meine Bedürfnisse. Und ich denke, auch für die Bedürfnisse vieler, die nix mit dem Terminal und Textdateien zu tun haben wollen. Schade, dass es nach Updates doch mal Probleme geben kann - aber seit 3 Jahren hat mich das nur 2 Mal betroffen und nie getroffen. Alles Kinkerlitzchen, die nicht wichtig, schnell umgangen oder schnell gelöst waren, meist automatisch durch Updates. Keine größeren Hemmnisse oder Bastelorgien. LTS ohne Fremdquellen ist auf guter Hardware wirklich super. Kann da wirklich nicht viel meckern. Vor 5 oder gar 10 Jahren sah das noch anders aus - sowohl die Treiber, Wine als auch die Bugs und die eigene Geisteshaltung. Mit der Einstellung "Es muss alles sofort laufen" wird man evtl. bei paar % an Anforderungen gegen die Wand laufen. Lösbar wird das, aber dazu muss man sich auch mal in das Terminal oder eine Textdatei begeben. Man kann ja fast alles rückgängig machen. Also muss man nur mal wollen und sich auch trauen. Oder eben hier nochmal fragen, ob das so korrekt wäre.  Grüße, Benno
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lg51
Anmeldungsdatum: Dez. 24, 2007
Beiträge: 303
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27. März 2012 01:10
Ohman, kaum habe ich gestern oder vorgestern wieder mal in diesem Thread geposted um eine "Mittelposition" zwischen der "alles ist Scheisse" und der "Alles ist perfekt" Fraktion einzunehmen, da hat sich der böse Linux-Manitu heute schon wieder arg bei mir gerächt. Gerade auf dem Notebook wieder etwas über eine Stunde damit verbracht, mein System wieder instandzusetzen, nachdem es sich bei einem gewöhnlichen Paket-Update-Vorgang völlig unvermittelt selbst geschrottet hatte. Ich hatte ganz harmlos die Paketupdates angestossen, als mittem im Vorgang irgendwas abstürzte und das ganze Update stehenblieb. Nach einigen Minuten wartezeit war dann auch der Dateimanager nicht mehr ansprechbar und ich konnte kaum noch mehr machen als das System neuzustarten. Danach stellte ich als erstes fest, dass das Touchpad nicht mehr funktionierte. Also eine externe Maus geholtund angeschlossen. Klappt zum Glück. Als nächstes stell ich fest, dass das Tastaturlayout un auf "US" eingestellt ist und sich nicht mehr ändern lässt. Nicht sehr nett angesichts der bevorstehenden Eingabe von Konsolen-Kommandos um das Ganze evt. wieder hinbiegen zu können. Gleich danach bemerke ich, dass die WLAN-Verbindung ebenfalls weg ist. Das WLAN-Gerät wird komplett nicht mehr erkannt. Also mal per Kabel ans Netz angeschlossen. Das kann er noch. Also flugs den Paketmanager gestartet, um evt. den fehlgeschlagenen Update-Prozess zu wiederholen. Der vermeldet aber frech, dass das Paketsystem bereits verwendet werde. Wird es aber nicht. Auch sudo rm /var/cache/dpkg/lock hilft nichts, denn es besteht kein lock. Toll. Da kommt mir dank einer früheren Erfahrung der eher unerfreulichen Art der Einfall, es einmal mit sudo dpkg --configure -a zu probieren. Tatsächlich, da tut sich was, der Updater spricht nun wieder an und verrrichtet seine Arbeit. Nach einem Neustart sind sogar Maus und Tastatur wieder so wie sie sollen. Nett. WLAN ist leider immer noch nicht da. Fällt mir ein, dass das WLAN-Modul sowieso vom Kernel nicht unterstützt wird und ich da manuell was installieren musste. Das hats mir wohl im Rahmen des Updates zerschossen. Ich finde allerdings den Ordner mit dem Treiber wieder und will das Ding neu kompilieren und installieren. Tut er zwar anstandslos, WLAN funktioniert nachher aber trotzdem nicht. Also ab auf die Website des Herstellers. Der hat inzwischen eine neue Treiberversion. Wow - diesmal sogar eine mit Install-Shellscript. Also kein make install mehr und vor allem im Gegensatz zum letzten mal kein manuelles editieren in den Files, damits klappt. Welch Komfort. Der Treiber funktioniert sogar, was besonders erfreulich ist. Noch erfreulicher wärs, wenn er im Kernel wäre (ist schliesslich vom Hersteller unter der GPLv2 freigegeben), aber das wäre wohl etwas zu früh. Dauert wohl noch ein bisschen, gibt den Chipsatz ja erst seit ein paar Jahren. Ausserdem ist es vielleicht sowieso besser, wenn das Ding nie vom Kernel supported wird. Der Kerneltreiber des letzten Realtek-Chipsatzes mit dem ich zu tun hatte, hat schliesslich regelmässig das ganze System zum Absturz gebracht. Dann doch lieber der Treiber von der Herstellerseite, der auch damals prima funktioniert hat. Müde nach dieser unfreiwlligen Abendbeschäftigung will ich das Notebook herunterfahren. Geht nicht. Dateimanager crashed. Desktopumgebung eingefroren. Hmm.. mit Crtl+Alt+F1 in die Konsole gewechselt. sudo shutdown -h now. Herunterfahren hängt. Argh. Kaltes PowerOff. Mal schauen in welchem Zustand sich das System morgen präsentiert... yollywau schrieb: Daß der Linuxsupport, wenn man es vom Fachmann machen lassen will genauso ausgebaut sein soll wie der Linuxsupport, das glaube ich weniger. 1000 Computernotdienste für Windows usw... Ob sie was taugen, probiert habe ich da noch keinen. Vor den Basteleien mit Opensuse, Ubuntu usw. waren es Basteleien mit Windowsme und Rettungsdisketten-Dos-System. Saturn, Mediamarkt usw. haben das Wiederaufspielen des Betriebssystems angeboten, ob mit oder ohne Updates - keine Ahnung. Im Computerladen des eigenen Vertrauens ist es meiner Einschätzung nach leichter, jemanden für ein bockendes Windows zu finden als für ein bockendes Linux. Eine Statistik habe ich da allerdings keine.
Du wirst lachen. Ich war bzw. bin nebenberuflich einer von diesen 1000 Computernotdiensten. Die Ironie daran ist natürlich, dass ich beruflich 80% Windows und 20% Mac Support mache (Mac User sind gemessen an ihrem Marktanteil überdurchschnittlich Supportbedrüftig, auch wenn das allen Mythen widerspricht), privat aber seit Jahren zu 100% Linux nutze. Die zweite Ironie ist, dass ichmir nicht zutrauen würde, Linux zu supporten, bei Windows allerdings kein Problem habe. Mit einem Windows-System komme ich als Linux-User, traurig aber wahr, auch nach mehreren Linux-Jahren in der Regel schon rein intuitiv besser klar. Die Probleme die man da hat, sind, das muss ich leider auch sagen, idR viel weniger schwerwiegend. Windows 7 hatte ich seinerzeit das erste mal auf einem Kunden-PC gesehen und mich auf Anhieb wohlgefühlt. Generell gibt es seit Windows 7 nicht mehr besonders viele Betriebssystem-Bedingte Schwierigkeiten. Das grössten Anteil machen zickige Drittherstellerosftware (iTunes ist da wohl der häufigste Kandidat, womit ich sagen kann, dass ich mittlerweile auch unter Windows zu einem nennenswerten Anteil Apple supporte...), Probleme mit Hardware (idR durch miese Treiber) und natürlich hauptsächlich einfach Fehler oder Unkenntnis von Benutzerseite aus. Oder dann halt Probleme, die durch defekte Hardware verursacht werden. Trotzdem habe ich mich irgendwie so in Linux eingelebt, dass für mich der Wechsel zurück zu Windows aktuell kein Thema darstellt. Allerdings mache ich mir hier (insbesondere durch meine berfuliche Erfahrung mit Windows & Mac Problemen sowie meiner privaten Erfahrung mit Linux Problemen) keine Illusionen bezüglich Linux als das super Messias-System wie es hier einige manchmal darzustellen scheinen. Das was ich mit Linux mache, könnte ich (inkl. Fileserver etc.) auch unter Windows machen und würde dort wahrscheinlich auf weniger Probleme stossen und ebenbürtige alternativen für die Linux-Software die ich verwende finden. So viel 'Blick über den Tellerrand' muss sein. Trotzdem macht mir - vielleicht aus einem nerdigen Habitus - Linux irgendwie mehr Spass. Auch wenn es oftmals gewaltig nervt.
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Benno-007
Anmeldungsdatum: Aug. 28, 2007
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27. März 2012 01:28
yollywau:
Im Computerladen des eigenen Vertrauens ist es meiner Einschätzung nach leichter, jemanden für ein bockendes Windows zu finden als für ein bockendes Linux.
Man findet Fachmänner dafür in fast jeder Stadt. Gelbe Seiten. lg51: Passiert. Wenn bei dir was richtig abstürzt, ist was faul, z.B. Hardware oder Fremdquellen. Es kann natürlich sein, dass sich X aufhing, dann auch die Updates. Dann wäre Win auch kaputt. Du könntest nun, das solltest du als Win-Fachmann wissen, in den Logs nachsehen, welche Updates eingespielt wurden und wo die Unterbrechung vorlag (apt und dpkg in /var/log). Auch in den Prozessen, ob etwa das Updateprogramm nochmal aktiv wurde oder wegen der Sitzungsspeicherung noch aktiv war. Wenn nix mehr geht, schält man nie einfach aus, sondern probiert zunächst den Magic SysRQ. Steht übrigens auch alles auf meiner nur einen Seite A4-Merkblatt, welches ich Freunden gebe und erkläre. Wenn du einen schlechten Stick erwischt hast: Kann passieren, wobei es viele gibt, die als zuverlässig dokumentiert sind. Und die sofort nach dem Anstecken ohne Gefummel laufen - also auch eingebaute Treiber haben. Die Dinger kosten gerade mal noch 5-8 EUR, wenn man online schaut. Stand von vor Monaten, wird aber sicherlich selten teurer.
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diesch
Supporter
Anmeldungsdatum: Feb. 18, 2009
Beiträge: 4185
Wohnort: Freiburg
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27. März 2012 01:34
xpol schrieb: Spätestens seit WinXP-SP2 sind die Hürden für Käufer eines vorinstallierten Rechners sehr niedrig geworden. Eigentlich kann kaum noch etwas schief gehen, auch bei technisch völlig Desinteressierten (wie z.B. meiner Tochter, die keinerlei Supportaufwand verursacht, weil ihr Win7-Thinkpad einfach macht, was es soll).
Das große, von erfahrenen Benutzern meistens unterschätzte Problem bei Windows ist: Woher bekomme ich Software? Windows hat standardmäßig so gut wie nichts dabei und bietet keine brauchbare Hilfestellung bei der Suche nach Software.
Linux erfordert weitaus mehr Aufmerksamkeit.
Der typischen "Internet, Office, Multimedia"-Nutzer hat mit einer Ubuntu-Standardinstallation praktisch alles, was er braucht und bekommt automatisch alle nötigen Updates, so dass er sich um nichts mehr kümmern muss (falls die Hardware mitspielt).
Ich würde den Stand in etwa bei Win98 ansiedeln, bei dem man noch gelegentlich Probleme mit Dingen wie z.B. falschen Versionen der XYZ.dll hatte.
Solche Probleme hat man unter Ubuntu nur, wenn man sich das System mit Software aus Fremdquellen zuknallt, ohne wirklich zu wissen, was man da tut.
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lg51
Anmeldungsdatum: Dez. 24, 2007
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27. März 2012 01:50
Benno-007 schrieb: lg51: Passiert. Wenn bei dir was richtig abstürzt, ist was faul, z.B. Hardware oder Fremdquellen. Es kann natürlich sein, dass sich X aufhing, dann auch die Updates. Dann wäre Win auch kaputt. Du könntest nun, das solltest du als Win-Fachmann wissen, in den Logs nachsehen, welche Updates eingespielt wurden und wo die Unterbrechung vorlag (apt und dpkg in /var/log). Auch in den Prozessen, ob etwa das Updateprogramm nochmal aktiv wurde oder wegen der Sitzungsspeicherung noch aktiv war.
"Dann wäre Windows auch kaputt" - naja, nur tritt dieser hypothetische Falle bei Win eben nicht so leicht ein.. Der Unterschied ist halt: Ich bin beruflich wohl für über 100 Windows-Kisten verantwortlich und keine von denen hat es in den letzten Jahren jemals fertiggebracht, sich beim Update selbst zu killen. Andererseits bin ich für nur fünf Linux-Kisten zuständig (alle in der Familie) und hatte den Fall eines solchen zerstörerischen Update-Prozesses nicht zum ersten mal. Klar bin ich damit keine Autorität für repräsentative Statistiken. Aber eine gewisse Tendenz ist wohl schwerlich zu leugnen.
Wenn nix mehr geht, schält man nie einfach aus, sondern probiert zunächst den Magic SysRQ. Steht übrigens auch alles auf meiner nur einen Seite A4-Merkblatt, welches ich Freunden gebe und erkläre. Wenn du einen schlechten Stick erwischt hast: Kann passieren, wobei es viele gibt, die als zuverlässig dokumentiert sind. Und die sofort nach dem Anstecken ohne Gefummel laufen - also auch eingebaute Treiber haben. Die Dinger kosten gerade mal noch 5-8 EUR, wenn man online schaut. Stand von vor Monaten, wird aber sicherlich selten teurer.
"Magic SysRQ". Süss. Mal ehrlich: Dieses 'Merkblatt' (bzw. ein Derivat davon) hatte ich auch mal. Nachdem "Magic SysRQ" dann irgendwie zum fünften mal als ich es gebraucht hätte keinerlei Wirkung gezeigt hat, hab ich das Stück Papier dem Recycling übergeben.
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Benno-007
Anmeldungsdatum: Aug. 28, 2007
Beiträge: 12675
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27. März 2012 02:05
Kauf dir am besten bei einem sowieso anstehenden Neukauf Linux-taugliche Hardware und lass Win auf den Kisten, auf denen Linux nicht oder nicht stabil läuft. So eine Schrottmühle hatte ich auch mal, damit hat man nur Ärger. Unter Linux teilweise noch mehr. Hatte aber noch nie einen Hänger bei einem Update. Und auf meiner aktuellen Hardware noch keinen einzigen Absturz. Und wie du schon sagtest: Einfach die Updates nochmal anstoßen. Normal kommt dann eine Fehlermeldung, die dir sagt, dass du den configure-Befehl kopieren sollst. Ansonsten steht das auch, wenn man nicht auf die Idee kommt, in Logs zu schauen, was überhaupt passiert ist, hier: Paketverwaltung/Problembehebung#Die-Installation-von-Paketen-wurde-unterbrochen Was du da eine Stunde lang probiert hast, weiß ich auch nicht. Ist doch eigentlich ganz klar: Updates wurden unterbrochen -> neu anstoßen. Bei Problemen dabei Wiki gucken. Oder Logs/ Meldungs-Details. Danach mal überlegen, welche Hardware man da hat. Gerade bei 5 Linuxrechnern sind das nicht zufällig uralte, ausgemusterte PCs von dubiosen Firmen oder mit gehörig drangsalierten Festplatten? 
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burli
Supporter
Anmeldungsdatum: April 27, 2007
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27. März 2012 08:03
lg51 schrieb: Ohman, kaum habe ich gestern oder vorgestern wieder mal in diesem Thread geposted um eine "Mittelposition" zwischen der "alles ist Scheisse" und der "Alles ist perfekt" Fraktion einzunehmen, da hat sich der böse Linux-Manitu heute schon wieder arg bei mir gerächt. Gerade auf dem Notebook wieder etwas über eine Stunde damit verbracht, mein System wieder instandzusetzen, nachdem es sich bei einem gewöhnlichen Paket-Update-Vorgang völlig unvermittelt selbst geschrottet hatte.
Sowas extremes hatte ich in den 5 Jahren Ubuntu noch nicht (ausgenommen Enteicklerversionen). Ist schon ungewöhnlich.
Noch erfreulicher wärs, wenn er im Kernel wäre (ist schliesslich vom Hersteller unter der GPLv2 freigegeben), aber das wäre wohl etwas zu früh. Dauert wohl noch ein bisschen, gibt den Chipsatz ja erst seit ein paar Jahren. Ausserdem ist es vielleicht sowieso besser, wenn das Ding nie vom Kernel supported wird.
Wenn der Treiber nicht supported wird kann es durchaus sein, dass er aus dem Kernel fliegt oder gar nicht erst aufgenommen wird
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