Guten Morgen! Will mich nicht lange auslassen. Mitlesen reicht zum Teil. Gut-Böse mache ich schon lange nicht mehr, weil - privat nur noch Linux und auf Arbeit, kennt ja jeder (noch) XP. Ja, jeder hat so seine Erfahrungen gemacht - positive und negative. Zum Glück habe ich bisher kaum Probleme gehabt. Außer mal Sondertasten, jedoch nicht unter Ubuntu, sondern Pardus KDE. Löste sich dann auch. Wenn ich mal etwas "basteln" will, dann bewusst und weil es mir Freude macht bzw. ich eine Lösung (aus sportlichem Ehrgeiz) will. Schreibe allerdings alles schon mit einer gewissen Linuxerfahrung und bin als User relativ anspruchslos. (Reicht wenn Musik und Filme aus dem PC kommen
)Na ja ist schon ein wenig mehr. Stammoffice ist seit je her SoftMaker. So richtige "Abstürze" kenne ich nicht, solange ich Linux benutze. Vor- und Nachteile bilden nunmal eine Einheit - überall im Leben, etwas perfektes gibt es nicht, höchstens persönlich empfunden, wenn man sein System nach den eigenen Vorstellungen eingerichtet hat. Eines habe ich allerdings in meiner Linuxzeit gelernt; prüfe, ob die Hardware mit Linux klar kommt. Vorteil: Ca. 100 m von meiner Wohnung entfernt gibt es einen großen "Markt" und einen kleinen Anbieter, in beiden arbeiten echte Linuxfans.
Eine ordentliche Beratung ist also immer gesichert und wenn nicht, dann helfen wir uns. Einer betreibt einen Server und ein anderer benutzt Ubuntu nur textbasiert. Vielleicht gehöre ich deshalb unter Anderem zu den "Glücklichen"!
Letzte Anmerkung, welche Hardware wirklich linuxtauglich ist, beweist oft wirklich erst die Praxis. Schon Friedrich Engels hat geschrieben, man prüft den Pudding, indem man ihn isst!
Erwartungen an Ubuntu/Linux wurden nicht erfüllt
|
Ikhayateam
Anmeldungsdatum: Beiträge: 621 Wohnort: Strausberg |
|
|
Anmeldungsdatum: Beiträge: 271 |
Im Gegensatz zu Windows, gibt es kein "das Linux". Im Linux-Markt herrscht noch echte Wahlfreiheit. Wenn mir als Unternehmen Redhat nicht mehr gefällt, weil sie zu teuer, zu langsam oder sonst was sind, habe ich die Möglichkeit auf SUSE, IBM oder Cannonical auszuweichen. Welche Möglichkeiten habe ich denn bei Windows? Als Privatanwender stehen mir noch viel mehr Alternativen zur Verfügung. Ich z.B. würde niemals behaupten, dass mit Linux alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. Aber überleg doch mal, wie es denn soweit gekommen ist, dass Windows so omnipräsent ist. Darüber wurden schon viele Abhandlungen verfasst. Und nun stelle dir mal vor, man hätte die freie Wahl, ob man Ubuntu oder Windows auf dem Desktop installiert. Und jetzt stelle dir das ganze noch mal vor, ohne die Unterstützung von Windows durch tausende Softwarehersteller und Hardwarehersteller, die Microsoft nur durch ihre illegalen Geschäftspraktiken in den 90ern gewinnen konnte. Pures Windows versus Ubuntu? Dass Windows hier verlieren würde ist für mich absolut sicher. Windows ist eine Ergonomie-Katastrophe, und es wird sogar noch schlimmer. Dennoch wird sich Windows halten, denn Windows ist mittlerweile wie eine Sucht. Man bekommt es ja bereits von frühesten Kindesbeinen an eingetrichtert. Du wirst es erleben, in ca. einem Jahr oder so, werden wir von Anwendern Loblieder auf die Metrooberfläche von Windows 8 hören, die heute noch darüber fluchen. So wie damals bei den Ribbons (die immer noch eine Ergonomie-Katastrophe sind, aber plötzlich lieben sie alle). Man könnte das sogar psychologisch begründen, nennt sich Commitment. Man will sich nicht eingestehen, eine falsche Entscheidung getroffen zu haben, deshalb verteidigt man sie.
Ich sage es gerne noch mal (weil ich glaube, dass ich es schon mal gesagt habe): Wenn es eine Software oder Hardware für Linux nicht gibt, dann brauche ich sie aller Wahrscheinlichkeit auch nicht. Was vermisst du denn zum Beispiel?
Da hast zwar nicht mich gemeint, ich fühle mich trotzdem angesprochen. Was du als Arroganz wahrnimmst, ist nur die helfende Hand, die dir entgegengestreckt wird. Es bleibt dir überlassen, sie zu ergreifen, oder wegzuschlagen. Stell dir mal die Frage, was wirklich wichtig ist im Leben, und wenn in deiner Antwort ein PC mit Unmengen Hardware und Software enthalten ist, den du nur mit Windows hinkriegst, dann läuft irgendwas schief. |
|
Anmeldungsdatum: Beiträge: 625 |
Mit Radio Eriwan... Im Prinzip ja aber... |
|
Anmeldungsdatum: Beiträge: 271 |
Ja. Es gibt doch Windows noch, oder? Also wo ist das Problem? Man kann aber nicht auf Windows schimpfen und sich gleichzeitig darüber beklagen, dass es keine Software für Linux gibt. Aber gerade in diesem Forum tummeln sich Leute, die Linux ausprobieren, in der Hoffnung ihre Windows Probleme zu lösen. Und wenn sie das (aus welchen Gründen auch immer) nicht schaffen, dann ist Linux schuld. Linux (also das Ökosystem) ist recht einfach: Es gibt nur das, was die Leute wirklich brauchen. Wenn es nun neue Leute gibt, die irgendwas vermissen, dann müssen sie ihren Arsch hoch kriegen, und sich darum kümmern, dass was passiert. Hier mal Beispiele, wie man als Anwender aktiv werden kann, ohne Entwickler zu sein: Also, rum heulen ist Windows-Style, aktiv werden ist Linux-style |
|
Anmeldungsdatum: Beiträge: 34 |
Das klingt ein wenig euphemistisch. Am Anfang kann die Wahlfreiheit verwirrend sein. Am Anfang muss erst mal alles klappen, sonst ist der Frust da.
Das liegt aber im letzten Jahrtausend. Ubuntu wurde zu spät erfunden. |
|
Anmeldungsdatum: Beiträge: 12628 Wohnort: Germany |
sort sortiment.txt Sortiert die Sortimentsliste nach dem Alphabet. sort sortiment.txt | nl # nl = number lines Sortiert die Liste und nummeriert sie. Das ist wie Lego. Einfach und effizient. Mit solchen Konstrukten lassen sich mit 1/2- bis 1-Zeilern maßgeschneiderte Ergebnisse in Sekundenschnelle erzielen, auch wenn man sich vorher 2 Stunden einen Wolf nach einem grafischen Programm gesucht hat, dass genau das tut. Und das vollautomatisch, ohne Geklicke, Kopieren, Einfügen und so weiter in irgendwelchen Spalten. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Werkzeug wie Schraubenzieher, Bohrer und Hammer wie aus der Spielzeugkiste geschickt kombinieren. Bis es passt. Und die Erfolge sind schnell da. Was ich sagen will: Es gibt nichts, was es nicht gibt. Wenige Worte (keine Hieroglyphen) und schon hat man, was man vermisst hat. Einstieg z.B. hier: Nix Angst! Einfach mal 1-2 min reinklicken, irgendwas anklicken und ausprobieren. Aber Vorsicht bei z.B. einem Löschbefehl, ja?! Einer meiner Lieblings-"Legos": Herausfinden des größten Verzeichnisses im Home: du -m --max-depth=2 ~ 2>/dev/null | sort -nr | head -n 30 Kann den auswendig bzw. leite den jedes Mal schnell wieder her. Drei Befehle, mit "Lego" zusammengesteckt. Verzeichnisstiefe übrigens 2 Ordnerebenen tief und Fehlermeldungen ("2", weil Kanal 2 = Fehlermeldungskanal) müssen vor dem Sortieren verworfen werden. Diese dürfen nicht angezeigt werden, weil sie sonst ggf. mit sortiert würden und die Ausgabe stören - darum schieben in den "Papierkorb" /dev/null. Man erinnere sich: Unter Linux ist alles eine Datei... ~ ist das Homeverzeichnis. Man kann auch /home/meinname schreiben. Dann wird sortiert, nach den größten Nummern. Danach werden nur die obersten (head) 30 Zeilen/ Verzeichnisse angezeigt. Fehlt noch was? -m bei du bedeutet Anzeige in Megabyte. Einfach mal ausprobieren, verändern, auf der Zunge zergehen lassen - vielleicht mal notieren oder Lesezeichen machen. Ist nur ein Beispiel, möglich sind 1000 verschiedene Dinge damit. Kann man auch Kindern beibringen, ich schätze, so ab dritter Klasse klappt das schon einigermaßen...ernsthaft, Leute. Viele Grüße, Benno |
|
Anmeldungsdatum: Beiträge: 303 |
Linux läuft ja idR nicht "nicht oder nicht stabil". Es kann z.T. für Monate stabil und unauffällig laufen, bis dann irgendwann sowas eintritt. Zudem ist meine Infrasturktur recht Linuxoid ausgerichtet - spirch die meisten Daten liegen auf einem FileServer der via NFS exportiert und von verschiedenen anderen Rechnern systematisiert BackuPs empfängt und seinerseits wieder weiter Backupped. Da Teile davon definitiv wieder auf Win umzustellen, wäre gar nicht so problemlos und schnell
Und wie gesagt, wir sprechen hier von verschiedensten Kisten. Zwei davon sind Notebooks. Davon läuft eines bisher problemlos (Toshiba), eines ist ein ziemliches Sorgenkind (Samsung) - wobei das jetzt auch über ein halbes Jahr poeblemlos Updates gemacht hat (gab dafür andere Probleme), bis es sich gestern dazu entschloss, sich aufzuhängen. Dann hab ich noch vier "grosse", allesamt in irgend einer Zeit und zu irgend eine Zweck mal Einzelteil für Einzelteil selbst ausgesucht und zusammengebaut. Bei denen scheinen mir die Probleme jeweils auch eindeutig Software- und nicht Hardwareseitig zu sein. Abgesehen davon, dass natürlich anfänglich (und z.T. auch bis heute) nicht alle Hardware-Features immer komplett unterstützt wurden/werden und abgesehen von dem grossen OnBoard-LAN-Treiber-Desaster welches mich Monate lang kaputtgemacht hat aber inzwischen zum Glück endgültig durch eine PCI-Netzwerkkarte gelöst wurde. (Also zumindest für mich... im Kernel ist nach meinen Infos bis zum heutigen Tage nichts gelöst und es gibt wohl noch zahllose Linux-User die mit dem kaputten Treiber rumwerkeln und sich wundern, wieso hin und wieder ihr komplettes System einfriert, ohne dass in Logs oder sonstwo irgendwelche verwertbaren Hinweise zu finden wären.) Von alten, ausgemusterten oder drangsalierten Kisten kann da eigentlich keine Rede sein. Die Platten hab ich auch gut im Auge. Davon abgesehen ist übrigens meine Erfahrung, dass auf den alten Kisten iDR Linux weit problemloser läuft als auf den neuen - hab da nämlich auch noch zwei Installationen bei Minimal-User-Nachbarn zu beaufsichtigen, die eigentlich kaum probleme machen. Mal davon abgesehen, dass der dubiose Evolution-Mailclient hin und wieder unvermittelt abstürzt oder LogIn Daten vergisst. Aber mich persönlich unter KDE stört das ja eh nich.
Kann ich dir erklären, was da im Endeffekt eine Stunde dauert: Zuerst feststellen, dass das Update hängt. Kurz abwarten, ob sich vielleicht doch noch was tut. Danach versuchen den Update-Prozess zu beenden und neu anzustossen. Feststellen, dass da gar nichts mehr tut. Darauf fetsstellen, dass mittlerweile auch sonst fastnichts mehr tut im System. Rebooten. Danach erstmal bemerken, dass die Maus nicht geht. Externe Maus holen und anschliessen. Danach bemerken, dass das LogIn nicht geht. Nach einer gewissen Zeit realisieren, dass es daran liegt, dass das Tastaturlayout sich auf US umgestellt hat und somit gewisse Zeichen sich auf anderen Tasten befinden (merkt man ja bei der 'unsichtbaren' Passworteingabe nicht auf den ersten Blick), US-Tastaturlayout im Kopf "umdenken" und die Eingabe entsprechend tätigen. Danach versuchen das Tastaturlayout wieder richtig einzustellen, um zu bemerken, dass das nicht geht. Danach erneut versuchen das Update neu anzustossen. Fehlermeldung: Paketsystem wird derzeit von einer anderen Anwendung genutzt (dass diese Meldung falsch ist, kann ich ja noch nicht ahnen). Also zuerst mit ps aux | grep dpkg schauen, welches andere Programm zugreifft, um zu bemerken, dass keines dies tut. Annehmen, dass ein 'vergessenes' Lockfile das Problem verursacht. Rausfinden wo das Lockfile liegen sollte (weiss ich leider nicht alles auswendig), versuchen das Lockfile zu löschen um dabei festzustellen, dass keines existiert. (Hier kommt natürlich erschwerend hinzu, dass ja das WLAN-Modul auch nicht mehr funktionierte, ich musste also für die 'Recherchen' zuerst noch ein LAN-Kabel ranschaffen.) Dann fiel mir zum GLück diese --configure Geschichte wieder ein - auf gut Glück probiert und Erfolg gehabt - in einer Fehlermeldung stand das allerdings nicht, die Fehlermeldung lautete wie gesagt völlig irreführend auf ein gelockedes Paketsystem. Danach schauen inwieweit alles wieder läuft und den WLAN-Treiber neu installieren. Da kommt also schonmal ne Stunde zusammen, wenn es schon spät am Abend ist Wie gesagt, ich will ja nicht behaupten, dass bei Linux alles schlecht ist und bei Windows alles toll. Sonst würd ich ja nicht freiwillig Linux nutzen. Aber ich denke man sollte einfach zur Kenntnis nehmen - bzw. zumindest zeigt meine private und berufliche Erfahrung das - dass das simplifizierende Märchen von instabilen und verbuggten Windows gegenüber dem stabilen und bugfreien Linux in der heutigen Realität nicht haltbar ist. |
|
Anmeldungsdatum: Beiträge: 370 Wohnort: Berlin |
Schön das Du so klar kommst. Aber es soll doch unter den Nutzern von Linux Menschen geben denen es völlig egal ist was sich da unter der bunten Oberfläche tut. Die fahren auch mit ihrem Auto in die Werkstatt um das Öl zu wechseln. Die wollen einfach nur mit Office, einem Grafikprogramm oder sonstwas arbeiten. Diese Befehle sind für solche Menschen einfach nur kryptisch - übrigens noch heute ein Grund warum Linux im allgemeinen als Expertensystem gilt und im Desktopbereich gemütlich bei 1,irgendwas Prozent herumdümpelt. Respektiere das einfach und gut ist. |
|
Anmeldungsdatum: Beiträge: 12628 Wohnort: Germany |
Die Omas kann man damit nicht mehr vom Hocker reißen, aber es wird Zeit, dass das politische System das Schulsystem verändert. Das ist genauso kryptisch wie einen Hammer zu benutzen. Beim ersten Mal ist man skeptisch und passt auf, dass man sich nicht auf die Finger haut. Aber man lernt es wenigstens soweit, dass man einen Nagel halbwegs gerade in die Wand bekommt. Das kann sogar ich, obwohl ich sonst handwerklich im Haus und Haushalt eher zwei linke Hände habe. Genauso ist das hier auch. Kryptisch ist was anderes, etwa C oder Java. Kann nicht jeder lesen. Aber wer sort sortiment.txt nicht nachvollziehen kann, der soll es halt ausprobieren, aber nicht rumjammern, dass es keine Sortierfunktion gäbe (mal als Beispiel). Auch eine Tabellenkalkulation muss man lernen - warum so aufwendig? Habe bis jetzt (ich rede nur vom realen Leben) noch keinen so dummen Menschen getroffen, der die Befehle nach MEINEN Erklärungen NICHT verstanden hätte. Und die meisten, auch Nichtechnisierte und Frauen, hat das zumindest beeindruckt und als Einführung der Möglichkeiten gefallen, auch wenn es sicherlich nicht alle nutzen werden - weil es für ihre Belange genug grafische Programme unter Linux gibt. Sollte es das mal nicht, schick ich ihnen einfach so eine Zeile zum Kopieren per Mail. Problem gelöst. Kostet mich keine Zeit, sie keine Nerven. Was will man mehr. Grüße, Benno |
|
Anmeldungsdatum: Beiträge: 432 |
@Benno: Zeig doch mal Deinen Spickzettel, neugierig genug dürften mitterweile alle sein Ab davon: Wenn Ubuntu für die persönliche Anwendung einmal läuft, hat man viel Freude daran. Dass der Weg dahin gern mal steinig ist, wir niemand ernsthaft bestreiten. Auf meinen Netbooks der 1. und 2. Generation - also hoffnungslos veraltet - tut 10.04 brav seinen Dienst und geht so langsam seinem 2. Lebensabschnitt entgegen, nämlich der Zeit ohne Gefährung durch Updates. Mal ganz ehrlich: Sind es nicht eher die schlampigen Ubuntu-Updates die ein System wirklich zerschiessen? Die ach so gefährlichen PPA's machen doch schlimmstenfalls mal eine Anwendung kaputt. |
|
Anmeldungsdatum: Beiträge: 12628 Wohnort: Germany |
Ich mache oft maßgeschneiderte Zettel für verschiedene Leute, aber letztens wurde mir das zu viel Aufwand und ich wollte mal alles auf einer Seite für alle zusammenfassen. Das Ding ist nicht perfekt, erklärt vor allem wenig - es ist eben nur ein Merkblatt, kein Ersatz für eine Einführung oder Anleitung. Auch sind manche Befehle nur als Beispiel zu sehen. Wie auch immer, man kann damit bisschen was anfangen. Habe es auf eine PDF Viewer Seite hochgeladen: http://pdfcast.org/pdf/ubuntu-merkblatt (Die automatisch vergebene Adresse find ich gelungen. Irgendwie exklusiv.
Weniger Updates, weniger Risiko? Interessante Sichtweise, danke.
Die PPAs ziehen Abhängigkeiten nach sich, die auch viele andere Anwendungen nutzen könnten. Besonders kritisch kann das bei Systemkomponenten werden. Ein defektes Update einer JPG-Bibliothek kann dazu führen, dass sämtliche Programme keine JPG-Bilder mehr darstellen könnten - im positiven Fall aber muss so das Update nur einmal heruntergeladen, geupdatet, installiert und gepflegt werden und sorgt bei Sicherheitsupdates und Bugfixes für systemweite Wirkung. Desweiteren belegt sie dann nur einmal Speicherplatz und auch nur einmal Arbeitsspeicher. Viele PPAs sind aber sicherlich auf den oberen Ebenen angesiedelt, also mit wenig Abhängigkeiten außerhalb der Anwendungsbibliotheken selbst. Ich will PPAs also nicht verteufeln. Und wenn man mal 2-3 braucht, sei es drum. Aber 10 oder gar 50, dann wird's schon langsam extrem. Grüße, Benno |
|
Anmeldungsdatum: Beiträge: 1455 |
Hy, warum setzt Du auf Wubi? Gruß |
|
Anmeldungsdatum: Beiträge: 12628 Wohnort: Germany |
Tue ich das, indem ich es erwähne? Ich habe jedoch festgestellt und auch in einem Blog hier gelesen, dass das ein Türöffner sein kann: Eine Exe ist schnell installiert. Die Hürde ist gering und kann selbst erledigt werden. Partitionieren, defragmentieren, Daten sichern schreckt ab - auch die automatische Partitionierung. Viele haben Angst, was kaputtzumachen. Und wissen nichts. Nicht mal, wie man eine CD startet - oder auch nur ein ISO brennt. Haben kein Programm. Und hören schon nach dem Lesen einer Länge und Einfachheit dieses Absatzes auf. Bis auf Kopiervorgänge und den Systemstart ist das auch gar nicht mal so lahm, aber eben auch nichts für die Dauer, da nicht sooo stabil, weil Datei. Empfohlen habe ich die manuelle Partitionierung, führe die sonst auch durch (schaue zu, sag "mach mal" und geb Tipps). Aber ich glaube, letztens hat sich das einer einfach automatisch installiert. Meinetwegen. Ist ja nicht mein PC und es läuft auch so. Grüße, Benno |
|
Anmeldungsdatum: Beiträge: 432 |
@benno: Danke sehr. Ich denke schon, dass man damit was anfangen kann - hab's gelesen und für den Notfall weggespeichert. Zu den Updates: Lange Zeit ohne Updates erhöht das "Erkrankungsrisiko", ganz klar. Aber ich habe in all den Jahren noch nie einen Windoof-Virus eingefangen und im Zweifelsfall traue ich mir durchaus zu, angemessen auf so etwas zu reagieren. Ein versemmeltes Ubuntu-Update hatte ich allerdings schon mal - war mit 10.10 und hier im Forum ein ziemliches Thema. Lief bei mir auf eine Neuinstallation hinaus. Zu den PPA's: Das sollte nicht ausarten, und ich verwende PPA's nur sparsam: Ubutu Tweak, Opera, Libre-Office, Thunderbird und das war's auch schon. Könnte allerdings sein, dass sich die Probleme gerade bei Ubuntu häufen, weil immer mehr PPA's kursieren, die direkt ins System eingreifen: Scheinbar reizt Unity viele Programmierer dazu, Tools zu entwickeln, um Unity in einen sozialverträglichen Zustand zu versetzen (oder diesen XXX zu entsorgen). Ob das immer so klappt ... Zu Wubi: Schöne Alternative zum Test mit Live-CD - um zu schauen, ob man alles zum laufen bekommt. Wenn sich herausstellt, dass man doch lieber bei Widoof bleibt, hat man nichts kaputt gemacht. Auf Dauer zwar nur der halbe Spass aber ein schmerzfreier Einstieg - ich denke, gerade Wubi hat Ubuntu gut auf die Beine geholfen. |
|
Anmeldungsdatum: Beiträge: 625 |
Ich frage mich da schon, welches politisches System das Schulsystem wie verändern soll. sort sortiment.txt verändert weder die Gesellschaft noch das Schulsystem. Aber vielleicht ist eine solche tiefschürfende Erkenntnis auch auf eine geistige Elite beschränkt, zu der nur eine Linux-Elite gehört, dann eben auch nicht die Klickibunti-Linuxer....Nichts gegen die Konsole aber diese Weltverbesserungs-Zusammenhänge. |

Die CSU oder doch eher die Piraten. Und warum soll das die Omas vom Hocker reißen. Die Arbeiter auf dem Bau werden solche Allgemeinfloskeln auch nicht vom Hocker reißen. Einen Hammer, um das politische System - äh das Schulsystem zu ändern. Man braucht keine Veränderung des Schulsystems, daß einer den Nagel gerade in die Wand bekommt. Vielleicht schafft das sogar eine rüstige Oma.
2004 – 2013 ubuntuusers.de • Einige Rechte vorbehalten