Mein UMTS-Stick installierte sich unter Win an jedem USB-Port neu, jedes Mal 40 (!) min. Bei jedem USB-Stick wird unter Win auch dauernd neu installiert, wie einem eine nervige Sprechblase belästigt.
Auch ohne auf Strom sparen zu achten kann ich problemlos mit meinem Netbook 4-6 Stunden oder vielleicht auch mehr surfen. So lange am Stück brauche ich es sowieso selten (ohne Steckdose in der Nähe).
Dass die IT-Ausbildung in den Schulen meist grottig ist, darüber müssen wir hier, glaube ich, nicht diskutieren. Das sind reine Produktschulungen, ohne Konzepte zu vermitteln. So stellte auch die BPB (Bundeszentrale für politische Bildung) in Werken fest, dass dies so ist und Probleme im Umgang mit Software verursacht. Wer Konzepte beigebracht bekommt, der kommt nachher mit jedem Schreibprogramm klar, egal ob MS Office, mit oder ohne Ribbons, Libre/ Open Office, Softmaker Office oder andere. Schulen sollten daher davon abkommen, nur zu vermitteln, dass man im dritten Menü den vierten Punkt von oben anklicken muss, sondern vermitteln, dass es grundlegende Konzepte gibt, die überall gleich sind, z.B. Fettdruck, Formatvorlagen usw..
Was Lego angeht: Nichts eignet sich besser zum Lernen. Das ist pädagogisch wertvoll. Darum ist Lego bei Kindern auch zu Fördern. Warum sollte man in der Schule die Förderung im IT-Unterricht plötzlich einstellen? Dort werden nur Grundlagen vermittelt bzw. sollen. Produktschulungen braucht man dann nur noch rudimentär und kann sich in Job oder Ausbildung in die Details eines bestimmten Office Paketes einarbeiten und Befehle vergessen. Die dadurch gewonnenen Denkstrukturen aber bleiben erhalten. Man denkt modularer, flexibler, auch außerhalb der IT. Vielleicht braucht man es nochmal in einer Tabellenkalkulation, 10 Jahre später.
Man lernt in der Schule 1000 Mal die Ritterzeit, 10 mal die Nazis, aber DDR fällt manchmal so gut wie unter den Tisch - es gab schon Schulen, da wurde die Nazizeit nicht gelehrt. Es gibt immer mehr Wissen, man muss sich Beispiele und Schwerpunkte heraussuchen und die Schüler erarbeiten lassen. Wichtig ist nicht mehr das Wissen, sondern Herangehensweisen: Wo steht was, wie finde ich es (Medienkompetenz), wie erarbeitet man was im Team (Sozialkompetenz), wie macht man eine eigene Wissensdatenbank (Kreativität). Privatmeinung, nicht die einer Partei. 
In Informatik lernen die meisten Lehrer von den Schülern, manche haben noch nicht mal gehört, was Linux ist. An Freier Software kann man durch dessen Offenheit am besten Grundkonzepte vermitteln anstatt Produktschulungen zu machen. Darauf kam auch immer wieder die BPB in ihren Beiträgen zurück. In anderen Ländern wie Afrika (war es Kenia?) führte Anfang des Jahrtausends Offene Software dazu, das Bildungsniveau erheblich zu steigern, Wikipedia zugänglich zu machen (freies Wissen), Gesellschaft und Wohlstand voranzubringen. Bildung ist der Schlüssel zu erfolgreichen Gesellschaften. Wir leben in der Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft und die Politik muss sich darauf einstellen. Bisher tut sie das genaue Gegenteil, bekämpft Freiheiten und fördert Lobbys, die entgegen dem Bürgerwohl handeln (aktuelles Beispiel: Anti-ACTA-Demos).
Wissensgesellschaft -> IT-Schulbildung -> Gesellschaft gefördert -> Wohlstand
Studien dazu kann sich jeder im Netz oder der Bibliothek zusammensuchen. Die momentanen Produktschulungen machen von einem Hersteller abhängig und verleiten zu Assistenten anstatt offenem Denken. Das geht schneller, aber führt nicht immer zu besseren Ergebnissen und vor allem behindert es das Verstehen der Grundkonzepte, die der einfache Anwender heutzutage braucht, um erfolgreich zu sein. Was könnten Firmen an Produktschulungen sparen, wenn die Schulen besser Grundkonzepte vermittelt hätten, was allen Produkten gemeinsam ist. Wenn man das Denken angeregt hätte.
Man stelle sich vor, man hätte sich in Mathematik oder Physik so stur hingestellt, wie das manche hier gegenüber einem Terminal tun. Mag sein, dass man 80% davon nicht mehr braucht. Aber die 20% Grundlagen eben schon - und von dem Rest wurde man auch nicht dümmer. Im Studium braucht man es vielleicht wieder oder der berühmte wichtige Blick über den Tellerrand. Respekt schaffen vor dem, was man tut, sei es als Physiker, Arzt oder Mechaniker, der wo rumschleift, wovon er keine Ahnung hat.
Davor sollen die 80% unnützes Wissen vermutlich schützen. Man muss nicht belehrt werden, sondern verstehen, warum es Nebenwirkungen gibt - vor allem als Arzt. Dann kann man auch kompetent handeln. Und selbiges gilt in der IT. Fremdquellen, Produktschulungen - alles kritisch zu betrachten. Auch eine reine Linux- und Open Office Produktschulung ist kritisch zu betrachten. Es sollte alles gelehrt werden, was gesellschaftlich und wissenschaftlich/ im technischen Fortschritt eine Rolle spielt.
Sorry für Schreibfehler, ich schick das nun mal einfach ab...
Grüße, Benno