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Max-Ulrich Farber
Anmeldungsdatum: Jan. 23, 2007
Beiträge: 4923
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6. Februar 2012 11:30
In der smb.conf steht die Zeile syslog only = yes
Klar, deshalb gibt es die von mir gesuchten Logfiles nicht. So geht alles in die system.log. Macht aber nichts. smbtree klappt. Sieht gut aus.
Feb 5 22:14:57 freenas smbd[9160]: check_ntlm_password: authentication for user [media] -> [media] -> [media] succeeded
Das sieht auch gut aus, die Anmeldung scheint zu klappen Feb 5 22:14:57 freenas smbd[9160]: canonicalize_connect_path failed for service media, path /mnt/data/user/media
Verstehe ich nicht 100 %ig. Aber es sieht mir so aus, wie wenn auf dem Client etwas mit dem Mountpunkt nicht stimmen würde. Entweder es gibt diesen nicht, oder die Zugriffsrechte stimmen nicht. Hast Du auf die Uhrzeit geschaut? Vermutlich gehört der Eintrag zu einem früheren Zugriffs-Versuch (z.B. beim Booten). Gibt es für den missglückten Zugriff mittels smbclient keinen Eintrag? tree connect failed: NT_STATUS_BAD_NETWORK_NAME
verstehe ich nicht. Aber bei smbclient sind die Fehlermeldungen oft sehr daneben. Könnte es vielleicht sein, dass media auf dem Laptop gar keinen System-Account hat? Ich weiß nicht, ob das nötig ist. Ich habe jedenfalls noch nie versucht, mit einer Identität auf eine Freigabe zuzugreifen, die es auf dem Client gar nicht gibt. Unabhängig davon könnte folgendes ein weiteres Problem geben: In der smb.conf steht nichts von unix extensions = no, und bei Samba 3 ist yes Standardeinstellung. Dann werden Besitz- und Zugriffsrechte zwischen Server und Client synchronisiert (an sich sehr nützlich), und was das gibt, wenn die User nicht die gleichen sind, weiß ich auch nicht (vermutlich Probleme...). Wenn User und deren UIDs nicht übereinstimmen, sollte man auf alle Fälle die UNIX-Extensions deaktivieren (geht auch auf dem Client mit der Mount-Option nounix). Aber das ist wohl ein anderes Problem, um das kümmern wir uns später. Irgendwie kommt mir die Sache mit dem anscheinend (oder scheinbar?) automatisch vom fstab-Eintrag eingerichteten Mountpunkt immer noch seltsam vor. Bei mir geht das jedenfalls nicht (eben nochmal probiert in 11.04 Natty). Wenn ich den Mountpunkt nicht von Hand einrichte, bekomme ich (nach sudo mount -a) die Fehlermeldung
Couldn't chdir to /mnt/NAS: No such file or directory
Irgend was stimmt da nicht. Gruß - Max-Ulrich EDIT: Kommando zurück! Der Mountpunkt wird tatsächlich bei einem vollständigen Neustart automatisch eingerichtet, und das Mounten klappt! Jetzt habe ich wieder etwas gelernt. Steht AFAIK bisher auch noch nicht im Wiki!
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Piepflitze
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Jan. 22, 2012
Beiträge: 17
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6. Februar 2012 21:15
Verstehe ich nicht 100 %ig. Aber es sieht mir so aus, wie wenn auf dem Client etwas mit dem Mountpunkt nicht stimmen würde. Entweder es gibt diesen nicht, oder die Zugriffsrechte stimmen nicht.
Den Mountpunkt gibt es definitiv, er steht ja erstens in der smb.conf und zweitens kann ich mit einem User zugreifen, der auf dem FreeNAS in der Besitzer-Gruppe des freigegebenen Verzeichnisses ist. Das ist wohl dann der Hinweis auf ein Rechteproblem.
Hast Du auf die Uhrzeit geschaut? Vermutlich gehört der Eintrag zu einem früheren Zugriffs-Versuch (z.B. beim Booten). Gibt es für den missglückten Zugriff mittels smbclient keinen Eintrag?
Die Uhrzeit passt doch zu meinem Beitrag. Es handelt sich genau um den Eintrag auf den fehlgeschlagenen Zugriff per smbclient. Ich habe derweil mal Natty auf einem anderen Notebook frisch installiert. Dort bin ich nun mit einem User angemeldet, den es unter FreeNAS nicht gibt. Der Zugriff per smbclient funktioniert mit dem User "media" auch nicht. Benutzer ich allerdings den oben genannten FreeNAS-User (nennen wir ihn mal Admin), der in der Besitzergruppe des freigegebenen Verzeichnisses ist, funktioniert der Zugriff. Vermutlich unterhalten wir uns mal über die Rechte unter FreeNAS, oder?
EDIT: Kommando zurück! Der Mountpunkt wird tatsächlich bei einem vollständigen Neustart automatisch eingerichtet, und das Mounten klappt! Jetzt habe ich wieder etwas gelernt. Steht AFAIK bisher auch noch nicht im Wiki!
Happy to help...
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Piepflitze
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Jan. 22, 2012
Beiträge: 17
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18. Februar 2012 06:39
Ok, nachdem ich mich jetzt nochmal intensiv mit der Rechte-Thematik beschäftigt habe, komme ich trotzdem nicht weiter. Vielleicht macht es Sinn, hier den Verzeichnisbaum bis zur Freigabe nochmal einzeln durchzugehen: /mnt: Besitzer: root, Gruppe: wheel (Admin-Gruppe in FreeNAS), Rechte: 0775
/mnt/data: Besitzer: root, Gruppe: wheel (Admin-Gruppe in FreeNAS), Rechte: 0774
/mnt/data/user: Besitzer: root, Gruppe: ftp (User-Gruppe in FreeNAS, zu der auch der betroffene User "media" gehört), Rechte: 0775
=> bis zu dieser Ebene sollen eigentlich alle User alles sehen können
/mnt/data/user/media: Besitzer: media, Gruppe: ftp (User-Gruppe in FreeNAS, zu der auch der betroffene User "media" gehört, Rechte: 0775
=> diese Ebene ist als Mountpunkt definiert. Hier sollen nur der Admin und der als Besitzer angegebene User Zugriff haben, alle anderen sollen ab hier nichts mehr sehen
/mnt/data/user/media/fotos: Besitzer: media, Gruppe: wheel (Admin-Gruppe in FreeNAS), Rechte 0770
=> diese Ebene bildet quasi den Inhalt der Freigabe und ist damit dem Besitzer bzw. der Admin-Gruppe vorbehalten. Habe ich hier Inkonsistenzen in der Rechtevergabe? Wie wäre es richtig? Danke im Voraus!
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Max-Ulrich Farber
Anmeldungsdatum: Jan. 23, 2007
Beiträge: 4923
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18. Februar 2012 10:35
/mnt/data/user/media: Besitzer: media, Gruppe: ftp (User-Gruppe in FreeNAS, zu der auch der betroffene User "media" gehört, Rechte: 0775
=> diese Ebene ist als Mountpunkt definiert. Hier sollen nur der Admin und der als Besitzer angegebene User Zugriff haben, alle anderen sollen ab hier nichts mehr sehen
"Ebene als Mountpunkt" verstehe ich nicht ganz. Mountpunkte sind einzelne Ordner innerhalb von /media, also z.B. /media/fotos. Beim Mountpunkt muss man unterscheiden zwischen den Rechten vor und nach dem Mounten. Vor dem Mounten muss (bei cifs) der Mountpunkt Eigentum desjenigen Benutzers sein der mountet. Alles Andere ist egal. Beim Mounten werden dann die Rechte des Mountpunkts von den Rechten des gemounteten Dateisystems überdeckt. Die können völlig anders sein. Nach dem Aushängen (Umounten) gelten wieder die vorher gültigen Rechte des Mountpunkts. Deshalb meine Frage: Gelten die angegebenen Rechte für /.../media/fotos vor oder nach dem Mounten?
/mnt/data/user/media/fotos: Besitzer: media, Gruppe: wheel (Admin-Gruppe in FreeNAS), Rechte 0770
Da darf auch noch die Gruppe wheel alles. Wenn die nichts dürfen soll, ist 0700 richtig. Wir könnten uns leichter verständigen, wenn Du immer dazu sagen würdest, was auf dem Server (FreeNas) gilt und was auf dem Client. Denn das braucht ja nicht identisch zu sein. Nur wenn die cifs-UNIX-Extensions aktiv sind und die UID/GID auf Server und Client übereinstimmen, werden diese aneinander automatisch angeglichen. Weiterhin ist es immer günstig, wenn man sich bei der Belegung der Ordner etwas an die Regeln (FHS) hält. Man blickt als Außenstehender dann leichter durch. Diese findest Du hier. mnt ist für gelegentliches, temporäres Mounten reserviert. 3.12. /mnt : Mount point for a temporarily mounted
filesystem
3.12.1. Purpose
This directory is provided so that the system administrator may temporarily mount a filesystem as needed. The
content of this directory is a local issue and should not affect the manner in which any program is run.
This directory must not be used by installation programs: a suitable temporary directory not in use by the system
must be used instead.
Der Mountpunkt für ein NAS gehört eigentlich nach /media 3.11. /media : Mount point for removeable media
3.11.1. Purpose
This directory contains subdirectories which are used as mount points for removeable media such as floppy
disks, cdroms and zip disks.
Den Mountpunkt gibt es definitiv, er steht ja erstens in der smb.conf...
Ich glaube, hier kommt wieder etwas Server und Client durcheinander. Die Datei smb.conf definiert keinen Mountpunkt auf dem Client, in ihr steht auf dem Server der Pfad zur Freigabe. Hier geht es um das Mounten auf dem Client. Gruß - Max-Ulrich
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Piepflitze
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Jan. 22, 2012
Beiträge: 17
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19. Februar 2012 09:45
Hallo, ich glaube, wir fangen nochmal von Anfang an und beschränken uns auf das, was ich auf dem Server erreichen wollte und was ich dazu getan habe. Damit sollten wir eine solide Basis erreichen, die nicht aus Foren zusammen gelesen ist sondern eben die Zielerreichung sicherstellt. Und anschließend sollte der Zugriff von den Klienten wohl auch kein Problem mehr sein. Also, ich habe in meinem FreeNAS zwei Laufwerke, eins für das System und ein Datengrab. Dieses zweite Laufwerk ist als "/mnt/data" eingehängt und beinhaltet einige Ordner. Mir erschien das Einhängen unter "/mnt" logischer, weil die Dateien nicht alle zu der Kategorie Medien gehören. Es gibt insgesamt 5 User im Freenas:
- root, welcher ja normal nicht verwendet wird
- user1, user2, user3 für die Mitglieder meiner Familie, die alle in der Gruppe "ftp" sind
- admin für mich als Administrator, der in der Admin-Gruppe "wheel" ist Im Laufwerk "data" sind einige Unterverzeichnisse, die folgende Funktionen erfüllen sollen:
- "fotos", "music", "videos", "zentral" etc., auf diese Verzeichnisse jeder Lesezugriff haben, da hierauf z.B. auch Mediaplayer zugreifen, daher habe ich hier bisher Besitzer "root", Gruppe "wheel", 0774
- "user", in diesem Verzeichnis befinden sich die Unterverzeichnisse "user1", "user2" und "user3", diese Unterverzeichnisse sollen als persönliche Verzeichnisse des jeweiligen Users dienen und sind auch als Home-Verzeichnis definiert, also Vollzugriff nur durch den jeweiligen User und die Gruppe "wheel" für administrative Zwecke, daher Besitzer "userX", Gruppe "wheel", 0770 So, jetzt bin ich gespannt, wie Du mein bisheriges Tun beurteilst.
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Max-Ulrich Farber
Anmeldungsdatum: Jan. 23, 2007
Beiträge: 4923
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19. Februar 2012 14:32
Du selbst bist also der einzige "Administrator". Du hast offenbar auch über SSH Zugriff auf das ganze FreeNas. Sonst hättest Du ja z.B. die Systemdatei smb.conf nicht auslesen und posten können (über Samba ist diese ja sicher nicht freigegeben!). Über SSH kannst Du wohl auf dem FreeNas alle administrativen Aufgaben ausführen, d.h. Eigentümer und Zugriffsrechte für alle Dateien und Ordner festlegen bzw. ändern und Systemdateien wie z.B. smb.conf mit Root-Rechten bearbeiten. Außer Dir kann das niemand machen. Sehe ich das so richtig? Wenn diese Voraussetzungen stimmen, muss in folgenden Schritten weiter vorgegangen werden. Zuerst kommt die Konfiguration des Servers (FreeNas):
Auf dem FreeNas müssen zuerst die (UNIX-)Dateirechte so definiert werden, dass die 5 User wie gewünscht zugreifen dürfen, sozusagen der generelle Rahmen definiert werden. In der Datei smb.conf können die Zugriffsrechte dann für jede Freigabe einzeln und für jeden zugreifenden Benutzer noch individuell ausdifferenziert werden. Diese Festlegungen gelten dann aber nur für den Zugriff über Samba und sind für andere Dienste (z.B. SSH) unwirksam. Deshalb meine obige Frage.
Damit ist der Server dann fertig konfiguriert. Nun kommen also die einzelnen Clients.
Als Erstes ist zu entscheiden, wie dort der Zugriff erfolgen soll, d.h. ob die Freigaben statisch oder nur nach Bedarf (temporär), systemweit oder nur für einen Benutzzer und eine Sitzung eingebunden werden sollen. Offenbar willst Du sie statisch haben. Du kannst dies auch für verschiedene Freigaben unterschiedlich handhaben. Nun musst Du entscheiden, ob die Besitz- und Zugriffsrechte vom Server 1:1 auf den Client übernommen werden sollen, oder ob diese im Rahmen der auf dem Server geltenden Rechte auf dem Client neu festgelegt (simuliert) werden sollen. Die erste Option setzt die cifs-UNIX-Extensions voraus und wird nur vom cifs-vfs unterstützt; im zweiten Fall steht auch das gvfs zur Verfügung, das z.B. von Nautilus verwendet wird. Falls die UNIX-Extensions verwendet werden, müssen noch eventuell die UIDs und GIDs auf dem Server (FreeNas) und den einzelnen Clients aneinander angepasst werden. Ich nehme an, Du verzichtest auf die UNIX-Extensions. Wenn Windows-Clients mit im Spiel sind, funktionieren diese dort eh nicht. Das cifs-vfs kann die Freigaben schon vor dem Einloggen einzelner Benutzer über die Datei /etc/smb.conf systemweit einbinden (bei WLAN klappt das nicht immer wegen der Verschlüsselung). Dann kann innerhalb der beim Mounten festgelegten Grenzen darauf dann jeder Benutzer zugreifen. Beim gvfs werden die Freigaben immer erst nach dem Einloggen eines Benutzers für diesen und nur für die betreffende Sitzung eingebunden.
Nun sollte man im Rahmen dieser Möglichkeiten einen Auflagen-Katalog erstellen und diesen dann schrittweise umsetzen. Du siehst den Unterschied zum üblichen Vorgehen bei Windows: Dort erstellt man einfach die Verbindungen und sieht dann, wie Windows diese (eigenwillig) konfiguriert hat. Manchmal passt das, dann ist es ja gut. Bei Linux muss man wegen der tausend Möglichkeiten immer erst genau planen und ganz genau definieren, wie man es haben will. Wenn die eingangs aufgeführten Voraussetzungen stimmen, würde ich auf dem Server die UNIX-Dateirechte so liberal wie möglich festlegen und die Zugriffsbeschränkungen der smb.conf übertragen (siehe dazu Samba Server smb.conf). Diese Rechte gelten dann für das Einbinden der Freigaben; wer nach dem Einbinden was darf, wird dann später auf dem Client vereinbart, sofern die UNIX-Extensions nicht aktiv sind. Noch geschwind zum Mountpunkt: Wo die Dateien auf dem FreeNas eingebunden sind, spielt für Samba keine Rolle, Hauptsache, der in smb.conf angegebene Pfad stimmt (?). Das ist sozusagen eine innere Angelegenheit des NAS. Wichtig fürs statische Einbinden ist dann der Mountpunkt auf dem Client. Das ist etwas ganz Anderes. Letzterer wurde offenbar nicht gefunden bzw. existierte evtl. gar nicht (?). Vielleicht kannst Du damit erst mal den Server fertig konfigurieren. Gruß - Max-Ulrich
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Piepflitze
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Jan. 22, 2012
Beiträge: 17
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19. Februar 2012 14:49
Du selbst bist also der einzige "Administrator". Du hast offenbar auch über SSH Zugriff auf das ganze FreeNas. Sonst hättest Du ja z.B. die Systemdatei smb.conf nicht auslesen und posten können (über Samba ist diese ja sicher nicht freigegeben!). Über SSH kannst Du wohl auf dem FreeNas alle administrativen Aufgaben ausführen, d.h. Eigentümer und Zugriffsrechte für alle Dateien und Ordner festlegen bzw. ändern und Systemdateien wie z.B. smb.conf mit Root-Rechten bearbeiten. Außer Dir kann das niemand machen. Sehe ich das so richtig?
Das ist korrekt.
Wenn diese Voraussetzungen stimmen, muss in folgenden Schritten weiter vorgegangen werden. Zuerst kommt die Konfiguration des Servers (FreeNas):
Auf dem FreeNas müssen zuerst die (UNIX-)Dateirechte so definiert werden, dass die 5 User wie gewünscht zugreifen dürfen, sozusagen der generelle Rahmen definiert werden.
Also, ab der obersten Ebene des Einhängepunkts "/mnt/data" würde das mit root/wheel/774 doch passen, damit erstmal jeder außer mir zumindest alles sehen kann, Ausführungsrechte werden da ja nicht benötigt. Im Verzeichnis "/mnt/data/user" liegen ja die User-Verzeichnisse, die würde ich dann auf userX/wheel/770 stellen. Korrekt?
In der Datei smb.conf können die Zugriffsrechte dann für jede Freigabe einzeln und für jeden zugreifenden Benutzer noch individuell ausdifferenziert werden. Diese Festlegungen gelten dann aber nur für den Zugriff über Samba und sind für andere Dienste (z.B. SSH) unwirksam. Deshalb meine obige Frage.
Da sehe ich aktuell keinen Bedarf, weil mit den o.g. Zugriffsrechten eigentlich meine Wünsche erfüllt sind. Jeder kann alles sehen aber nichts "kaputt machen", außer bei den User-Verzeichnissen, da ist jeder sein eigener Herr. Und ich als Administrator kann alles.
Damit ist der Server dann fertig konfiguriert. Nun kommen also die einzelnen Clients.
Als Erstes ist zu entscheiden, wie dort der Zugriff erfolgen soll, d.h. ob die Freigaben statisch oder nur nach Bedarf (temporär), systemweit oder nur für einen Benutzzer und eine Sitzung eingebunden werden sollen. Offenbar willst Du sie statisch haben. Du kannst dies auch für verschiedene Freigaben unterschiedlich handhaben.
Unterschiedlich, auf dem Ubuntu-Notebook will ich möglichst statisch haben, auf den Windows-Clienten können sie auch dynamisch sein.
Nun musst Du entscheiden, ob die Besitz- und Zugriffsrechte vom Server 1:1 auf den Client übernommen werden sollen, oder ob diese im Rahmen der auf dem Server geltenden Rechte auf dem Client neu festgelegt (simuliert) werden sollen. Die erste Option setzt die cifs-UNIX-Extensions voraus und wird nur vom cifs-vfs unterstützt; im zweiten Fall steht auch das gvfs zur Verfügung, das z.B. von Nautilus verwendet wird.
Hm, warum sollte man die Zugriffsrechte nicht 1:1 übernehmen wollen? Dafür lege ich sie doch auf dem Server entsprechend fest.
Falls die UNIX-Extensions verwendet werden, müssen noch eventuell die UIDs und GIDs auf dem Server (FreeNas) und den einzelnen Clients aneinander angepasst werden. Ich nehme an, Du verzichtest auf die UNIX-Extensions. Wenn Windows-Clients mit im Spiel sind, funktionieren diese dort eh nicht.
Windows ist im Einsatz, s.o.
Das cifs-vfs kann die Freigaben schon vor dem Einloggen einzelner Benutzer über die Datei /etc/smb.conf systemweit einbinden (bei WLAN klappt das nicht immer wegen der Verschlüsselung). Dann kann innerhalb der beim Mounten festgelegten Grenzen darauf dann jeder Benutzer zugreifen. Beim gvfs werden die Freigaben immer erst nach dem Einloggen eines Benutzers für diesen und nur für die betreffende Sitzung eingebunden.
Wenn es am Ubuntu-User hängen würde, wäre es mir am liebsten. Danke! Piepflitze
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Max-Ulrich Farber
Anmeldungsdatum: Jan. 23, 2007
Beiträge: 4923
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19. Februar 2012 19:20
Da sehe ich aktuell keinen Bedarf, weil mit den o.g. Zugriffsrechten eigentlich meine Wünsche erfüllt sind.
Wie sieht es mit den Windows-Clients aus? Linux- und Windows-Gruppen erkennen einander nicht ohne Weiteres; User-mapping (Abbildung der Benutzer-Strukturen aufeinander) ist nicht so ganz einfach. Die namentliche Festlegung in der smb.conf mittels valid users und write list ist da meist einfacher. Hm, warum sollte man die Zugriffsrechte nicht 1:1 übernehmen wollen?
"Von Hand" kann man das dann ruhig so machen. Aber die automatische Übernahme ist schwierig, besonders wenn auch noch Windows-Clients dabei sind. Beim gvfs werden die Freigaben immer erst nach dem Einloggen eines Benutzers für diesen und nur für die betreffende Sitzung eingebunden.
Wenn es am Ubuntu-User hängen würde, wäre es mir am liebsten.
Dann könnte man vielleicht gvfs-mount nehmen und sich die ganze Mühe mit der fstab sparen. Ein Vorteil wäre noch, dass da die Ähnlichkeit zu Windows am größten ist. Lies Dir am besten mal den Artikel durch und sage, ob das Dir zusagt. Gruß - Max-Ulrich
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Piepflitze
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Jan. 22, 2012
Beiträge: 17
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11. März 2012 17:19
Sodele, nachdem ich jetzt völlig an meinen FreeNAS verzweifelt bin, habe ich kurzerhand einen Windows Home Server installiert. Das funktioniert auch ganz prima. Jetzt muss ich nur noch mein ursprüngliches Problem lösen. Ich habe jetzt also folgende Ausgangssituation: Die Freigaben sind auf meinen WHS erstellt. Wenn ich in Nautilus das Netzwerk durchsuche, finde ich diese Freigabe auch. Beim Zugriff verlangt Ubuntu dann eine Anmeldung, was dann auch einwandfrei funktioniert. Die Anmeldedaten habe ich dann auch gespeichert. Nun ist es so, dass Shotwell nach der nächsten Anmeldung die auf der Freigabe liegenden Fotos nicht mehr findet. Gehe ich vor dem Start von Shotwell allerdings zuerst mit Nautilus auf die Freigabe (was auch ohne Anmeldung funktioniert), findet Shotwell die Fotos auch. Was mich zu der Frage bringt: wie schaffe ich ein automatisches Anbinden/Anmelden? Vielen Dank für die bisherige und zukünftige Hilfe!
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Piepflitze
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Jan. 22, 2012
Beiträge: 17
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15. März 2012 22:20
Hat keiner eine Lösung für mich?
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Max-Ulrich Farber
Anmeldungsdatum: Jan. 23, 2007
Beiträge: 4923
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16. März 2012 21:17
Hat keiner eine Lösung für mich?
Schau mal hier: gvfs-mount oder Samba Client cifs.
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Piepflitze
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Jan. 22, 2012
Beiträge: 17
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24. März 2012 04:54
Vielen, vielen Dank! Es funktioniert einwandfrei, nach der Anmeldung wird die Ressource automatisch eingehängt und Shotwell kann auf die Fotos zugreifen! Jetzt muss ich den Server nur noch bei der Anmeldung in Ubuntu aufwecken. Aber das sollte schaffbar sein.
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Max-Ulrich Farber
Anmeldungsdatum: Jan. 23, 2007
Beiträge: 4923
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26. März 2012 21:20
Es funktioniert einwandfrei
Das freut mich! Jetzt muss ich den Server nur noch bei der Anmeldung in Ubuntu aufwecken
Das ist ein anderes Thema. Könntest Du bitte deshalb hier das grüne Häkchen "gelöst" setzen? Gruß - Max-Ulrich
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Piepflitze
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Jan. 22, 2012
Beiträge: 17
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3. April 2012 11:10
Stimmt, da werde ich mich dann beizeiten mit beschäftigen. Vielen Dank nochmal für die Lösung meines Problems!
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