Hi,
ich bin was ähnlichem auf der Spur. Mein System ist: 12.04 mit GNOME 3.4 … plus Nvidia Grafik-Hardware in Klapprechnern. Ich habe he einen mit G210 und einen anderen mit Geforce 9100 Grafikchipsatz verbaut, beide haben Doppelkern Prozessoren … einer von Intel, der andere ist AMD.
Ich hatte zu beginn den AMD mit 32 Bit Version bestückt, der andere mit Identischem System, jedoch mit 64 Bit. Alles aktuell und mit gleicher Software versehen so das hier auch keine dritt Probleme Software Seitig durchschlagen können. Beide Klapprechner sind mit Proprietären Treibern aus dem PPA während der Installationsroutine versehen worden und wurden anschließend auf 295.49 Aktualisiert.
Beim 64 Bit System hatte ich nie Probleme, weder beim GNOME Login, noch bei Extensions (jeweils nur 3 aktive Extensions) und dergleichen ... alles läuft sauber. Beim 32 Bit System jedoch hatte ich hin und wieder Login Probleme beim GNOME Desktop. Ich kann Problemlos Einloggen am LightDM, jedoch dauert der Start dann sehr lange (20 Sek. aufwärts) und endet meist mit einem Gefrorenen Desktop. Ich kann die Maus bewegen, jedoch reagiert der Desktop auf nichts mehr. Einzig ein Wechsel auf tty1 verhilft mir zum Systemneustart. Manchmal jedoch ist der Netzwerkmanager Icon Rot (ohne Verbindung) und ich kann dann wenigstens mit "Strg+Alt+Entf" ausloggen und wieder einloggen (bei 10 Sekunden bis zum Arbeitsbereiten Desktop) wo dann auch der Desktop funktioniert als wäre nichts geschehen.
Gefunden hab ich nirgends was aussagekräftiges, so nicht in "xsessionerror" ... oder "log". Hab dann auf verdacht hin komplett neu aufgesetzt, jedoch dieses mal auf 64 Bit und mein /home wieder hergestellt wie es einst war. Dieses mal lief es bisher recht sauber, d.h schnelles hochfahren des Desktops nach dem einloggen, kein Frostiges Oberfläche mehr ... kurz, es war alles gut. Bis heute, nach dem ich den Kasten neu startete, war wieder der Start desselben sehr langwierig, um dann mit einer fehlenden Netzwerkverbindung und gefrorenem Desktop wieder nicht funktionsfähig war. Erst mit Wechsel auf "tty1" und Reboot war wieder alles paletti. Die nachfolgenden Starts waren dann wieder OK.
Zwischendurch hab ich dann mir einen Testuser angelegt und starte den dann zur Probe, wo dann alles Glatt lief. Ein Test mit dem Testuser und Unity steht aber noch aus. Somit kann ich nicht sagen ob dieses Verhalten auch mit Unity vorkommt, denke aber mal eher nicht. Ich vermute hier ganz stark, das dies irgendwie mit dem Nvidia Treiber mit einigen Hardware Modellen und der GNOME-Shell zusammenhängen kann. Ich erinnere mich dunkel das ich dieses "Problem" auch mal mit openSUSE und GNOME 3.2 hatte .... auch auf dem AMD Klapprechner. Beim Intel hatte ich mal Testweise Fedora 17 (damals noch als Beta oder so) drauf, wo das nicht vorkam.
Werde da diesbezüglich erst mal einige Zeit schauen ob mein "AMD-Klappkasten" mit Unity besser läuft oder ob das auch mal passiert wie beim GNOME. Wenn mit Unity dies nicht passiert, dürfte das dann doch mit der GNOME Shell zu tun haben.
Hoffe auch weitere Berichte, vielleicht ergibt sich da ja was zur Lösung beiträgt?