Hallo,
am Anfang des Threads wurde folgende Frage gestellt.
löwe hat geschrieben:
Noch eine andere Frage: Was ist eurer Meinung nach besser? Eine verschlüsselte LVM-Partition, auf der sich dann „normale“ Logical Volumes befinden,
oder eine „normale“ LVM-Partition, und die Logical Volumes verschlüsseln?
Leider konnte ich eine Antwort darauf im gesamten Thread nicht finden.
Gewisse Vor- und Nachteile sind mir geläufig.
Aber wie verhält es sich z.B. wenn ich 2 physische Partitionen (bzw. Festplatten) mit dmcrypt verschlüsselt und beide Partitionen in die Volume Group mitaufgenommen werden. Jetzt kann es ja passieren, dass der Inhalt eines Logischen Volumes sowohl auf Partition1 und Partition2 landet. Heißt dass nun folglich, dass ich zum mounten des logischen Volumes sowohl das Passwort von Partition 1 und Partition 2 eingeben muss?
Bei Einsatz von dmcrypt über LVM wäre dies dann nicht der Fall.
Bei Ubuntu wird bei der Installation, falls Verschlüsselung gewählt wird, standardmäßig LVM über dmcrypt angewendet. Bei einer einzelnen Festplatte sehe ich jedoch keinen Sinn auf LVM zurückzugreifen oder sehe ich das falsch. Wenn nur dmcrypt zum Einsatz kommt, kann ich die jeweilige Partition später doch ebenso beliebig vergrößern und verkleinern (über cryptsetup resize). Welchen Vorteil habe ich bei Einsatz von LVM auf nur einer Festplatte wirklich?
Viele Grüße
Kaktus
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