Vor drei Jahren hat die chinesische Regierung begonnen, einheimische Open-Source-Gemeinschaften gezielt zu fördern. 1500 Studenten nahmen in den letzten beiden Jahren an den 48-stündigen Kursen teil und zertifizierten sich als Linux-Anwender oder Linux-Netzwerk-Administrator. Durch den Erfolg ermutigt, werden mittlerweile 9 verschiedene Zertifikate angeboten, darunter z.B. C-Programmierung und LAMP-System-Techniker.
Auch Bücher werden im Auftrag des Bildungsministeriums herausgegeben, allein im Juli sind 11 neue Titel zum Thema Linux erschienen. Das System "LUPA" (Leadership of Open Source University Promotion Alliance) expandiert, inzwischen sind mehr als 300 chinesische Hochschulen beigetreten, mit dem Ziel, jährlich 100 000 Studenten in Linux auszubilden.
Aber auch in Deutschland tut sich etwas. Immer mehr Kommunen, Unternehmen und Anwender setzen auf Linux. Spezialisten und vor allem Programmierer für Linux sind gefragter denn je. Die Hamburger Akademie für Fernstudien zum Beispiel bietet nun einen Lehrgang mit dem Abschluss Geprüfte/r C++-Programmierer/in für Linux HAF an. Dieser ist von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) in Köln zugelassen und dauert 12 Monate. Schritt für Schritt werden die Teilnehmer mit der objektorientierten Programmierung vertraut gemacht. Dem Teilnehmer wird laut Beschreibung das nötige Fachwissen vermittelt um sich auf dem Markt behaupten zu können. Die Studiengebühr beträgt 133,- Euro pro Monat.
[Ikhaya] Für Linux die Schulbank drücken
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 787 Wohnort: Cherkassy |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 712 Wohnort: Die Erde |
Gute Neuigkeiten häufen sich Man kann ja über die Chinesen/chinesische Regierung sagen, was man will, in Punkto freie Software waren sie schon immer gut. Ich habe mir sagen lassen, dass MS in China Raubkopierer nicht mehr verfolgen lässt, um Windows nicht an der Verbreitung zu hindern. |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 82 Wohnort: Rheinland |
Na ja,ich möchte mir aber jetzt nicht ausmalen, welchen Einfluss das chinesische Regime dann auf die Softwareentwicklung in China nehmen will. Das wird schon Gründe haben, dass Linux so gepusht wird. Dass es billiger ist als Billy alles zu schenken, dürft auf der Hand liegen, aber ob das der einzige Grund sein soll? Open-Source birgt in solchen Umgebungen auch Gefahren, eben weil es offen ist. Der normale Anwender wird "chinesische" Spezialitäten nicht entdecken, die ihm über chinesische Spezial-Repositorys untergeschoben werden. Auch wenn es natürlich immer Leute geben wird, die dies umgehen können (s. Internetzensur in China). |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 712 Wohnort: Die Erde |
Solange das Lizenzsystem funktioniert und respektiert wird, gibt es keine Gefahr zu befürchten. Denn jedes Projekt überwacht doch seinen Code. Da kann kein Chinese etwas dran ändern, nichtmal Mao, wenn er noch leben würde. Ich denke, der Hauptgrund ist, dass China unabhängig vom Rest der Welt sein möchte und das funktioniert eben mit freier Software wunderbar. Kosten sind sicher auch ein Grund. |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 604 Wohnort: Ja |
Ja, man kann über Chinas Regierung denken, was man will, aber dass sie OpenSource fördert, aus welchen Gründen auch immer, muss man ihr hoch anrechnen. Untergeschoben werden kann einem auch nicht so einfach etwas, da dies sehr schnell bemerkt werden würde... |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 8609 |
1500 Absolventen in zwei Jahren auf Deutschland "runter gerechnet" entspricht etwa 45 Leute pro Jahr mit einem Linuxzertifkat. Ziele mit 100.000 klingen gut, die Realität gibt da aber ehrlich geasgt nicht viel her bisher. |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 2966 Wohnort: OS |
Anmerkung: Die Studiengemeinschaft Darmstadt (sgd) hat ein ähnliches Paket in petto. Das ganze kostet allerdings mal locker 400€ mehr (die gehen von 15 Monaten aus). Und das Beste:
WTF? |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 354 |
MalleRIM schrieb:
diese aussage im zusammenhang mit china zu treffen bringt mich zum schmunzeln |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 1059 |
lilith2k3 schrieb:
ECHT?! |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 97 |
moin, meint ihr das sich das noch entwickeln wird bzw. halten wird? ich gehe derzeit in die 10. klasse und würde mich für eine solche ausbildung sehr intressieren. finde ich gut, dass soetwas inwischen angeboten wird! open-sources ist eben die zukunft!! mfg |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 438 |
adun schrieb:
Eben... und wenn man sich mal anschaut, was China für einen Anteil am internationalen OpenSource-Geschehen hat, machen die Lobpreisungen hier zumindest aus dieser Sicht nicht mehr allzu viel Sinn. |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 237 Wohnort: Ingersheim |
Targion schrieb:
Da würde ich doch glatt so ner Organisation wie der http://www.ifross.de/ - das SFLC ist zu weit weg, in den USA, und gibt auch ne bessere Anlaufstelle in Deutschland, aber deren Namen ist mir leider entfallen, kann mir jemand auf die Sprünge helfen - Bescheid machen, das die denen rechtlich Druck machen das offline zu nehmen. Sollten die für eine sogenannte "Vollversion" vom GNU C Compiler Geld verlangen - naja wer so dumm ist das zu zahlen, hats nicht anders verdient, aber trotzdem - haben die ganz schnell ne Klage am Hals. Jedenfalls wissen die sicher weiter wem man das anvertrauen sollte |
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Ehemalige
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spiongraz schrieb:
Dem kann ich mir eigentlich nur Anschliessen. Schaut man sich den chinesischen Kommunismus mal etwas genauer an wird man schnell feststellen das die besten Programmierer ganz schnell entweder von der Regierung benutzt oder von der Regierung entfernt werden. Die Kehrseite der Medaille ist nun mal der immer größer werdende Einfluss der Genossen in den chinesischen Alltag. Ein Konzept wie Ubuntu oder Debian wird dort nicht funktionieren da der Kontrollzwang der Regierung nicht gesättigt werden kann, daher muss man sich, wohl oder unübel sein eigenes Linux Projekt zusammen bauen welches dann Linux des himmlischen Friedens heißen wird |
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Supporter
Anmeldungsdatum: Beiträge: 13366 |
mpathy schrieb:
Naja Geld für Open-Surce zu verlangen, ist nicht Illegal, solange der Quellcode kostenlos verfügbar ist. Macht nur nicht viel sinn, weil wenn einer das kauft, kann ers ins Internet stellen und kostenlos anbieten oder gleich den Quellcode kompilieren (mit dem in der Linux-Distro vorhandenem GCC |

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