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Arne
Anmeldungsdatum: April 2, 2007
Beiträge: 1942
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23. Juli 2008 17:33
Ikhaya schrieb: In der vergangenen Woche berichteten wir über das Interview mit Mark Shuttleworth auf derStandard.at, heute gibt es einen Nachschlag des Ubuntu-Initiators. Im Rahmen der O’Reilly Open Source Convention (OSCON) sprach Shuttleworth über den Linux-Desktop der Zukunft und den Konkurrenten mit Namen Apple. Vor wenigen Tagen deutete der südafrikanische Unternehmer bereits an, dass sich der Linux-Desktop von morgen etwas vom Apple-Betriebssystem Mac OS X abschauen müsse, in seinen neuesten Ausführungen geht er aber noch einen Schritt weiter: Die Linux-Benutzeroberfläche werde den Desktop von Apple hinter sich lassen. In technischer Hinsicht übertreffe der Linux-Desktop das Apple-Pendant schon, Handlungsbedarf besteht laut Shuttleworth im visuellen Bereich, kurz: Linux ist zwar stabil, aber nicht hübsch anzusehen. Shuttleworth ermutigt die Entwickler, in den kommenden Jahren keine einfache Kopie der Oberfläche von Apple zu schaffen, sondern einen Desktop, der alle übrigen übertrumpft. Software müsse sowohl benutzerfreundlich als auch elegant sein. Als erfolgreiches Beispiel für dieses Zusammenspiel nennt der 34-jähre das Apple iPhone, welches er als „ein einziges Software-Erlebnis“ bezeichnet. In dem Gespräch äußert sich der Canonical-Gründer auch zum Erfolgskonzept freier Software: Für Shuttleworth ist Offenlegung die Quelle der Innovation und aus diesem Grund würden seit zehn Jahren immer mehr der weltgrößten Hersteller auf freie Software setzen. Der Unternehmer hebt zudem die Rolle von Google hervor, die er als wichtige Antriebskraft von Open-Source-Software beschreibt. Shuttleworth unterstreicht, dass ein essentieller Aspekt in der Entwicklung freier Programme die Erweiterbarkeit sowie Plattform-Unabhängigkeit sei, um den Anwendern alle Möglichkeiten und eine Auswahl zur Verfügung zu stellen. Interessant sind die Gedanken des Südafrikaners besonders im Hinblick auf seine früheren Aussagen. Noch im Mai dieses Jahres glaubte Mark Shuttleworth nicht an einen Durchbruch des freien Betriebssystems im Desktop-Bereich und gab eine wenig optimistische Einschätzung ab, was den Weg in Richtung Massenmarkt betrifft. Auf die Frage, ob sich Linux auf dem Desktop-Computer durchsetzen werde, zeigte sich Shuttleworth skeptisch, ob sich an der aktuellen Situation etwas ändern könne. Als Chance erklärte er jedoch, dass die Anwender den Desktop vermehrt als Zugang zum Internet ansehen, und nicht mehr als Plattform für Windows-Applikationen wie beispielsweise Microsoft Word. Quelle: derStandard.at
Ikhaya-Artikel: Mark Shuttleworth: Neues vom Desktop der Zukunft
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stormy2k
Anmeldungsdatum: Juli 22, 2008
Beiträge: 76
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23. Juli 2008 20:42
Hmm, da hat sich unser Weltraumheld aber wieder weit aus dem Fenster gelehnt  Ich stimme mit ihm in soweit überein, dass der Weg zur Masse auch über das „Look & Feel“ des Desktops geht. Aber man sollte die Kirche im Dorf lassen. Apple hat den vielleicht elegantesten Desktop, trotzdem sind auch ihre Marktanteile im OS-Bereich immer noch relativ gering. Die Umsatzsteigerungen der letzten Jahre lassen sich doch am Meisten auf iPod / iPhone zurückführen. Ist es wirklich erstrebenswert, die augenblickliche Bedienfreundlichkeit und Vielfalt der Software und der Desktops unter Linux mit noch mehr Effekten zuzupflastern, nur damit ich mit meinem Laptop meine Kollegen beeindrucken kann? Der Effekt is nach 2 Wochen weg und dann will ich damit ARBEITEN! Das muss ein gutes System doch gewährleisten. Wenn es dabei schick aussieht okey, aber das is doch eher Bonus. Außerdem liegt das Geheimnis des MacOS und dieses „Alles-aus-einem-Guss“-Gefühls das die Leute begeistert doch darin, dass eben die gesamte Software von Apple selbst entwickelt und in‘s OS integriert wird (zumindest die meiste / wichtigste). Das wäre bei OpenSource so doch gar nicht möglich. Und was ist denn z.B. mit KDE, wo es für alles eine Anwendung gibt, die sich super in‘s System integriert? Und auch wenn das iPhone vielleicht ein paar interessante Ansätze im Bereich Bedienungen gebracht hat, es als Beispiel für bahnbrechende Innovationen im Softwarebereich anzuführen halte ich für völlig übertrieben. Was man vom iPhone lernen kann ist allerdings, wie man durch geschicktes Marketing und absichtlicher Angebotsverknappung einen riesen Hype erzeugen kann. Und das iPhone läuft darüberhinaus gegen so ziemlich jeden Grundgedanken von freier Software. Und zu Google: Unumstritten ist, dass Google zahlreiche gute und interessante OpenSource-Projekte unterstüzt und fördert. Aber auf der anderen Seite legt Google auch eine Sammelwut für Daten an den Tag, die einem schlecht werden lässt und sich wiederum kaum mit den Idealen freier Software vereinbaren lassen. Und im Endeffekt ist auch Google (mittlerweile) ein börsennotiertes Kapitalunternehmen, dem der eigene Aktienkurs im Zweifel näher ist als irgendwelche Philosophien. Naja, okey, wie ihr seht stimme ich da nicht wirklich mit Mr. Shuttleworth überein, auch wenn ich es prinzipiell begrüße, dass er sich so für die Verbreitung von Linux und OpenSource engagiert (wenn auch nicht allzu uneigennützig) Grüße
stormy
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ska.ndal
Anmeldungsdatum: Dez. 5, 2007
Beiträge: 119
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23. Juli 2008 20:42
muss denn mit den großen desktops so konkuriert werden? klar, shuttleworth steckt in ubuntu viel geld und energie und möchte dadurch bestimmt auch ein gutes ergebnis bekommen, aber wenn jemand findet, dass mac os x besser ist, ist das doch ok. der „kampf“ sollte nicht um user-zahlen, sondern um die eigene zufriedenheit gehen. nur wenn die nutzer selber zufrieden sind, kann es auch einen zulauf geben. ich finde nicht, dass ein betriebssystem durch optische „schmankerl“ bestechen müssen. es soll stabil, sicher und zuverlässig arbeiten können und am besten noch intuitiv sein. alles andere ist zwar schön und gut, ist aber meiner meinung nach nur verschwendete energie der programmierer. außerdem stören mich beim arbeiten diverse animations-effekte, sodass ich sie dann doch wieder abstelle und die beim nutzen entstehenden hardware-anforderungen sind dann zum einen kein anreiz für leute mit älteren os‘s und auch wieder bloß motor der hardware-industrie (ich finde, dass nicht unnötig hardware-anforderungen gemacht werden müssen, wie es bei vista der fall ist). wahrscheinlich habe ich seine aussagen sehr übertrieben aufgefasst, aber ich finde schon, dass sich zumindest diese tendenz erkennen lässt und das finde ich scheiße!! ok, genug gemäckert …, gruß, ska.ndal
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DeJe
Anmeldungsdatum: Jan. 2, 2008
Beiträge: 2342
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23. Juli 2008 21:21
Mark hat sicher „übertragen“ geantwortet. Ich kann mir kaum vorstellen das er eine Kopie des Mac-Desktop möchte, etwas aufgepeppt. Wichtig ist ihm, die Philosophie hinter diesem Desktop nachzubilden, zumindest glaube ich das. Intuitiv, produktiv, schnell, problemlos, … und dabei auch noch klasse anzusehen. Das sollte IMHO Ziel von Linux-Desktops sein. Naja, dieses Ziel haben, denke ich mal, alle Desktop-Systeme. Mit unterschiedlichen Ergebnissen. X-Tausend Eye-Candy und Schickimicki ist nicht erklärtes Ziel, damit holt man nur Leute ins Boot die zwar für ihr Leben gern installieren und konfigurieren. Leute die mit solchen Systemen arbeiten sollen wird das aber (fast) egal sein. Vielleicht hat Mark am Mac und iPhone auch nur begeistert das man zur produktiven und effizienten Arbeit nicht unbedingt Konsolen-Kenntnisse braucht. 
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joachima
Anmeldungsdatum: Feb. 2, 2007
Beiträge: 882
Wohnort: Ahlen
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23. Juli 2008 21:46
ska.ndal schrieb:
......ich finde nicht, dass ein betriebssystem durch optische „schmankerl“ bestechen müssen.
Ich auch nicht, aber der Otto Normal Nutzer will sein WOW erleben, mehr nicht. Was unter der Haube ist interessiert (fast) niemanden. Traurig, aber ist so. So wie Autos und Turnschuhe und Uhren auch nach dem Aussehen gekauft werden - mehr oder weniger ausschließlich nach dem Aussehen.
es soll stabil, sicher und zuverlässig arbeiten können und am besten noch intuitiv sein. alles andere ist zwar schön und gut, ist aber meiner meinung nach nur verschwendete energie der programmierer.
JEIN. Sie wollen Ubuntu/Linux/OS puschen, so gesehen ist es keine verschwendete Energie und der Hirnschmalz sinnvoll eingesetzt.
außerdem stören mich beim arbeiten diverse animations-effekte,
Wie wahr,
…sodass ich sie dann doch wieder abstelle und die beim nutzen entstehenden hardware-anforderungen sind dann zum einen kein anreiz für leute mit älteren os‘s und auch wieder bloß motor der hardware-industrie (ich finde, dass nicht unnötig hardware-anforderungen gemacht werden müssen, wie es bei vista der fall ist).
Darum habe ich meine sechs Jahre alte Kiste aufgemotzt und fit gemacht für die nächsten ein zwei Jahre: Mit viel Speicher, einer neuen HDD und Xubuntu ohne viel Gedöhns und Pippifax. Es muss funktionieren - und genau das tut es vorbildlich.
wahrscheinlich habe ich seine aussagen sehr übertrieben aufgefasst, aber ich finde schon, dass sich zumindest diese tendenz erkennen lässt und das finde ich scheiße!! ok, genug gemäckert …, gruß, ska.ndal
Zustimm Jo
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conso
Anmeldungsdatum: Okt. 25, 2005
Beiträge: 984
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23. Juli 2008 21:48
Ich glaube da möchte jemand schonend auf den Umstieg auf KDE4 als Ubuntu-Standard-Desktop hinarbeiten. Was MS da so in letzter Zeit von sich lässt, deutet doch enorm darauf hin. Vielleicht mit KDE 4.2 oder 4.3?
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mgraesslin
Anmeldungsdatum: Nov. 8, 2006
Beiträge: 8725
Wohnort: Mannheim
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23. Juli 2008 21:50
Persönlich denke ich, dass man die Aussagen von Mark in einem anderen Kontext sehen muss. Im zuvor erwähnten Interview hat er doch sehr deutlich das KDE Projekt für die 4er Serie gelobt. Nun ist er mit seiner Aussage wieder in diese Richtung gegangen. KDE hat den Schritt geschafft - wie Mac - ein einheitliches und modernes Look&Feel bereitzustellen. Jedoch hat KDE für das 4.0 Release sehr starke und heftige Kritik gerade in den letzten Wochen einstecken müssen. Ich betrachte diese zwei Aussagen durchaus als ein „weiter so“ gerichtet an die KDE Entwickler. Abgesehen davon denke ich, dass er absolut Recht hat. Linux sollte sich nicht mit Windows messen sondern mit Mac. In den letzten Jahren hat Apple sehr stark Marktanteile gewonnen. Ich selber kenne viele Leute, die einen Apple benutzen. Wenn man sieht, dass große Elektronik Discounter heute „Apple Stores“ betreiben, dann sagt das doch sehr viel. Und das Design von Apple ist einfach perfekt. Da stimmt halt jedes Detail. Die Anwendungen sind gut aufeinander abgestimmt, bieten ein kohärenten Look&Feel und es macht Spaß an so einem System zu arbeiten. Daran muss sich Linux nun einmal messen. Eyecandy und gerade Desktop Effekte halte ich dabei für einen ganz wichtigen Schritt. Desktop Effekte ermöglichen ein natürlicheres Arbeiten. Mein Lieblingsvergleich ist der Straßenverkehr: da ist auch nicht ein Auto plötzlich da, sondern es nähert sich aus der Ferne. Ein Fenster das einfach erscheint oder verschwindet ist nicht natürlich. Auch ein Grund warum ich in dem Bereich aktiv an der KDE mitarbeite 
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Bergfex2
Anmeldungsdatum: März 2, 2008
Beiträge: 66
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23. Juli 2008 22:00
Da ich heute fuer meine Freundin auf dem Ersatz-PC (Hardy) den Lexmark X1290 installieren musste, weiss ich wieder, wo einfach momentan ein grosser Nachteil an Linux liegt. Es kann sein, dass der Drucker etc. nicht arbeitet (sie und viele andere haben aber bereits Hardware, wenn sie Linux kennen lernen) und dann muss man mit Hilfe (von euch …) diesen „umstaendlich“ zum laufen bringen. Gott sei Dank ist es heute geglueckt. Aber die Problematik daran ist, dass meiner Meinung nach dadurch viele „normale“ User Linux sofort wieder vom Rechner stossen und es verdammen, wenn so etwas vorkommt. Das Problem liegt also auch daran, dass oft viele Firmen etc. keine Treiber, Software etc. fuer Linux zur Verfuegung stellen. Der normale User aber sofort die Schuld bei Linux sucht (denn bei Windows… geht der Drucker etc. ja). Nur frage ich mich, wie man dies loesen will? Eins bin ich mir jedoch sicher; 90 % wollen solche Installationsstreifzuege (mit Konsole etc.) sicher nicht ausfuehren. Davon abgesehen, dass ich es ohne Hilfe auch absolut auch nicht koennte . PS.: Wie der PC designt ist, macht mir persoenlich weniger aus. Aber es gibt sicher Interessenten, denen das wichtig ist. Davon abgesehen, wenn die Hardware zu Beginn funktioniert, dann ist man meist wohl von Ubuntu…sehr positiv ueberrascht. Aber es gibt halt keine Garantie (Ehrlich gesagt auch nicht bei Mac oder MS).
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mgraesslin
Anmeldungsdatum: Nov. 8, 2006
Beiträge: 8725
Wohnort: Mannheim
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23. Juli 2008 22:18
Bergfex2 du hast absolut Recht: Hardware ist ein großes Problem. Was die meisten aber nicht wissen: Linux unterstützt aktuell mehr Hardware als jedes andere Betriebssystem es je hat. Klar bringt nicht viel wenn der Drucker nicht will, dafür uralt Karten noch unterstützt werden… Aber Vista hat mit nicht mehr unterstützter Hardware mehr Probleme als Linux  Die Treiberproblematik ist ein klassisches Henne-Ei-Problem. Solange der Marktanteil von Linux zu gering ist, haben die Hersteller kein Interesse Geld für gescheite Treiber auszugeben. Solange es keine Treiber gibt, wird der Marktanteil nicht steigen. Man kann nur hoffen, dass z.B. die Popularität von Ubuntu hier mal ein bißchen nachhilft.
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Bergfex2
Anmeldungsdatum: März 2, 2008
Beiträge: 66
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23. Juli 2008 23:01
martingr schrieb: Aber Vista hat mit nicht mehr unterstützter Hardware mehr Probleme als Linux
Na ja. Ob das nun noch der Fall ist? Habe mal meine Soundkarte (Roland M-100FX) gecheckt und es gibt nun den Vista-Treiber bereits. Das ist auch eines der Gruende, warum ich viste benuetze und zwei Systeme installiert habe. Was ich aber meine: Die Firmen haben da schon superschnell reagiert. Und fuer mich ist es eben auch Usability, wenn man nicht mit der Konsole einen halben Tag lang einrichten muss. Ich glaube halt, dass solche bloeden Zwischenfaelle (vor allem bei den ersten Ubuntuerfahrungen, weil der Drucker… halt schon zuhause steht) sehr viele zukuenftigen User kostet.
Aber du hast recht. Es ist ein Henne-Ei Problem und ich frage mich schon auch, wie man dies loesen will. Nun, seit ich Ubuntu ein bisserl besser kenne (wenn auch noch immer absoluter Anfaenger), glaube ich schon, dass es fuer manche Betriebe (Aemter, Verwaltungen etc.) echt ein interessantes System sein kann (und vor allem kostenersparend). In einem Tonstudio oder auf einer Radiologie geinge aber noch gar nichts. Viell. kommt Linux ja auch mal ins Tonstudio. Immerhin sponsort die sehr bekannte SAE ja das Ardour-Projekt http://ardour.org/node/976 . Das koennte moeglicherweise dazu fuehren, dass mal ein gutes Audioeditor kommt. Und einige Soundkartenhersteller (M-audio…) bieten ja Linuxtreiber an.
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shinichi
Anmeldungsdatum: März 14, 2008
Beiträge: 155
Wohnort: D+Lausitz
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23. Juli 2008 23:02
Ich halte ja das look & feel von Linux ja jetzt schon weitaus besser als das des OS X. Hat mal jemand apples spaces benutzt? Die Linuxversion ist deutlich angenehmer. Auch expose ist durch compiz deutlich hübscher anzuschauen. Hinzu kommen Fenster, die sich wie Zettel oder Tücher oder Blätter anfühlen, wenn man sie bewegt. Nix Brett. Drag,n,Drop funktioniert genauso (ich greife zB einen Tab, ziehe ihn auf das messenger icon in awn und schwupps bin ich auf nem anderen desk, überm messenger wieder loslassen und der link ist unterwegs zum Tipppartner), ansonsten sieht die Gestaltung von meinem messenger genau so aus wie mein browser, mein Dateimanager, mein so gut wie alles, überall. All das, was am Mac so gelobt wird. Ok, pdf ist nicht ganz so toll integriert und alle möglichen codecs muss ich extra (aber nur einmal) holen, genauso hat die Suche von Linux nicht so einen hübschen cover flow (hat dafür compiz). Das grosse, abschreckende Problem ist das jedoch nicht. Eher sowas wie flash im browser oder Programme, die sich weniger in die Desktopumgebung integrieren (bestes bsp Amarok unter Gnome). Oder generell Programme, die es schlicht unter Linux nicht mit ähnlichem Funktionsumfang wie unter den anderen beiden OS gibt. Oder halt die #1 der Probleme: Die Treiber. Man stelle sich mal ein voll integriertes „compiz-future“ vor, was wirklich viel 3D darstellen lassen würde (natürlich eher die produktiven Sachen ). Oder wenn ein Programm unter KDE genauso ausschaut wie unter Gnome etc. Oder ein Openmoko sich fast von alleine per drag & drop bestücken lassen sollte (ich denke da dran, dass es quasi als zweiter Bildschirm erkannt wird und Eingaben vom PC erlaubt, wenns unmittelbar daneben liegt) oder sich mit diesem Handy oder der kabellosen Maus vom Rechner der Media-PC im Wohnzimmer fern bedienen lassen kann, alles mit in Linux integrierten, gleich hübschen free open source programs. Na holla sag ich mal, wenn das unter Linux fast von selbst gehen sollte.
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ChemicalBrother
Anmeldungsdatum: Mai 17, 2007
Beiträge: 2323
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23. Juli 2008 23:14
Wenn Shuttleworth meint, ein Linux-Desktop könnte mal schöner aussehen… Er sitzt am Hebel und könnte etwas anstoßen. Nicht nur Reden schwingen. Er könnte bestimmt auch etwas tun, nur irgendwie…
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PrairieDog
Anmeldungsdatum: Feb. 16, 2006
Beiträge: 869
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23. Juli 2008 23:43
Hat der Mark schön gesagt, aber eines vergessen: Auf einem Mac funktioniert in diese Richtung alles wie geplant - und zwar immer. Die Hardwarebindung ist - ähnlich wie bei Spielen für Konsolen - ein immenser Vorteil bei der Entwicklung. Den hat Linux nicht und wird den wird Linux auch nie haben. Zudem seh ich aus Nutzersicht auch irgendwann ein Ende der ganzen „Revolutionen des Desktops“. Der Desktop ist ein Werkzeug und keine Anwendung.
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Piccolino81
Anmeldungsdatum: Juli 14, 2005
Beiträge: 176
Wohnort: Freiburg i. Brsg.
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24. Juli 2008 01:33
Zwei große Themen habe ich nun aus den bisherigen Beiträgen herausgefiltert: Hardware und Look&Feel Ich jedoch habe Mark so verstanden, dass er etwas anderes an Apple Produkten besser findet. Eigentlich mag ich den Begriff überhaupt nicht, aber mir fällt kein besserer ein: Usability Apples grafische Schnittstellen lassen sich nicht nur schön ansehen, sie sind vor allem intuitiv und damit einfach zu bedienen. Sei es die Bedienung der Oberfläche in MacOS X oder die des iPhone, jeder kommt in kürzester Zeit damit klar. (Ausgenommen diejenigen, die sich, wie ich, schon an die diversen Vorzüge oder eben einfach Gegebenheiten eines KDE- oder GNOME-Desktops gewöhnt haben. Ich bräuchte eine sehr lange Umgewöhnungsphase, sofern ich denn wechseln wollte ) Für jemanden, der die Vorzüge einer zentralen Paketverwaltung nicht kennt, ist es einfach verständlich, Programme durch einfaches Drag&Drop (in den Programm-Ordner) zu installieren. Ebenso das Entfernen von Programmen; man zieht das Icon über den Papierkorb und lässt es darüber los. Schon wird das Programm deinstalliert - gehts einfacher verständlich (für eine breite Masse)? So ziemlich jeder kennt mittlerweile dank Werbung und Internet, die Bedienung via Finger auf dem Touchscreen des iPhone. Blättern in der Musiksammlung, Scrollen in der Kontaktliste, Vergrößern eines Bildausschnitts, … all diese Aktionen hätte in kürzester Zeit auch mein Opa begriffen. Orientiert an diesen Vorzügen (für die breite Masse), so verstehe ich Mark, müsste man einen Linux Desktop entwickeln. Und dabei verstehe ich die „breite Masse“ nicht nur als unerfahrene Computer-Neulinge. Das Potential liegt vielmehr darin, dass jeder, egal ob Rookie oder Expert, mit keinem anderen System mehr arbeiten möchte, weil es nicht nur intuitiv, sondern zugleich auch effizient (bspw. Finger-Bedienung des iPhone) ist.
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user unknown
Anmeldungsdatum: Aug. 10, 2005
Beiträge: 12899
Wohnort: Berlin
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24. Juli 2008 03:21
Piccolino81 schrieb: Zwei große Themen habe ich nun aus den bisherigen Beiträgen herausgefiltert: Hardware und Look&Feel Ich jedoch habe Mark so verstanden, dass er etwas anderes an Apple Produkten besser findet. Eigentlich mag ich den Begriff überhaupt nicht, aber mir fällt kein besserer ein: Usability
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