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Glocke
Anmeldungsdatum: März 1, 2009
Beiträge: 738
Wohnort: Thüringen
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15. Juli 2012 09:47
Hi, ich spiele mit dem Gedanken "nach" meinem Natty auf Linux Mint Debian (also mit Rolling Release) zu wechseln. Hauptgrund ist für mich zunächst die Rolling Release-Geschichte, da ich mit Upgrades zu neueren Ubuntu-Versionen eigentlich immer Probleme hatte und die Neuinstallationen auf Dauer für mich keine Lösung sind. Da Linux Mint Debian - wie der Name schon sagt - auf Debian basiert, rechne ich mit einigem Umstellungen. Derzeit bin ich Ubuntu (mit fluxbox) gewöhnt; fluxbox werde ich vermutlich auch dort wieder verwenden. Hat jemand Erfahrung im Umstieg von Ubuntu auf das Debian-basierte Mint? Worauf muss ich achten? Welcher "Mehraufwand" bzgl. Konfiguration wartet auf mich? Da ich mein Netbook (um das es hier geht) täglich in der Uni verwende, will ich keine all zu großen Experimente machen; den Wechsel habe ich für Ende August / Anfang September vorgesehen (also in der vorlesungsfreien Zeit bei uns). Ich denke es kann nicht schaden wenn ich weiß, worauf ich mich da einlasse  LG Glocke Moderiert von tomtomtom: Ins passende Forum verschoben. Bitte beachte die Themenstickies.
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jug
Moderator & Supporter
Anmeldungsdatum: März 19, 2007
Beiträge: 8940
Wohnort: Berlin
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15. Juli 2012 10:20
Glocke schrieb: Hat jemand Erfahrung im Umstieg von Ubuntu auf das Debian-basierte Mint? Worauf muss ich achten? Welcher "Mehraufwand" bzgl. Konfiguration wartet auf mich?
Stell diese Frage doch vielleicht mal den Leuten, die Umgestiegen sind – die findest du allerdings in einem Linux Mint Forum und nicht unbedingt hier. ~jug
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adoa
Anmeldungsdatum: Aug. 4, 2008
Beiträge: 419
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15. Juli 2012 11:20
Glocke schrieb: […] und die Neuinstallationen auf Dauer für mich keine Lösung sind.
Hast du eine separate /home-Partition? Wenn nicht: das erleichtert eine Neuinstallation erheblich. Auch ist so ein Wechsel zwischen verschiedenen Distributionen deutlich leichter. Du solltest auf jeden Fall nicht erwarten, dass Rolling-Release grundsätzlich weniger Update-Probleme bereitet. Es kann auch vorkommen, dass unerwartet ein Update eintrudelt, das (auf deiner Maschine) massive Probleme verursacht. Zumindest kommt das bei anderen Rolling-Release-Distris hin und wieder vor …
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Frieder108
Anmeldungsdatum: März 7, 2010
Beiträge: 2135
Wohnort: /Goa
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15. Juli 2012 12:38
Hi, also erstmal vorneweg, LMDE ist keine wirkliche RR, eher sowas wie ein "half-rolling". Updates gibt es nur alle paar Monate in sogenannten "Packs" und die haben dann oft ne Größe von mehreren 100 MB und können für erhebliche Probleme sorgen. Ein wirklich aktuelles System hast du mit LMDE somit in den seltensten Fällen - Abhilfe schafft zwar ein Umstellen der Debian-Quellen, aber das ist eigentlich nicht im Sinne des Erfinders. Wo deine Prioritäten liegen, das mußt du selber wissen. Für Stabilität ist meiner Meinung nach eine *buntu LTS besser geeignt und bei 5 Jahren Support mußt du auch nicht ständig neu installieren. Für Aktualität kannst du z.B bei Firefox oder Libreoffice auch ein PPA verwenden, altenativ könntest du auch ein "echtes" RR installieren
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xpol
Anmeldungsdatum: Dez. 4, 2010
Beiträge: 432
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15. Juli 2012 13:48
Mint Debian halte ich für keine gute Idee - bange Erwartungen hinsichtlich der Auswirkungen des nächsten Updateschubs brauche ich nicht unbedingt. Meine Versuche damit auf Note- oder Netbook waren nicht sehr vielversprechend: Touchpads Elantech(Asus) und Alps(Lenovo) beide nur halbfunktionierend. Wlan langsam (Atheros) oder garnicht (Broadcom). Funktionstasten mehr oder weniger (eher weniger). Sicher liesse sich das irgendwie hinbiegen, ist ja Debian - fragt sich nur, ob die Ergebnisse das nächste Update überleben. Was hast Du eigentlich für ein Netbook?
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axt
Anmeldungsdatum: Nov. 22, 2006
Beiträge: 16128
Wohnort: Leipzig
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15. Juli 2012 15:31
Glocke schrieb:
Da ich mein Netbook (um das es hier geht) täglich in der Uni verwende,
...willst Du keine RR-Distribution verwenden - und wenn doch, dann ein richtige, beispielsweise Aptosid/Siduction. Updates (und jedes kann das System abschießen) würde ich dann aber stets nach der Uni fahren, nicht morgens. Abends könntest Du dann zur Not fix neu installieren (/home auf eigener Partition ist Pflicht).
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Glocke
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: März 1, 2009
Beiträge: 738
Wohnort: Thüringen
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15. Juli 2012 17:29
Hi, erstmal danke für die vielen Antworten. Ja, mein /home-Verzeichnis liegt auf einer separaten Partition.
Wow, von den aufgezeigten Probleme bzgl. der Stabilität bin ich überrascht. Ich werde mir das ganze noch einmal überlegen; eine LTS mit div. PPAs zu verwenden wäre wahrscheinlich die "stabilste" Lösung (wenn man eine gewisse Aktuellheit haben will). LG
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Frieder108
Anmeldungsdatum: März 7, 2010
Beiträge: 2135
Wohnort: /Goa
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15. Juli 2012 18:04
Was spricht eigentlich gegen nen Multiboot? Du installiertst dir die aktuelle *buntu LTS, lasst beim Partitionieren noch n bischen Platz frei und packst da noch was experimentelles drauf. Ich hab mir das so eingerichtet; Daten auf ne separate Partition und 3 weitere Linuxe mit dazu. Mein "Hauptsystem" ist immer noch 10.04, daneben hab ich noch 12.04 und 12.10 > irgendwann mach ich 12.04 zum "Hauptsystem", (hat aber noch Zeit) dann wird aus den Partitionen von 10.04 ne "Spielwiese" für 13.04 > 12.10 wird im Alltag genutzt und 13.04 getestet > usw.usf Aber 12.04 wird bis 2017 drauf bleiben, sozusagen als "Rescue-System" > da die Daten auch noch auf ner separaten Partition liegen, komm ich immer an alles ran. Somit hab ich Sicherheit und kann gleichzeitig meinen Spieltrieb ausleben. Greetz Frieder
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axt
Anmeldungsdatum: Nov. 22, 2006
Beiträge: 16128
Wohnort: Leipzig
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15. Juli 2012 18:17
Glocke schrieb:
eine LTS mit div. PPAs zu verwenden wäre wahrscheinlich die "stabilste" Lösung
Du willst nicht aller halbe Jahre distupgraden, Dir aber mit PPAs Unsicherheiten ins System holen. Um welche Software geht' denn, die Du ständig aktuell im Sinne von Funktionen haben willst? Sicherheits-Updates bekommst Du ja. Versteh' mich nicht falsch, ich bin Versionsjunkie, weiß aber auch um Risiken. Das Eine oder Andere, vlc und pidgin beispielsweise, kompiliere ich mir selbst.
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tomtomtom
Moderator & Supporter
Anmeldungsdatum: Aug. 22, 2008
Beiträge: 20840
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15. Juli 2012 18:39
axt schrieb: ...willst Du keine RR-Distribution verwenden - und wenn doch, dann ein richtige, beispielsweise Aptosid/Siduction.
Das ist aber zu 99,99% auch nur Debian Sid, da kann es jeder Zeit zu Problemen bei Updates kommen.  Zumal das eigentlich nicht als Distribution im produktiven Einsatz, sondern eher zum Testen der Pakete gedacht ist. Ich hab das hier allerdings seit mehr als sechs Jahren durchgehend laufen und "Probleme" gibts hier wenn es hochkommt einmal im Jahr.
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axt
Anmeldungsdatum: Nov. 22, 2006
Beiträge: 16128
Wohnort: Leipzig
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15. Juli 2012 18:45
tomtomtom schrieb:
Das ist aber zu 99,99% auch nur Debian Sid, da kann es jeder Zeit zu Problemen bei Updates kommen. 
Ich hab' nichts gegenteiliges behauptet, sondern den Unterschied zu LMDE bzgl. RR hervorgehoben.
Ich hab das hier allerdings seit mehr als sechs Jahren durchgehend laufen
Durchgehend... Ja, ich hab' auch noch ein sidux-T-Shirt, grin.
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tomtomtom
Moderator & Supporter
Anmeldungsdatum: Aug. 22, 2008
Beiträge: 20840
Wohnort: Berlin
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15. Juli 2012 19:01
axt schrieb: Durchgehend...
Okay, der Rechner war auch zwischendurch mal aus.  ich hab' auch noch ein sidux-T-Shirt
Ich sprach von Debian Sid, nicht von Sidux (auch wenn ich da außer Design, eigenem Netzwerk-Tool und Kernel keinen Unterschied erkennen konnte). 
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axt
Anmeldungsdatum: Nov. 22, 2006
Beiträge: 16128
Wohnort: Leipzig
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15. Juli 2012 19:47
tomtomtom schrieb: axt schrieb: Durchgehend...
Okay, der Rechner war auch zwischendurch mal aus. 
Gut, ich hab' das auf aptosid/siduction fka sidux bis zum Ursprung kanotix bezogen. 
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Yanneck
Anmeldungsdatum: Sept. 25, 2009
Beiträge: 914
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15. Juli 2012 23:37
Du kannst dir ja ein Ubuntu LTS installieren und Debian Sid mittels debootstrap und schroot auf der gleichen Installation benutzen. Dann hast du quasi zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen und machst bei unlösbaren Fällen einfach
rm -R Wir sehen uns.
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Semreh
Anmeldungsdatum: Nov. 1, 2008
Beiträge: 409
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15. Juli 2012 23:55
Mich stört ständiges Updaten auch, für eine 'normale' Rolling-Release bin ich auf Dauer nicht "problembegeistert" genug, als daß ich mich einmal heranwagen würde. Was ich bislang mit Mint assoziiere ist das "einfach alles klappt", problematische Updates zurückgehalten werden, diverse Ecken glattpoliert sind ecta sowie eine Optik die mir gut gefällt. Wenn Mint dieses "Glattlaufen" auch bei der Debian RR wirklich bieten & durchhalten kann wäre das toll! Hat jemand mit der Mint Debian-Version schon eine zeitlang Erfahrung und kann was dazu sagen? Gruß semreH
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