Der Vorschlag, seaman, ist gut, aber in keiner Weise sinnvoll.
Wieso sollte man auf Ubuntu umsteigen, wenn man nachher mit einer VM arbeiten muß? Das wichtigste im Geschäftsbereich ist ein guter Workflow, zudem sollen die bestehenden Ressourcen genutzt werden. Jetzt in neue Hardware zu investieren ist verlorenes Geld, die RAM-Riegel sind eventuell in den Folgerechnern nicht nutzbar.
Das wichtigste ist, dass jeder Kollege EIN Betriebssystem auf seinem Rechner hat. Dieses muss alles können und die Mitarbeiter müssen sich darin zurecht finden können. Wenn das nicht gewährleistet ist, dann bleibt die Arbeit stehen und man verliert mit jeder Minute Geld.
Ich muss das hier nochmal ganz deutlich aussprechen: Nicht jeder Haushalt oder Betrieb ist für Linux geeignet. Linux ist keine Religion, die alle bekehren muss. Es gibt Nachteile beim Umstieg und man muß vorher sorgfältig abwägen, ob der Nutzen und Aufwand in einem gesunden Verhätnis stehen. Es ist keine Schande Windows zu nutzen und es ist auch nicht DAS schlechteste System der Welt.
tempuser hat vollkommen Recht: LiveCD starten oder heimischen Rechner mit Ubuntu betanken, Geschäftsdokumente der letzten Zeit mit OO öffnen und dann später mit der Office-Lizenz vergleichen. Wenn keine gravierenden Unterschiede auftreten ist alles okay.
Und mal ehrlich: Das Dokument muss man nur öffnen und seinen Inhalt lesen können. Das Layout spielt doch keine Rolle. Wenn man es dann fertig hat oder korrigiert zum Kunden zurückschickt, ist es nicht schlimm, wenn da ein Tabstop zuviel ist. Der Inhalt und der Preis sind entscheidend.
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