pippovic schrieb:
Gut, wenn er der Autor ist, dann ist es für ihn leider ziemlich unmöglich, die Sachlage neutral zu bewerten, da er wohl selbst in die Streitigkeiten verwickelt war. Für die Anwender spielt diese Vorgeschichte aber auch keine Rolle. Die einzigen Fragen, die interessant sind lauten:
Es ist jedenfalls erheblich bedenklicher, wenn die Behauptungen des feindlichen Paketierers verbreitet werden, der
den Streit begonnen hat und der mit seinen Aktionen nun sogar den größten sozialen Konflikt im OSS Bereich zu
verantworten hat. Kein funktionierendes OSS Projekt wird sich jedenfalls von einem feindlichen "Downstream" dazu
erpressen lassen defekte Patches in die Originalsoftware aufzunehmen. Das Problem in unserem Fall ist, daß der
Angreifer Unterstützung von Leuten aus dem Debian Umfeld erfahren hat statt ihn als Ursache des Problems von
seiner Aufgabe abzulösen. Bevor dieser feindliche Paketierer eingesetzt wurde gab es jedenfalls eine hervorragende
Zusammenarbeit mit Debian.
Mkisofs ist selbstverständlich aktuell und wird ständig weiterentwickelt.
Seit der Version von vor 5 Jahren aus der genisoimage entstand sind viele neue
Eigenschaften dazugekommen und dutzende alter Bugs beseitigt wurden, z.B:
- Eingebautes find(1) Kommando
- Vervollständigter UDF Support
- Apple UDF Erweiterungen
- UTF-8 Support
- Support für Dateien bis 8 TB
- Durch viele Rock Rich Fehlerkorrekturen und funktionierenden Hardlinksupport kann erstmalig ein komplettes "root" Dateisystem mit allen Metadaten auf CD/DVD/BD übertragen werden.
- mkisofs erkennt endlich die Defekte die ein Apple Programm namens "hdiutil" als Rock Ridge ausgeben will.
- Die erheblichen Funktionserweiterungen haben durch die gleichzeitige Überarbeitung des Codes zur Halbierung der binären Code-größe geführt.
Insgesamt sind mehr als 30% Neuer Code dazugekommen und weniger als 50% des aktuellen
Codes stammen noch aus der Zeit bevor der feindliche Paketierer den "Fork" bekonnen hat,
denn es wurden auch massenhaft Bugs beseitigt.
Leider hat Ubuntu statt des Originals einen auf einer 5 Jahre alten Version basierenden Fork in den durch den Angreifer zusätzliche Bugs eingebaut wurden und an dem seit mehr als 2,5 Jahren keine erkennbare Entwicklung mehr stattfindet.
Genisoimage hat folgende Probleme:
- Keine Dateien >= 4 GB
- Kein funktionierender UTF-8 Support
. Kein Support für Harlinks
- Viele Fehler mit tief geschachtelten Directorystukturen (z.B. übereinanderlegen von Dateien gleichen Namens aud unterschiedlichen Directories, vom Baum isolierte ".." Directories)
- Kein Support für tief geschachtelte Graft-points
. Sichtbare Directory rr_moved
- UDF kann keine Symlinks und Device Nodes
- UDF kann keine Zugriffsrechte
- UDF kann keine Dateieigentümer und Gruppen
- Falscher zufälliger Link Count auf Directories
- Falsche zufällige Zugriffsrechte auf diversen Directories
- Riesiger Speicherbedarf
- Extremer Rechenzeitbedarf bei Directories mit vielen Einträgen
- Misteriöse Anstürze beim Erzeugen von Apple HFS Erweiterungen
- Misteriöse Probleme mit Joliet
- Misteriöse Probleme mit Video DVDs
- Misteriöse Probleme mit bootbaren Medien
- Viele viele weitere Probleme. Also alles was man bekommt, wenn ein feindlicher Paketierer sich für 5 Jahre von der Entwicklung abkoppelt und sogar zusätzlich Bugs einbaut.
Er war ziemlich veraltet, darum habe ich ihn ja korrigiert.
Die Hinweisbox sollte komplett gelöscht werden!
Alle Behauptungen die auf den Behauptungen des Angreifers (dem feindlichen Debian Paketierer) basieren sollten komplett gelöscht werden.