|
meisterfisch
Anmeldungsdatum: Okt. 24, 2009
Beiträge: 52
|

29. Februar 2012 11:54
Hallo,
ich habe da mal ein paar echte Newbie Fragen. Ich habe im Internet viel darüber gefunden, doch leider verstehe ich das alles nicht so richtig, so dass ich für mich nicht weiterkomme.
Deswegen stelle ich hier mal diese Fragen und hoffe ich bin im richtigen Thread . Ich würde gerne meine Multimedia Dateien auf so einen NAS-Server packen, es handelt sich hauptsächlich um Videos und Musik - um gleich dem Missverständnis vorzubeugen, ich habe realtiv viele TV Aufnahmen und Dokumentationen und auch Filme, die ich im Laufe der letzten Jahre aufgenommen habe -- z.B ca 500 Tatortfolgen (einige davon in HD) ein vollständiges Jahr vom Weltspiegel und viele Dokus usw. im Mpeg2 Format -- also kein Downloadfilme -- btw es gibt doch alles im Fersehen wozu runter laden?? Alle Aufnahmen sind natürlich auf zig Festplatten, die ich nach Bedarf umstecken oder in den Pc einbauen muss - das ist jetzt echt lästig und unübersichtlich geworden. Daher meine Fragen: 1. Gibt es eine Ubuntu (Linux) Software um so einen NAS-Server zu erstellen - evtl Anleitungen? Die filme sollen dann auf meinen Popcorn Hour gestreamt werden. 2. Was brauche ich alles um so einen NAS-Server zu erstellen . Angefangen vom Gehäuse und Raid Controller bis Grafi und Prozessor ist mir das alles unklar?!?
Ich möchte gerne möglichst viele Festplatten einbinden (gibt es da eine Beschränkung nach oben?), da die Mpeg2 aufnahmen viel Platz weg nehmen und einige HD-Aufnahmen für einen Film manchmal sogar 10GB benötigen (umwandeln möchte ich nur ungerne bis gar nicht).
Ausbaufähigkeit der Kpazität wäre für mich wichtig.
Es sollte auch ein Verbund mit Raid-5 (? ist das sinnvoll?) sein, um etwas Ausfallsicherheit zu haben. Für antworten Danke ich schon mal im voraus, Gruß
meisterfisch Moderiert von Lasall: Dieses Thema wurde verschoben. Bitte beachte die als Wichtig markierten Themen („Welche Themen gehören hier her und welche nicht?“).
|
|
alf76
Anmeldungsdatum: Nov. 1, 2009
Beiträge: 76
Wohnort: bei Karlsruhe
|

29. Februar 2012 12:58
Was willst du denn ausgeben?
|
|
allesdabei
Anmeldungsdatum: März 31, 2010
Beiträge: 46
Wohnort: München in Bayern
|

29. Februar 2012 13:06
Hallo meisterfisch! 1. Wie viel GB an Daten hast du und wie hoch ist dein Budget?
2. Soll das ganze im 24/7 betrieb laufen?
3. Wie wichtig sind dir die Daten (Redundanz, Backup)?
4. Wo soll das betrieben werden (Geräusche)?
5. Wie viel platz hast du? Das sind jetzt mal ein paar fragen zur Hardware, um dich hier auf den weg zu bekommen; die Software machen wir im Anschluss! Grüße allesdabei
|
|
meisterfisch
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Okt. 24, 2009
Beiträge: 52
|

29. Februar 2012 13:06
Hallo,
ja, es sollte natürlich bezahlbar bleiben , Festplatten sind ja im Moment teuer daher würde ich die nach und nach kaufen,
bis 1000 € wäre aber machbar....
|
|
meisterfisch
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Okt. 24, 2009
Beiträge: 52
|

29. Februar 2012 13:12
1. Wie viel GB an Daten hast du und wie hoch ist dein Budget? 2. Soll das ganze im 24/7 betrieb laufen? 3. Wie wichtig sind dir die Daten (Redundanz, Backup)? 4. Wo soll das betrieben werden (Geräusche)? 5. Wie viel platz hast du?
1. Bislang werden dass wohl so 6 bis 7 TB sein, aber da käme ja immer was nach. 2. Es müsste nur laufen, wenn ich etwas gucken möchte, sonst kann es ausgeschaltet bleiben. 3. Die wichtigsten Folgen habe ich auf Blu Ray gesichert, hauptsächlich sollen die filme dort geparkt sein und ein bißchen gegen Ausfall geschützt werden (Raid 5 oder 6 ?) 4. Wohnzimmer oder Schlafzimmer wäre Platz - es sollte nicht zu laut sein, wenn es im Wohnzimmer steht, ansonsten Schlafzimmer . 5. Es dürfte auch ein Big-Tower sein.
|
|
allesdabei
Anmeldungsdatum: März 31, 2010
Beiträge: 46
Wohnort: München in Bayern
|

29. Februar 2012 13:41
noch eine Frage, soll es was fertiges sein oder kannst du die Hardware auch selber zusammen bauen?
|
|
meisterfisch
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Okt. 24, 2009
Beiträge: 52
|

29. Februar 2012 14:40
noch eine Frage, soll es was fertiges sein oder kannst du die Hardware auch selber zusammen bauen?
Lieber Einzekompononenten besorgen und selbst zusammenbauen.
|
|
allesdabei
Anmeldungsdatum: März 31, 2010
Beiträge: 46
Wohnort: München in Bayern
|

29. Februar 2012 15:00
Also. Der Vorteil von einem NAS oder SAN, sollte in der Bereitstellung von Datenspeicher im 24/7 betrieb sein, weil das ständige Ein- und Ausschalten zu Datenverlust oder zur Beschädigung der Hardwarekomponenten führt. Als nächstes sollte man sich fragen, wie viel Flexibilität, man haben möchte, das heißt, nehme ich was von der Stange wie z.B. das (http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e4/Intel_NAS.jpg) und wo ich keine Flexibilität habe, wegen dem: Betriebssystem, der Erweiterungsmöglichkeit, der Administrierbarkeit, usw. oder Bau ich mir aus normalen Komponenten etwas zusammen und habe eine hohe Flexibilität und gute Administrierbarkeit!? Ich schreib jetzt mal mein Backrezept auf, ob die Komponenten so auf die schnelle zusammenpassen, weiß ich nicht, es soll nur verdeutlichen was alles gebraucht wird! 1. Ich nehme ein Motherboard (z.b. Supermicro MBD-C7Q67) und einen i3 oder i5 Prozessor mit entsprechendem RAM; 2. Ich nehme ein gutes Netzteil (von Zippy Emacs), kein Desktop-Schrott!; 3. Ich nehme ein entsprechendes Gehäuse oder Bau mir selber eins; 4. Ich nehme einen Controller (z.b. 3ware 9650SE-8LPML); 5. Ich nehme 4, 6 oder 8 Platten (z.b. WD RE4-GP WD2002FYPS); 6. Ich nehme ein Betriebssystem wie: Debian (ext4), Ubuntu (ext4); 7. Ich rühre alles zusammen und Bau mir dann mein: SAMBA, NFS, usw. ein. Eventuell ist auch das FreeNAS (freenas.org) etwas für dich, bei YouTube gibt es auch was dazu? Anmerkung: Ich hab keine Erfahrung mit Fertigen oder Kompakten NAS-Systemen, bei mir geht es eher in die Richtung Sun Fire x4500 oder der gleichen, jedenfalls empfehle ich dir, das NAS aus Einzelkomponenten zu Bauen.
|
|
allesdabei
Anmeldungsdatum: März 31, 2010
Beiträge: 46
Wohnort: München in Bayern
|

29. Februar 2012 15:07
Lieber Einzekompononenten besorgen und selbst zusammenbauen.
das ist gut 
|
|
allesdabei
Anmeldungsdatum: März 31, 2010
Beiträge: 46
Wohnort: München in Bayern
|

29. Februar 2012 15:25
noch etwas, für das Betriebssystem nimmst du eine kleine extra Platte.
|
|
meisterfisch
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Okt. 24, 2009
Beiträge: 52
|

29. Februar 2012 15:33
Danke für die Auflistung, wenn ich das also richtig verstehe kann man sich einen eigenen Computer zusammenbauen und nur das richtige Betriebsystem bzw. Software ist wichtig. Genau dieser Punkt war mir nicht klar, ich dachte man müsste spezielle Gehäuse oder Komponenten nehmen. Welches Gehäuse könnte man denn für 8 Festplatten nehmen?
|
|
allesdabei
Anmeldungsdatum: März 31, 2010
Beiträge: 46
Wohnort: München in Bayern
|

29. Februar 2012 17:53
Danke für die Auflistung,
Bitte
wenn ich das also richtig verstehe kann man sich einen eigenen Computer zusammenbauen und nur das richtige Betriebsystem bzw. Software ist wichtig. Genau dieser Punkt war mir nicht klar, ich dachte man müsste spezielle Gehäuse oder Komponenten nehmen.
Ich sage es mal so, jedes Linux/Unix ist schon ein NAS, auch Windows , wenn du z.b. ~/home/nas über die /etc/exports, als NFS, freigibst, dann kann das jeder nutzen, der zugriff hat. In ~/home/nas können mehrere TB hinein gemountet werden, die dann zur Verfügung stehen. Du musst dir eigentlich nur Gedanken zu folgenden Dingen machen: wie kühle ich das ganze, wie laut bzw. leise soll es sein, wie viel Strom darf es verbrauchen, wie viel Speicher brauch ich, muss ich es erweitern können und wie sicher müssen meine Daten sein. Zur Hardware, hier sind folgende Überlegungen angesagt: viele Platten erzeugen Vibrationen und viele Platten erzeugen eine hohe Strom-Spitze beim hochfahren ... daher ein gutes Netzteil!
Welches Gehäuse könnte man denn für 8 Festplatten nehmen?
Du kannst jedes Gehäuse verwenden, das dir gefällt, da ist Polen offen , benutze mal eine Suchmaschine und suche nach "tower 8 bay". Ich Bau mir meine Schachteln für den Privatbereich selber zusammen. Ich nehme dazu fünf Alu-Bleche und ein Lochgitter-Alu-Blech. Diese schraube ich zu einem Rechteck zusammen, dann säge ich einen Ausschnitt für das IO-Blech http://i.imgur.com/zxKIj.jpg, für das Netzteil und zwei Große Gehäuselüfter in die Rückseite. Anmerkung: Das IO-Blech gibt es auch mit einem Motherboard-Träger! Dann Lackiere ich das ganze! Dann kleide ich das Gehäuse, innen, mit Dämmmatten aus. Vorne, hinter das Lochgitter, Baue ich mir 2, 3 oder 4 große Gehäuselüfter ein, die sollen immer ein bisschen mehr Luftvolumen haben als die hinteren zwei Lüfter (Überdruck im Gehäuse, wegen dem Staub!) und zwischen Lochblech und Lüfter kommt Filterwatte, die Platten hänge ich in O-Ringe, das schaut ungefähr so aus http://i.imgur.com/B3syp.jpg. Wenn du jetzt ein Netzteil nimmst, das Passiv gekühlt wird, und die CPU auch Passiv gekühlt wird, und wenn du Lüfter von Papst oder Noisblocker nimmst, dann hörst du nichts! Kosten dürfte so ein Gehäuse mit Lüfter, Dämmmatten, Bleche und Filterwatte ca. 60 EUR bis 100 EUR . Wenn ich es mal wieder in die Hand nehme, mache ich ein paar Fotos.
|
|
meisterfisch
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Okt. 24, 2009
Beiträge: 52
|

1. März 2012 10:07
Hallo,
der Selbstbau sieht ja gut aus, das traue ich mir so wohl nicht zu, obwohl die Gesamtkosten ja echt gering sind.
Ich werde das Projekt dann wohl mal angehen, grundsätzlich kann ich mir Zeit lassen, weil auf einen oder zwei Monate kommt es jetzt ja nicht an.
|
|
STRAGIC-IT
Anmeldungsdatum: Jan. 3, 2006
Beiträge: 1783
Wohnort: Fürth
|

2. März 2012 14:14
Hallo meisterfisch,
und auch alle anderen in diesem Thread. Nimm für diesen Fall ein kommerzielles Produkt. Wir haben in der Firma viele Jahre Systeme "erstellt" mit UBUNTU/Softraid, FreeNAS, Openfiler... und 2009 damit aufgehört. Es ist ein erheblicher Aufwand so etwas zu erstellen, zu pflegen und zu adaptieren usw. Nach Test (3/4 Jahr lang), wo wir SYNOLOGY / QNAP / THECUS getestet haben, sind wir bei THECUS geblieben. Preis ok, super erweiterbar, einfache Handhabung, Super-Service UND in 30..40 Min. steht so ein Ding!!! Du machst Dir Gedanken wegen Erweiterbarkeit - einfach - ein Kabel und das nächste NAS dran - Clustern - fertig. Wo waren die Schwachpunkte der vorigen Installationen: UBUNTU/SoftwareRaid - im Problemfall ein riesiger Aufwand mit einem Gefrickel im Terminal FreeNAS - Updates hatten manchmal das Bedürfnis zu crashen. OpenFiler - zu langsam und kompliziert Bye
HS
|
|
Silas89
Anmeldungsdatum: Juni 24, 2009
Beiträge: 93
Wohnort: Schweiz
|

8. März 2012 14:32
@STRAGIC-IT ich möchte ein ähnliches System aufbauen. Bei mir geht es aber mehr darum, mit Ubuntu Erfahrungen zu sammeln. Kann man auf Thecus-Geräten (In meinem Fall vermutlich N5200XXX) Ubuntu Server installieren?
|