Das einfrieren kam bei mir auch. Und obwohl ich meist auch keine readme‘s lese - und erst recht keine so ellenlangen wie die der nVidia Treiber - habe ich mal nach zig Frustanfällen auch daran gemacht und wirklich das komplette readme durchgelesen. Und schon nach der 2. Änderung ist mein Desktop nicht mehr eingefroren!
Also ich habe mit der apt-get install nvidia-glx Methode keinen Erfolg gehabt. Deswegen habe ich mir auch gleich die Treiber direkt von nVidia heruntergeladen: NVIDIA-Linux-x86-1.0-6629-pkg1.run. Und danach einfach mit
sh ./NVIDIA-Linux-x86-1.0-6629-pkg1.run
starten. In der Regel musst Du vorher noch die Kernelquellen und den gcc installieren (apt-get install linux-headers-2.6.8.1-3-386 bzw. apt-get install gcc). Dann kompiliert die nVidia Treiberinstallation das entsprechende Kernel-Modul.
Dann noch die Datei /etc/X11/XF86Config-4 anpassen. Meine entsprechende „Device“ Sektion sieht so aus:
Section "Device"
Identifier "NVIDIA Corporation NV36 [GeForce FX 5700]"
Driver "nvidia"
BoardName "0x0342"
Option "NvAGP" "1"
Option "RenderAccel" "true"
Option "NoLogo"
VendorName "NVidia"
EndSectionDie Option „NoLogo“ kannst Du erstmal weglassen, dann siehst DU beim nächsten Start von X, ob der Treiber korrekt installiert wurde an einem nVidia Logo. Den Wert für „BoardName“ entnimmst Du dem readme der Nvidia-Treiber. Such einfach in dem langen Text z.B. nach „0x0342“, dann findest Du eine lange Liste mit Codes für jeden Grafikchip bzw. Board.
Der Wundereintrag, der bei mir das Einfrieren abgeschaft hat war „NvAGP“. Versuch‘s erstmal mit dem Wert „0“, dann mit „1“. Bei meinem alten SuSE musste ich „0“ nehmen, jetzt mit Ubuntu geht auch „1“ (vielleicht wegen der neuen Treiberversion 6629).
Viel Glück - es lohnt sich wirklich! Denn die geilen OpenGL Screensaver die bei Ubuntu dabei sind sind teilweise gigantisch! 