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nephilim1973
Anmeldungsdatum: Aug. 31, 2007
Beiträge: 361
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9. Februar 2010 10:39
Hi zusammen, was würdet Ihr von einer Linux-Distribution halten, die folgende Features aufweist: Software-Center, das gleichermassen mit DEB-, RPM-, Entropy-, TXZ- und SRC-Paketen umgehen kann. Sourcecode kann mittels einer grafischen Oberfläche kinderleicht kompiliert werden. Filesystem mit Debian und Suse (u.A.) kompatibel (mittels SymLinks). Freie Wahl der Oberfläche bei der Installation (die wichtigsten 4)
Sicher gibts noch viel mehr Punkte, die einem "One world Linux" gut stehen würden. Ziel wäre, eine Distribution zu schaffen, mit der sich 70% der Linux Gemeinde identifizieren können
und somit eine weitere Verbreitung von Linux zu erreichen. Natürlich wird es immer Leute geben, die "individuell" sein wollen und die Artenvielfalt lieben. Das soll hier aber nicht das Thema werden. Ich würde viel lieber Eure Ideen zu der o.g. Idee sammeln. Viele Grüsse
Nephilim Bearbeitet von jug: Listen, hier gehen LISTEN! Dafür muss man nicht den Code-Block vergewaltigen!
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suseuser
Anmeldungsdatum: Juni 1, 2009
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9. Februar 2010 10:49
Willkommen in Utopia.
Software-Center, das gleichermassen mit DEB-, RPM-, Entropy-, TXZ- und SRC-Paketen umgehen kann.
Super. Programmier mal ^^
Sourcecode kann mittels einer grafischen Oberfläche kinderleicht kompiliert werden.
Wird nur funktionieren, wenn der Programmierer von GFoo oder KBar computerlesbar beschreibt, wie das Kompilieren abläuft - so wie z. B. in einem ArchLinux-PKGBUILD. Dann hast du aber schon wieder ein neues Paketformat... Auf kurz oder lang denke ich, dass an einem einheitlichen Paketformat kein Weg vorbeiführt. Aber leider herrscht in der Linuxwelt eine Kleinstaaterei wie in Deutschland im 18. Jahrhundert. Das kann also noch etwas dauern, bringt aber sicherlich Vorteile.
Filesystem mit Debian und Suse (u.A.) kompatibel (mittels SymLinks).
Och, es gibt doch Standards wie LFS (oder so). Wenn sich alle daran halten (weitestgehend tun sie das ohnehin), brauchst du nicht mal mehr Symlinks.
Freie Wahl der Oberfläche bei der Installation (die wichtigsten 4)
Hast du IMMER. Keine Distri verbietet dir, DesktopEnvironmentX oder YpsilonWM zu benutzen. Und wenn schon freie Wahl, dann so erweiterbar, dass jeder Desktop (auch DEX und YWM) hinzugefügt werden kann.
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jug
Moderator & Supporter
Anmeldungsdatum: März 19, 2007
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9. Februar 2010 10:50
nephilim1973 schrieb: was würdet Ihr von einer Linux-Distribution halten, die folgende Features aufweist:
Nichts, die Vielfalt ist doch gerade das, was Linux so genial macht.
Software-Center, das gleichermassen mit DEB-, RPM-, Entropy-, TXZ- und SRC-Paketen umgehen kann.
Wird dran gearbeitet, nennt sich PackageKit. Alien ist für dich vielleicht auch einen Blick wert. Sourcecode kann mittels einer grafischen Oberfläche kinderleicht kompiliert werden.
Noch schlimmer … Für sowas wurden Paketverwaltungen erfunden. Ich stehe deinen beiden Ideen sehr skeptisch gegenüber Fremdquellen und so.
Filesystem Hierarchy Standard einige Distributionen halten sich daran Andere nicht.
Wenn die Distribution alle Oberflächen paketiert … und das hängt unter anderem vom Installationsmedium, bzw. dem Platz ab. ~jug
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suseuser
Anmeldungsdatum: Juni 1, 2009
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9. Februar 2010 10:56
jug schrieb: Nichts, die Vielfalt ist doch gerade das, was Linux so genial macht. 
Trotzdem, durch die "technische Zersplinterung" in x Paketformate etc. steht man sich selbst auf den Füßen. Wenn ich für mein Programm mit wenig Aufwand ein für alle Linuxe nutzbares Paket erstellen könnte, würde ich das eher machen als in der momentanen Situation.
Software-Center, das gleichermassen mit DEB-, RPM-, Entropy-, TXZ- und SRC-Paketen umgehen kann.
Noch schlimmer … Für sowas wurden Paketverwaltungen erfunden. Ich stehe deinen beiden Ideen sehr skeptisch gegenüber Fremdquellen und so.
Na ja, das Fremdquellen-Abhängigkeits-Dependency-Problem besteht ja nicht mehr, wenn man mal wirklich sauber (!) einheitliche/untereinander kompatible Pakete bauen kann. Für Sicherheit ist jeder selbst verantwortlich, und wenn mir jemand verbieten würde, qooxdoo manuell zu installieren etc., wäre ich in 5 Minuten von Linux weg. Dass alle Pakete zueinander kompatibel sind, heißt außerdem noch lange nicht, dass es keine zentralen Repos mehr gibt.
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mgraesslin
Anmeldungsdatum: Nov. 8, 2006
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9. Februar 2010 11:12
suseuser schrieb: jug schrieb: Nichts, die Vielfalt ist doch gerade das, was Linux so genial macht. 
Trotzdem, durch die "technische Zersplinterung" in x Paketformate etc. steht man sich selbst auf den Füßen. Wenn ich für mein Programm mit wenig Aufwand ein für alle Linuxe nutzbares Paket erstellen könnte, würde ich das eher machen als in der momentanen Situation.
schon mal was von openSUSE Build Service gehört? Erstellt Pakete für alle gängigen Distributionen...
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jug
Moderator & Supporter
Anmeldungsdatum: März 19, 2007
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Wohnort: Berlin
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9. Februar 2010 11:13
suseuser schrieb: Na ja, das Fremdquellen-Abhängigkeits-Dependency-Problem besteht ja nicht mehr, wenn man mal wirklich sauber (!) einheitliche/untereinander kompatible Pakete bauen kann.
Dass alle Pakete zueinander kompatibel sind, heißt außerdem noch lange nicht, dass es keine zentralen Repos mehr gibt.
Dann erklär mir doch mal, wie du das machst.  Wenn alle Pakete zueinander kompatibel sein sollen und es keine Abhängigkeitsprobleme geben soll, dann geht das nur über einheitliche Konventionen. Wie Pakete benannt werden, wie die Versionen dieses Paketes nummeriert werden und auch über den Inhalt dieser Pakete. Die Entwickler der Programme müssen sich ja drauf verlassen können, wenn sie Paket xy-32.52-1 als Abhängigkeit angeben, dass da auch das Richtige drin ist. Was ist die Folge von solchen Standards? Genau, alle Paketrepositories aller Distributionen sähen absolut gleich aus. Es wären nur noch Mirror eines „zentralen“ Repositories … Die Vielfalt wäre dahin. Mit allen Vor- und Nachteilen. Vorteil wäre sicherlich, dass Distributionen im herkömmlichen Sinne überflüssig würden und sich die Entwicklung mehr nach Upstream verlagert. Die konzentrierte Entwicklung bringt sicher Geschwindigkeit (Bugfixes) braucht aber auch neue Strukturen und Arbeitsabläufe. Aber haben wir damit das Problem gelöst, dass sich Pakete nicht unter allen Distributionen nutzen lassen? Nein, denn jede Distribution bietet andere Versionen der Pakete an – Beispiel Ubuntu 8.04, eine LTS-Version – da lassen sich Pakete nicht installieren, weil neuere Pakete als Abhängigkeit definiert wurden, die noch nicht verfügbar sind. Also spielt man wieder mit Fremdquellen rum, richtet sich meinetwegen "Upstream"-Repositories als Paketquelle ein und schon wird aus Distribution X ein Rolling Release Irgendwas … mit Stabilität hat das nichts mehr zu tun. Ein weiterer Nachteil wäre die zu erwartende Monokultur … Aber das wird in genügend anderen Themen diskutiert.  ~jug
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Monte Drago
Anmeldungsdatum: Okt. 29, 2008
Beiträge: 65
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9. Februar 2010 11:45
jug schrieb: nephilim1973 schrieb: was würdet Ihr von einer Linux-Distribution halten, die folgende Features aufweist:
Nichts, die Vielfalt ist doch gerade das, was Linux so genial macht.
Software-Center, das gleichermassen mit DEB-, RPM-, Entropy-, TXZ- und SRC-Paketen umgehen kann.
Wird dran gearbeitet, nennt sich PackageKit. Alien ist für dich vielleicht auch einen Blick wert. Sourcecode kann mittels einer grafischen Oberfläche kinderleicht kompiliert werden.
Noch schlimmer … Für sowas wurden Paketverwaltungen erfunden. Ich stehe deinen beiden Ideen sehr skeptisch gegenüber Fremdquellen und so.
Filesystem Hierarchy Standard einige Distributionen halten sich daran Andere nicht.
Wenn die Distribution alle Oberflächen paketiert … und das hängt unter anderem vom Installationsmedium, bzw. dem Platz ab. ~jug
Naja, was soll ich jetzt dazu sagen.  Vielfalt ist schön und gut,aber wenn sie nur daraus besteht, das jemand meint er müsse sich unbedingt ein eigenes Paketsystem oder sonst ein eher unwichtiges Detail ändern, aber damit wieder ein nicht 100% kompatibles System zu bauen, ist das IMO eine Dummheit. Und was die Paketverwaltung und die Ächtung von Fremdquellen angeht!, auch damit begibt man sich wieder in eine Abhängigkeit!. Man muss darauf hoffen, das ein Programm das man selber nutzen will in der Repro ist, oder man muss es doch aus der Fremdquelle nutzen, oder KOMPLETT das System wechseln. Meinen Meinung nach einer der Gründe warum sich GNU/Linux es bei vielen Anwender schwer tut. Nunja, das betrifft Mich alles nur noch indirekt,da Ich Linux von Tag zu Tag weniger nutze!,und NEIN ich nutze auch nicht Windows! . Ich nutze in der Zwischenzeit zu etwa 40% Haiku, den das lauft bei Mir mit einem aktuellen Nightly Build so stabil, wie manche von mir auf dem selben PC getestet Linux Final Version nicht!! Und bis auf ein paar Kleinigkeiten (Flash ist nur begrenzt nutzbar!, und mein Drucker geht noch nicht.) kann ich alles damit machen. Und das IMO deutlich schneller und durchdachter als bei Windows oder auch Linux!. Und das zum größten Teil mit Programmen, die aus der Zeit zwischen 1999 und 2003 stammen also eigendlich "total veraltet" sind.  (jaja, BeOS war seiner Zeit einfach zu weit Vorraus!) Monte Drago (WIEDER begeisterter BeOS/Haiku User!)
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yollywau
Anmeldungsdatum: Jan. 13, 2009
Beiträge: 457
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9. Februar 2010 13:04
Wenn man proprietären Code für Hardware-Treiber einbinden oder proprietäre Software anbieten will, macht es für mich Sinn, da einheitlichere Strukturen in der Paketverwaltung zu schaffen. Das ist heute schon auch irgendwie möglich. Es ist besser, wenn besonders die Hersteller von Hardware ihren Code auch Opensource veröffentlichen, aber man kann sie nicht zwingen. Vielleicht würde es dann auch Leuten mit moderner Hardware erleichtert, trotzdem eine LTS-Version von Ubuntu zu benützen. Auch wenn z.B. die Wlan-Karte erst nach dem Erscheinen von Hardy auf den Markt gekommen ist... Daß man unter Ubuntu nun jedes rpm-Paket in jeder Version absolut idiotensicher auf den Rechner kriegen muß finde ich weniger notwendig. Debian hat überhaupt nicht den Anspruch, besonders einsteigerfreundlich zu sein. Es muß am Ende nicht jede Distribution in die gleiche Richtung marschieren. Monte Drago schrieb:
Ich nutze in der Zwischenzeit zu etwa 40% Haiku, den das lauft bei Mir mit einem aktuellen Nightly Build so stabil, wie manche von mir auf dem selben PC getestet Linux Final Version nicht!! Und bis auf ein paar Kleinigkeiten (Flash ist nur begrenzt nutzbar!, und mein Drucker geht noch nicht.) kann ich alles damit machen.
Kann man in diesem Haiku nun jedes rpm, deb oder sonstwie-Paket problemlos installieren und den Sourcecode deppensicher kompilieren? Bisher habe ich von diesem Haiku noch nie gehört...
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nephilim1973
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Aug. 31, 2007
Beiträge: 361
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9. Februar 2010 13:46
Es geht ja nicht darum, JEDES DEB oder RPM einfach so installieren zu können, sondern es im Notfall zu benutzen.
Sehr oft habe ich selber die Erfahrung gemacht, dass eine Applikation als DEB (noch) nicht verfügbar war, sie aber bei PACKMAN als RPM gefunden. Da wäre es toll gewesen, wenn man sie gleich hätte installieren können, anstatt mit ALIEN zu spielen oder sie "from the scratch" zu kompilieren. Meine Idee geht wirklich in Richtung Anwenderfreundlichkeit. Das wird die fanatischen Linuxer nicht hinter der Konsole hervor locken, aber ich rede ja auch von den restlichen 70%...
 Zudem würde mich interessieren, was Euch noch einfällt, wenn man versuchen will, eine "Distribution für alle" zu schaffen.
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psyeye
Anmeldungsdatum: Okt. 5, 2007
Beiträge: 61
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9. Februar 2010 13:53
nephilim1973 schrieb: Zudem würde mich interessieren, was Euch noch einfällt, wenn man versuchen will, eine "Distribution für alle" zu schaffen.
Ich glaube Ubuntu ist so eine Distribution.  Will sagen: jede Distribution löst dein "Problem" "Distribution für alle" - nur jede auf ihre Art und Weise. Das "Problem" löst Du nicht, indem Du einen neuen Hut in den Ring wirfst. psyeye
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nephilim1973
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Aug. 31, 2007
Beiträge: 361
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9. Februar 2010 13:57
Ok, dann versuche ich, mein Anliegen anders zu formulieren... Mein Kumpel A hat Gentoo, mein Kumpel B hat OpenSuse und ich hab Ubuntu. Was ist nötig, damit wir untereinander z.B. Programme tauschen können... ? Das Ganze zielt, wie von "suseuser" gleich am Anfang korrekt erfasst, auf seinen folgenden Satz ab:
Aber leider herrscht in der Linuxwelt eine Kleinstaaterei wie in Deutschland im 18. Jahrhundert.
Oder anders: Wie schafft man es, dass sich die Anwender der unterschiedlichen Linux-Distributionen nicht mehr in den Foren "bashen", sondern endlich
alle an einem gemeinsamen Strang ziehen ?
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mgraesslin
Anmeldungsdatum: Nov. 8, 2006
Beiträge: 8725
Wohnort: Mannheim
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9. Februar 2010 14:33
nephilim1973 schrieb: Ok, dann versuche ich, mein Anliegen anders zu formulieren... Mein Kumpel A hat Gentoo, mein Kumpel B hat OpenSuse und ich hab Ubuntu. Was ist nötig, damit wir untereinander z.B. Programme tauschen können... ?
dazu gibt es eine Lösung: openSUSE build service.
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psyeye
Anmeldungsdatum: Okt. 5, 2007
Beiträge: 61
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9. Februar 2010 14:40
nephilim1973 schrieb: Wie schafft man es, dass sich die Anwender der unterschiedlichen Linux-Distributionen nicht mehr in den Foren "bashen", sondern endlich
alle an einem gemeinsamen Strang ziehen ?
Alle ziehen am "Upstream-Strang". Den Rest regelt der Markt - oder eben nicht. Oder eben nicht so, wie Du es Dir vorstellst. ...und die lieben Anwender bashen sich in den Foren so oder so. Ich denke also mit "one world, one reich, one führer äääh linux und öööh ohne reich" wird es nichts. ![:[]](http://media.ubuntuusers.de/wiki/attachments/09/28/grin.png) (Und wenn ich ehrlich bin: Gentoo ist und bleibt eine Nische und die großen Distributionen werden von Anbietern, die es ernst meinen, auch unterstützt. Siehe z.B. Skype. Ich befürchte also: Dein Problem ist keins.) psyeye
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Monte Drago
Anmeldungsdatum: Okt. 29, 2008
Beiträge: 65
Wohnort: Bozen (Italien)
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9. Februar 2010 15:31
yollywau schrieb: ...
Monte Drago schrieb:
Ich nutze in der Zwischenzeit zu etwa 40% Haiku, den das lauft bei Mir mit einem aktuellen Nightly Build so stabil, wie manche von mir auf dem selben PC getestet Linux Final Version nicht!! Und bis auf ein paar Kleinigkeiten (Flash ist nur begrenzt nutzbar!, und mein Drucker geht noch nicht.) kann ich alles damit machen.
Kann man in diesem Haiku nun jedes rpm, deb oder sonstwie-Paket problemlos installieren und den Sourcecode deppensicher kompilieren? Bisher habe ich von diesem Haiku noch nie gehört...
Da du Haiku nicht kennst ist diese Frage verständlich.  Also will ich versuchen sie dir zu beantworten,Haiku (Open Source Version von BeOS!) ist KEIN Linux!, dementsprechend gibt es dort dieses "Paketversionen" Problem nicht. Bei Haiku hast du nur Zip Archive!, diese entpackst du,und schon kann das Programm ausgeführt werden. Da Haiku sehr stark Modular ist (alles ist entweder ein "Server" oder ein "Client"!),sind Anpassungen sehr leicht. Willst z.b. Unterstüzung für ein neues Graphikformat hinzufügen,musst du "nur" ein entsprechenden Translator programmieren,und ins entsprechende Verzeichnis packen,und schon läuft das . Der Anwender muss also garnichts "Installieren" oder gar Kompilieren. Wenn es dich wirklich interssieren sollte hier der Link zur Seite:http://www.haiku-os.org/ Das ganze hier habe ich übrigens von Haiku aus geschrieben!
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Winzigweich
Anmeldungsdatum: Sept. 8, 2009
Beiträge: 577
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9. Februar 2010 15:35
nephilim1973 schrieb: Ok, dann versuche ich, mein Anliegen anders zu formulieren... Mein Kumpel A hat Gentoo, mein Kumpel B hat OpenSuse und ich hab Ubuntu. Was ist nötig, damit wir untereinander z.B. Programme tauschen können... ? Das Ganze zielt, wie von "suseuser" gleich am Anfang korrekt erfasst, auf seinen folgenden Satz ab:
Aber leider herrscht in der Linuxwelt eine Kleinstaaterei wie in Deutschland im 18. Jahrhundert.
Oder anders: Wie schafft man es, dass sich die Anwender der unterschiedlichen Linux-Distributionen nicht mehr in den Foren "bashen", sondern endlich
alle an einem gemeinsamen Strang ziehen ?
Das allerdings scheint mir sehr schwer zu beantworten. Sogar die Linux-Nutzer einer Distribution bashen sich spätestens ab post Nr. 7 vieler Threads ... Dafür gibt es (sogar) hier eine Menge Beispiele. Aber ich bin optimistisch, dass sich durch eine vernünftige Streitkultur, letztlich das Bessere durchsetzt bzw. entwickelt.
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