Hallo ubuntuusers,
ich benutze sehr zufrieden seit ca. 1-1,5 Monaten Ubuntu auf meinem Desktop und ich bin hellauf begeistert.
Außerdem haben wir angefangen, in unserer Dreier-WG Ubuntu 8.10 auf einem älteren Desktop-PC zu nutzen, der ohne Monitor betrieben werden soll und für die Freigabe von Dateien und einem Netzwerkdrucker zuständig ist.
Der Rechner hat zwei Festplatten:
Festplatte 1 mit 4 primären Partitionen: 1: Ubuntu 8.10 (15 GB) 2: Swap-Partition (1 GB) 3: /home (30 GB) 4: Windows (30 GB)
Festplatte 2 mit einer logischen Partition: 1: Dateifreigaben (700 GB)
Wir haben nun bereits unser Glück versucht, Festplatte 2 im Netzwerk freizugeben. Jedoch konnte Ubuntu die Partition nicht (d.h. nur mit "-force") mounten - wegen eines ähnlichen Fehlers wie hier beschrieben: http://forum.ubuntuusers.de/topic/ntfs-festplatte-mounten/
Weil das auf Anhieb nicht funktioniert hat, wollte ich nochmal einen Schritt zu Rück gehen und Eure Meinung zu unseren Vorstellungen hören und inwieweit das so Sinn macht.
Während auf Festplatte 1 im Wesentlichen nur die beiden Betriebssysteme laufen, sollen die Festplatte fünf Ordner als jeweils unabhängige Dateifreigaben enthalten:
Dateifreigaben auf Festplatte 2 (700 GB):
1: Persönliche Daten Anton 2: Persönliche Daten Berta 3: Persönliche Daten Cäsar 4: Multimedia Musik 5: Multimedia Filme
Da die Freigaben auch im Netzwerk erreichbar sein sollen, falls Windows mal auf dem "Server" läuft (was primär nicht der Fall sein soll), planen wir, die Festplatte 2 mit NTFS zu partitionieren. Dann erhält jede der fünf oben genannten Freigaben einen seperaten Ordner. Die Freigaben 1-3 sollen private Ordner für jeden Mitbewohner sein (z.B. für Backups) und auf Freigabe 4 und 5 sollen alle zugreifen können.
Dann hätte man 4 User-Accounts bei Ubuntu: Admin, Anton, Berta und Cäsar. Für jeden dieser User-Accounts würde ich einen Samba-Nutzer anlegen. Die Passwörter sind für User- und für Samba-Account jeweils identisch.
Bekomme ich durch das Dateisystem NTFS Probleme mit den Zugriffsrechten und Linux?
Die Ubuntu-User-Accounts Anton, Berta und Cäsar sind (prinzipiell bzw. abgesehen von Samba) für uns irrelevant, da ein Login in Ubuntu (über VNC, XDMCP bzw. später FreeNX) sowieso nur über "Admin" erfolgen bräuchte.
In einem späteren Schritt wäre es interessant, die /home-Partition und ihre 30 GB besser auszunutzen, indem man z.B. im home-Verzeichnis des Nutzers "Admin" einen Ordner als "Gemeinsame Dateien" (alles außer Musik und Filme) freigibt. Müsste "Admin" dafür immer eingeloggt sein, damit "seine" Freigabe "Gemeinsame Dateien" im Netzwerk sichtbar ist? Oder reicht es, wenn Ubuntu bis zu dem Login-Screen hochgefahren ist?
Ich bin für jeden Hinweis dankbar! Für die meisten operativen Punkte habe ich mir die entsprechenden Beiträge im Forum und im Wiki bereits zusammengesucht, so dass ich dann eigentlich erst einmal die nächsten Schritte machen können sollte. Jedoch wäre ich vorab dankbar, von Euch zu hören, inwieweit das überhaupt so Sinn macht, wie wir uns das vorstellen?
Vielen Dank und schönes Wochenende!

2004 – 2012 ubuntuusers.de • Einige Rechte vorbehalten