|
dietzi96
Anmeldungsdatum: Aug. 3, 2011
Beiträge: 70
Wohnort: Lichtenau (Franken, Bayern)
|

29. April 2012 13:18
Hallo, ich suche eine Möglichkeit ein persistentes Ubuntu Oneric (bzw. vielmehr LinuxMint 12) als Live-System auf einem USB-Stick (16 GB Kapazität) zu installieren, das ich auch als Installationsmedium benutzen kann. D.h. die im Wiki beschriebene Methode Ubuntu einfach auf den USB-Stick zu installieren, fällt weg. Genauso wie die Benutzung von UNetbootin oder usb-creator, da Canonical ja die sog. "Hybrid-ISO-Images" eingeführt hat. (damit ist es unmöglich bzw. nicht mehr vorgesehen einen persistenten USB-Stick mit einem Programm zu erstellen, sondern nur noch über den dd Befehl (da es ja laut Canonical einfacher ist einen dd-Befehl (der falsch benutzt ein Risiko des Datenverlustes darstellt) zu benutzen, als eine GUI).) Deshalb meine Frage: Könnte ich Ubuntu (LinuxMint 12) nicht einfach doch auf dem USB-Stick installieren und dann das Installationsprogramm (ubiquity) einfach nachinstallieren? Vielen Dank im Vorraus Simon Bearbeitet von tomtomtom: Ubuntu aus Versionsauswahl entfernt, da es ja "vielmehr" um Linux Mint geht.
Moderiert von redknight: Und ins richtige Forum für Mintfragen verschoben.
|
|
tomtomtom
Moderator & Supporter
Anmeldungsdatum: Aug. 22, 2008
Beiträge: 21238
Wohnort: Berlin
|

29. April 2012 13:28
dietzi96 schrieb: ich suche eine Möglichkeit ein persistentes Ubuntu Oneric (bzw. vielmehr LinuxMint 12) als Live-System auf einem USB-Stick (16 GB Kapazität) zu installieren, das ich auch als Installationsmedium benutzen kann.
Das geht so wie im Live-USB beschrieben oder mit UNetbootin Genauso wie die Benutzung von UNetbootin oder usb-creator, da Canonical ja die sog. "Hybrid-ISO-Images" eingeführt hat.
Wieso bitte? Funktioniert einwandfrei. (damit ist es unmöglich bzw. nicht mehr vorgesehen einen persistenten USB-Stick mit einem Programm zu erstellen, sondern nur noch über den dd Befehl (da es ja laut Canonical einfacher ist einen dd-Befehl (der falsch benutzt ein Risiko des Datenverlustes darstellt) zu benutzen, als eine GUI).)
Erst informieren, dann meckern. Du hast die ZUSÄTZLICHE Möglichkeit, dd zu benutzen. Könnte ich Ubuntu (LinuxMint 12) nicht einfach doch auf dem USB-Stick installieren und dann das Installationsprogramm (ubiquity) einfach nachinstallieren?
Theoretisch ja. In der Praxis habe ich damit schon öfter Probleme bei einer Installation gesehen. Allerdings mit ubiquity, Mint nutzt ja einen angepassten Installer, was wiederum die Frage aufwirft, warum du dies nicht in der viel würdigeren Linux-Mint-Community fragst.
|
|
dietzi96
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Aug. 3, 2011
Beiträge: 70
Wohnort: Lichtenau (Franken, Bayern)
|

29. April 2012 14:09
Genauso wie die Benutzung von UNetbootin oder usb-creator, da Canonical ja die sog. "Hybrid-ISO-Images" eingeführt hat. Wieso bitte? Funktioniert einwandfrei
Mit UNetbootin unter Windows (7 64-bit) funktionierte es definitiv nicht, das habe ich versucht, UNetbootin hat sich bei der Phase der Einrichtung der Persistenz aufgehangen. Ich bin im Moment mit einem (nicht persistenten) Live-System online, da ich mein LinuxMint neu aufsetze. D.h. ich kann es im Moment nicht testen. Wäre es aber wegen der FAT32 Beschränkung (keine Daten größer 4 GB (also auch die (Image)Datei, die die Persistenz ausmacht.)) nicht doch geschickter es auf den USB-Stick zu installieren (und dann den Installer nachzuninstallieren)?
|
|
dietzi96
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Aug. 3, 2011
Beiträge: 70
Wohnort: Lichtenau (Franken, Bayern)
|

29. April 2012 14:38
Nachtrag:
Theoretisch ja. In der Praxis habe ich damit schon öfter Probleme bei einer Installation gesehen. Allerdings mit ubiquity, Mint nutzt ja einen angepassten Installer, was wiederum die Frage aufwirft, warum du dies nicht in der viel würdigeren Linux-Mint-Community fragst.
Eigentlich hast du Recht, doch es gibt sicher auch Ubuntunutzer, die einen USB-Stick bootfähig machen wollen, bei dem man mit der 4 GB Dateigrößenbeschränkung Speicherplatz nicht nutzen würde. Ich hab in Synaptic nachgeschaut; die installierte Version von ubiquity ist "2.8.7-1linuxmint1 (lisa)"; das wird wohl der angepasste Installer sein. Ich hoffe, dieses "würdigeren" bezieht sich nicht auf das "würdigen Ersatz für Ubuntu". Ihr (von Ubuntuusers.de) könnt nichts für die Politik von Canonical; außerdem meinte ich mit "Nach Wochenlangem suchen habe ich endlich würdigen Ersatz für Ubuntu und Unity gefunden: LinuxMint." eigentlich "ich hab lange gebraucht etwas zu finden, das so gut wie Ubuntu (und eben in machen Punkten (Stichwort: Mate) besser) ist. Dass es ein "Forum für Mintfragen gibt", wusste ich nicht. Auch wenn das sicher nicht die beste Lösung ist, da das Forum "Rund um Linux und Open Source" dann unübersichtlicher wird. (Und genau das ist der Grund warum Themen verschoben werden, nämlich dass eine thematische Ordung erhalten bleibt); das soll keine Kritik an der Verschiebung sein (Denn die war zurecht). Es soll Kritik an der Verschiebung in das Forum "Rund um Linux und Open Source" sein (wenn man ein Forum für "Mintfragen" braucht, könnte man eins anlegen).
|
|
tomtomtom
Moderator & Supporter
Anmeldungsdatum: Aug. 22, 2008
Beiträge: 21238
Wohnort: Berlin
|

29. April 2012 14:52
dietzi96 schrieb: Mit UNetbootin unter Windows (7 64-bit)
UNetbootin unter Arch, Debian, Fedora funktioniert hier einwandfrei. Das die Windows-Version einige Probleme hat, die die Linuxversion nicht hat, ist nicht erst seit gestern so. Könnte auch daran liegen, dass die Persistenzdatei ein Ext2-Dateisystem braucht, keine Ahnung, ob die Windowsversion da einen passenden Treiber für mitbringt.
Wäre es aber wegen der FAT32 Beschränkung (keine Daten größer 4 GB (also auch die (Image)Datei, die die Persistenz ausmacht.)) nicht doch geschickter es auf den USB-Stick zu installieren (und dann den Installer nachzuninstallieren)?
Probieren kannst du es, wie gesagt sind mir damit allerdings schon öfter nicht lösbare Probleme bei der Partitionierung untergekommen, da der Installer zwingend die Partitionen auf dem USB-Stick aushängen wollte, obwohl an der Partitionierung dort nichts geändert werden sollte. dietzi96 schrieb: Eigentlich hast du Recht, doch es gibt sicher auch Ubuntunutzer, die einen USB-Stick bootfähig machen wollen, bei dem man mit der 4 GB Dateigrößenbeschränkung Speicherplatz nicht nutzen würde.
Denen hilft dann aber UNetbootin genauso wenig. Da muss man das ganze dann schon manuell erstellen.
Ich hoffe, dieses "würdigeren" bezieht sich nicht auf das "würdigen Ersatz für Ubuntu".
Das war auf deine Signatur bezogen, doch. Ich finde es schon seltsam, wenn jemand ein Ubuntu mit zusätzlichen Programmen benutzt und das dann als "würdigen Ersatz" bezeichnet...
Ihr (von Ubuntuusers.de) könnt nichts für die Politik von Canonical;
Was nichts daran ändert, dass dies hier die Ubuntu-Community ist. Wer sich für eine Distribution entscheidet, entscheidet sich auch für die Community. Diese ist bei Linux-Mint anscheinend nicht sonderlich ausgeprägt und es ist mir ein Rätsel, wie sich das ändern soll, wenn hier ständig Mintuser aufschlagen und schreiben, dass sie hier fragen, weil sie im Mintforum keine Antwort erhalten.
eigentlich "ich hab lange gebraucht etwas zu finden, das so gut wie Ubuntu (und eben in machen Punkten (Stichwort: Mate) besser) ist.
Ja, ein ungewarteter Gnome 2.x-Klon, der in absehbarer Zeit vor Sicherheitslücken nur so strotzen wird, ist definitiv besser als aktuelle Software, die mit Sicherheitsupdates versorgt wird.
Dass es ein "Forum für Mintfragen gibt", wusste ich nicht.
Jede Community hat ihre eigenen Foren. Auch wenn das sicher nicht die beste Lösung ist, da das Forum "Rund um Linux und Open Source" dann unübersichtlicher wird.
Das hat auf ubuntuusers.de schlicht gar nichts zu suchen.
Es soll Kritik an der Verschiebung in das Forum "Rund um Linux und Open Source" sein (wenn man ein Forum für "Mintfragen" braucht, könnte man eins anlegen).
Es gibt Foren für Mintfragen, überraschender Weise bei der Linux-Mint-Community, nicht bei der Ubuntu-Community...
|
|
dietzi96
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Aug. 3, 2011
Beiträge: 70
Wohnort: Lichtenau (Franken, Bayern)
|

29. April 2012 15:51
Ich finde es schon seltsam, wenn jemand ein Ubuntu mit zusätzlichen Programmen benutzt und das dann als "würdigen Ersatz" bezeichnet... Was nichts daran ändert, dass dies hier die Ubuntu-Community ist. Wer sich für eine Distribution entscheidet, entscheidet sich auch für die Community.
Das wiederspricht sich; entweder LinuxMint ist ein Ubuntu mit zusätzlichen Programmen (aber eben ein Ubuntu), oder es ist eine eigene Distribution. 1. Ich habe diesen Post nicht deswegen geschrieben, weil ich in einem LinuxMint Forum keine Hilfe bekommen habe/hätte, sondern weil ich geglaubt habe, dass es auch Ubuntunutzer betreffen könnte. 2. Linux bzw. die Linux-Community (zu der wir und hoffentlich alle zählen) ist gespalten genug (.rpm und .deb etc.) und auch die Ubuntu-Community ist (dank Canonical und ihrer Schnappsidee Unity einmal mehr) gespalten (dazu mehr in 3.). Ich habe immer geglaubt (und tue das auch jetzt noch) ich denke (mit meinem 15 3/4 Jahren) schwarz-weiß. Es ist nicht so, dass es eine "Mutter"-Distribution namens Ubuntu gibt (die übrigens nichts weiter als ein Debian mit Zusatzprogammen ist), die dank ihrer Community unglaublich viel besser ist als irgendwelche Forks (die ja eh' nur Zusatzprogramme bereitstellen) und dass sich ein Unternehmen namens Canonical alles erlauben kann (Unity, Software-Center (freier neben kostenpflichtiger Software)) und Ubuntu trotzdem besser ist.
Ja, ein ungewarteter Gnome 2.x-Klon, der in absehbarer Zeit vor Sicherheitslücken nur so strotzen wird, ist definitiv besser als aktuelle Software, die mit Sicherheitsupdates versorgt wird.
3. Es sind eben nicht alle Nutzer so innovationsfreudig (oder Inovationsfitischisten), dass sie alles neue sofort super finden und alles (funktionsfähige) Alte sofort vergessen. Es gibt eben Leute, die können oder wollen sich nicht damit abfinden, dass etwas Funktionieredes durch etwas wie ein billiger Apple-Klon oder eine Mischung aus Windows 7 und Apple Wirkendes ersetzt wird. (Das sich zudem nicht konfigurieren lässt, massive Stabilitätsprobleme hat etc.) Deswegen wurde LinuxMint ja populär; weil sie nicht auf Unity setzen. 4. Fakt ist, Unity hat die Ubuntu-Community gespalten in die, die es nutzen und tollerieren, wenn es jemand nicht nutzt, in die, die es nicht nutzen und es kritisieren und in die, die in Unity die beste Benutzeroberfläche der Welt sehen (und es nicht tollerieren, wenn es nicht genutzt wird). Natürlich habt ihr ein Interesse daran, dass Ubuntu genutzt wird. Und es ist verständlich, dass LinuxMint Fragen in einem Ubuntu-Forum eigentlich nichts zu tun haben. Aber könnte es nicht sein, dass manche LinuxMint-Nutzer ein Problem haben, dass auch Ubuntunutzer betrifft? Wie z.B. das bei mir VirtualBox (obwohl in einem amd64 System installiert) keine amd64/64-bit Betriebssysteme unterstützt? LinuxMint 12 ist nichts weiter als ein modifiziertes Ubuntu 11.10 Oneric. Das mit dem "wenn man ein Forum für "Mintfragen" braucht, könnte man eins anlegen" war naiv; aber ist ist auch schwachsinnig in den LinuxMint-Nutzern Feinde oder etwas Ähnliches zu sehen und verbale "Kreuzzüge" zu führen. Wir gehören alle zur Linux-Community und alle zur Debian/Ubuntu-Commmunty; es bringt uns nichts wenn wir uns gegenseitig selbst zerfleischen. Da würde ich lieber Apple-Nutzer zerfleischen 
|
|
tomtomtom
Moderator & Supporter
Anmeldungsdatum: Aug. 22, 2008
Beiträge: 21238
Wohnort: Berlin
|

29. April 2012 16:01
dietzi96 schrieb: Das wiederspricht sich; entweder LinuxMint ist ein Ubuntu mit zusätzlichen Programmen (aber eben ein Ubuntu), oder es ist eine eigene Distribution.
Es will eine eigene Distribution sein, sagen wir es so.
1. Ich habe diesen Post nicht deswegen geschrieben, weil ich in einem LinuxMint Forum keine Hilfe bekommen habe/hätte, sondern weil ich geglaubt habe, dass es auch Ubuntunutzer betreffen könnte.
Das war auch nicht speziell auf dich bezogen, sondern auf den Großteil der Linux-Mint-User, die hier posten und genau dieses beschreiben.
Es ist nicht so, dass es eine "Mutter"-Distribution namens Ubuntu gibt (die übrigens nichts weiter als ein Debian mit Zusatzprogammen ist)
Oh, da hat sich jemand nicht annähernd mit der Ubuntu-Entwicklung befasst. Eine fertige Distribution zu nehmen und ein paar Programme zu verändern ist etwas leicht anderes als das, was bei Ubuntu passiert. 3. Es sind eben nicht alle Nutzer so innovationsfreudig (oder Inovationsfitischisten), dass sie alles neue sofort super finden und alles (funktionsfähige) Alte sofort vergessen.
Das hat nichts mit Innovationsfreude zu tun, sondern mit Sicherheit.
Es gibt eben Leute, die können oder wollen sich nicht damit abfinden, dass etwas Funktionieredes durch etwas wie ein billiger Apple-Klon oder eine Mischung aus Windows 7 und Apple Wirkendes ersetzt wird. (Das sich zudem nicht konfigurieren lässt, massive Stabilitätsprobleme hat etc.)
Wo ist da bitte Windows 7 zu finden? Nach Apple sieht das (bis auf die Farbe des Wallpapers) auch nicht besonders stark aus.
Deswegen wurde LinuxMint ja populär; weil sie nicht auf Unity setzen.
Furchtbar, dass Ubuntu jedem Benutzer Unity ohne jegliche Alternative aufzwingt...
4. Fakt ist, Unity hat die Ubuntu-Community gespalten in die, die es nutzen und tollerieren, wenn es jemand nicht nutzt, in die, die es nicht nutzen und es kritisieren und in die, die in Unity die beste Benutzeroberfläche der Welt sehen (und es nicht tollerieren, wenn es nicht genutzt wird).
Fakt ist: Linux Mint will eine eigene Distribution mit eigener Community sein. Also hat Unity absolut überhaupt nichts damit zu tun, dass das hier der falsche Anlaufpunkt ist.
Und es ist verständlich, dass LinuxMint Fragen in einem Ubuntu-Forum eigentlich nichts zu tun haben.
Ach, doch? Aber könnte es nicht sein, dass manche LinuxMint-Nutzer ein Problem haben, dass auch Ubuntunutzer betrifft?
Es kann auch sein, dass Gentoo-User ein Problem haben, das auch in Ubuntu auftritt. Allerdings sehe ich kaum welche davon hier ihre Fragen stellen.
Wie z.B. das bei mir VirtualBox (obwohl in einem amd64 System installiert) keine amd64/64-bit Betriebssysteme unterstützt?
Dann hat man höchstwahrscheinlich keine Virtualiserungsunterstützung in der CPU. Hat mit dem Thema was zu tun?
LinuxMint 12 ist nichts weiter als ein modifiziertes Ubuntu 11.10 Oneric.
Im Grunde korrekt, es wird aber als eigene Distribution mit eigener Community und eigenem Forum verkauft. Schrieb ich das schon? Das mit dem "wenn man ein Forum für "Mintfragen" braucht, könnte man eins anlegen" war naiv;
Wieso? Die gibt es. Bei der Mint-Community.
aber ist ist auch schwachsinnig in den LinuxMint-Nutzern Feinde oder etwas Ähnliches zu sehen und verbale "Kreuzzüge" zu führen.
Was hier auch nicht getan wird. Es ist nur relativ "schwachsinnig" eine Distribution zu nutzen, aber den Aufbau einer eigenen Community zu verhindern.
|
|
dietzi96
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Aug. 3, 2011
Beiträge: 70
Wohnort: Lichtenau (Franken, Bayern)
|

29. April 2012 16:50
Oh, da hat sich jemand nicht annähernd mit der Ubuntu-Entwicklung befasst.
Eine fertige Distribution zu nehmen und ein paar Programme zu verändern ist etwas leicht anderes als das, was bei Ubuntu passiert.
Ich weiß nicht, in welcher Form Canonical Debian modifiziert hat, aber sie haben sicher nicht das Rad neu erfunden.
Das hat nichts mit Innovationsfreude zu tun, sondern mit Sicherheit.
Man hätte aber auch Gnome 2 länger mit Sicherheitsupdates unterstützen können. Eine Frage: Welche Benutzeroberfläche nutzt du?
Wo ist da bitte Windows 7 zu finden? Nach Apple sieht das (bis auf die Farbe des Wallpapers) auch nicht besonders stark aus.
Dass Taskleiste und Startmenüverknüpfungen zusammen gelegt werden, stammt nicht von Windows 7 (oder Apple), das war abolute Weltneuheit Mein Onkel sagte, als ich ihm den Aufbau von Unity (Taskleiste von Windows 7 gedreht mit "Start" links oben, "Datei, Bearbeiten" etc. nicht mehr im Fenster sondern in einer oberen Leiste in der ganz rechts Datum etc. steht) erklärt habe, soetwas wie "das erinnert an Macintosch, vielleicht (wenn Apple ein Patent darauf hat) ist das eine Patentverletzung". Als ich meinem Informatiklehrer (der mal Lucid nutzte) Screenshots von Unity gezeigt habe, war seine erste Antwort: "Da können die ja gleich Apple daraufschreiben". Aber das ist Geschmackssache. Ich will es einfach nicht nutzen (und auch nicht LXDE, xfce, KDE oder Gnome 3 aber das ist ebenfalls Geschmackssache).
Es kann auch sein, dass Gentoo-User ein Problem haben, das auch in Ubuntu auftritt. Allerdings sehe ich kaum welche davon hier ihre Fragen stellen.
Theoretisch ja, aber die Wahrscheinlichkeit wäre bei LinuxMint viel höher. (Da eben nicht nur Kernel und Benutzeroberfläche gleich sind). Außerdem ist Gentoo nicht aus Ubuntu entstanden.
Dann hat man höchstwahrscheinlich keine Virtualiserungsunterstützung in der CPU. Hat mit dem Thema was zu tun?
Es wäre ein Beispiel für den Punkt darüber gewesen gewesen.
Wieso? Die gibt es. Bei der Mint-Community.
Das bezog sich eigentlich auf Ubuntuusers.de bzw. die Praxis solche Themen in ein Forum "auszulagern", das eigentlich (wahrscheinlich) nicht dafür bestimmt war. Außerdem, was wollt ihr machen wenn ein LinuxMint12-Nutzer als Version Ubuntu Oneric angibt und nicht sagt, dass es um LinuxMint geht?
|
|
tomtomtom
Moderator & Supporter
Anmeldungsdatum: Aug. 22, 2008
Beiträge: 21238
Wohnort: Berlin
|

29. April 2012 17:04
dietzi96 schrieb: Ich weiß nicht, in welcher Form Canonical Debian modifiziert hat
Dann lese es nach. PrecisePangolin/ReleaseSchedule Das ist übrigens der Grund dafür, dass es von Ubuntu auch Entwicklungsversionen gibt.
Man hätte aber auch Gnome 2 länger mit Sicherheitsupdates unterstützen können.
Das GNOME-Team entscheidet darüber, wie lange etwas unterstützt wird, nicht die Distributionen. Eine Frage: Welche Benutzeroberfläche nutzt du?
Je nach Gerät die GNOME Shell oder Awesome.
Dass Taskleiste und Startmenüverknüpfungen zusammen gelegt werden, stammt nicht von Windows 7 (oder Apple), das war abolute Weltneuheit
Sieht sich ja so verdammt ähnlich... Du findest in der Regel nicht viele Neuheiten, egal in welchem Betriebssystem. Der eine schaut vom anderen ab, und das seit Jahren.
Als ich meinem Informatiklehrer (der mal Lucid nutzte) Screenshots von Unity gezeigt habe, war seine erste Antwort: "Da können die ja gleich Apple daraufschreiben".
Frage mich immernoch, wo da die Ähnlichkeit sein soll.
Theoretisch ja, aber die Wahrscheinlichkeit wäre bei LinuxMint viel höher. (Da eben nicht nur Kernel und Benutzeroberfläche gleich sind).
Und wie hoch die erst bei Artistix BackTrack Netrunner OpenGEU Trisquel SuperOS ZevenOS usw. usf.
wäre. Faszinierender Weise haben alle diese Distributionen, die Ubuntu als Unterbau nutzen, eine eigene Community.
Außerdem ist Gentoo nicht aus Ubuntu entstanden.
Es gibt genügend distributionsübergreifende Problemlösungen. Trotzdem wird wohl kaum jemand in einem Fedora-Forum fragen, wie er die Nautilus einstellungen in Debian ändert.
Das bezog sich eigentlich auf Ubuntuusers.de bzw. die Praxis solche Themen in ein Forum "auszulagern", das eigentlich (wahrscheinlich) nicht dafür bestimmt war.
Irgendwohin muss es ja. Die Lounge wäre natürlich auch möglich. Ubuntuusers.de war übrigens auch nicht dafür gedacht, Support für andere Distributionen zu geben. Könnte daran liegen, dass es ein Ubuntu-Portal ist.
Außerdem, was wollt ihr machen wenn ein LinuxMint12-Nutzer als Version Ubuntu Oneric angibt und nicht sagt, dass es um LinuxMint geht?
Der Erfahrung nach "verrät" sich der User sehr schnell.
|
|
dietzi96
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Aug. 3, 2011
Beiträge: 70
Wohnort: Lichtenau (Franken, Bayern)
|

29. April 2012 17:39
Dann wird dies wohl mein letzter Post (oder vorletzter Post; ich werde noch posten, ob bzw. wie ich das Problem gelöst habe) gewesen sein, aber ihr solltet mal bedenken, ob es den Idealen von Ubuntu entspricht/entspräche, wenn Leuten in solchen Fällen nicht mehr geholfen würde. (Natürlich ist mein Problem dazu kein Vergleich und auch allgemein ist mein Problem eher nichtig, aber ich befürchte, dass auch solche Fälle mit einem Gefühl von "Selbst Schuld, wenn du LinuxMint nutzt" behandelt würden; aber hoffentlich irre ich mich) Simon
|
|
tomtomtom
Moderator & Supporter
Anmeldungsdatum: Aug. 22, 2008
Beiträge: 21238
Wohnort: Berlin
|

29. April 2012 17:42
dietzi96 schrieb: aber ihr solltet mal bedenken, ob es den Idealen von Ubuntu entspricht/entspräche, wenn Leuten in solchen Fällen nicht mehr geholfen würde.
Und jetzt zeige er bitte einen Thread, in dem einem Linux-Mint-User hier die Hilfe verwehrt worden wäre... Wobei es natürlich auch kein Problem darstellen dürfte, eine solche Frage in einem Linux-Mint-Forum zu stellen.
|
|
glasenisback
Anmeldungsdatum: Nov. 20, 2011
Beiträge: 918
Wohnort: Adelsheim
|

29. April 2012 18:29
Nur mal so aus Interesse: Der USB-Creator aus Ubuntu bietet doch schon seit jeher eine Möglichkeit an ein persistente Version der Live-CD anzulegen, oder täusche ich mich da? Und falls nicht, gibt es doch im Wiki einen passenden Artikel dazu. Was die Sache mit LinuxMint und Ubuntu betrifft: Wie ihr wisst, bin ich kein großer Freund von Mint, aber den Tonfall den tomtomtom an den Tag legt, schadet dann doch eher der Reputation dieses Forums. Ein höflicher Hinweis, dass dies kein LinuxMint-Forum ist, zusammen mit einem Verweis auf das Wiki würde schon absolut ausreichen. Man könnte den Thread danach noch dichtmachen und "der Käs' wäre gegessen".
|
|
tomtomtom
Moderator & Supporter
Anmeldungsdatum: Aug. 22, 2008
Beiträge: 21238
Wohnort: Berlin
|

29. April 2012 19:36
glasenisback schrieb: Der USB-Creator aus Ubuntu bietet doch schon seit jeher eine Möglichkeit an ein persistente Version der Live-CD anzulegen, oder täusche ich mich da?
Nein, ist so und funktioniert auch. Aber laut TE funktioniert das ja bei ihm nicht.
Ein höflicher Hinweis, dass dies kein LinuxMint-Forum ist, zusammen mit einem Verweis auf das Wiki würde schon absolut ausreichen.
Magst du eventuell meinen ersten Beitrag zum Thema lesen?
Man könnte den Thread danach noch dichtmachen und "der Käs' wäre gegessen".
ACK.
|
|
black tencate
Anmeldungsdatum: März 27, 2007
Beiträge: 4729
|

29. April 2012 20:14
Hej dietzi96. dietzi96 schrieb: Dann wird dies wohl mein letzter Post (oder vorletzter Post; ich werde noch posten, ob bzw. wie ich das Problem gelöst habe) gewesen sein
immer diese lästigen Diskussionen um 'artfremde' Ubuntus . Aber mal was anderes, schau auf meine Benutzerseite, da findest Du eine Verfahren ganz simpel mit grub_2 zum Booten von iso-files, eine 'persistent-Partition' kann auch ganz leicht angelegt werden. Funktioniert mit allen debianoiden. Gruß black tencate
|
|
Kätzchen
Anmeldungsdatum: Mai 1, 2011
Beiträge: 1609
|

30. April 2012 10:07
dietzi96:
Es ist nicht so, dass es eine "Mutter"-Distribution namens Ubuntu gibt (die übrigens nichts weiter als ein Debian mit Zusatzprogammen ist), die dank ihrer Community unglaublich viel besser ist als irgendwelche Forks (die ja eh' nur Zusatzprogramme bereitstellen) und dass sich ein Unternehmen namens Canonical alles erlauben kann (Unity, Software-Center (freier neben kostenpflichtiger Software)) und Ubuntu trotzdem besser ist.
Du kannst mal LMDE verwenden. LinuxMintDebianEdition Das läuft gut. Du wirst irgendwann Programme selbst kompilieren müssen.
Und mit "pech" auch deren Abhängigkeiten, und das massenhaft. Wenn man davon die schnauze voll hat merkt man was ubuntu wert ist.
|