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mungo59
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17. November 2009 23:53
Moin. Ich habe nach dem update auf 9.1 einen neuen Superuser mit anderem pwd angelegt, weil mir das zu unsicher war mit meinem Normaluser. Dessen Rechte habe ich dann auch beschnitten. Gleichzeitig bekam ich Probleme mit meiner Tatstatur. Nachdem ich die neue Tastatur angestöpselt hatte, wollte ich die Paketaktualisierung aufrufen und konnte mich mit dem neuen root-pwd nicht anmelden (ich nehme an, daß es an einem Tippfehler liegt, der mit der alten Tastatur zusammenhängt; verschiedene Variationen blieben erfolglos). Wie kann ich jetzt das root-pwd ändern/reparieren? 9.1 auf CD habe ich.
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mreczio
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18. November 2009 11:02
Eine Möglichkeit
Gebe folgendes im Terminal ein.
sudo mount -o bind /dev /media/meinePlatte/dev
sudo mount -t proc /proc /mendia/meinePlatte/proc
sudo chroot /media/meinePlatte /bin/bash
Danach sollte ein passwd reichen um ein root-Account ein neues Passwort zu geben.
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mungo59
(Themenstarter)
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18. November 2009 14:18
Danke erstmal. Aaalso, die CD mounted / mit einer kryptischen File/Bezeichnung.
Die hab ich statt MeinePlatte gesetzt und mit sudo und mount kriegte ich sie auch als dingsda/proc gemounted. Reaktion des Systems war kein Gemecker (Tippen ist ja auch nicht einfach, wenn das deutsche Tastaturlayout nicht erkannt wird, hab's geändert, aber das dauert...) sondern bloß, daß im Terminal "ubuntu@ubuntu:~$" zu "root@ubuntu:/#" wurde. Sieht so aus, als hätte ich was richtig gemacht; wobei: Tatsächlich verstehe ich nicht, *was* ich überhaupt gemacht habe. Könntest Du das vielleicht kurz erklären? Und: Wie gehe ich jetzt vor? Ich nehme an, daß ich mich jetzt auch mit dem user-pwd als root einloggen kann, richtig?
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UrbanFlash
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18. November 2009 15:04
Du hebelst einen Teil des Sicherheitssystems aus Sicherheitsgründen aus? Ist das nicht ein wenig abwegig? Der User root ist gesperrt, damit zB Angriffe von aussen schon am Usernamen scheitern zu lassen. Du hast mit dem aufmachen desselben die halbe Arbeit des Angreifers erledigt... Das einige was du erreichst, ist eine zusätzliche Gefahrenquelle und ein wenig Schutz des Systems vor dir selbst. Aber nachdem jeder sich sein eigenes Grab schaufeln darf, bist du natürlich herzlich willkommen das in vollem Umfang zu machen. Normal gibts dafür den recovery mode, aber den hast du ja mit einem Passwort gesperrt das nicht geht... Du hast dich soeben mittels chroot in dein installiertes System eingehängt, dh alles was du machst passiert auf diesem System. Das Rootpasswort musst du trotzdem eingeben wenn mich nicht alles täuscht, weil du ja eines gesetzt hast. Wenn nicht, dann einfach 'passwd root' und ein neues Passwort angeben. Und falls ich mit den Seitenhieben nicht deutlich genug war, was du gemacht hast ist eine schlechte Idee, meistens unnötig und wenn man nicht ganz genau weiß was man tut auch ein Sicherheitsrisiko...
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redknight
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18. November 2009 16:03
Nach der ganzen chroot-Aktion kannst du den ursprünglichen status mittels adduser dein_user admin und passwd -l root wiederherstellen. Ich will nun keine Diskussion über Sinn und Unsinn eines root-Accounts lostreten. Nach passwd -l kannst du ein root-Passwort wieder wie vorher setzen.
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mungo59
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21. November 2009 20:39
Ihr habt ja recht, was die Rolle von root angeht - bloß, wenn ich mich selber wg eines Hardwarefehlers aussperre, muß ich halt irgendwie wieder rein. Inzwischen ist der Rechner komplett abgeraucht und ich arbeite auf einer Neuinstallation. Alles wird gut.
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mungo59
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23. November 2009 12:36
So, nu versuche ich dasselbe nochmal, damit ich root werden, die externe Platte mounten und die Daten sichern kann.
Und siehe da, nu geht es nicht mehr: / ist als /media/disk gemountet. Auf
sudo mount -o bind /dev /media/disk/dev
gibt er mir zurück:
mount: mount point /media/disk/dev does not exist
Was mache ich falsch?
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primus pilus
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23. November 2009 14:47
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht was du gerade vorhast ... Du hast neu installiert? Warum willst du jetzt noch irgendetwas mit chroot machen? Grüße Thomas
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mungo59
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23. November 2009 15:28
Die Neuinstallation auf dem alten Rechner war erfolglos - eben wegen des Hardwarefehlers.
Er bootet auch im Recovery-Modus nicht sauber und das System scheitert schon an X.
Ist für die Tonne. Nun versuche ich, über die Live-CD das alte System zu überlisten, damit ich an meine Daten komme, die wegen des root-Problems nicht ohne Weiteres zugänglich sind. Der neue Rechner - dieser - ist topfit, hat bloß die Daten noch nicht.
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primus pilus
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23. November 2009 15:44
mungo59 schrieb: Nun versuche ich, über die Live-CD das alte System zu überlisten, damit ich an meine Daten komme, die wegen des root-Problems nicht ohne Weiteres zugänglich sind.
Mounte die Partitionen einfach ganz normal. Wo ist das Problem?
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mungo59
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23. November 2009 15:58
Im alten Rechner ist ein DVD-Brenner und ich habe eine externe USB-HD für das backup. Wenn ich von der Live-CD boote, ist das Laufwerk gesperrt und ich kann nicht brennen. Wenn ich das alte System hochbekomme (geht manchmal mit in paar Tricks), kann ich die externe HD nicht mounten, weil ich nicht root werden kann (siehe Problem oben). Deshalb versuche ich halt, das System nochmal zu knacken. Das Live-System erkennt aber auch die externe Festplatte nicht, weswegen ich sie nicht mounten kann. Also muß ich dem Live-System beibringen, daß ich eine externe HD ansprechen will oder das vorhandene System knacken. Ebendies hat nicht geklappt.  Tante Edit: Heureka! Das backup auf die USB-HD läuft gerade über die Live-CD. Nach "sudo lsusb" war sie da.
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primus pilus
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23. November 2009 16:34
Mhm, warum startest du nicht im Recovery Modus, hängst die USB-Platte ein und sicherst die Daten? Alernativ kannst du ja auch dort dein Root-Rechte-Problem lösen und normal starten.
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primus pilus
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23. November 2009 16:35
mungo59 schrieb: Tante Edit: Heureka! Das backup auf die USB-HD läuft gerade über die Live-CD. Nach "sudo lsusb" war sie da.
Schwere Geburt 
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mungo59
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23. November 2009 17:35
primus pilus schrieb: Schwere Geburt 
Das sag ich Dir... Na, ich werte das alles als Lernprozeß. Jetzt versuche ich gerade, die "versteckten" Dateien zu kopieren. Dazu muß ich wieder mal "root" werden, sonst darf ich sie nicht mal lesen. Und mit den Kommandozeilensachen hatte ich nix mehr zu tun, seit autoexec.bat und config.sys nicht mehr editiert werden müssen, damit die Kiste läuft... Wird schon irgendwie hinhauen.
Weißt Du zufällig, wieso ich mit cp und ls an den versteckten scheitere?
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