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Rockiger
Anmeldungsdatum: Dez. 6, 2008
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25. Juli 2010 13:42
Hallo, wie ich im Open-PC-Thread schon mal angedeutet hatte,
versuche ich, eine Ubuntu-only Laptop-Marke auf die Beine zu stellen. Ziel ist es, Computer-Anwendern eine komfortable Alternative zu Windows- und OS X-Maschinen zu bieten. Mittlerweile habe ich einen ODM gefunden, der mir einen geeigneten Laptop bauen würde. Jetzt meine Frage: Wie groß wäre denn euer Interesse an einem Laptop mit Ubuntu vorinstalliert? Die Preisklasse wäre um die 1000,- Euro; also kein Netbook, sondern ein Gerät der oberen Leistungsklasse. Der ODM ist Simmtronics, eine indische Firma, die mir auf dem Linux-Tag 2010 von Mark Shuttleworth empfohlen
wurde. Ihr würdet mir extrem Helfen, wenn ihr euer Interesse (am besten mit Kaufabsicht Ja/Nein) mitteilt. Vielen Dank für jede Anregung, Marco
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nbkr
Anmeldungsdatum: Okt. 29, 2007
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25. Juli 2010 15:43
Ich persönlich komme immer mehr von Notebooks ab und setze lieber auf die Kombination: Sehr leistungsfähiger Desktop PC / Sehr mobiles Netbook. Wichtig wäre mir bei einem Notebook, dass die komplette Hardware ohne Einschränkungen unter Ubuntu funktioniert, kombiniert mit guter Verarbeitungsqualität. Dafür sind mir Zusatzfeatures wie Kartenleser oder Fingerabdruckleser nicht so wichtig. Suspend to Disk sollte funktionieren, bei der Soundkarte sollten alle Kanäle gehen, etc. Darüber hinaus denke ich dass ein ordentliches Design, welches sich von den üblichen PC-Notebooks von Dell oder Acer abhebt, verkaufsfördernd wäre. Die meisten Umsteigern zu Apple dürften die Apple Notebooks das erstmal aufgefallen sein, weil diese eben "anders" aussehen. Wenn man dann noch guten Service bietet kann das glaube ich echt was werden. Wichtig wäre hierbei, dass man die Kisten leicht bestellen kann. Dell sehe ich hier als Musterbeispiel. Man muss nicht in irgendeinen Laden gurken, sondern kann den Rechner bequem übers Internet zusammen stellen. HP ist in meine Augen das Negativbeispiel. Hier kann ich mir auf der HP Seite nicht zusammenstellen und über die Homepage von HP zu bestellen ist meist teurer als wenn ich mir einen Laden vor Ort suche. Darüber hinaus sind natürlich andere Dinge von Interesse beim Service. Apple stellt sich immer Quer wenn man mal selbst die Festplatte oder den Akku wechseln will. Das ist Kundengängelung. Sowas sollte nicht sein. Ein Pick-up and Returnservice wäre auch ein Plus. Fazit: Robuste Technik ohne Schnick Schnack die optisch positiv auffällt, mit sehr gutem Kundenservice wäre für mich ein Kaufargument.
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fhjrskgfhpre
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25. Juli 2010 16:34
@ Rockiger, also ich kann mich den Ausführungen von dem User nbkr nur anschließen. Dann fände ich es gut, wenn Intel-Technologie verbaut wäre, denn Intel hat einfach die besseren Treiber und ist opensource, wohingegen die Treiber von Nvidia sogenannte proprietäre Treiber sind, mit denen es immer wieder hier in den Foren Probleme gibt. Dann würe ich auch ein gutes BIOS gut finden und ein schickes Design ähnlich wie die Mac-Books die so auf dem Markt sind (also äußeres Desing gemeint)!!!! Dann fände ich es klasse, wenn Ubuntu drauf wäre (hier am besten schon die Maverick-Version, auch wenn die derzeit noch Entwickler-Version ist, da die etliche Bugs nicht hat, die in Lucid echt nerven). Dann würde mich beim Thema Hardware noch ein CD-Laufwerk erfreuen, mit dem man auch brennen kann. Dann sollten die bekannten Features von Ubuntu im Betriebssystem verbaut sein (Aktualisierungsverwaltung, sämtliche Desktops, dann auf jeden Fall sie Synaptic und das Software-Center und er sollte eine möglichst große Festplatte haben (mindestens 1TB würde ich mir schon erwarten) und dann einen Prozzi von Intel (Intel Duo-Core oder einen Intel Quatro-Core) oder auch von AMD. Dann sollte in dem Ubuntu auch Flash Player und sowas laufen (Adobe Reader brauche ich nicht, da ich lieber die Alternativen wie epdfViewer oder evince verwende) und ein paar geile Spiele sollten laufen. Als Brennsoftware sollte Brasero oder sowas auf jeden Fall nicht fehlen und Opera sollte nachinstallierbar sein genauso wie Thunderbird (meine Lieblingsprogramme was Internet und Email angeht). Ach ja, der networkmanager ist ein absolutes "muss" oder wicd und das WLAN sollte schon verbaut sein (also dass man keine extra WLAN-Karte braucht; möglichst auch innerhalb der EU ohne extra WLAN-Karte lauffähig sein). Grüße
Leya
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Meister0815
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25. Juli 2010 17:11
Ich bin eher der Geringverdiener. Für mich ist das Notebook der einzige Rechner den ich habe, und es darf nur um die 500-600€ kosten. Leider ist das ziemlich wenig, so bin ich also nicht an deinem 1000€ Laptop interessiert, so sehr mich auch ein Ubuntu-Only-Laptop reizen würde. Also kämen für mich eher Laptops ohne vorinstalliertes BS in Frage. Das hier wäre was für mich (soll keine Werbung sein!).
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stfischr
Supporter
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Beiträge: 15705
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25. Juli 2010 17:35
Rockiger schrieb: Jetzt meine Frage: Wie groß wäre denn euer Interesse an einem Laptop mit Ubuntu vorinstalliert? Die Preisklasse wäre um die 1000,- Euro; also kein Netbook, sondern ein Gerät der oberen Leistungsklasse. Ihr würdet mir extrem Helfen, wenn ihr euer Interesse (am besten mit Kaufabsicht Ja/Nein) mitteilt.
Naja also mit den paar Infos, wirst du nicht viele finden, mach doch mal nen ppar Angaben.
Displayauflösung Displayformat (4:3, 16:9, wieviel Zoll?) Displayhelligkeit Matt oder Spiegel Akkulaufzeit Gewicht Prozessor (wenigstens ob dual/quad und ob core2 oder iX) Ram Graphikkarte
Solange ich diese Punkte nicht kenne, kann ich kein ja geben, bin nämlich derzeit auf der Suche ...
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Rockiger
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Dez. 6, 2008
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25. Juli 2010 18:06
nbkr schrieb:
Wichtig wäre mir bei einem Notebook, dass die komplette Hardware ohne Einschränkungen unter Ubuntu funktioniert, kombiniert mit guter Verarbeitungsqualität. Dafür sind mir Zusatzfeatures wie Kartenleser oder Fingerabdruckleser nicht so wichtig. Suspend to Disk sollte funktionieren, bei der Soundkarte sollten alle Kanäle gehen, etc.
Das ist die Kernidee: Eine Notebook, dessen Hardware perfekt mit Ubuntu zusammenarbeitet. Stichwort Suspand to Ram/Disk, Soundkarte, etc.
Momentan ist die Schwierigekeit, auf dem Markt etwas zu finden, dass diesen Anforderungen genügt. Echte Anpassungen sind momentan nicht möglich, dazu wäre es nötig mehrere hundert Laptops zu kaufen,
das Geld habe ich leider nicht.
Darüber hinaus denke ich dass ein ordentliches Design, welches sich von den üblichen PC-Notebooks von Dell oder Acer abhebt, verkaufsfördernd wäre. Die meisten Umsteigern zu Apple dürften die Apple Notebooks das erstmal aufgefallen sein, weil diese eben "anders" aussehen.
Das wäre leider auch erst bei späteren Generationen möglich.
Wenn man dann noch guten Service bietet kann das glaube ich echt was werden. Wichtig wäre hierbei, dass man die Kisten leicht bestellen kann. Dell sehe ich hier als Musterbeispiel. Man muss nicht in irgendeinen Laden gurken, sondern kann den Rechner bequem übers Internet zusammen stellen.
Ich habe aber gelesen das Dell seine Ubuntu-Laptops von seiner Website entfernen will.
Fazit: Robuste Technik ohne Schnick Schnack die optisch positiv auffällt, mit sehr gutem Kundenservice wäre für mich ein Kaufargument.
Vielen Dank für deine Anregungen, ich freue mich das es Menschen gibt, die Fingerprint-Reader als Schnickschnack empfinden.
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Rockiger
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Dez. 6, 2008
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25. Juli 2010 18:12
Leya schrieb: Dann fände ich es gut, wenn Intel-Technologie verbaut wäre, denn Intel hat einfach die besseren Treiber und ist opensource, wohingegen die Treiber von Nvidia sogenannte proprietäre Treiber sind, mit denen es immer wieder hier in den Foren Probleme gibt.
Grundsätzlich würde ich auch auf Intel setzen.
Dann würe ich auch ein gutes BIOS gut finden
Ich würde am Liebsten Core-Boot verwenden. Dann würde mich beim Thema Hardware noch ein CD-Laufwerk erfreuen, mit dem man auch brennen kann.
Dann sollten die bekannten Features von Ubuntu im Betriebssystem verbaut sein (Aktualisierungsverwaltung, sämtliche Desktops, dann auf jeden Fall sie Synaptic und das Software-Center und er sollte eine möglichst große Festplatte haben (mindestens 1TB würde ich mir schon erwarten) und dann einen Prozzi von Intel (Intel Duo-Core oder einen Intel Quatro-Core) oder auch von AMD.
Dann sollte in dem Ubuntu auch Flash Player und sowas laufen (Adobe Reader brauche ich nicht, da ich lieber die Alternativen wie epdfViewer oder evince verwende) und ein paar geile Spiele sollten laufen. Als Brennsoftware sollte Brasero oder sowas auf jeden Fall nicht fehlen und Opera sollte nachinstallierbar sein genauso wie Thunderbird (meine Lieblingsprogramme was Internet und Email angeht).
Ach ja, der networkmanager ist ein absolutes "muss" oder wicd und das WLAN sollte schon verbaut sein (also dass man keine extra WLAN-Karte braucht; möglichst auch innerhalb der EU ohne extra WLAN-Karte lauffähig sein).
Kann ich das als perfekt konfiguriertes Ubuntu übersetzen?
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Rockiger
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Dez. 6, 2008
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25. Juli 2010 18:18
stfischr schrieb: Rockiger schrieb: Jetzt meine Frage: Wie groß wäre denn euer Interesse an einem Laptop mit Ubuntu vorinstalliert? Die Preisklasse wäre um die 1000,- Euro; also kein Netbook, sondern ein Gerät der oberen Leistungsklasse. Ihr würdet mir extrem Helfen, wenn ihr euer Interesse (am besten mit Kaufabsicht Ja/Nein) mitteilt.
Naja also mit den paar Infos, wirst du nicht viele finden, mach doch mal nen ppar Angaben.
Displayauflösung Displayformat (4:3, 16:9, wieviel Zoll?) Displayhelligkeit Matt oder Spiegel Akkulaufzeit Gewicht Prozessor (wenigstens ob dual/quad und ob core2 oder iX) Ram Graphikkarte
Die Ausstattung wäre ungefähr diese: Intel Calpella Arrandale Dual core i3-540 3.06 Ghz ,4 M cache ,,Intel HS55
2 GB DDR3 ,14"LCD,320 GB Sata, Intel GMA N11M-GE Graphics,Audio,
82 Keys KBD,Touch Pad,Wireless Lan , Ethernet Lan 10/100/1000,
Webcam 1.3 M ,4 in 1 Card Reader ,2 USB , 6 Cell 4400 mAh, Slim DVD Dual
Solange ich diese Punkte nicht kenne, kann ich kein ja geben, bin nämlich derzeit auf der Suche ...
Leider werde ich nicht bis morgen eine Produkt platzieren können, mir geht es mehr darum, ob ich es
einfach mal wage ein Paar Laptops zu kaufen.
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zephir
Anmeldungsdatum: März 20, 2006
Beiträge: 2524
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25. Juli 2010 18:43
Prinzipell bin ich interessiert, 1000 EUR ist allerdings schon meine obere Preisgrenze, da würde ich sehr genau vergleichen und nicht sofort zuschlagen. Für ein gut vorkonfiguriertes Linuxsystem und die Garantie, das alle Komponenten unterstützt werden (möglichst nicht nur von Ubuntu), würde ich aber auf jeden Fall mehr als für das gleiche Modell ohne OS (oder auch mit so einer Einsteiger Windows Version) zahlen. ein 14" Bildschrim wäre mir aber zu klein (bzw. wieder zu groß, um wirklich ultramobile zu sein). Die Grafikkarte finde ich mit Google auf schnelle gar nicht, aber bei 1000 EUR wäre es schön auch mal das ein oder andere etwas anspruchsvoller Game zocken zu können. Fingerprintreader halte ich auch für schnickschnack.
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seahawk1986
Anmeldungsdatum: Okt. 27, 2006
Beiträge: 1154
Wohnort: München
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25. Juli 2010 19:40
Rockiger schrieb: Die Ausstattung wäre ungefähr diese: Intel Calpella Arrandale Dual core i3-540 3.06 Ghz ,4 M cache ,,Intel HS55
2 GB DDR3 ,14"LCD,320 GB Sata, Intel GMA N11M-GE Graphics,Audio,
82 Keys KBD,Touch Pad,Wireless Lan , Ethernet Lan 10/100/1000,
Webcam 1.3 M ,4 in 1 Card Reader ,2 USB , 6 Cell 4400 mAh, Slim DVD Dual
Der i3-540 ist doch die Desktop-Variante?
Laut der Intel-Seite hat der Core i5-540M "nur" 2,53 GHz mit 3MB Cache (Intel Core i5 Mobile, Intel Core i3 Mobile) Den HS55-Chipsatz habe ich auch nicht auf der Intel-Seite gefunden. Bei der sonstigen Ausstattung wäre das ein Laptop, der sich aus der Masse der Geräte auf dem Markt nicht besonders hervorheben würde. Die Akku-Kapazität ist mäßig (lieber ein Hochkapazitätsakku mit 9-Zellen),
2x USB und 2 GB Arbeitsspeicher sind etwas wenig. Eine Grafikkarte mit sinnvoll nutzbarer Hardwarebeschleunigung (aktuell weitgehend problemlos nutzbar ist wohl nur VDPAU von nVidia) sowie ein (matter), heller Bildschirm (am besten mit LED-Hintergrundbeleuchtung) wären mir wichtig, wobei 14" bei 16:10 bzw. 16:9 eine für mich eine eher unpraktische Zwischengröße ist. Im Prinzip wäre mein nächstes Wunsch-Notebook (in ein paar Jahren) wieder in der Art der (leider ausgelaufenen) Dell XPS-M1330 Modelle (nur leiser ), die auf Wunsch mit Ubuntu ausgeliefert wurden und bei denen die Hardware inklusive Fernbedienung auch "out of the box" unter Linux funktioniert. Wenn die Ausstattung, Akkulaufzeit und der Service (schnelle Reparatur bei Hardwaredefekten) stimmen, darf das Notebook auch um die 1000€ kosten.
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Rockiger
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Dez. 6, 2008
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26. Juli 2010 20:05
zephir schrieb: Für ein gut vorkonfiguriertes Linuxsystem und die Garantie, das alle Komponenten unterstützt werden (möglichst nicht nur von Ubuntu), würde ich aber auf jeden Fall mehr als für das gleiche Modell ohne OS (oder auch mit so einer Einsteiger Windows Version) zahlen.
Cool, endlich mal jemand der den Aufwand für ein konfiguriertes Ubuntu anerkennt
ein 14" Bildschrim wäre mir aber zu klein (bzw. wieder zu groß, um wirklich ultramobile zu sein).
Leider finde ich momentan auf dem Markt nichts Größeres, dass perfekt mit Linux/Ubuntu zusammenarbeitet. seahawk1986 schrieb:
Bei der sonstigen Ausstattung wäre das ein Laptop, der sich aus der Masse der Geräte auf dem Markt nicht besonders hervorheben würde.
Na doch, er wird mit einem konfigurierten Ubuntu ausgeliefert. Ein Ausstattungwunder aus dem Hause Medion wird nicht möglich sein. wobei 14" bei 16:10 bzw. 16:9 eine für mich eine eher unpraktische Zwischengröße ist.
das ist leider die Crux, ich muss irgendwie beweisen, dass der Markt funktioniert; dann kann ich auch größere Stückzahlen abnehmen. Wenn die Ausstattung, Akkulaufzeit und der Service (schnelle Reparatur bei Hardwaredefekten) stimmen, darf das Notebook auch um die 1000€ kosten.
Schön zu wissen, dass es einen grundsätzlichen Markt gibt.
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Rockiger
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Dez. 6, 2008
Beiträge: 185
Wohnort: Wiesbaden
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26. Juli 2010 21:07
Um noch mal die Wichtigkeit eine Ubunty-only Laptops zu unterstreichen: Dell stoppt Online-Verkauf von PCs mit Ubuntu Windows vs. Ubuntu
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stormy2k
Anmeldungsdatum: Juli 22, 2008
Beiträge: 76
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28. Juli 2010 17:21
Hallo, an sich halte ich das für eine tolle Idee. Meine persönlichen Gedanken dazu wären aber folgende: - 1.000 Euro halte ich für zu teuer. Ubuntu bzw. Linux kann im Moment hauptsächlich über den Preis in den Markt, vor allem, wenn es sich wie von dir im Moment geplant um ein "Standard-Notebook" handelt.
- Die Frage ist ja auch, was mache ich mit dem Notebook? Sind wir ehrlich, zum Spielen ist Linux im Moment nicht geeignet, d.h. es wird also vor allem gesurft und gearbeitet. Für Arbeits-Notebooks (wenn sie nicht für Rechenintensive Dinge wie Videobearbeitung verwendet werden) gibt der User i.d.R. aber keine 1.000 Euro aus.
- Multimedia-Funktionen wie BlueRay etc. fallen im Moment für Linux ja auch flach
- Den Preis halte ich für die angegebenen Komponenten ehrlich gesagt auch für zu hoch. Ich weiß, es ist schwer, Komponenten zu finden, die 100 Prozent mit Ubuntu / Linux funktionieren, trotzdem sehe ich z.B. Notebooks ab 400 Euro, die schon mehr Ausstattung (4 GB RAM; ATI-Karte etc.) haben Worauf ich hinaus will ist folgendes: Wer genau soll die Zielgruppe deines Projektes sein? Wie ich beschrieben habe finde ich 1.000 Euro persönlich einfach zu teuer. Ich weiß es ist schwer mit den großen OEMs mitzuhalten, die können die Preise über die Menge drücken, und genau da liegt das Linux-Problem. Dell hätte die Masse gehabt, aber ihr Versuch war leider halbherzig und der (Preis-)Vorteil war leider nicht gegeben. Die Idee mit dem eigenständigen Design finde ich übrigens gut und sollte, wenn sich deine Marke etablieren sollte, unbedingt verfolgt werden. Denn nur wenn die Kunden das Gesamtprodukt sehen (wie bei Apple) und nicht einfach nur "Laptop XY mit Linux statt Windows" hören die Vergleiche mit anderen Laptops auf und der Kunde ist dann evtl. auch bereit, höhere Preise zu bezahlen.
Wichtig wäre natürlich auch, dass die Updates so reibungslos wie möglich klappen und vor allem die Hardware danach auch weiter funktioniert. Wir alle kennen Ubuntu, manchmal funktioniert etwas tadellos, dann das Update und schwupps, geht das WLAN oder andere Dinge nicht mehr.
Und wenn der Kunde schon mehr bezahlt, dann erwartet er vor allem, dass alles so reibungslos wie möglich funktioniert, d.h. keine Probleme bereitet und er nicht "frickeln" muss, um Treiber wieder zum Laufen zu bekommen. D.h. du steckst da ggf. auch mit in der Haftung drin, wenn Ubuntu Probleme bereitet. Ich finde die Idee wie gesagt super und möchte dich nicht entmutigen. Habe mir selbst auch schon mal ähnliche Gedankenspiele gemacht ohne wirklich konkret zu werden, deswegen schreibe ich dir diese Zeilen, denn das waren die Ansätze, die mir bei meinen Überlegungen immer wieder in den Sinn kamen. Viel Erfolg auf jeden Fall Grüße
stormy
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Rockiger
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Dez. 6, 2008
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28. Juli 2010 22:07
stormy2k schrieb: Hallo, an sich halte ich das für eine tolle Idee. Meine persönlichen Gedanken dazu wären aber folgende: - 1.000 Euro halte ich für zu teuer. Ubuntu bzw. Linux kann im Moment hauptsächlich über den Preis in den Markt, vor allem, wenn es sich wie von dir im Moment geplant um ein "Standard-Notebook" handelt.
Aber das ist doch gerade die Crux, Linux gilt als billig. Das ist zwar völliger Blödsinn, aber die Wahrnehmung der Massen ist halt so. - Die Frage ist ja auch, was mache ich mit dem Notebook? Sind wir ehrlich, zum Spielen ist Linux im Moment nicht geeignet, d.h. es wird also vor allem gesurft und gearbeitet. Für Arbeits-Notebooks (wenn sie nicht für Rechenintensive Dinge wie Videobearbeitung verwendet werden) gibt der User i.d.R. aber keine 1.000 Euro aus.
- Multimedia-Funktionen wie BlueRay etc. fallen im Moment für Linux ja auch flach
- Den Preis halte ich für die angegebenen Komponenten ehrlich gesagt auch für zu hoch. Ich weiß, es ist schwer, Komponenten zu finden, die 100 Prozent mit Ubuntu / Linux funktionieren, trotzdem sehe ich z.B. Notebooks ab 400 Euro, die schon mehr Ausstattung (4 GB RAM; ATI-Karte etc.) haben Worauf ich hinaus will ist folgendes: Wer genau soll die Zielgruppe deines Projektes sein? Wie ich beschrieben habe finde ich 1.000 Euro persönlich einfach zu teuer. Ich weiß es ist schwer mit den großen OEMs mitzuhalten, die können die Preise über die Menge drücken, und genau da liegt das Linux-Problem. Dell hätte die Masse gehabt, aber ihr Versuch war leider halbherzig und der (Preis-)Vorteil war leider nicht gegeben.
Zielgruppe sind ganz klar Programmierer, Geeks, etc., die keinen Bock mehr darauf haben Ihr Notebook aufwendig zu konfigurieren. Ich möchte nicht wissen wie viele Stunden ich seit der Installation von Lucid schon wieder in die Installation und die Konfiguration gesteckt habe. Wenn ich mal für eine Stunde 10,- Euro ansetze... Die Idee mit dem eigenständigen Design finde ich übrigens gut und sollte, wenn sich deine Marke etablieren sollte, unbedingt verfolgt werden. Denn nur wenn die Kunden das Gesamtprodukt sehen (wie bei Apple) und nicht einfach nur "Laptop XY mit Linux statt Windows" hören die Vergleiche mit anderen Laptops auf und der Kunde ist dann evtl. auch bereit, höhere Preise zu bezahlen.
Die Benchmark ist natürlich Apple, auch was Preis und Hardware angeht . Das Vorbild sind für mich Fender E-Gitarren, die haben eine zeitloses Design und sind aufs wesentlich reduziert. Wirklich tolle Instrumente werden erst daraus, wenn sie von der richtigen Person benutzt werden. Ähnliches gilt auch für Computer (siehe meine Signatur). Wichtig wäre natürlich auch, dass die Updates so reibungslos wie möglich klappen und vor allem die Hardware danach auch weiter funktioniert. Wir alle kennen Ubuntu, manchmal funktioniert etwas tadellos, dann das Update und schwupps, geht das WLAN oder andere Dinge nicht mehr.
Und wenn der Kunde schon mehr bezahlt, dann erwartet er vor allem, dass alles so reibungslos wie möglich funktioniert, d.h. keine Probleme bereitet und er nicht "frickeln" muss, um Treiber wieder zum Laufen zu bekommen. D.h. du steckst da ggf. auch mit in der Haftung drin, wenn Ubuntu Probleme bereitet. Ich finde die Idee wie gesagt super und möchte dich nicht entmutigen. Habe mir selbst auch schon mal ähnliche Gedankenspiele gemacht ohne wirklich konkret zu werden, deswegen schreibe ich dir diese Zeilen, denn das waren die Ansätze, die mir bei meinen Überlegungen immer wieder in den Sinn kamen.
Vielen Dank für deine Gedanken, mann kann nicht genug Unterstützung haben. Wenn du willst kann ich dir gerne meine Businessplan mal zuschicken.
Viel Erfolg auf jeden Fall Grüße
stormy
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Newubunti
Anmeldungsdatum: Feb. 16, 2008
Beiträge: 3798
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29. Juli 2010 09:17
Grundsätzlich wäre ich schon bereit 1000 € für ein Laptop auszugeben. Bei heutigem Stand der Technik würde ich aber für den Preis ein i5 erwarten, weil sich mit dem - wenn optimal konfiguriert - längere Laufzeit und leiserer Betrieb als mit dem i3 verwirklichen lassen sollte. Leisen Betrieb, bei gleichzeitig ansprechender Leistung würde ich in der Preis-Kategorie schon erwarten. Ein Laptop mit i3 würde ich aber definitiv nicht kaufen. Entweder ein i5 oder etwas auf Atom-Basis, aber keinen i3. Ich würde dann z.B. auch eher 1100,- Euro bezahlen, als auf den i5 zu verzichten. Dabei kalkuliere ich übrigens schon ein, dass der Vertrieb eines Laptops mit optimal vorkonfiguriertem Ubuntu in der Anfangsphase eines solchen Projektes preislich teurer sein wird, als ein vergleichbar ausgestattes Windows-Laptop vom namenhaften Markenhersteller. Das soll natürlich nicht heißen, dass ich bei dem Preis nicht ein absolut überzeugendes Gerät erwarten würde. Wie stellst Du Dir das mittel- bis längerfristig vor? Soll das Laptop bewußt vom Preis her um die 1000,- Euro bleiben oder soll der Preis mit Umsatz höherer Stückzahlen deutlich unter die 1000,- Euro fallen, so dass man langfristig in etwa das gleiche ausgeben müsste, wie für ein Windows-Gerät eines bekannten Herstellers? Ich habe hier im Forum die Erfahrung gemacht, dass der wohl überwiegende Teil von einem Linux-Laptop erwartet, dass er erheblich billiger sein soll, als ein vergleichbarer Windows-Laptop. Das sind von daher nicht unbedingt die besten Voraussetzungen für Dein Projekt, dem ich damit aber natürlich nicht die Fahrt aus den Segeln nehmen möchte. Was mir persönlich auch nicht so gefallen würde, wenn es ein Ubuntu-Only-Gerät wäre, weil ich doch nach wie vor auch immer Dualboot-Systeme verwende. Gruß,
Martin
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