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Umstieg von Unity auf KDE

KDE läuft auch mit 1 oder 2GB absolut flüssig, bei mir ist die RAMauslastung nur beim Spielen bei über 1GB ;-)

Ich denke, wäre KDE nicht so speicherhungrig damals gewesen, dann würden wir heute alle KDE anstatt Gnome lieben und KDE wäre Standard bei Ubuntu :D

Liebe Freunde,

ich habe meinen Arbeitsspeicher um 2GB erweitert. Mit nun insgesamt 3GB RAM läuft KDE (selbstredend) besser als zuvor. Zudem haben sich einige Problemchen gelöst, weshalb ich meinen Beitrag um diesen Kommentar hier erweitern nöchte:

1. Alle Desktop-Effekte laufen reibungslos und das KDE-Look-and-Feel ist ausgezeichnet. Bei KDE ist voreingestellt, was bei GNOME oder Unity erst durch den Compiz-Einstellungsmanager möglich ist.

2. Amarok ist stabil und stockt nicht mehr.

3. Die Muon-Programmverwaltung stürzt nicht mehr ab und läuft stabil.

4. Bei eingebundener Canon-Kamera ist Drag&Drop der Bilder per Dolphin nun endlich problemlos möglich. Es lag doch am RAM.

Alles in allem ein wunderschöner Desktop und eine ausgezeichnete Distribution. Im April kommt mit 12.04 eine LTS-Version, die 5 Jahre mit Aktualisierungen versorgt werden soll. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte ist, dass der hauptamtliche Programmierer nicht mehr für seine Arbeit bezahlt wird und dies möglicherweise die letzte Kubuntu-Version sein wird.

lg Marek71

Marek71 schrieb: Die schlechte ist, dass der hauptamtliche Programmierer nicht mehr für seine Arbeit bezahlt wird und dies möglicherweise die letzte Kubuntu-Version sein wird.

Hast du dafür auch Quellen? oder ist das Mal wieder nur FUD, der von anderen gestreut wird?

Nein, das ist einfach Blödsinn.

Nicht unbedingt :P Es kann sein, dass wir für Kubuntu einen neuen Namen bekommen, wenn sich ein guter findet. Mir würde das sehr zu sagen um vom "Ubuntuderivat-Status" weg zu kommen. Im gewissen Sinne wäre es dann natürlich das 'letzte Kubuntu'. Naja, genug OT ^^

Das Umbenennen war ja bisher eher der finale Todestoß für die Distris.

Und dann noch abkapseln wollen?

Das totreden und fliehen sagt mehr über die User und die Community aus als über die Bösen von Canonical.
Wenn man es nichtmal schafft die halbe Stelle eines Entwicklers zu ersetzen, wie soll das erst auf ganz eigenen Beinen sein?

Mit beiden Händen nehmen wenn es kostenlos ist, aber dann abhauen sobald die Quelle versiegt.

k1l schrieb:

Mit beiden Händen nehmen wenn es kostenlos ist, aber dann abhauen sobald die Quelle versiegt.

Huh? Du verstehst da was komplett falsch. Kubuntu wird auch mit neuem Namen weiterhin mit dem Ubuntu Unterbau dabei sein und über apt-get NeuerName-desktop nachinstallierbar. Es ist nur die Idee, weil "Kubuntu" nie ein guter Name war und auch nur als scherz eingeworfen wurde damals. Jetzt hat man aber die Freiheit sich selbst zu entfalten und da einen großen Abschluss des alten Images zu setzen und mit neuen Namen und unbelasteten Ruf eine Wiedergeburt zu starten halte ich für sehr gut. "Kubuntu" klingt nach dick, schwerfällig und auch nicht besonders cool. 2, der 3 Dinge stammen von "ubuntu". Es wäre daher sehr schön wenn man einen netten Namen wählt, der flott und freundlich die Arme offen hält. Ob sowas gefunden wird ist allerdings eher unwahrscheinlich, weil viele einfach zu feige sind was zu ändern.

Meiner Meinung nach ist es Unsinn, Kubuntu war und ist ein Community-Projekt und wird es auch bleiben! Der Programmierer war in der Version 11.10 schon nicht mehr als "bezahlter Programmierer" dabei. Also macht nicht die Pferde scheu - also diese Menschen "kopfschüttel"

@tids

Namensänderung kann der Todesstoß sein, damit sollte man vorsichtig mit arbeiten. Je bekannter der Name ist, um so problematischer wird dessen Änderung.

Edit: Schaltet bei Systembenachrichtigung den Ton aus und es ist noch mehr Speicher frei, plus KDE läuft noch besser. Betrifft aber nur diejenigen die keine 4 GB Speicher haben.

Tids schrieb:

...

warum? 8-o

Den eingebürgerten Namen ändern ist einfach Unsinn. Vor allem was soll denn besser werden mit dem neuen Namen? Die Unterstützung von Ubuntu kann man dann aber getrost vergessen. Und dann wirds nur wieder eine weitere Distri, die nach einer Namensänderung auf dem Friedhof landet.

Wie gesagt: Nutzt die Chance die ihr habt!

@K1l

dein Spruch ist Gut, da sollten einige mal darüber nachdenken. Ist der geschützt oder darf ich diesen verwenden?

Gruß

seaman schrieb:

Ich habe mir KDE (mehr oder weniger bzw. soweit es mir möglich war) bereits wie Unity eingerichtet (Panel mit Icon-Tasks auf die linke Bildschirmseite, Panel mit Uhr und dem Systemabschnitt rechts oben und die Fensterbuttons auf die linke Seite) und auch einige Tastenkombinationen aus Unity übernommen. Aber wenn ich mir z.B. Videos wie dieses oder dieses angucke, dann ist wohl noch viel mehr möglich. Aber aktuell habe ich keine Zeit, um mich damit tiefer gehend zu beschäftigen und herum zu experimentieren .

Hast du zufällig auch Libreoffice Writer auf der Leiste liegen? Dies verhält sich bei mir leider anderst als die anderen Programme. Sobald ich das starte wird ein neues Symbol erzeugt und nicht nur ein Pfeil angefügt. (Siehe Bild) Sollte das bei dir oder jemand anderem der hier mitliest klappen wäre ich an einer Lösung interessiert.

Freundliche Grüße Cassadi

Das liegt an der Extrawurst, die Libre sich da rausnimmt. Das war auch anfangs bei Unity ein problem.

Cassadi schrieb:

seaman schrieb:

Ich habe mir KDE (mehr oder weniger bzw. soweit es mir möglich war) bereits wie Unity eingerichtet (Panel mit Icon-Tasks auf die linke Bildschirmseite, Panel mit Uhr und dem Systemabschnitt rechts oben und die Fensterbuttons auf die linke Seite) und auch einige Tastenkombinationen aus Unity übernommen. Aber wenn ich mir z.B. Videos wie dieses oder dieses angucke, dann ist wohl noch viel mehr möglich. Aber aktuell habe ich keine Zeit, um mich damit tiefer gehend zu beschäftigen und herum zu experimentieren .

Hast du zufällig auch Libreoffice Writer auf der Leiste liegen? Dies verhält sich bei mir leider anderst als die anderen Programme. Sobald ich das starte wird ein neues Symbol erzeugt und nicht nur ein Pfeil angefügt. (Siehe Bild) Sollte das bei dir oder jemand anderem der hier mitliest klappen wäre ich an einer Lösung interessiert.

Freundliche Grüße Cassadi

Benutzt du das icon-only taskmanager plasmoid? Damit kannst du fuer solche Anwendungen in den Optionen naemlich Regeln festlegen. Im Prinzip reicht es, das Programm zu starten. Dann nen rechtsklick -> show as launcher

Danke Carnager,

so funktioniert es.

Freundliche Grüße Cassadi

Marek71 schrieb:

Fazit

Für alle, die nicht mit Unity oder GNOME-Shell herum experimentieren wollen und einen klassischen Desktop bevorzugen, der mehr kann als XFCE oder LXDE, ist KDE also Kubuntu genau das richtige. Es hat alle Vorzüge von Ubuntu (Linux for human beeings): Sicherheit, Kostenlosigkeit, Nachhaltigkeit, Vielseitigkeit, Community und Solidarität. Vielleicht ist es besonders interessant für Windows-Austeiger. Es hat eine ähnliche Oberfläche (in Australien ließen wurde Windows-Usern überzeugend vorgetäuscht KDE 4 wäre Windows 7) und macht den Wechsel einfacher. Aber auch für eingefleischte GNOME 2.x Fans und Unity-Skeptiker ist es sehr interessant. Vielen Dank an alle seine Entwickler!

Hallo Marek71

Da hab ich eher andere Erfahrungen gemacht. Die Hauptproblematik ist das aus meinen Umfeld es noch sehr viele User gibt ( oder gab) die den Style der Win XP Oberfläche in Old Style (ähnlich Win 98/2k) gut kennen und auch jahrelang gelernt haben damit umzugehen. Sie haben sich mit der neuen Oberfläche von Windows 7 extremst schwergetan. Vergleicht man die Old Style (ähnlich Win 98 oder Win 2K) mit der Oberfläche von Windows 7 ,so liegen Welten dazwischen. So haben auch heute noch viele Anwender gezögert Ihr XP aufzugeben und auf 7 zu wechseln. Diese User hab ich alle dazu Bewegen können das Sie Windows 7 nicht nutzen und Ihre Bedienung bzw. Anwendungserfahrungen nicht vergessen müssen. So sind diese auf Gnome 2.X oder Gnome 3.x gelandet zusammen mit einem Ubuntu als Unterbau. Der Treffenste Vergleich dazu ist Linux Mint in der Version 11 oder 12 (je nachdem) . Alle sind damit zufrieden und nutzen nun ein Linux , sind auch Positiv überrascht das es mehr bietet als MS Win . Was KDE angeht ist es im Vergleich zu Gnome echt umständlich. Viele bunte Icons, viel buntes "klicki bunti". Es ist klar das Geschmäcker verschieden sind und nicht jeder Teilt den Geschmack des anderen. Wenn ich nen Teenager wäre mit 17 bzw. älter (je nachdem)oder nen "Student" aus der heutigen Zeit ,dann würde es anders aussehen. Auch leute die sich für vieles buntes auf dem Desktop Interessieren sind da mit KDE eher angesprochen. Mein Arbeitsplatz Pc beinhatet neben einem Debian noch die Oberfläche Gnome 3.X. Für mich zählt in erster Linie die Schlichtheit, Ich brauch kein Klicki Bunti. Anwendungen müssen einfach erreichbar sein und das Terminal ist Hauptaugenmerk und Haupt Arbeitsplatz. Eine Einfache verknüpfung (wenn auch etwas umständlich) auf dem Desktop reicht. Mir ist es nicht wichtig den Würfeleffekt zu haben ( 3 Bildschirme am PC reichen mir) oder das Fenster anfangen zu "schwabbeln", auch ist es nicht wichtig das Icons Rekationen zeigen wenn man mit dem Mauszeiger drüberfährt. Zugegeben lässt sich vieles auch in KDE abstellen , (auch in Gnome machbar) nur wenn man es deaktivert ist das KDE kein KDE mehr :-) . Ich hoffe du kannst da verstehen was ich damit meine :-). Man muss aber auch hier erwähnen das Linux nicht alleine die XFCE,LXDE,KDE und Gnome Oberflächen hat bzw. diese als Oberflächen bietet. Es mag auch sein das diese die recht bekanntesten sind . Wenn man sich aber mit Linux befasst, kommt man auch zwangsläufig in dem Bereich dahin und schaut sich um welche alternativen es noch gibt. Als Letztes noch ein paar angaben zu meinem momentanen Arbeitsplatz Pc. Generell noch Vorweg, bitte dies nicht Mißverstehen oder als Beleidung bzw. Neid auffassen.

Terminal Pc :

-Enermax 525 Watt NT

-Mainboard : Asus F1A75

-Grafik: Sapphire 6870

-Ram: DDR 3 (4X4) 16GB

-HDD: Vertex 3 SSD mit 120 GB (SATA III)

-Einfacher DVD Multinorm Brenner und passendes PC Gehäuse rundet es ab.

-An Beiden DVI Anschlüssen ist jeweils ein Eizo Foris FS2332-BK und am HDMI Anschluß sitzt ein einfacher 17 Zoll Touchscreen TFT. Die "Touch" Funktion wird über USB Anschluß realisert.

Os ist ein Debian (aktuelle Version) mit Gnome 3.X und wahlweise umschaltbar (Neustart) auf Fluxbox WM