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ElPolloDelDiablo
Anmeldungsdatum: Dez. 22, 2005
Beiträge: 25
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19. April 2012 09:34
yollywau schrieb: wenn Du das politisch durchsetzt nun ja. Es stimmt, bei der Spritsteuer, allerdings eine Verbrauchssteuer langen sie auch kräftig zu, der Solidarzuschlag für den Osten... Die Betriebe werden wegen der Arbeitsplätze schrein und drohn, ins Ausland zu gehn. Wieviel Macht hat da die Politik und wieviel die Wirtschaft? Am Ende bliebe es an den Arbeitnehmern hängen und da wahrscheinlich auch nicht an den Spitzenverdienern. Spitzenverdiener können doch irgendwas absetzen. An das mit dem freiwilligen mehr Zahlen aus einer Einsicht heraus glaube ich nicht wirklich.
Die meisten Menschen sind bereit dazu, Steuern zu zahlen, wenn sie genau wissen, wofür das Geld ausgegeben wird. Und es nicht zum größten Teil in der Verwaltung der Steuergelder verschwindet. Und am Ende geht es nicht darum, dass wir freiwillig Steuern zahlen, sondern dass einfach Steuern zweckgebunden erhöht werden sollten - oder allgemein zweckgebunden sein sollten. Bei dem Freiwillig stehlen sich wirklich die meisten davon; insbesondere Kinderlose, die nicht einsehen wollen, dass die Kinder anderer auch für ihre eigene Zukunft ausgebildet werden. Das sind die Mediziner, Administratoren, Programmierer von morgen. Nein, aber solche Steuererhöhungen werden ja nicht diskutiert durch die Politik.
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Renate55
Anmeldungsdatum: Jan. 13, 2009
Beiträge: 625
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19. April 2012 09:55
ElPolloDelDiablo schrieb: yollywau schrieb:
Die Lehrer-Fortbildung ist aber das A und O, wenn wir eine Besserung haben wollen. Nicht nur hinsichtlich der Geschichte mit Open Source in der Schule.
Die Lehrerfortbildung ist die eine Seite. Und da ist die Frage, was solche Kurse bringen. Ich denke da an die "großartigen" Kurse vom Arbeitsamt. In Problemgegenden ist ein Unterrichten kaum noch möglich, weil die halbe Klasse nur bruchstückhaft Deutsch spricht.
Raufereien, Mobbing, Pornos gucken am Schulhof, zum Saufen und Kiffen in die Nachbarhöfe, Mobbing im Internet. Der Lehrer muß sich zuallererst wehren und durchgreifen, wenn sich die Schüler grade mal krankenhaus prügeln wollen. Dann kommen noch Eltern, die ihre teilweise unverschämten Wunderkinder verteidigen und den Lehrer zur Sau machen. Es fehlt an verbindlichen Regeln, die von allen eingehalten werden. Selbst wenn die antiautoritäre Erziehung, die viele einfach nicht können heute out ist. Jede Regel gilt irgendwie als suspekt und reaktionär. Es muß nicht an jeder Schule so zugehn. Aber unter solchen Umständen ist ein Unterrichten und Lernen kaum noch möglich. Da würden auch die IMacs nichts nützen. Ich glaube, daß es daran mehr hängt als am fehlenden Wissen der Lehrer. Und diese Probleme sind nur teilweise mit Geld zu lösen. Besser wäre es schon, wenn solche Energien stattdessen in Opensource Gruppen fließen würden. Zumindest bei freiwilligen Linux- oder Opensource-Arbeitsgruppen muß der Lehrer auch nicht allwissend sein. Es würden dann auch Schulungsangebote für Lehrer auf freiwilliger Ebene und mit mehr Eigeninitiative gehn.
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ElPolloDelDiablo
Anmeldungsdatum: Dez. 22, 2005
Beiträge: 25
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19. April 2012 10:57
yollywau schrieb:
Die Lehrerfortbildung ist die eine Seite. Und da ist die Frage, was solche Kurse bringen. Ich denke da an die "großartigen" Kurse vom Arbeitsamt.
In Problemgegenden ist ein Unterrichten kaum noch möglich, weil die halbe Klasse nur bruchstückhaft Deutsch spricht. Raufereien, Mobbing, Pornos gucken am Schulhof, zum Saufen und Kiffen in die Nachbarhöfe, Mobbing im Internet. Der Lehrer muß sich zuallererst wehren und durchgreifen, wenn sich die Schüler grade mal krankenhaus prügeln wollen. Dann kommen noch Eltern, die ihre teilweise unverschämten Wunderkinder verteidigen und den Lehrer zur Sau machen.
Es fehlt an verbindlichen Regeln, die von allen eingehalten werden. Selbst wenn die antiautoritäre Erziehung, die viele einfach nicht können heute out ist. Jede Regel gilt irgendwie als suspekt und reaktionär. Es muß nicht an jeder Schule so zugehn. Aber unter solchen Umständen ist ein Unterrichten und Lernen kaum noch möglich. Da würden auch die IMacs nichts nützen.
Schöne Punkte, haben zwar nichts mit dem Thema zu tun, aber untermauert meinen Punkt mit der Lehrer-Fortbildung; Das Alpha, also der Anfang, ist es, die Lehrer in die Lage zu versetzen, an solchen Schulen deeskalierend zu sein. Das Omega, also das Ende, den Schülern solche komplexen neuen Strukturen zu vermitteln. Dazwischen passiert einiges, ja.  Aber hat nichts mit Linux und Open Source an der Schule zu tun. yollywau schrieb: Ich glaube, daß es daran mehr hängt als am fehlenden Wissen der Lehrer. Und diese Probleme sind nur teilweise mit Geld zu lösen. Besser wäre es schon, wenn solche Energien stattdessen in Opensource Gruppen fließen würden. Zumindest bei freiwilligen Linux- oder Opensource-Arbeitsgruppen muß der Lehrer auch nicht allwissend sein. Es würden dann auch Schulungsangebote für Lehrer auf freiwilliger Ebene und mit mehr Eigeninitiative gehn.
Computerprogrammierung, Office, LaTeX und Konsorten reichen glaube ich nicht, um irgend welche Energien zu bündeln. Dafür ist das ja auch gar nicht da.
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Renate55
Anmeldungsdatum: Jan. 13, 2009
Beiträge: 625
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19. April 2012 11:33
ElPolloDelDiablo schrieb:
Schöne Punkte, haben zwar nichts mit dem Thema zu tun, aber untermauert meinen Punkt mit der Lehrer-Fortbildung; Das Alpha, also der Anfang, ist es, die Lehrer in die Lage zu versetzen, an solchen Schulen deeskalierend zu sein. Das Omega, also das Ende, den Schülern solche komplexen neuen Strukturen zu vermitteln. Dazwischen passiert einiges, ja.  Aber hat nichts mit Linux und Open Source an der Schule zu tun.
Das stimmt. Allerdings hat eine zusätzliche Steuer, um Lehrer fortzubilden oder die Schule besser auszustatten auch nicht viel mit Linux und Opensource zu tun. So groß ist die Liebe einer Mehrheit zu diesem Linux nicht, daß sie dafür bereit sind zu zahlen oder auch allein für Linux Kämpfe wegen einer zusätzlichen Steuer auf sich zu nehmen. Die Randale an manchen Schulen schmerzt die Gesellschaft mehr als die fehlenden Linuxkenntnisse der Lehrer, wahrscheinlich sogar mehr als fehlende und veraltete Kenntnisse der Lehrer in ihrem Fachbereich. Und gezahlt wird eher da wo es weh tut.
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ElPolloDelDiablo
Anmeldungsdatum: Dez. 22, 2005
Beiträge: 25
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19. April 2012 14:09
yollywau schrieb: Das stimmt. Allerdings hat eine zusätzliche Steuer, um Lehrer fortzubilden oder die Schule besser auszustatten auch nicht viel mit Linux und Opensource zu tun. So groß ist die Liebe einer Mehrheit zu diesem Linux nicht, daß sie dafür bereit sind zu zahlen oder auch allein für Linux Kämpfe wegen einer zusätzlichen Steuer auf sich zu nehmen. Die Randale an manchen Schulen schmerzt die Gesellschaft mehr als die fehlenden Linuxkenntnisse der Lehrer, wahrscheinlich sogar mehr als fehlende und veraltete Kenntnisse der Lehrer in ihrem Fachbereich. Und gezahlt wird eher da wo es weh tut.
Linux und die zusätzliche Steuer sind nur Methoden, Lösungsvorschläge, um dem Ziel, die Kinder gut auf die Zukunft vorzubereiten, näher zu kommen. Beides über die Lehrer-Fortbildung - das eine bedingt eine Lehrer-Fortbildung, das andere ist die unmittelbare Konsequenz. Wenn GNU nicht für die Schüler gut wäre in diesem Zusammenhang, wäre es mir auch ganz egal. Linux als Selbstzweck an Schulen ist unsinnig, genau wie nahezu jeder Selbstzweck.
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Cermit
Anmeldungsdatum: Okt. 24, 2006
Beiträge: 342
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19. April 2012 16:16
ElPolloDelDiablo schrieb: Oh, tut mir Leid, wenn Du keine gegenteiligen Meinungen hören willst.
Wo habe ich das geschrieben? Dreh mir doch bitte nicht die Worte im Mund um. Ich habe geschrieben, dass deine geäußerte Meinung und deine Reaktion auf meinen Vorschlag bei mir sehr negativ ankam, nicht mehr aber auch nicht weniger. In diesem Thread geht es doch gerade darum, Möglichkeiten zu finden, Linux in die Schulen zu bringen, eine davon habe ich genannt. Ich hatte dich gebeten, konkrete Vorschläge zu machen, wie der einzelne an der Situation etwas ändern kann, da dein Posting auf meinen Vorschlag nur destruktiv war und die Missstände des status quo beschrieb. Diese konkreten Vorschläge habe ich bisher noch nicht gelesen. Die Grundforderung, mehr Geld in das System zu stecken, ist wohl jedem klar und wird dir jeder hier unterschreiben, doch als Einzelner umsetzbar ist es deswegen noch lange nicht, auch wenn man persönlich bereit ist mehr Steuern zu zahlen. Auf deine anderen Ausführungen gehe ich jetzt nicht weiter ein, da du damit im Kern Recht hast, wir aber von zwei Seiten an das Problem herangehen. Somit geht die Diskussion auf ein Niveau, auf dem man zwar treffend diskutieren kann aber am Ende doch ohne Ergebnis rauskommt. Dafür fehlt mir einfach die Zeit bzw. kann ich was besseres damit anfangen. Ich bin damit raus! Gruß Cermit
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Renate55
Anmeldungsdatum: Jan. 13, 2009
Beiträge: 625
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19. April 2012 18:34
ElPolloDelDiablo schrieb:
Linux und die zusätzliche Steuer sind nur Methoden, Lösungsvorschläge, um dem Ziel, die Kinder gut auf die Zukunft vorzubereiten, näher zu kommen. Beides über die Lehrer-Fortbildung - das eine bedingt eine Lehrer-Fortbildung, das andere ist die unmittelbare Konsequenz. Wenn GNU nicht für die Schüler gut wäre in diesem Zusammenhang, wäre es mir auch ganz egal. Linux als Selbstzweck an Schulen ist unsinnig, genau wie nahezu jeder Selbstzweck.
Daß chronischer Geldmangel für die Schule und hinterher auch für die Uni nicht gut ist, darüber sind wir uns einig. Auch darüber, daß Wissensvermittlung im Computerbereich als reine Office-Schulung sehr einseitig ist. Ich glaube allerdings nicht, daß die Hauptprobleme an heutigen Schulen und auch was die Pisastudie anbelangt an fehlenden Kenntnissen der Lehrer liegt. Fehlende Linuxkenntnisse vielleicht. Manche Schüler können nach der Schule kaum lesen und schreiben und kennen die einfachsten Rechtschreib- und Grammatikregeln nicht. Die Lehrer werden zumindest die alte Rechtschreibung können. Dann klemmt es zuallerst an der Wissensvermittlung. Da hilft keine Rechtschreibfortbildung für die Lehrer. Die Fortbildung mag für Linux, nach Erziehungs- oder Krankheitspausen und bei gravierenden Änderungen im jeweiligen Fachbereich einen Sinn machen. Ein Lateinlehrer wird bei einer Sprache, die seit zweitausend Jahren nicht mehr gesprochen wird auch ohne Fortbildung up to date sein.
Zu viele Schüler in der Klasse, fehlende Deutschkenntnisse von manchen Migrantenkindern, einige Störenfriede, ein ungeheurer Druck wegen der Noten, weil die weiteren beruflichen Möglichkeiten des Schülers davon abhängen. Aufnahmeprüfungen bei manchen Studienfächern anstelle des ausschließlichen Setzens auf den Notenschnitt. Mehr Lehrer, möglicherweise auch Eignungsprüfungen für Leute, die ein Lehramt studieren wollen. Solche Maßnahmen würden auch Geld kosten, für mein Gefühl aber mehr nützen als endlose Fortbildungen. Was nützt es, wenn es der Lehrer weiß und das Wissen beim Schüler nicht ankommt? Das mag auch für Linux gelten. Ein Linuxtüftler-Lehrer stellt den gesamten Computerbereich auf Linux um. Und die Schüler kriegen den Anfall, weil sie nicht mehr so schön daddeln können. Auch manche Eltern entwickeln ein Markenbewußtsein und meinen, ihre Kinder werden was Besseres, wenn im Computerraum IMacs stehn. Zumindest solange das von der Allgemeinheit bezahlt wird. Mehr Geld für die Schule muß keineswegs mehr Linux heißen.
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MichaelaK
Anmeldungsdatum: Mai 25, 2011
Beiträge: 610
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19. April 2012 19:04
Ja und in diese Lücke hinein springt dann in den USA ... ein Milliardär. Und hilft. Wenn er will.
If you wanted to start a school, hold a meeting, organize a conference, or write an article in an education journal, you first had to consider Gates (“Power Philanthropy” in The Gates Foundation and the Future of Public Schools, 2010). ...All children should have access to a good public school. And public schools should be run by officials who answer to the voters. Gates, Broad, and Walton answer to no one. Tax payers still fund more than 99 percent of the cost of K–12 education. Private foundations should not be setting public policy for them. Private money should not be producing what amounts to false advertising for a faulty product. The imperious overreaching of the Big Three undermines democracy just as surely as it damages public education.
http://www.dissentmagazine.org/article/?article=3781 Und wann will Bill? Wenn der Schuldirektor Wert auf Vielfalt der Betriebssysteme legt?
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Theoden
Anmeldungsdatum: Dez. 11, 2004
Beiträge: 86
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21. April 2012 07:23
Zu viele Schüler in der Klasse, fehlende Deutschkenntnisse von manchen Migrantenkindern, einige Störenfriede, (Zitat) Solche Aussagen kann ich jeder Zeitung entnehmen, vor allem dem berühmten Blatt mit 4 Buchstaben.Doch ist die Kritik der Pisa Studie erheblich anders formuliert. Ich frage mich gerade wenn hier mal einfach das Wort Steuererhöhung in den Raum geworfen wird. Wie viele der hier eifrig diskutierenden, haben eine Familie und zahlen Steuern? Und haben dann noch spielend Luft für eine weitere?
Auch würde Linux kaum die Kenntnisse in lesen und Schreiben der deutschen Sprache verbessern.
Sicher es gibt einen Einblick in eine alternative auf dem Desktop.Und in freie Software.Aber die Wahrscheinlichkeit in einer Firma zu landen die auf dem Desktop Linux oder Libre Office verwendet, wie hoch ist diese? Im Bereich der Server Systeme macht das Wissen Sinn, aber seit wann bilden unsere Schulen nur Administratoren und Softwareentwickler aus?
Und nun bitte nicht das "totschlag" Argument, wenn sich mehr Menschen mit Linux seit der Schule auskennen, dann ändern sich die Unternehmen.Das ist ein netter Traum passiert aber eher nicht.Die großen Vorzeige Projekte in der Migration sind zerfallen z.B Duisburg, Wien oder bröckeln München.
Manche freie Software Entwicklung macht eine Ankündigung nach der anderen was kommt siehe Gimp, veröffentlicht aber noch nicht einmal eine der Version die Neuerungen ankündigt. 2.8 soll in einem Fenster starten ist noch nicht verfügbar, da weiß dann schon jeder 2.10 arbeitet auf 16bit Farbtiefe.Wenn andere Projekte sich auch so Verhalten wo führt das hin? Wenn aus Schülern die unter Gnome 2 den Umgang gelernt hätten ein Unity Desktop im Unternehmen wartet, wirken sie schon ein paar Minuten unbeholfen wenn sie sich neu einarbeiten.
Linux so nett ich es finde ist ein Randsystem und wenn etwas genauer nach gelesen wird, dann bleibt es das leider auch. Und nun soll ich mehr Steuern zahlen damit vermittelt wird, was alleine wenn ich mich mit jungen Leuten unterhalte im Bekanntenkreis meines Sohnes keiner von denen will?
Schulen brauchen Personal, das ist einer der Hauptkritiken der Pisa Studie.Die Kompetenz und was besser an unseren Lehrern sein kann steht viel weiter hinten in dem Papier!
Und ich denke bevor ich mir um Rechner in der Schule Gedanken mache, mache ich mir mal um die allgemeine Einrichtung Gedanken. Eine Gesamtschule hier in der Region hat immer noch die Stühle und Tische aus ihrem Eröffnungsjahr 1974 und kein Geld für neue.Projekte wie Sprachlabore sind abgebaut die Erneuerung der Technik wollte keiner Zahlen. Der Naturwissenschaftliche Bereich mit Möglichkeiten der praktischen Experimente weil besser darauf eingerichtet, wird wegen Geldmangel ohne Versuche inzwischen betrieben. Und zurück gebaut. Die Liste an dieser einen Schule kann ich hier beliebig fortsetzen.
Und dann wirkt die Idee auf biegen und brechen, Linux als Lösung in diese Schule zu tragen wirklich lächerlich.
Und wir brauchen eine Steuer, denn wir haben kein Geld? Nur ein Beispiel, seit Griechenland in der Krise ist hat unser Land dadurch 48 Milliarden am Finanzmarkt an Gewinne gemacht.Die weder im Rettungsschirm noch anders verwendet worden sind.Das ist nur eine Summe die wir haben! Und da kommt mir das rufen nach einer Steuer vor als wenn mancher nur von "Maus bis Monitor" denkt.Bevor ungeprüft die Zeitungen zitiert werden siehe Zitat Eingang,oder wir haben kein Geld.Wäre politische Bildung für die hier diskutierenden einer weiteren Steuer angebracht. Statt Linux in die Schule zu fordern.
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Renate55
Anmeldungsdatum: Jan. 13, 2009
Beiträge: 625
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21. April 2012 08:55
Theoden schrieb: Zu viele Schüler in der Klasse, fehlende Deutschkenntnisse von manchen Migrantenkindern, einige Störenfriede, (Zitat) Solche Aussagen kann ich jeder Zeitung entnehmen, vor allem dem berühmten Blatt mit 4 Buchstaben.Doch ist die Kritik der Pisa Studie erheblich anders formuliert. Ich frage mich gerade wenn hier mal einfach das Wort Steuererhöhung in den Raum geworfen wird. Wie viele der hier eifrig diskutierenden, haben eine Familie und zahlen Steuern? Und haben dann noch spielend Luft für eine weitere?
Auch würde Linux kaum die Kenntnisse in lesen und Schreiben der deutschen Sprache verbessern.
Sicher es gibt einen Einblick in eine alternative auf dem Desktop.Und in freie Software.Aber die Wahrscheinlichkeit in einer Firma zu landen die auf dem Desktop Linux oder Libre Office verwendet, wie hoch ist diese? Im Bereich der Server Systeme macht das Wissen Sinn, aber seit wann bilden unsere Schulen nur Administratoren und Softwareentwickler aus?
Und nun bitte nicht das "totschlag" Argument, wenn sich mehr Menschen mit Linux seit der Schule auskennen, dann ändern sich die Unternehmen.Das ist ein netter Traum passiert aber eher nicht.Die großen Vorzeige Projekte in der Migration sind zerfallen z.B Duisburg, Wien oder bröckeln München.
Manche freie Software Entwicklung macht eine Ankündigung nach der anderen was kommt siehe Gimp, veröffentlicht aber noch nicht einmal eine der Version die Neuerungen ankündigt. 2.8 soll in einem Fenster starten ist noch nicht verfügbar, da weiß dann schon jeder 2.10 arbeitet auf 16bit Farbtiefe.Wenn andere Projekte sich auch so Verhalten wo führt das hin? Wenn aus Schülern die unter Gnome 2 den Umgang gelernt hätten ein Unity Desktop im Unternehmen wartet, wirken sie schon ein paar Minuten unbeholfen wenn sie sich neu einarbeiten.
Linux so nett ich es finde ist ein Randsystem und wenn etwas genauer nach gelesen wird, dann bleibt es das leider auch. Und nun soll ich mehr Steuern zahlen damit vermittelt wird, was alleine wenn ich mich mit jungen Leuten unterhalte im Bekanntenkreis meines Sohnes keiner von denen will?
Eine Steuer nur für Linux. Das würde dieses Linux sehr vielen Leuten verhaßt machen. Wenn man zuerst von kostenlos und zumindest auch Kostenersparnis im Zusammenhang mit Linux und Opensource redet, paßt das so auch nicht zusammen. Man kann die Frage Linux an Schulen allerdings auch überlegen, ohne dafür eine zusätzliche Steuer zu fordern. Möglicherweise Opensource-freundliche Richtlinien, ohne es zwingend vorzuschreiben. Falls an einer Schule sich kein Lehrer dafür findet oder und einfach auch von Seiten der Schüler kein Interesse besteht. Es wäre ein Kann, ohne daß es dafür schlechte Noten hagelt, weil nur und ausschließlich von Microsoft Office, Windows oder Apple ausgegangen wird und was da nicht reinpaßt abgewertet wird. Dafür muß Linux auch nicht den Durchbruch auf dem Desktop schaffen. Schulen brauchen Personal, das ist einer der Hauptkritiken der Pisa Studie.Die Kompetenz und was besser an unseren Lehrern sein kann steht viel weiter hinten in dem Papier!
Und ich denke bevor ich mir um Rechner in der Schule Gedanken mache, mache ich mir mal um die allgemeine Einrichtung Gedanken. Eine Gesamtschule hier in der Region hat immer noch die Stühle und Tische aus ihrem Eröffnungsjahr 1974 und kein Geld für neue.Projekte wie Sprachlabore sind abgebaut die Erneuerung der Technik wollte keiner Zahlen.
Das Geld fehlt an allen Ecken und Enden. Und wir brauchen eine Steuer, denn wir haben kein Geld? Nur ein Beispiel, seit Griechenland in der Krise ist hat unser Land dadurch 48 Milliarden am Finanzmarkt an Gewinne gemacht.Die weder im Rettungsschirm noch anders verwendet worden sind.
Wer immer diese Gewinne erwirtschaftet hat, der übliche Lohnsteuerzahler wahrscheinlich nicht. Und die großen Unternehmen und Lobbyisten zu irgendwelchen Zahlungen zu verpflichten. Da ist die Politik oft zu schwach. Auch bei guten Gewinnen werden teilweise Niedriglöhne gezahlt und gedroht, sonst ins Ausland zu gehn. Da wird die Bereitschaft zusätzlich zu zahlen auch in anderen Bereichen nicht gerade riesig sein. Es ist zum guten Teil die Wirtschaft an der Regierung. Wenn zahlen, dann ist es doch der Lohnsteuerzahler oder es werden die Hartz IV Bezüge mal wieder gekürzt. Und da ist das Geld nicht unbedingt so üppig.
Wäre politische Bildung für die hier diskutierenden einer weiteren Steuer angebracht. Statt Linux in die Schule zu fordern.
Ein Verzicht auf Linux in der Schule bringt auch keine zusätzlichen Steuereinnahmen.
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Newubunti
Anmeldungsdatum: Feb. 16, 2008
Beiträge: 3786
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21. April 2012 13:23
Theoden schrieb: Ich frage mich gerade wenn hier mal einfach das Wort Steuererhöhung in den Raum geworfen wird. Wie viele der hier eifrig diskutierenden, haben eine Familie und zahlen Steuern? Und haben dann noch spielend Luft für eine weitere?
Auch würde Linux kaum die Kenntnisse in lesen und Schreiben der deutschen Sprache verbessern.
Sicher es gibt einen Einblick in eine alternative auf dem Desktop.Und in freie Software.Aber die Wahrscheinlichkeit in einer Firma zu landen die auf dem Desktop Linux oder Libre Office verwendet, wie hoch ist diese? Im Bereich der Server Systeme macht das Wissen Sinn, aber seit wann bilden unsere Schulen nur Administratoren und Softwareentwickler aus?
Und nun bitte nicht das "totschlag" Argument, wenn sich mehr Menschen mit Linux seit der Schule auskennen, dann ändern sich die Unternehmen.Das ist ein netter Traum passiert aber eher nicht.Die großen Vorzeige Projekte in der Migration sind zerfallen z.B Duisburg, Wien oder bröckeln München.
Manche freie Software Entwicklung macht eine Ankündigung nach der anderen was kommt siehe Gimp, veröffentlicht aber noch nicht einmal eine der Version die Neuerungen ankündigt. 2.8 soll in einem Fenster starten ist noch nicht verfügbar, da weiß dann schon jeder 2.10 arbeitet auf 16bit Farbtiefe.Wenn andere Projekte sich auch so Verhalten wo führt das hin? Wenn aus Schülern die unter Gnome 2 den Umgang gelernt hätten ein Unity Desktop im Unternehmen wartet, wirken sie schon ein paar Minuten unbeholfen wenn sie sich neu einarbeiten.
Linux so nett ich es finde ist ein Randsystem und wenn etwas genauer nach gelesen wird, dann bleibt es das leider auch. Und nun soll ich mehr Steuern zahlen damit vermittelt wird, was alleine wenn ich mich mit jungen Leuten unterhalte im Bekanntenkreis meines Sohnes keiner von denen will?
Schulen brauchen Personal, das ist einer der Hauptkritiken der Pisa Studie.Die Kompetenz und was besser an unseren Lehrern sein kann steht viel weiter hinten in dem Papier!
Und ich denke bevor ich mir um Rechner in der Schule Gedanken mache, mache ich mir mal um die allgemeine Einrichtung Gedanken. Eine Gesamtschule hier in der Region hat immer noch die Stühle und Tische aus ihrem Eröffnungsjahr 1974 und kein Geld für neue.Projekte wie Sprachlabore sind abgebaut die Erneuerung der Technik wollte keiner Zahlen. Der Naturwissenschaftliche Bereich mit Möglichkeiten der praktischen Experimente weil besser darauf eingerichtet, wird wegen Geldmangel ohne Versuche inzwischen betrieben. Und zurück gebaut. Die Liste an dieser einen Schule kann ich hier beliebig fortsetzen.
Und dann wirkt die Idee auf biegen und brechen, Linux als Lösung in diese Schule zu tragen wirklich lächerlich.
Und wir brauchen eine Steuer, denn wir haben kein Geld? Nur ein Beispiel, seit Griechenland in der Krise ist hat unser Land dadurch 48 Milliarden am Finanzmarkt an Gewinne gemacht.Die weder im Rettungsschirm noch anders verwendet worden sind.Das ist nur eine Summe die wir haben! Und da kommt mir das rufen nach einer Steuer vor als wenn mancher nur von "Maus bis Monitor" denkt.Bevor ungeprüft die Zeitungen zitiert werden siehe Zitat Eingang,oder wir haben kein Geld.Wäre politische Bildung für die hier diskutierenden einer weiteren Steuer angebracht. Statt Linux in die Schule zu fordern.
+1 So sehr ich Linux in der Schule wünschen würde, ist es zunächst mal nicht mehr als ein Wunschdenken, dass sich damit alleine die EDV-Kenntnisse der Schüler gleich verbessern würden. Genauso wenig kann man sagen, dass eine EDV-Ausbildung zwangsläufig schlecht ist, wenn sie nur über Closed Source vermittelt wird. Wie gesagt der Einsatz von Linux wäre wünschenswert, aber in den Schulen brennt es - wie Theoden völlig zurecht herausstellt - an viel Schlimmeren Ecken und Enden. Nämlich an solchen, an den es schon an der Vermittlung der Allgemeinbildung hapert. Die halte ich dann aber doch um Längen wichtiger, als nun unbedingt Linux an der Schule. Wer eine gute Allgemeinbildung genossen hat, der kann auch verschmerzen, dass er in Linux nicht ausgebildet wurde und später trotzdem ein Zugang dazu finden. Ist aber die Ausbildung insgesamt schlecht, weil es an allen Ecken und Enden mangelt, dann wird das auch nicht durch das dann zusätzliche und zwangsläufig auch schlechte Ausbilden in Linux kompensiert. Ich habe es auch überlebt, nicht in Linux unterrichtet worden zu sein und vor allem habe ich dennoch einen guten Zugang dazu gefunden. Gruß,
Martin
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MichaelaK
Anmeldungsdatum: Mai 25, 2011
Beiträge: 610
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24. April 2012 12:11
Ich hoffe, die unsägliche Steuerdiskussion ist damit abgeschlossen.
Ich habe es auch überlebt, nicht in Linux unterrichtet worden zu sein und vor allem habe ich dennoch einen guten Zugang dazu gefunden. Gruß,
Martin
Man kann zufällig auch anders zu Linux finden, keine Frage. Aber Linus Torvalds entwickelte den Mut ein eigenes Betriebssystem zu entwickeln, weil er Minix (sozusagen ein klares, einfaches Lehr-Betriebssystem) kannte. Das konnte, das durfte er lesen, das reizte ihn zum Verstehen. McWindows darfst du nicht lesen, kannst es nicht verstehen. Du darfst es konsumieren, mehr nicht. Wir setzen unseren (fehlenden!) "zukünftigen Ingenieuren" "Autos mit zugenieteter Motorhaube" vor und erwarten dennoch, dass sie Mut und Interesse entwickeln, sich mit dem Motor, also Technik!, zu beschäftigen! Das ist etwa so als erwartete man von Kindern, die mit nichts anderem als McDonald ernährt wurden, plötzlich Spaß und Freude am Kochen und gesunder Ernährung zu entwickeln. Das ist einfach nur eine sagenhaft dumme Erwartungshaltung - unserer Politiker, Kultusminister und McMicrosoft-Lehrer. Es ist auch nicht böse, dass die us-amerikanischen Unternehmen uns am liebsten als bloße, zahlende Konsumenten ihrer Produkte haben wollen. Es ist einfach nur: klug. "Wir" tun dasselbe auf anderen Bereichen. Dafür brauchen "wir" allerdings gute Ingenieure.
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Renate55
Anmeldungsdatum: Jan. 13, 2009
Beiträge: 625
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24. April 2012 17:55
MichaelaK schrieb:
Wir setzen unseren (fehlenden!) "zukünftigen Ingenieuren" "Autos mit zugenieteter Motorhaube" vor und erwarten dennoch, dass sie Mut und Interesse entwickeln, sich mit dem Motor, also Technik!, zu beschäftigen!
Es gibt auch Tüftler, die für Windows Freeware-Programme schreiben. Ich blicke da technisch nicht wirklich durch, aber eine Möglichkeit, den geschriebenen Code für das eigene Programm in Windows einzubinden und ausführbar zu machen muß es geben. Auch Opensource Programme werden für Windows geschrieben. Es stimmt. Den Quellcode des Betriebssystems selbst bekommt ein Schüler, Programmierer oder wer auch immer bei Windows nicht zu sehen. Allerdings arbeiten viele Informatiker danach bei Microsoft, wie auch immer sie die Kenntnisse dafür erworben haben. Das ist weniger Transparenz. Daß aber ein offener Quellcode die Voraussetzung für ein Interesse am Software schreiben und am Lernen von Programmiersprachen sein muß, das sehe ich weniger so. Ein Anreiz zum Tüfteln ist dieses Opensource auf jeden Fall. Das paßt oft allerdings auch nicht, weil Linuxdistributionen dann manchmal als Frickelsysteme abgewertet werden.
Ich finde es wünschenswert, daß Linuxkenntnisse an Schulen vermittelt werden oder und daß dieses Linux auch in Aufgabenstellungen mit berücksichtigt wird. Sonst bekommt ein Schüler die schlechtere Note, weil er mit einem Linuxsystem die Hausaufgabe nicht exakt genauso erfüllen kann. Hier ist eine Toleranz gegenüber anderen Betriebssystemen und Opensource Programmen auch schon ein Wert, selbst wenn sich kein Lehrer mit Linuxkenntnissen findet.
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Theoden
Anmeldungsdatum: Dez. 11, 2004
Beiträge: 86
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25. April 2012 07:13
Um für Windows Programme zu schreiben benötigt kein Entwickler den Quelltext von Windows, sondern das Wissen über die Windows Application Programming Interface Schnittstelle.Der Vergleich mit Autos deren Motorhaube zu genietet ist hinkt gewaltig.Den die notwendigen Informationen sind bei Windows in der WinAPI.
Aber um die Idee des Autos mal aufzugreifen. Wer sich heute ein Fahrzeug kauft, hat schon viel Glück das es Gerichte gegeben hat, die das wechseln der Scheinwerfer Birnen als Recht des Eigentümers festgestellt hat.Denn einige Fahrzeuge sind so konzipiert das dies der Laie nicht einmal mehr selber machen kann.Und andere Fahrzeuge lassen nicht einmal einen Ölwechsel zu.Gegen Autos erscheint ein Windows ja richtig Entwickler und Tüftler freundlich.
Und was Ingenieure angeht, wie soll ein Beruf seinen Reiz ausüben wenn alles was auf den Markt gelangt zum wegschmeißen konzipiert ist? Wer mal einen Blick in einen Flachbild Fernseher wirft sieht schnell ein das es ein Produkt ist das nach seiner "Lebensdauer" nur das wegwerfen erlaubt.Handys werden so konzipiert das diese heute mal maximal 3 Jahre schaffen müssen.Auch diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen.
Nur mit dem Thema Linux in der Schule hat die Idee der Beispiele nichts zu tun.
Was genau erwartet ihr von Linux in der Schule? Test und Aufgaben in der Schule fragen kein Wissen über die Handhabung von Windows ab, sondern in mehr als 90% der Fälle geht es um Aufgaben an Office. Wenn die Forderung einen Sinn für quell offene Software machen soll. Ist die Forderung erst einmal auf ein gesundes Maß zu bringen.Freie Office Programme statt MS Office.Aufgaben und Lösungen an diese Produkte anpassen damit eine Bewertung möglich ist die nicht dem Produkt Status zum Opfer fällt.Und doch sollten beide Produkte beherrscht werden, den in Unternehmen trifft der Schüler im Praktikum dann oft wieder auf etablierte Office Systeme und die stammen immer noch aus Redmond. Dabei spielt es keine Rolle ob das einer will oder nicht.Da ist gefragt ob ich damit umgehen kann.Da will kein verantwortlicher das ich meine Intallations CD aus der Tasche ziehe, und eine Mission für freie Software in das Firmen Netzwerk trage.
Es scheint bis heute eben kein zu schmecken, aber Linux ist und wird auch in Zukunft auf dem Desktop eher weniger vertreten sein.Protestiert dagegen so viel ihr wollt. Ich befasse mich seit 2001 mit Linux und ich mache euch sehr gerne eine Liste der Jahre in dem der Durchbruch auf dem Desktop von Linux erfolgen sollte.Allein die ständige Ankündigung die auch heute noch hier und da gemacht wird, ist für mich zu einer Lachnummer geworden.Ich mag Linux befasse mich gerne damit.Aber ich habe hunderte Mal gesehen das es an Aufgaben die in anderen Systemen einfach gehen klemmte.Und dann frage ich mich was die echte Erwartung dieser Forderung, Linux in die Schule beinhaltet?
Ein letztes Beispiel, der günstige Linux Laptop für Entwicklungsländer, eine nette Idee fand und finde ich.Nun sind erste Erfahrungswerte da und jetzt zweifeln schon die, die sich stark machten am Sinn.
Ich denke bevor noch weitere nette Ideen kommen wie Linux seinen weg in die Schule findet. Beantwortet nach ehrlichen Maßstab: Was sind die Erwartungen, an Linux in der Schule?
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Renate55
Anmeldungsdatum: Jan. 13, 2009
Beiträge: 625
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25. April 2012 08:46
Theoden schrieb:
Was genau erwartet ihr von Linux in der Schule? Test und Aufgaben in der Schule fragen kein Wissen über die Handhabung von Windows ab, sondern in mehr als 90% der Fälle geht es um Aufgaben an Office. Wenn die Forderung einen Sinn für quell offene Software machen soll. Ist die Forderung erst einmal auf ein gesundes Maß zu bringen.Freie Office Programme statt MS Office.Aufgaben und Lösungen an diese Produkte anpassen damit eine Bewertung möglich ist die nicht dem Produkt Status zum Opfer fällt.Und doch sollten beide Produkte beherrscht werden, den in Unternehmen trifft der Schüler im Praktikum dann oft wieder auf etablierte Office Systeme und die stammen immer noch aus Redmond. Dabei spielt es keine Rolle ob das einer will oder nicht.Da ist gefragt ob ich damit umgehen kann.Da will kein verantwortlicher das ich meine Intallations CD aus der Tasche ziehe, und eine Mission für freie Software in das Firmen Netzwerk trage.
Freie Office Programme mit zu berücksichtigen wäre auf jeden Fall ein Anfang. Das zwingt keinen Jugendlichen zu einem missionarischen Eifer in Betrieben. Es scheint bis heute eben kein zu schmecken, aber Linux ist und wird auch in Zukunft auf dem Desktop eher weniger vertreten sein.
Das ist eine andere Frage. Ein flächendeckender Unterricht über das Linuxsystem an Schulen scheitert schon daran, daß sich dafür ohne teure Fortbildungen nicht genügend Lehrer finden. Es ist schon etwas, Opensource Programme mehr zu berücksichtigen.
Ein letztes Beispiel, der günstige Linux Laptop für Entwicklungsländer, eine nette Idee fand und finde ich.Nun sind erste Erfahrungswerte da und jetzt zweifeln schon die, die sich stark machten am Sinn.
Liegt das nun daran, daß Linux nicht tut oder daß sich die Leute an den finanziell bessergestellten Ländern orientieren und das als Abwertung empfinden? Auch ein Grund, Windows eher zu klaun als ein Linuxbetriebssystem zu nehmen. Ich denke bevor noch weitere nette Ideen kommen wie Linux seinen weg in die Schule findet. Beantwortet nach ehrlichen Maßstab: Was sind die Erwartungen, an Linux in der Schule?
Eine nicht ausschließliche Orientierung der Schule am Markt und an der Wirtschaft und damit eine etwas größere Bandbreite eben hier im Softwarebereich. Zumindest an manchen Unis kann auch mit Opensource Programmen gearbeitet werden, wahrscheinlich nicht an allen. Es ist immer ein Balanceakt. Schüler, die Opensource Programme lernen sollen auch keine Nachteile in der weiteren beruflichen Ausbildung haben und eben auch nicht in der Benotung. Es gibt Betriebe, die auch Openoffice einsetzen. Okay nicht die Mehrheit.
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