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Tar0n
Anmeldungsdatum: Juni 21, 2007
Beiträge: 396
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13. Februar 2012 19:57
VincentVale schrieb: Sollte Linux wirklich mal über einen Marktanteil von über 1% kommen, und eine wirkliche Konkurenz zu Microsoft und Apple darstellen sieht das wohl anders aus. Aber solange jeder seine eigene Distribution backt und nicht mal alle gebündelt Ihr Wissen wo reinstecken sehe ich da schwarz.
Wenn man von den 1000en Distributionen all die abzieht, die sich eher an Computerexperten und Linuxprofis richten, und die, die eine Nische ausfüllen, und dann noch die, die nicht die kritische Masse haben, um wirklich relevant zu sein (auch wenn das sehr subjektiv ist) - dann läuft alles auf bloß vier Linuxe raus: Ubuntu, Mint, Suse und Fedora. Mint ist dazu noch kompatibel zu Ubuntu.
Deshalb würde ich es nicht bloß auf die Vielfalt schieben. Meines Erachtens ist der Fehler der Linux-Distributoren nach wie vor fehlendes Marketing sowie zu wenig Kooperation mit Hardware- und Softwarefirmen. Hat denn schon mal jemand eine Plakat- oder Fernsehwerbung für einen Ubuntu-PC gesehen? Das einzige, was ich je außerhalb des Internets an Werbung gesehen habe, war eine Nachricht über ein neues Release in der U-Bahn (Berliner Fenster) und ein fetter bärtiger Typ (Klischee-Nerd) mit Kubuntu-Shirt in der Fußgängerzone 
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VincentVale
Anmeldungsdatum: Juni 11, 2009
Beiträge: 271
Wohnort: Solingen
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13. Februar 2012 19:59
Tar0n schrieb: Wenn man von den 1000en Distributionen all die abzieht, die sich eher an Computerexperten und Linuxprofis richten, und die, die eine Nische ausfüllen, und dann noch die, die nicht die kritische Masse haben, um wirklich relevant zu sein (auch wenn das sehr subjektiv ist) - dann läuft alles auf bloß vier Linuxe raus: Ubuntu, Mint, Suse und Fedora. Mint ist dazu noch kompatibel zu Ubuntu.
Deshalb würde ich es nicht bloß auf die Vielfalt schieben.
Denke eher Debian muss dort mit rein, ohne die sind Ubuntu und Mint nix. Tar0n schrieb außerdem: Meines Erachtens ist der Fehler der Linux-Distributoren nach wie vor fehlendes Marketing sowie zu wenig Kooperation mit Hardware- und Softwarefirmen. Hat denn schon mal jemand eine Plakat- oder Fernsehwerbung für einen Ubuntu-PC gesehen? Das einzige, was ich je außerhalb des Internets an Werbung gesehen habe, war eine Nachricht über ein neues Release in der U-Bahn (Berliner Fenster) und ein fetter bärtiger Typ (Klischee-Nerd) mit Kubuntu-Shirt in der Fußgängerzone 
Ja Marketing wäre mal ne gute Sache.
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chakkman
Anmeldungsdatum: Aug. 1, 2007
Beiträge: 156
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13. Februar 2012 20:00
Tar0n schrieb: und ein fetter bärtiger Typ (Klischee-Nerd) mit Kubuntu-Shirt in der Fußgängerzone  Hatte der wenigstens ein paar Münzen in seiner Tasse?
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burli
Supporter
Anmeldungsdatum: April 27, 2007
Beiträge: 7636
Wohnort: Petersberg
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13. Februar 2012 20:00
Tar0n schrieb: dann läuft alles auf bloß vier Linuxe raus: Ubuntu, Mint, Suse und Fedora. Mint ist dazu noch kompatibel zu Ubuntu.
Oh, da gehört trotz allem noch Debian und Red Hat dazu. Eventuell sogar CentOS. Aber was man wirklich streichen kann sind alle Remixe. Also alles, was auf gleichen Paketquellen basiert. Da würden sämtliche Ubuntu Ableger darunter fallen, auch Kubuntu usw.
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DeJe
Anmeldungsdatum: Jan. 2, 2008
Beiträge: 2342
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13. Februar 2012 22:12
burli schrieb: Tar0n schrieb: dann läuft alles auf bloß vier Linuxe raus: Ubuntu, Mint, Suse und Fedora. Mint ist dazu noch kompatibel zu Ubuntu.
Oh, da gehört trotz allem noch Debian und Red Hat dazu. Eventuell sogar CentOS.
Das hat mich jetzt auch gewundert. Gerade Debian und insbesondere auch Red Hat gehören da auf jeden Fall in die Liste. Red Hat ist z.B. recht dick gerade im kommerziellen Bereich, naja, für Linux-Verhältnisse. Dazu noch eine der ältesten Linux-Distris.
Aber was man wirklich streichen kann sind alle Remixe. Also alles, was auf gleichen Paketquellen basiert.
...ein Schelm wer da Ubuntu streichen würde. 
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tomtomtom
Moderator & Supporter
Anmeldungsdatum: Aug. 22, 2008
Beiträge: 14950
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13. Februar 2012 22:21
DeJe schrieb: burli schrieb: Aber was man wirklich streichen kann sind alle Remixe. Also alles, was auf gleichen Paketquellen basiert.
...ein Schelm wer da Ubuntu streichen würde. 
Ubuntu basiert aber nicht auf den gleichen Paketquellen wie Debian.  Ganz generell bräuchte man imho nur RedHat und Debian aufzählen, denn RedHat-Pakete lassen sich in der Regel auch in Fedora, openSUSE, Mageia, PCLinuxOS etc. installieren. Debian-Pakete auch in Ubuntu, was umgedreht nicht immer der Fall ist, da Ubuntu sich nicht um Debian-Kompatiblität schert. Aber ich habe irgendwie das Gefühl, wir kommen hier vom eigentlichen Thema ab. ^^ Tar0n schrieb: Das einzige, was ich je außerhalb des Internets an Werbung gesehen habe, war eine Nachricht über ein neues Release in der U-Bahn (Berliner Fenster) und ein fetter bärtiger Typ (Klischee-Nerd) mit Kubuntu-Shirt in der Fußgängerzone
Ich hab doch gar kein Kubuntu-Shirt.  Klischee-Nerds tragen übrigens (wenn denn Distri) eher Debian- oder Gentoo-Shirts. 
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VincentVale
Anmeldungsdatum: Juni 11, 2009
Beiträge: 271
Wohnort: Solingen
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13. Februar 2012 22:32
tomtomtom schrieb: Klischee-Nerds tragen übrigens (wenn denn Distri) eher Debian- oder Gentoo-Shirts.
Kurz OT:
Und halten den Menschen die an der Tür klingeln und über Gott und die Welt sprechen wollen, ein Debian oder Gentoo Benutzerhandbuch unter die Nase und fragen im Gegenzug:"Darf ich ihnen etwas über Linux erzählen?"
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xpol
Anmeldungsdatum: Dez. 4, 2010
Beiträge: 284
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13. Februar 2012 23:13
tomtomtom schrieb:
Aber ich habe irgendwie das Gefühl, wir kommen hier vom eigentlichen Thema ab. ^^
Ja schon, dass kann aber auch leicht passieren: Die meisten Anfragen hier im Forum (und in den meisten anderen Foren auch) hängen irgendwie mit Hardware-Inkompatibilitäten zusammen und diesbezüglich sind die Unterschiede zwischen den Distributionen zwar gering, aber immer etwas anders gelagert. Der Gedanke der Verbesserung durch Vereinheitlichung kann aufkommen. Unity ist nur dadurch ein Sonderfall, dass es die Hardware ganz besonders stresst. Da kann man ganz froh sein, dass es Derivate gibt, die sich freundlicher verhalten. Ich bin über die Handheld-PC (Wince, 8Mb(!) nutzbarer Speicher, Touchscreen und Voll-Tastatur) zu den Netbooks und mit denen zu Linux gekommen und gerade die neueren Konzepte sind für kleine Netbooks und UMPC völlig untauglich - Unity allen voran. Ich persönlich halte viel von den "Buntus", nichts aber von Unity. Dies schon deshalb, weil es statt 20% (L-Xubuntu) 50% der Systemressourcen meines Netbooks frisst und so aufträgt, dass mein Display den Desktop schon nicht mehr darstellen kann. Gerade bei kleinen Geräten ist die Beschränkung auf das für den Anwender Wesentliche wichtig, also dass man wählen kann, was wo wie zugänglich dargestellt wird. Unity ist dabei ein Totalausfall. Menüs und Desktop-Icons durch diverse Suchfunktionen zu ersetzen die Texteingabe erfordern, mag bei Desktop-PCs mit Tastatur und Maus gerade noch angehen. Bei Note- und Netbooks wird das schon lästig und bei Tablets geht es gar nicht mehr. Microsoft wird (zu Recht) kritisiert, dass Windows nicht plattformübergreifend nutzbar sei. Für Unity trifft das in noch stärkerem Masse zu und somit wird gegen den Trend entwickelt - was soll das?
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VincentVale
Anmeldungsdatum: Juni 11, 2009
Beiträge: 271
Wohnort: Solingen
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14. Februar 2012 08:42
Ich hab gestern mal auf meiner Testpartition ein Distupgrade auf 12.04 gemacht. Klar es ist noch in der Entwicklung aber 12.04 lastet meinen Rechner mehr aus als 11.10... Werde mir das mal genauer anschauen und zur Not muss ich ausweichen, weil das kann es ja eigentlich nicht sein.
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Vegeta
Anmeldungsdatum: April 29, 2006
Beiträge: 6767
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14. Februar 2012 12:01
VincentVale schrieb: Klar es ist noch in der Entwicklung aber 12.04 lastet meinen Rechner mehr aus als 11.10...
Hmm, dabei meinten doch einige die 12.04 wäre so viel flüssiger?! Im Zweifelsfall würde ich die 2D-Version benutzen, die (11.10) lief bei mir in der VM flüssig. Die 3D-Version hat meiner Meinung nach ohnehin keine große Zukunft wegen Compiz. Ist denn die 2D-Version nun vom Funktionsumfang mittlerweile identisch?
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VincentVale
Anmeldungsdatum: Juni 11, 2009
Beiträge: 271
Wohnort: Solingen
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14. Februar 2012 12:26
Vegeta schrieb: VincentVale schrieb: Klar es ist noch in der Entwicklung aber 12.04 lastet meinen Rechner mehr aus als 11.10...
Hmm, dabei meinten doch einige die 12.04 wäre so viel flüssiger?! Im Zweifelsfall würde ich die 2D-Version benutzen, die (11.10) lief bei mir in der VM flüssig. Die 3D-Version hat meiner Meinung nach ohnehin keine große Zukunft wegen Compiz. Ist denn die 2D-Version nun vom Funktionsumfang mittlerweile identisch?
2-D Teste ich nicht, da ich eigentlich die Effekte von der Normalen ganz gelungen fand und mein Rechner die eigentlich locker verkraftet. Aber das seit dem Update ist echt hart. oO Vielleicht doch ein Umzug auf KDE.
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burli
Supporter
Anmeldungsdatum: April 27, 2007
Beiträge: 7636
Wohnort: Petersberg
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14. Februar 2012 12:36
Vegeta schrieb: Ist denn die 2D-Version nun vom Funktionsumfang mittlerweile identisch?
Nein, wird es wohl auch nie ganz. Allein schon, weil weniger Entwickler daran arbeiten.
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realzippy
Supporter
Anmeldungsdatum: Mai 5, 2009
Beiträge: 1231
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14. Februar 2012 12:37
VincentVale schrieb: 3D-Version hat meiner Meinung nach ohnehin keine große Zukunft wegen Compiz.
..wo doch die compiz developer nur noch für unity entwickeln ?
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k1l
Anmeldungsdatum: Sept. 22, 2006
Beiträge: 434
Wohnort: Köln
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14. Februar 2012 13:37
Also bei mir (t7500, 8600M GT) läuft die 12.04 wesentlich besser als Oneiric. Oneiric war gefühlt langsamer als nen Atom, mit Tearing und Lag etc. Aber aktuell kommen über 80 Aktualisierungen pro Tag rein und es wird noch ne Menge getestet. Am 16.02 ist Featurefreeze, ab da wirds dann auf Stabilität und Performance gebügelt bis zum Release 
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chakkman
Anmeldungsdatum: Aug. 1, 2007
Beiträge: 156
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14. Februar 2012 14:34
k1l schrieb: Also bei mir (t7500, 8600M GT) läuft die 12.04 wesentlich besser als Oneiric. Oneiric war gefühlt langsamer als nen Atom, mit Tearing und Lag etc. Aber aktuell kommen über 80 Aktualisierungen pro Tag rein und es wird noch ne Menge getestet. Am 16.02 ist Featurefreeze, ab da wirds dann auf Stabilität und Performance gebügelt bis zum Release 
Hoffen wir's... möchte nur ungern zu Xubuntu wechseln, gefällt mir vom Look & Feel wesentlich schlechter als Unity. Wirkt alles irgendwie ziemlich zusammengewürfelt, und bringt mir irgendwie wirklich kaum einen Vorteil zu dem spartanischen Lubuntu. Unity (Oneiric) wirkt dagegen wie aus einem Guss, verhält sich aber performancetechnisch wie ein Greis gegenüber einem Jungspund. Das von burli angesprochene Phänomen der stockernden Videos und Flash/HTML5-Filme kann ich übrigens auch bestätigen (wenn auch nur manchmal, seltsam). Wie sieht das in 12.04 aus?
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