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fuchsfuchsfuchs
Projektleitung
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24. April 2010 18:59
Spaßki schrieb: fuchsfuchsfuchs schrieb:
Und was ich einfach vermisse, vor allem weil ich mehrere unterschiedliche Distributionen einsetze (Gentoo auf den Hauptrechnern, Debian auf dem Server, Kubuntu auf dem Netbook), sind Standardwerkzeuge zur Verwaltung. Mit NetworkManager und PackageKit kommen da zumindest in zwei Bereichen brauchbare Dinge, eine gemeinsame digitale Brieftasche ist endlich in Arbeit (es _nervt_, dass man zwei Schluesselbunde entsperren muss). Allerdings ist z.B. das Gentoobackend von PackageKit noch eher unbrauchbar (Suche dauert viel zu lange, man haette eix verwenden sollen),
mehrere unterschiedliche Distributionen ist ein Grundproblem bei Linux.
In meinen Augen ist es ein grosser Vorteil. Auf den Hauptrechnern (Desktop/Notebook) will ich gerne mein Betriebssystem genau an meine Beduerfnisse anpasse, da fuer mich Rechner sowohl fuer das Studium wie auch privat wichtige Werkzeuge sind, die ich taeglich brauche. Auf dem Server will ich eine Distribution, welche stabil laeuft, nur noetige Updates mitbringt und nicht uebermaessig in meinen Augen unnoetige Automatismen verwendet. Da habe ich Debian. In der letzten Firma hatten wir bei den Servern haeufig RHEL, weil das fuer die Ansprueche am geeignetsten war. Auf dem Netbook wollte ich etwas, das schlicht out of the box laeuft. Da ist Kubuntu nicht soooo schlecht. Die Distributionsvielfalt macht es halt in meinen Augen noetig, dass es umso mehr Standards und Abstraktionsebenen gibt. In einigen Bereichen klappt das inzwischen sehr gut, in anderen ist die Situation in meinen Augen sehr traurig. Da macht Windows bei bestem Willen mehr Freude, sowohl im Desktop- wie auch im Serverbereich. Fuchs
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Hello World
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24. April 2010 20:32
fuchsfuchsfuchs schrieb: Spaßki schrieb: fuchsfuchsfuchs schrieb:
Und was ich einfach vermisse, vor allem weil ich mehrere unterschiedliche Distributionen einsetze (Gentoo auf den Hauptrechnern, Debian auf dem Server, Kubuntu auf dem Netbook), sind Standardwerkzeuge zur Verwaltung. Mit NetworkManager und PackageKit kommen da zumindest in zwei Bereichen brauchbare Dinge, eine gemeinsame digitale Brieftasche ist endlich in Arbeit (es _nervt_, dass man zwei Schluesselbunde entsperren muss). Allerdings ist z.B. das Gentoobackend von PackageKit noch eher unbrauchbar (Suche dauert viel zu lange, man haette eix verwenden sollen),
mehrere unterschiedliche Distributionen ist ein Grundproblem bei Linux.
In meinen Augen ist es ein grosser Vorteil. Auf den Hauptrechnern (Desktop/Notebook) will ich gerne mein Betriebssystem genau an meine Beduerfnisse anpasse, da fuer mich Rechner sowohl fuer das Studium wie auch privat wichtige Werkzeuge sind, die ich taeglich brauche.
Die x verschiedenen Distributionen bringen aber Nachteile mit sich, die rein gar nichts mit Anpassbarkeit an individuelle Bedürfnisse zu tun haben. Beispielsweise die fortschreitende Inkompatibilität der Distributionen untereinander, die es praktisch unmöglich macht, ein Paket zu schnüren, das unter allen Distris vernünftig läuft. Auf dem Server will ich eine Distribution, welche stabil laeuft, nur noetige Updates mitbringt und nicht uebermaessig in meinen Augen unnoetige Automatismen verwendet. Da habe ich Debian. In der letzten Firma hatten wir bei den Servern haeufig RHEL, weil das fuer die Ansprueche am geeignetsten war.
War der Anspruch zufällig "Software X soll laufen und ist nur auf RHEL zertifiziert"? Auf dem Netbook wollte ich etwas, das schlicht out of the box laeuft. Da ist Kubuntu nicht soooo schlecht. Die Distributionsvielfalt macht es halt in meinen Augen noetig, dass es umso mehr Standards und Abstraktionsebenen gibt.
Viele Abstraktionsebenen sind sinnvoll, andere sind es nicht. PackageKit halte ich zum Beispiel für vollkommenen Unsinn, weil es keinen fundamentalen Grund gibt, für Debian ein anderes Paketformat zu verwenden als für RHEL oder SLES. Die Lösung dieses Problems ist also nicht irgendeine alberne Abstraktionsschicht, sondern die Beseitigung von dpkg oder rpm. Ähnliche Beispiele gibt es in der OSS-Welt viele. Merkwürdigerweise ist es viel einfacher, neue Software zu schreiben, als vorhandene, störende aus der Welt zu schaffen.
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fuchsfuchsfuchs
Projektleitung
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24. April 2010 20:41
Hello World schrieb: fuchsfuchsfuchs schrieb: Spaßki schrieb: fuchsfuchsfuchs schrieb:
Und was ich einfach vermisse, vor allem weil ich mehrere unterschiedliche Distributionen einsetze (Gentoo auf den Hauptrechnern, Debian auf dem Server, Kubuntu auf dem Netbook), sind Standardwerkzeuge zur Verwaltung. Mit NetworkManager und PackageKit kommen da zumindest in zwei Bereichen brauchbare Dinge, eine gemeinsame digitale Brieftasche ist endlich in Arbeit (es _nervt_, dass man zwei Schluesselbunde entsperren muss). Allerdings ist z.B. das Gentoobackend von PackageKit noch eher unbrauchbar (Suche dauert viel zu lange, man haette eix verwenden sollen),
mehrere unterschiedliche Distributionen ist ein Grundproblem bei Linux.
In meinen Augen ist es ein grosser Vorteil. Auf den Hauptrechnern (Desktop/Notebook) will ich gerne mein Betriebssystem genau an meine Beduerfnisse anpasse, da fuer mich Rechner sowohl fuer das Studium wie auch privat wichtige Werkzeuge sind, die ich taeglich brauche.
Die x verschiedenen Distributionen bringen aber Nachteile mit sich, die rein gar nichts mit Anpassbarkeit an individuelle Bedürfnisse zu tun haben.
Das Anpassbar bezog sich in dem Fall auf Gentoo.
Beispielsweise die fortschreitende Inkompatibilität der Distributionen untereinander, die es praktisch unmöglich macht, ein Paket zu schnüren, das unter allen Distris vernünftig läuft.
Nun ja, ein paar Softwarehersteller schaffen das sehr gut. Nehmen wir als Beispiele Mathematica, Maple, Ut2004, Neverwinter Nights, ... Aber es ist ein Problem, und gegen das Problem helfen Standards am besten. Die Distributionen zu einer einzigen zu vereinen halte ich fuer Unsinn, da ich mir alleine schon eine Vereinigung der von mir bevorzugten 3 Distributionen fuer nicht moeglich halte. Geschweige denn, wenn noch weitere dazukommen.
Auf dem Server will ich eine Distribution, welche stabil laeuft, nur noetige Updates mitbringt und nicht uebermaessig in meinen Augen unnoetige Automatismen verwendet. Da habe ich Debian. In der letzten Firma hatten wir bei den Servern haeufig RHEL, weil das fuer die Ansprueche am geeignetsten war.
War der Anspruch zufällig "Software X soll laufen und ist nur auf RHEL zertifiziert"?
Nein. Dass eine Software unter Distribution X laeuft und unter Distribution Y nicht kam mir bislang noch nicht vor.
Auf dem Netbook wollte ich etwas, das schlicht out of the box laeuft. Da ist Kubuntu nicht soooo schlecht. Die Distributionsvielfalt macht es halt in meinen Augen noetig, dass es umso mehr Standards und Abstraktionsebenen gibt.
Viele Abstraktionsebenen sind sinnvoll, andere sind es nicht. PackageKit halte ich zum Beispiel für vollkommenen Unsinn, weil es keinen fundamentalen Grund gibt, für Debian ein anderes Paketformat zu verwenden als für RHEL oder SLES.
Nein, aber zwischen quellcodebasierten und Binaerdistributionen zum Bleistift. Wobei ich einem gemeinsamen Paketformat nicht abgeneigt waere, wenn dabei die Flexibilitaet, welche die bisherigen Systemen bieten, nicht verloren geht. Bis dahin halte ich PackageKit fuer eine sehr gute Sache.
Die Lösung dieses Problems ist also nicht irgendeine alberne Abstraktionsschicht, sondern die Beseitigung von dpkg oder rpm. Ähnliche Beispiele gibt es in der OSS-Welt viele. Merkwürdigerweise ist es viel einfacher, neue Software zu schreiben, als vorhandene, störende aus der Welt zu schaffen.
Ein solcher Bruch ist nun mal sehr schwierig, da muessten alle Distributionen an einem Strang ziehen _und_ zeitlich koordiniert arbeiten. Da ich das fuer nicht so einfach halte bin ich mit Standards und funktionierenden Abstraktionsschichten auch zufrieden. Ansonsten kritisiere ich an sich die gleichen Punkte wie Du. Fuchs
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esnervt
Anmeldungsdatum: Sept. 2, 2009
Beiträge: 441
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24. April 2010 22:09
burli schrieb:
es ist nun mal fakt dass es unter linux nicht soviele funky designte anwendungen gibt wie unter windows.
Du meinst dann solche "tollen" Designs? Ist richtig, ist Geschmackssache. Meiner ist es nicht
tja, manche leute haben halt gern die wahl, aber als gestandener linuxer lernt man gut mit verzicht umzugehen.
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Winky84
Anmeldungsdatum: Juni 27, 2011
Beiträge: 7
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1. Dezember 2011 16:13
Hallo Ich vermisse es sehr das noch kein Programm geschaffen worden ist damit man Black Berry Handys vernünftig mit Evolution Sync. kann leider funktioniert der Desktop Manager in der V-Box auch nicht richtig. mfg
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wwgkn
Anmeldungsdatum: Dez. 6, 2011
Beiträge: 1
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6. Dezember 2011 14:09
Hallo. Ich vermisse Base Camp von Garmin.
Wenn es etwas vergleichbares unter Linux gibt würde mich das sehr interessieren. Gruß wwgkn
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PinguPunk
Anmeldungsdatum: Juli 10, 2010
Beiträge: 13
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28. Dezember 2011 14:01
Hallo, nutze jetzt schon eine Weile Ubuntu. Was mir wirklich fehlt ist ein Programm wie Ableton Live.
Hoffe dass es irgendwann eine ähnliche Software für Linux gibt oder das Ableton Live auf Linux portiert wird. Gruß
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crazy-biscuit
Anmeldungsdatum: Nov. 6, 2010
Beiträge: 1240
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26. März 2012 02:06
Spiele auf OpenGL-Basis. So, dass ich jedes Spiel via Script unter Linux installieren kann (Bsp. Doom 3). Professionelle Videoschnittsoftware für Privatleute. So wie die Home-Version von Sony Vegas (mit Kdenlive habe ich mich noch nicht befasst - gibts weitere Alternativen?)
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Das Wort
Wiki- & Ikhayateam
Anmeldungsdatum: Dez. 23, 2009
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15. April 2012 01:58
Malware 
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Tim Petu
Anmeldungsdatum: Nov. 24, 2007
Beiträge: 241
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15. April 2012 05:46
Das Wort schrieb: Malware 
Pssst...das hat der Große Wurmstichige früher auch erzählt.
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uweklement
Anmeldungsdatum: Feb. 7, 2010
Beiträge: 75
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18. April 2012 19:42
Die geringe Wahrscheinlichkeit Opfer eines Trojaners oder sonstiger Malware zu werden hat mich für Linux begeistert nachdem ich trotz teurer Sicherheits-Software einen fremdgesteuerten PC hatte. Es gibt ja auch viele gut funktionierende Programme die im Gegensatz zur Windows-Welt alle umsonst zu haben sind. Dank an die fleißigen Entwickler! Aber einige Proggis haben grottig schlechte User-Interfaces oder diese sind gut aber der Workflow oder die Ergebnisse sind mehr als mittelmäßig. Ich bin begeisterter Hobby-Fotograph. Lange wurde für Gimp der große Fortschritt mit 32-bit Farbtiefe in der Bildbearbeitung angekündigt. Aber es scheint fast so als ob der Marktführer bei Foto-Software die Entwickler alle schon persönlich näher kennengelernt hat um sich so lästiger Konkurrenz zu entledigen. Der Fortschritt lässt jedenfalls jahrelang auf sich warten. Wäre das anders könnte ich mir ein Leben ganz ohne Microsoft gut vorstellen.
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Das Wort
Wiki- & Ikhayateam
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18. April 2012 23:45
uweklement schrieb: Es gibt ja auch viele gut funktionierende Programme die im Gegensatz zur Windows-Welt alle umsonst zu haben sind.
Die Programme sind kostenlos und wenn dir jemand zum Dank verpflichtet ist sogar gratis. Aber umsonst sind nur wenige Programme (meist Windows). Es sprach: Eure Kleinlichkeit Das Wort PS: Ist das so schwer, oder achtet ihr nicht darauf? Würde mich interessieren.
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glasenisback
Anmeldungsdatum: Nov. 20, 2011
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Wohnort: Adelsheim
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19. April 2012 00:31
Mir fehlen ganz klar folgende Programme: - Adobe InDesign
- Adobe Illustrator Ich weiß das es mit Inkscape und Scribus unter Linux gute Alternativen gibt, aber an die beiden Programme kommen sie trotzdem nicht heran. So fehlen in Scribus und Inkscape z.B. komplett die Positionierungshilfen um einzelne Objekte optimal aneinander ausrichten zu können und ohne das man Hilfslinien, das Lineal und einen Taschenrechner benutzt. Es gibt nichts eleganteres als direkt angezeigt zu bekommen, wenn z.B. drei Objekte den gleichen Abstand und die gleiche Größe haben. Wenn in Inkscape bzw. Scribus diese Funktion noch implementiert werden würden, so wäre ich zumindest für meinen Teil glücklich.
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DeJe
Anmeldungsdatum: Jan. 2, 2008
Beiträge: 2362
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19. April 2012 20:28
Gute und kostenfreie (wenn auch nicht OSS) gibt es für Windows wie Sand am Meer! Diese hier alle aufzulisten wäre müßig und würde Seiten füllen. Auf der anderen Seite gibt es fast keine "Killerapp" unter Linux die nicht auch für Windows verfügbar wäre. Kaum ein OSS-Entwickler verzichtet auf die Windows-User. Umgedreht sieht das leider nicht so gut aus.
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burli
Supporter
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: April 27, 2007
Beiträge: 7759
Wohnort: Petersberg
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19. April 2012 21:11
Eine "Killerapp" ist für mich apt-get bzw Synaptic. Und da wird es noch lange kein Windows Äquivalent geben
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