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Paketverwaltung/Tipps

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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Dieses Thema ist die Diskussion des Artikels Paketverwaltung/Tipps.

schwarzheit Team-Icon

Supporter
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Anmeldungsdatum:
31. Dezember 2007

Beiträge: 7959

@kB

Wenn man im grafischen Tool (wie auch immer sich das gerade nennen mag) sehen will was an Quellen eingerichtet ist kommt man um .sources nicht mehr drumrum. Schon seit 24.04 werden .list Dateien da nicht mehr angezeigt.

kB Team-Icon

Supporter, Wikiteam
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4. Oktober 2007

Beiträge: 10202

Wohnort: Münster

Berlin_1946 schrieb:

[…]

find /etc/apt -type f \( -name 'sources.list' -o -name '*.list' -o -name '*.sources' \)   -exec bash -c 'echo -e "\n## $1"; grep "^[[:space:]]*[^#[:space:]]" "$1"' _ {} \;   > sources.list.save

Paketquellen sichern überarbeitet. Einzeilerititis bekämpft: Drei 1000-Tatzelwürmer entsorgt.

Ruth-Wies

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Anmeldungsdatum:
12. April 2023

Beiträge: 913

Wohnort: im Exil ;(

kB,

Die jetzige Fassung mit einem Archiv ist kurz, knackig, brauchbar. 👍


Zur Erklärung vielleicht noch:

Berlin_1946 schrieb:

da es bei Ubuntu ja bald keine sources.list mehr gibt, schlage ich diese Änderung vor

… Was sagt jetzt Ubuntu 25.10 bezüglich der Liste?

Kurzfassung: Die Liste wäre u. U. unbrauchbar, jedenfalls ohne weitere Erklärung.

Langfassung: In den früheren Ubuntu-Versionen erzeugte das Kommando eine Zusammenfassung der Paketquellen, die man als eine Datei sources.list im neuen System einstellen und benutzen konnte. Mit dem Nachteil, dass man nicht eine einzelne Datei entsorgen konnte, wenn man eine Paketquelle nicht mehr verwenden wollte, sondern eine lange Liste innerhalb einer Datei editieren musste. Außerdem wurden alle sinnvollen, alten Kommentare entfernt und neue Kommentare aus den alten Dateinamen erstellt. Der Befehl war also an sich schon fragwürdig.

Die vorgeschlagenen Fassung würde funktionieren, wenn man alle Paketquellen im neuen Format hat. Dann kann man die Datei als .sources verwenden. ABER: sofern noch eine Mischung aus altem und neuen Format vorhanden wäre, würde alles bunt gemischt in eine Datei geschrieben, was manuell wieder auseinander gezogen werden müsste. Da hätte man im Wiki mehr ändern müssen als nur das Kommando.

Bsp.:

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ruth@wies:~$ find /etc/apt -type f \( -name 'sources.list' -o -name '*.list' -o -name '*.sources' \)   -exec bash -c 'echo -e "\n## $1"; grep "^[[:space:]]*[^#[:space:]]" "$1"' _ {} \;   > sources.list.save
ruth@wies:~$ cat sources.list.save

## /etc/apt/sources.list.d/teamviewer.list
deb [signed-by=/usr/share/keyrings/teamviewer-keyring.gpg] https://linux.teamviewer.com/deb stable main

## /etc/apt/sources.list.d/mozilla.list
deb [signed-by=/etc/apt/keyrings/packages.mozilla.org.asc] https://packages.mozilla.org/apt mozilla main

## /etc/apt/sources.list.d/signal-xenial.list
deb [arch=amd64 signed-by=/usr/share/keyrings/signal-desktop-keyring.gpg] https://updates.signal.org/desktop/apt xenial main

## /etc/apt/sources.list.d/ubuntu.sources
Types: deb
URIs: http://ftp.stw-bonn.de/ubuntu/
Suites: questing questing-updates questing-backports
Components: main universe
Signed-By: /usr/share/keyrings/ubuntu-archive-keyring.gpg
Types: deb
URIs: http://security.ubuntu.com/ubuntu/
Suites: questing-security
Components: main universe
Signed-By: /usr/share/keyrings/ubuntu-archive-keyring.gpg

## /etc/apt/sources.list
ruth@wies:~$

Im Experiment wurde diese bunte Liste einerseits als .list, andererseits als .sources gespeichert. Als Rückmeldung kam beim Auffrischen jeweils nur die Meldung „Paketlisten werden gelesen… Fertig“, was aber aufgrund der fehlenden Schlüssel nicht stimmen konnte. Ergo: bunte Mischung ist etwas fürs wahre Leben, aber nicht für die Paketverwaltung.

Apropos: Das Experiment hättest du auch in einer weiteren VM durchführen können; das muss nicht im Host sein.

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