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EFI_Bootmanagement

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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Dieses Thema ist die Diskussion des Artikels EFI_Bootmanagement.

noisefloor Team-Icon

Anmeldungsdatum:
6. Juni 2006

Beiträge: 29567

Hallo,

intern haben wir beschlossen, dass wir _keine_ Genehmigung für einzelne, geschützte Logos anfragen werden.

@syscon-hh: änderst du dann den Artikel wie von dir vorgeschlagen? Danke!

Gruß, noisefloor

Cordess

Anmeldungsdatum:
14. Mai 2006

Beiträge: 466

Im Artikel würde ich im Abschnitt "Intern" vorschlagen, dass jeder gerade aktive Artikel darin noch einmal aufgelistet ist, dies dient der Struktur und besseren Verständlichkeit.

Aus

Intern

    EFI Bootmanagement {Übersicht} Übersicht zur Artikelserie

        EFI Installieren - Hinweise vor einer und zur Installation

        EFI Deinstallieren - Selektives Entfernen eines Betriebssystemes

        EFI Nachbearbeitung - Hinweise und Maßnahmen nach einer Installation

        EFI Modus umstellen - Umstellung der Boot-Modi von (U)EFI nach BIOS

        efibootmgr - (U)EFI-Menü einstellen und prüfen

        EFI Problembehebung - eine Sammlung von Erfahrungen und Abhilfen

sollte als das da werden:

Intern

    EFI Bootmanagement {Übersicht} Übersicht zur Artikelserie

        EFI Grundlagen - Alles Wissenwerte rund um Ubuntu mit einem (U)EFI-BIOS] (dieser Artikel)

        EFI Installieren - Hinweise vor einer und zur Installation

        EFI Deinstallieren - Selektives Entfernen eines Betriebssystemes

        EFI Nachbearbeitung - Hinweise und Maßnahmen nach einer Installation

        EFI Modus umstellen - Umstellung der Boot-Modi von (U)EFI nach BIOS

        efibootmgr - (U)EFI-Menü einstellen und prüfen

        EFI Problembehebung - eine Sammlung von Erfahrungen und Abhilfen

syscon-hh

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
8. Oktober 2005

Beiträge: 10220

Cordess schrieb:

Im Artikel würde ich im Abschnitt "Intern" vorschlagen, dass jeder gerade aktive Artikel darin noch einmal aufgelistet ist, dies dient der Struktur und besseren Verständlichkeit.

Dann hat einer von uns Beiden das Prinzip der Links nicht verstanden - warum sollte an dieser Stelle auf den gerade vorhandenen Artikel verlinkt werden?

Mach' mal innerhalb dieser Diskussion einen Vorschlag dazu, wie das aussehen sollte - Danke und

gruß syscon-hh

lionlizard

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20. September 2012

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Ich verstehe das so, dass auf den Artikel nicht verlinkt werden soll, sondern lediglich der Artikelname in der Übersicht - ohne Link - aufgeführt wird. Analog zu einem Menü im seitlichen Rahmen, in dem die Links zu den andren Seiten erscheinen, aber eben auch die gerade aktive Seite auftaucht, so dass man eine Vorstellung davon hat, wo gerade in der Hirarchie der Seiten man sich befindet.

So wie z.B. auf dieser Seite - man sieht, man ist gerade auf bei den BlueRay Laufwerken, sieht aber auch, was es sonst noch so gibt.

Finde ich so nicht zwingend, sehe aber auch nicht unbedingt, was dagegen spräche.

syscon-hh

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
8. Oktober 2005

Beiträge: 10220

Ist das so zu verstehen - das jeweils angepasst an den Artikel? Am Beispiel EFI Installieren:

Intern

lionlizard

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20. September 2012

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Zumindest habe ich das so verstanden.

Cordess

Anmeldungsdatum:
14. Mai 2006

Beiträge: 466

syscon-hh schrieb:

Cordess schrieb:

Im Artikel würde ich im Abschnitt "Intern" vorschlagen, dass jeder gerade aktive Artikel darin noch einmal aufgelistet ist, dies dient der Struktur und besseren Verständlichkeit.

Dann hat einer von uns Beiden das Prinzip der Links nicht verstanden - warum sollte an dieser Stelle auf den gerade vorhandenen Artikel verlinkt werden?

Das hat etwas mit Usability und Human Interface Guidelines zu tun, es dient dazu, damit sich der Leser in einem strukturierten Dokument, bestehend aus mehreren Unterkapiteln, besser zurechtfinden und durch den Kapitelbaum hangeln kann ohne den Faden zu verlieren. Das ist auch schon alles ein alter Hut und gehört zum guten Ton. Du wirst das überall antreffen, sowohl generell im Internet als aber auch in Tex und Latex, wo schon Experten im Typografischen Bereich sich darüber Gedanken gemacht haben. Selbst in GUI Menüs nutzt man eine Abwandlung davon. Bei GUI Menüs werden z.B. gerade nicht verfügbare Funktionen nicht entfernt, sondern einfach ausgegraut, eben damit der User weiß, was es gibt und in welchem Kontext er sich gerade befindet.

syscon-hh schrieb:

Ist das so zu verstehen - das jeweils angepasst an den Artikel? Am Beispiel EFI Installieren:

Intern

Ja, genau so.

u1000

Anmeldungsdatum:
2. Oktober 2011

Beiträge: 1850

Hi, habe gerade zum EFI einen SuperBug im Arch Forum gefunden:

https://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?id=207549

Zusammengefasst:

  • /sys/firmware/efi/efivars sind bei einer EFI Installation rw gemountet, für root also änderbar.

  • Ein rm -rf / löscht auch die EFI Variablen.

  • Das Mainboard des betroffen Users war danach Elektroschrott.

lionlizard

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Anmeldungsdatum:
20. September 2012

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u1000 schrieb:

Hi, habe gerade zum EFI einen SuperBug im Arch Forum gefunden:

https://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?id=207549

Der Link funktioniert nicht, so dass ich nicht nachvollziehen kann, inwieweit das authentisch ist.

Zusammengefasst:

  • /sys/firmware/efi/efivars sind bei einer EFI Installation rw gemountet, für root also änderbar.

  • Ein rm -rf / löscht auch die EFI Variablen.

Wer als root rm mit den Optionen -rf benutzt, sollte wissen, was er tut. ( Erinnert mich an das legendäre "format c: /autotest" unter DOS - wenn das auch „nur“ die Festplatte ohne weitere Nachfrage formatiert hat.) Wenn ich „mal gucken will“ wie mein Laptop von innen aussieht, und dabei aus versehen das Kabel zum Display einreiße, kann ich dafür auch keine Garantie in Anspruch nehmen.
Davon abgesehen sollte die EFI-Firmware sich nicht einfach löschen lassen, sondern nur gezielt durch ein Update überschreiben. Würde ich insofern eher dem Boardhersteller anlasten.

  • Das Mainboard des betroffen Users war danach Elektroschrott.

Bei meinem Board ist auch das EFI-BIOS gesockelt, so dass ich das im Zweifel ersetzen könnte.

Aber wenn mir ein altes EFI-Board in die Hände fällt, werde ich das unbedingt mal ausprobieren. 😈

u1000

Anmeldungsdatum:
2. Oktober 2011

Beiträge: 1850

Sorry, der Link funktioniert wohl nur für angemeldete User. Hier die offizielle Warnung: https://wiki.archlinux.org/index.php/Unified_Extensible_Firmware_Interface#Mount_efivarfs 🇬🇧

syscon-hh

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
8. Oktober 2005

Beiträge: 10220

Das ist kein , erst recht kein "SuperBug"!

Das ist in einem normalen System nicht anders:

laura@ESPRIMO-TRUSTY:~$ mount | grep efivars
none on /sys/firmware/efi/efivars type efivarfs (rw)

Und muss ja auch so sein - ansonsten würde efibootmgr, wie dort ja angemerkt, nicht arbeiten können.

Ansonsten sind alle Spielereien mit Rootrechten innerhalb des Systems ggf. tötlich, wenn man nicht genau weiss, was man tut und Tippfehler kommen immer mal vor.

u1000

Anmeldungsdatum:
2. Oktober 2011

Beiträge: 1850

syscon-hh schrieb:

Das ist kein , erst recht kein "SuperBug"!

In dem Moment, wo man per Software die Hardware einfach kaputt bekommt, ist das definitiv ein Bug. Wo der liegt und wer verantwortlich ist, ist ein anderes Thema.

Ansonsten sind alle Spielereien mit Rootrechten innerhalb des Systems ggf. tötlich, wenn man nicht genau weiss, was man tut und Tippfehler kommen immer mal vor.

Das man mit root Rechten viel kaputt bekommt sollte jedem klar sein. Dass aber ein "einfaches" rm das EFI-Bios (wie im Beispiel gezeigt) zerstört ist nochmal eine andere Stufe. Wir reden hier ja nicht von der Linux Installation die geschrottet wird, sondern von Hardware.

Mal anderherum gefragt: Gibt es denn andere "einfache" Möglichkeiten, die Hardware am PC per Software zu zerstören? Ich rede nicht vom expliziten falschen flaschen von EEPROMS, sondern Befehle die der durchschnittliche User durchaus verwenden könnte?

Falls das Offtoppic wird: Man könnte im wiki eine Warnung unterbringen.

syscon-hh

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
8. Oktober 2005

Beiträge: 10220

u1000 schrieb:

/sys/firmware/efi/efivars sind bei einer EFI Installation rw gemountet, für root also änderbar.

  • Absolut richtig - soll ja auch so sein

Ein rm -rf / löscht auch die EFI Variablen.

  • Wohl kaum - man muss schon Rootrechte besitzen

  • und wer dazu noch / benutzt - siehe oben

Das Mainboard des betroffen Users war danach Elektroschrott.

  • Den Link hätte ich gerne - den Typen will ich kennenlernen

Hier sollten wir die Diskussion abbrechen - Warnhinweise auf hirnrissige Aktionen braucht es nicht.

lionlizard

Avatar von lionlizard

Anmeldungsdatum:
20. September 2012

Beiträge: 6244

Wohnort: Berlin

u1000 schrieb:

Mal anderherum gefragt: Gibt es denn andere "einfache" Möglichkeiten, die Hardware am PC per Software zu zerstören? Ich rede nicht vom expliziten falschen flaschen von EEPROMS, sondern Befehle die der durchschnittliche User durchaus verwenden könnte?

Also die Parallele Schnittstelle ist bidirektional, und wenn man zum richtigen (falschen) Zeitpunkt die Ein-/Ausgansprogrammierung der Ports ändert, ist die Schnittstelle hinüber. Zu DOS-Zeiten habe ich das gelegentlich hinbekommen. Wie das jetzt unter Linux geht, habe ich noch nicht probiert, dürfte aber sicher auch nicht schwer sein.

noisefloor Team-Icon

Anmeldungsdatum:
6. Juni 2006

Beiträge: 29567

Hallo,

kann ja sein, dass man so sein HW schrotten kann - aber wo ist die Relevanz für den Wikiartikel. Vor rm -rf / warnen ist ja ein bisschen... albern. Außerdem könnte man diesen Hinweis in viiiiielen Artikeln einbauen 😉

Gruß, noisefloor