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preload

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 10.10 (Maverick Meerkat)
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Dieses Thema ist die Diskussion des Artikels preload.

agaida

Avatar von agaida

Anmeldungsdatum:
24. Februar 2010

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Der Scherz ist, dass sich durch preload in Verbindung mit uberreadahead die Startzeit von ubuntu kaum erhöht, da die wirklich relevanten Daten durch ureadahead in den Speicher geblasen werden. In Verbindung mit ureadahead ist preload eine sinnvolle Ergänzung, da preload einen adaptiven Cache für den laufenden Betrieb zur Verfügung stellt.

Die Startzeit von Ubuntu erhöht sich allenfalls durch eine sinnfreie Konfiguration von ureadahead - die man leider sehr schnell erreichen kann, da ureadahead jeden Monat hart neu konfiguriert. Auch durch verschiedene andere Ereignisse (d-u etc) kann eine Neuprofilierung von ureadahead hervorgerufen werden. Das Tückische daran ist, dass dieser Profilierungslauf ohne Nachricht im Hintergrund abläuft. Hält man wärend dieser Profilierung die Finger nicht still, dann landen eventuell auch ungewollte Schwergewichte im Cache. Übliche Verdächtige dafür LO/OO, Gimp, Inkscape. Dieses dummsinnige Setting würde einem die nächsten 30 Tage erhalten bleiben - es sei denn, man löscht die pack-Daten und lässt neu profilieren. Dieses Phänomen kommt immer wieder gerne im Forum hoch: Ubuntu starten langsam nach/seit Upgrade. Das liegt dann aber nicht an preload, das ist in diesem Fall total unschuldig 😉

Das_Wort

Anmeldungsdatum:
23. Dezember 2009

Beiträge: 5269

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Lädt preload auch die dotfiles der Programme? Also Konfigurationsdateien?

brainbug

Anmeldungsdatum:
12. November 2008

Beiträge: 349

Huhuu,

eine vielleicht total unberechtigte Anmerkung aus dem Bereich "Korinthenkack" 😀

..lädt diese Binärdateien und deren Abhängigkeiten in den Speicher, damit sie schneller gestartet werden.

Hä? In meinem Hobbyverständnis läd Preload doch (Teil-)Programme BEVOR ich diese per Hand starte, richtig?

Müsste es daher nicht richtigerweise heißen:

..lädt diese Binärdateien und deren Abhängigkeiten direkt in den Speicher, bevor der Benutzer sie aufruft. Daten, die per Preload bereits im Speicher sind, werden dadurch beim späteren Aufruf sofort gestaret und müssen nicht erst noch von der langsamen Festplatte geladen werden.

Die Geschwindigkeit des Systemstarts wird mit Preload nicht beeinflusst.

Wann läd Preload denn die Daten? Ich denke, dass dieses nach dem Login geschieht, oder? Dann "rattert" Preload also nach dem Login kräftig los...würde es, wenn meine Vermutung stimmt, wie folgt ändern:

Die Geschwindigkeit des Systemstarts wird mit Preload bis zur Loginmaske nicht beeinflusst.

Gruß ☺

Das_Wort

Anmeldungsdatum:
23. Dezember 2009

Beiträge: 5269

Wohnort: /dev/null

brainbug schrieb:

..lädt diese Binärdateien und deren Abhängigkeiten direkt in den Speicher, bevor der Benutzer sie aufruft. Daten, die per Preload bereits im Speicher sind, werden dadurch beim späteren Aufruf sofort gestaret und müssen nicht erst noch von der langsamen Festplatte geladen werden.

Stimmt zwar, besser ist aber "Wenn die Sitzung gestartet wird" o.ä..

Die Geschwindigkeit des Systemstarts wird mit Preload nicht beeinflusst.

Wann läd Preload denn die Daten? Ich denke, dass dieses nach dem Login geschieht, oder? Dann "rattert" Preload also nach dem Login kräftig los...würde es, wenn meine Vermutung stimmt, wie folgt ändern:

Wenn du dich einloggst ist der Boot-Prozess bereits abgeschlossen. Wenn du dich anmeldest wird die Sitzung gestartet.

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