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Bei timeshift-Sicherung sind "Teile des Inhalts unlesbar"?

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 24.04 (Noble Numbat)
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Linubtu

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
5. August 2026

Beiträge: 7

Hallo,

war ich erschlagen, als ich die vielen Antworten gesehen und natürlich gelesen habe. Damit habe ich nicht gerechnet, war aber mehr als wie hocherfreut. Vielen Dank dafür.

Möchte vorab noch die Ansage machen, das es oft ein bisschen dauern kann, bis ich zum Antworten oder so komme, aber in euren Regeln steht ja sowieso, das man geduldig auf eine Antwort warten soll.

Gleich zuerst: Formatiert ist die Partition, die ich für timeshift vorgesehen habe mit "ext4". Aber da dies, nehme ich an, nicht genug ist, so hier die ganze Geschichte dieser Festplatte (vielleicht ja wichtig). Ist leider ein kleiner Roman geworden, ich hoffe, ihr seht das nicht zu arg negativ:

  1. Ich habe mir extra für Backups die 1TB-Festplatte "Expansion HDD von Seagate" zugelegt;

  2. Festgestellt, das diese für Linux komplett falsch formatiert war;

  3. Weil ich diese auch zum Datentransfer zwischen Linux und Win10 verwenden will,in NTFS formatiert, da NTFS von beiden Systemen akzeptiert wird;

  4. Nach dem Formatieren einen Ordner für Datensicherungen erstellt und diese auch gleich durchgezogen mit dem Programm "Datensicherung" oder "Deja Dup" V.45.2, das sich in den Anwendungen unter "Hilfsprogramme" befindet. Bis dahin alles OK!

  5. Nun wollte ich mit "timeshift" das System auch sichern und timeshift über das "App-Zentrum" - Einstellung Debian - installiert;

  6. Diese Sicherung musste ich abbrechen, weil timeshift sich geweigert hat, auf einer NTFS-Partition ein Backup anzulegen;

  7. Darauf hin habe ich "Gparted" ebenfalls als Debian-Pakete aus dem App-Zentrum installiert und dann die Festplatte in 2 Partitionen geteilt (ca 1/3 für tiemshift(systemsicherung), den Rest für Datensicherung und Datentransfer;

  8. Nun die kleinere Partition mit "ext4" formatiert, was alles - zumindest scheinbar -wunderbar geklappt hat;

  9. Leider kurz darauf festgestellt, das sich die NTFS-Partition mit den Datensicherungen nicht mehr einhängen lässt, die neu formatierte mit "ext4" jedoch schon. Ich habe da alles mögliche versucht, aber nichts hat funktioniert (wenn ihr genau wissen wollt, was, wird ein Extraroman) u.anderem auch der Befehl "mount/dev/sdc1 media/speedy" nicht.
    Erst mit dem Befehl "sudo ntfsfix -d /dev/sdd1" hat es funktioniert.
    Seitdem ist alles OK - habe ich gedacht, bis ich den Fehler (meine Frage) per Zufall gefunden habe.

  10. Ach ja , habe - keine Ahnung warum - die ext.FP ca 2 Wochen am PC hängen lassen, sie war irgendwann nicht mehr da, nach dem ab- und wieder an stöpseln wieder OK!

Was Kollege Schwarzheit mit dem Befehl weitergeben genau gemeint hat, muss ich noch ein wenig herumprobieren, kann sein, dass die Leuchte noch angeht, aber ich bin mir da nicht sicher?

Der Ansage, das Win10 mehr oder weniger nur noch "Schrott" ist (Win11 geht bei mir leider nicht) kann ich leider nicht widersprechen, wenn es aber stimmt, das MS die Spezialupdates noch bis Okt. 27 fortsetzt, so hoffe ich, das ich bis dahin so weit bin, das ich Win10 nicht mehr benötige und vom PC entfernen kann.

Viele Grüße

der hocherfreute Linuptu

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Anmeldungsdatum:
31. Dezember 2007

Beiträge: 8969

Wenn man dir Links gibt sind die anzuklicken und zu lesen.

Und wenn man Ausgaben anfordern haben die ausgeführt und hergezeigt zu werden.

Und diese ganze Prosa braucht niemand zumal wenn es nicht der Forensyntax entsprechend lesbar ist.

und zu 9. wenn ntfsfix was gebracht hat widerspricht das deiner Aussage das es ext4 formatiert ist. Ausserdem behebt nftsfix rein garnichts.

Linubtu

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
5. August 2026

Beiträge: 7

Hallo, ich sags ja, habe noch einiges zu lernen, sogar zum richtigen schreiben hier im Forum. Nach dem Abschicken und ansehen, hat mir das ganze selbst nicht mehr gefallen, aber korrigieren geht dann ja wohl nicht mehr. Ab jetzt werde ich immer zuerst die Vorschau benutzen.

Nun aber zur Terminalausgabe von den Partitionen, wie von Schwarzheit gewünscht, ich hoffe mal, ich habe alles einigermaßen kapiert und es funktioniert so, wie es sein soll:

speedy@bernyspc:~$ sudo parted --list
[sudo] Passwort für speedy: 
Modell: ATA Samsung SSD 870 (scsi)
Festplatte  /dev/sda:  250GB
Sektorgröße (logisch/physisch): 512B/512B
Partitionstabelle: msdos
Disk-Flags: 

Nummer  Anfang  Ende   Größe   Typ      Dateisystem  Flags
 1      1049kB  577MB  576MB   primary  ntfs         boot
 2      577MB   119GB  119GB   primary  ntfs
 3      119GB   120GB  1127MB  primary  fat32        boot, esp
 4      120GB   250GB  130GB   primary  ext4


Modell: WD Elements 25A2 (scsi)
Festplatte  /dev/sdb:  1000GB
Sektorgröße (logisch/physisch): 512B/512B
Partitionstabelle: gpt
Disk-Flags: 

Nummer  Anfang  Ende    Größe  Dateisystem  Name                  Flags
 1      1049kB  268GB   268GB  ntfs         Basic data partition  msftdata
 2      268GB   635GB   367GB  ntfs         Basic data partition  msftdata
 3      635GB   1000GB  365GB  ext4


Modell: Seagate Expansion HDD (scsi)
Festplatte  /dev/sdd:  1000GB
Sektorgröße (logisch/physisch): 512B/512B
Partitionstabelle: msdos
Disk-Flags: 

Nummer  Anfang  Ende    Größe  Typ      Dateisystem  Flags
 1      1049kB  738GB   738GB  primary  ntfs
 2      738GB   1000GB  262GB  primary  ext4


speedy@bernyspc: 

Wie man da sehen kann, ist die kleinere Partition "ext4" und die größere "NTFS" formatiert. Nicht einhängen lassen hat sich die NTFS-Partiton, die ext4 hat keine Probleme gemacht.

Mit freundlichen Grüßen Linubtu

timothy2068

Anmeldungsdatum:
10. März 2025

Beiträge: 603

Das ist jetzt eigentlich eine neue Frage, die in einen neuen Thread gehört, vielleicht möchte schwarzheit abtrennen.

  1. Ich würde alle Speichermedien mit GPT partitionieren. Deine sind GPT und MSDOS gemischt. GPT ist neuer, universeller, flexibler, besser ☺ Achtung: Eine Neupartitionierung mit GPT löscht selbstverständlich alle vorhandenen Partitionen samt deren Inhalten, danach hast du leere unformatierte Partitionen.

  2. NTFS ist ein Windows-Dateisystem, das nur von Windows vollständig beherrscht wird, weil seine Spezifikation nicht offenliegt, so dass es technisch unmöglich ist, eine vollständige Unterstützung für Linux zu bauen. Das lässt man deshalb auch nur von Windows reparieren. ntfsfix entfernt, soweit ich weiß, lediglich die Notiz, dass das Dateisystem fehlerhaft ist, damit Linuxtreiber sich nicht mehr weigern, das einzuhängen. Behoben ist der Fehler dadurch nicht. Das ist sehr ungünstig, weil das im weiteren Schreibbetrieb natürlich Folgefehler erzeugen kann.

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Anmeldungsdatum:
31. Dezember 2007

Beiträge: 8969

timothy2068 schrieb:

... vielleicht möchte schwarzheit abtrennen.

Nö. Weil gibt ja keine Fragestellung dazu.

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Anmeldungsdatum:
31. Dezember 2007

Beiträge: 8969

@Linubtu

Welche der Platten ist jetzt die externe des Backups?

weholei

Anmeldungsdatum:
7. Februar 2019

Beiträge: 1081

Wohnort: Mittelfranken

Ich würde alle Speichermedien mit GPT partitionieren.

Auf lange Sicht gesehen sicher sinnvoll

Partitionstabelle: msdos
Disk-Flags: 

Nummer  Anfang  Ende   Größe   Typ      Dateisystem  Flags
 1      1049kB  577MB  576MB   primary  ntfs         boot
 2      577MB   119GB  119GB   primary  ntfs
 3      119GB   120GB  1127MB  primary  fat32        boot, esp
 4      120GB   250GB  130GB   primary  ext4

... wenn er sein Windows und sein Linux neu installieren will oder muss.

Es sei denn, es gibt eine Möglichkeit, von der ich nichts weiß, die Installationen zu erhalten.

NTFS ist ein Windows-Dateisystem.....

Das würde ich unbedingt beherzigen, alle hier im Forum raten dazu, eine ntfs Partition von Windows reparieren zu lassen

.

Welche der Platten ist jetzt die externe des Backups?

Eine ntfs Partition mit ~500 MB hatte ich immer nur auf der Platte, auf der Windows parallel zu inux installiert ist.

Damit hätte sich diese Frage erübrigt.

Beruhigend zu wissen, dass nicht nur ich manchmal etwas "überlese"

NurNochDebianUser

Anmeldungsdatum:
18. Februar 2026

Beiträge: 407

Hallo Linubtu auch auf die Gefahr hin, dass ich mit meiner Meinung auf Ablehnung bei einigen anderen Helfenden hier stoßen werde:

Grundsätzlich ist es zwar richtig, dass eine Partitionstabelle: gpt besser ist als das von dir auf der Systempartiotion gewählte msdos. Jedoch nutzt du dort ja auch noch Windows 10

Auch wenn M$ für private Nutzer der Version 22H2 den Sicherheits- und Update-Schutz bei Verknüpfung mit einem Microsoft-Konto kulanzweise bis zum 12. Oktober 2027 verlängert hat, so ist doch absehbar schluss mit Windows 10. Dann hast du noch max. 14 Monate Zeit entweder

  • neue Windows 11 taugliche Hardware zu beschaffen

  • es durch die Hintertür zu schaffen Windows 11 auf der derzeitigen Hardware zu installieren oder

  • ganz auf Windows zu verzichten

Angesichts dieser Sachzwänge würde ich jetzt die Systempartiotion nicht mehr von msdos auf gpt umstellen, denn das bedeutet eben auch dass du Windows 10 und Ubuntu komplett neu installieren müsstest. Aus meiner Sicht ist das ein unnötiger Aufwand im Vergleich zum Nutzen und unter Berücksichtigung der zu erwartenden Restnutzunmgsdauer des System, so wie du es nun nutzt.

Ich persönlich würde mich daher jetzt darauf konzentrieren alles dafür zu tun, die Nutzung von Windows 10 so schnell wie möglich zu beenden. Wenn du dann eine der von mir oben genannten Optionen wählst, ist die Umstellung von msdos zu gpt nur noch ein vergleichseweise kleiner Zusatzaufwand.

Linubtu

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
5. August 2026

Beiträge: 7

Hallo,.. ..erstmal zu euren Fragen:

1. Aufteilung meiner Festplatten:

a) Auf der SSD oben ist Windows und Linux parallel installiert;

b) Auf der "WD Elements" in der Mitte sind meine Daten von Win 10 und Linux;

c) Die unterste "Seagate Expansion" ist meine ext.FP um die es sich bei meiner Frage gedreht hat;

2. Es ist eigentlich so, das ich die Absicht habe, genauso vorzugehen, wie es "NurNochDebianUser" hier drüber beschreibt:

Zu sehen, das ich Win10 bis zum Okt. 27 nicht mehr benötige, runter-schmeiße und Linux dann unter GPT neu aufsetze, sofern es mir mein Desktop-PC auch erlaubt.

3. Nun nochmal zu meiner eigentlichen Frage: Hierzu hat "Mylin" am 07.08.26 um 16:31 Uhr geschrieben, das ich "Teile des Inhalts unlesbar" und das mit dem "Verknüpfungsproblem" ignorieren kann, weil das erste was mit Benutzerrechten (meine eigenen?) zu tun hat und das zweite mit Verknüpfungen, die nicht vorhanden sein können; Wenn das so ist, kann ich ja darauf vertrauen, das meine Backups OK sind - und alles ist gut.

Wenn ihr mir zu den hier gemeinten Benutzerrechten noch was sagen könnt, wäre das super, ansonsten wäre meine Frage eigentlich beantwortet.

Danke euch Linubtu

san04

Anmeldungsdatum:
19. Januar 2010

Beiträge: 1287

Ist der Thread bewusst auf gelöst gesetzt?

Wenn ich Zweifel an einem Laufwerk habe, würde ich zuallererst bei der Hardware anfangen und mir den Festplattenstatus ansehen. Ansonsten sollte man ein Backup natürlich immer mal wiederherstellen um die Funktionsfähigkeit zu überprüfen.

Linubtu schrieb:

kann ich ja darauf vertrauen, das meine Backups OK sind - und alles ist gut.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser 😉


Ich glaube zwar, die Partitionierungsfrage geht am Thema vorbei, aber: Die Umstellung von msdos auf GPT ist tatsächlich ziemlich einfach und ohne Datenverlust durchführbar( ❗ ), siehe dazu was TK87 hier schrieb.

Insofern stimmt diese Aussage

timothy2068 schrieb:

Eine Neupartitionierung mit GPT löscht selbstverständlich alle vorhandenen Partitionen samt deren Inhalten, danach hast du leere unformatierte Partitionen.

nur, wenn man wirklich eine Neupartitionierung durchführt, die für die Umstellung der Partitionstabelle nicht erforderlich ist.

Und diese beiden stimmen gar nicht:

NurNochDebianUser schrieb:

Angesichts dieser Sachzwänge würde ich jetzt die Systempartiotion nicht mehr von msdos auf gpt umstellen, denn das bedeutet eben auch dass du Windows 10 und Ubuntu komplett neu installieren müsstest.

weholei schrieb:

... wenn er sein Windows und sein Linux neu installieren will oder muss.

Bzw.

Es sei denn, es gibt eine Möglichkeit, von der ich nichts weiß, die Installationen zu erhalten.

Ja, die gibt es, hatte mich damals auch überrascht! (und natürlich hat man ein funktionierendes Backup, falls doch mal was schief geht...)

Linubtu

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
5. August 2026

Beiträge: 7

Hallo, an euch alle!

Habe den "gelöst"-Haken gesetzt, weil ich gedacht habe, zu meiner Frage ist nix mehr zu sagen, eben weil ich ziemlich lange nichts mehr von euch gehört habe.

Nachdem ich aber die letzten Kommentare gelesen hatte, selbst versucht, da nochmal etwas zu testen. Deshalb "Laufwerke" aus den Anwendungen geöffnet und da den SMART-Test durchgeführt. Da ist bei "Einschätzung" überall gestanden: "Das Laufwerk ist in Ordnung". Ist da nun noch Handlungsbedarf, oder kann man damit Erstmal einigermaßen gut mit Leben?

Das mit dem Umwandeln von msdos zu GPT wäre ja wirklich nicht schlecht, aber ich habe ehrlich gesagt Angst, das mir mein ganzes System um die Uhren fliegt. Mein Ziel ist ja schon, spätestens im August/September 27 Windows zu entfernen und meinen Desktop-PC auf GPT bei Neuinstallation umzuwandeln.

Jetzt will ich erstmal mein Ubuntu auf die 26er Version updaten. Dazu werde ich vorsorglich noch Clonezilla auf meinem PC zwecks zusätzlicher Sicherungen breitmachen. Ich hoffe, das meldet keine Fehler, womit dann alles in trockenen Tüchern ist - hoffe ich zumindest.

Wenn ihr zu der Sache noch Infos für mich habt, wäre sehr erfreut darüber - aber denkt dran, in Linux bin ich ein blutiger Anfänger!

MfG Linubtu

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