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Besuch bei Media Markt: Linux® Compatible

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu
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kidbospoc

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30. Oktober 2006

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Finde ich genial. Ich dachte schon die Hardwarehersteller würden sich nie um Linux scheren.. aber langsam müssen sie ja anscheinend auch. Wäre schön, wenn es pflicht wäre, Hardware auf kompatiblität zu prüfen und sie dann entsprechend mit den Logos zu versehen.

equability

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Makaveli The Don hat geschrieben:

.......... aber langsam müssen sie ja anscheinend auch. Wäre schön, wenn es pflicht wäre, Hardware auf kompatiblität zu prüfen und sie dann entsprechend mit den Logos zu versehen.

Muessen. → Warum ❓

Pflicht. → Bedeutet IMHO eine Art Zwang und Druck ❗

Ich faende es besser, wenn jeder Hardwarehersteller aus Vernunft, Weitblick und zudem freiwillig solche Kompatibilitaetstests durchfuehren wuerde.

Dann wird Tux vielleicht irgendwann ein "Qualitaetssiegel" 💡

Bauer87

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Bei ner Pflicht wird der Tux auf der Packung später so beliebt wie das Dosenpfandzeichen. Das soll lieber freiwillig bleiben. Und wenn man jemanden zu Linux zwingen würde (auch wenn es nur zum Testen wäre, wäre das IMHO gegen die Idee freier Software. Freie Software - freie User.

equability

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12. November 2006

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Bauer87 hat geschrieben:

Freie Software - freie User.

Genau. Sehe ich auch so. 😉

ronny85

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1. Dezember 2005

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Hi,

Ich finds gut das Festplatten jetzt auch "offiziell Linux kompatibel" sind ☺
Wenn auf einer Hardware bisher (selten) ein Pinguin drauf war, bedeutet das meist das (propritäre) Linux-Treiber mitgeliert wurden. z.B. von AVM.
Teilweise nur für Suse Linux 7.x 🙄

Das man Linux-Distris eher selten bei MediaMarkt, o.ä. findet, wundert mich nicht, schließlich bekommt man im Zeitschriften-Laden mind. 10 Linux-Zeitschriften mit Distros für 3 -10 € hinterhergeschmissen. Und teilweise auch Boxen von Ubuntu/Suse inkl. Handbuch für 20 €.

imax

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22. Januar 2007

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Hi.

Also ich finde es optimal das Hardware die offiziell unter Linux läuft auch als solche geflagt wird.

Wenn ich mir mal vorstelle ich gehe (als Linuxuser) in einen Laden und will mir zB ne DVB-T Karte\Dongle\etc kaufen...
Also ich würde mir ehr das Gerät kaufen wo "Linux Compatible"* drauf steht als irgendetwas anderes ☺
Und wieso sollten die Hardwarehersteller das nicht so sehen? (Mehr Kompatiblität = Mehr Käufer)
Ziehen andere Hardwarehersteller nicht mit, so haben die "Linux freundlichen" Hardwarehersteller den "neuen Linux (Hardware) Markt".
Ich kann mir nicht vorstellen das ein Hardwarehersteller gerne auf "neue Märkte" verzichtet.

Ist doch klar das ein Linuxuser Linux kompatible Hardware will.
Und sooo wenige sind wir ja nun auch nicht. Und ich glaube kaum das wir weniger werden 😉

Cheers.

*Mal davon ausgegangen das das wirklich stimmt 😉

MrTurkelton

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13. März 2006

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Das Problem, was ich sehe, ist das "Linux compitable" einfach zu allgemein ist, bei einer Festplatte oder MP§ Player geht das ja noch, aber was ist zB. mit einen DVB-T Stick Suse Fedora oder Ubuntu unterscheiden sich da, udn selbst wenn der Treiber mitgeliefert wird, wie installieren? Sie können es nätürlich in deb umwandeln, nur bräuchte man dann eien deb für Debian udn eine für Ubuntu.. etc.

Ich denke das wird den Herstellern zuviel Stress.

otzenpunk Team-Icon

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imax hat geschrieben:

Ich kann mir nicht vorstellen das ein Hardwarehersteller gerne auf "neue Märkte" verzichtet.

Vor allem wenn es ihn nichts kostet. Diese "Linux-compatible"-Logos finden sich nämlich bevorzugt auf den wirklich standardisierten Geräten wie Mäusen oder USB-Massenspeichern. (Fehlen noch Netzteile. 😉 ) Auf Druckern, Scannern, Webcams und anderem Gedöns, wo es gilt einen eigenen Treiber zu entwickeln, habe ich das noch nicht gesehen.

imax

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22. Januar 2007

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otzenpunk hat geschrieben:

imax hat geschrieben:

Ich kann mir nicht vorstellen das ein Hardwarehersteller gerne auf "neue Märkte" verzichtet.

Vor allem wenn es ihn nichts kostet. Diese "Linux-compatible"-Logos finden sich nämlich bevorzugt auf den wirklich standardisierten Geräten wie Mäusen oder USB-Massenspeichern. (Fehlen noch Netzteile. 😉 ) Auf Druckern, Scannern, Webcams und anderem Gedöns, wo es gilt einen eigenen Treiber zu entwickeln, habe ich das noch nicht gesehen.

Lol Netzteile... Ja das fehlt noch...

Du hast natürlich recht das das idR. wirklich "genormte" Geräte sind die ein Pinguin abbekommen.
Aber man muss ja dazu sagen das die Linuxgemeinde ja nicht die dümmsten sind.
Was ich damit sagen will ist das die Hersteller theoretisch nur die Schnittstellen\Dokumente etc. freigeben müssten wie man Ihre Hardware anspricht etc.
Ich bin mir sicher das das reichen wird um daraus einen "LinuxCommunity" Treiber zu programmieren der nicht auf Reverse Engenieering basiert.

Ob das irgend ein Hersteller (oder vielleicht mehrere) machen wird sei jetzt mal dahin gestellt.

Cheers 😉

FLoH.tar

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6. Januar 2006

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Was ich damit sagen will ist das die Hersteller theoretisch nur die Schnittstellen\Dokumente etc. freigeben müssten wie man Ihre Hardware anspricht etc.

FULLACK. In diesem Sinne fände ich ein "Open Specification"-Siegel um einiges attraktiver. "Linux compatible" halte ich für eine bloße Maßnahme, um sich bei Linuxusern anzubiedern, zumal es noch keinen entsprechenden Standard gibt. Hey, das wärs: Die OpenSource-Community entwickelt offene Schnittstellenspezifikationen oder sogar Treiber, und die Industrie antwortet mit Geräten, die diese Schnittstellen unterstützen. Daneben darf sie ja immer noch proprietäre Zusatzfunktionen einbringen, die nicht von der Spezifikation abgedeckt werden.

FLoH.tar

Doener

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xstefanx hat geschrieben:

Das hätte ich dem Media Markt gar nicht zugetraut. 😲 Aber seit ich hier in Berlin in einem großen "Kulturkaufhaus" jede Menge Ubuntuliteratur und -software entdeckt habe, schöpfe ich ja wieder Hoffnung.

Haben die ja nichts mit zu tun, ist ja eine Entscheidung der Hersteller.

Bei MediaMarkt würde ich jedenfalls nichts kaufen: http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E9700227310E74165A15735582C937E71~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Doener

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13. April 2006

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ronny85 hat geschrieben:

Ich finds gut das Festplatten jetzt auch "offiziell Linux kompatibel" sind ☺

Keine Selbstverständlichkeit: 😉

http://www.debianforum.de/forum/viewtopic.php?t=64210

Swissren

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3. September 2006

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Mr. Tux hat geschrieben:

Das Problem, was ich sehe, ist das "Linux compitable" einfach zu allgemein ist, bei einer Festplatte oder MP§ Player geht das ja noch, aber was ist zB. mit einen DVB-T Stick Suse Fedora oder Ubuntu unterscheiden sich da, udn selbst wenn der Treiber mitgeliefert wird, wie installieren? Sie können es nätürlich in deb umwandeln, nur bräuchte man dann eien deb für Debian udn eine für Ubuntu.. etc.

Ich denke das wird den Herstellern zuviel Stress.

Ich denke bei Geräten wie Webcams oder Multifunktionstastaturen könnten die Hersteller auf der CD neben Treibern für Mac und Win auch die von den drei bis vier grössten Paketsystemen für Linux mitliefern.

Bei einem anderen Gerät (weiss nicht mehr genau was es war) hab ich übrigens gesehen, dass Linux 2.4 or higher stand 😉

otzenpunk Team-Icon

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17. Oktober 2005

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Swissren hat geschrieben:

Ich denke bei Geräten wie Webcams oder Multifunktionstastaturen könnten die Hersteller auf der CD neben Treibern für Mac und Win auch die von den drei bis vier grössten Paketsystemen für Linux mitliefern.

Dann müssten sie diese ja auch selber entwickeln lassen. (Oder sie pressen veraltete Versionen der Open Source-Treiber drauf, die jeder sowieso schon in neuerer Version auf der Platte hat. Das verwirrt aber noch mehr.)
Swissren hat geschrieben:

Bei einem anderen Gerät (weiss nicht mehr genau was es war) hab ich übrigens gesehen, dass Linux 2.4 or higher stand 😉

Stimmt. Weil die Unterstützung für USB-Massenspeicher mit 2.4 kam?

ryiden

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2. Juni 2006

Beiträge: 826

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Ich habe neulich einen MP3-Player gekauft und dabei ist mir aufgefallen, dass sämtliche MP3-Player von Trekstor mit einem Linux Compatible Logo ausgestattet sind. Aus diesem Grund hatte ich mich dann auch für einen Trekstor MP3-Player entschieden.