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CD "Rescue Linux" in beschlagnahmtem Rechner gefunden

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 12.04 (Precise Pangolin)
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axt

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Dr_Schmoker schrieb:

Was ist denn, wenn die Spezies vom Amt den MBR beeinflusst haben? Da nützt doch auch das Formatieren nichts, oder?

Wo habe ich etwas von nur Formatieren geschrieben?

axt schrieb:

Das ist doch überhaupt keine Frage, daß man mindestens die Platte komplett löscht und zwar sofort, Partitions neu erstellt und das OS neu installiert.

Thomas_Do Team-Icon

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Dr_Schmoker schrieb:

Was ist denn, wenn die Spezies vom Amt den MBR beeinflusst haben? Da nützt doch auch das Formatieren nichts, oder?

Den MBR kann man natürlich auch überschreiben. Wie ich schon schrieb, wenn man paranoid ist muss man die Hardware tauschen. In diesem Fall sollte aber, wie auch Axt empfiehlt, ein Neuaufsetzen des OS reichen.

axt

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22. November 2006

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Btw., interessant wäre, was das für'ne "Rescue Linux"-CD sein soll, die der Depp schön auffällig vergessen hat. Vermutlich ist das aber nur die SystemRescueCd.

axt

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22. November 2006

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Thomas_Do schrieb:

Den MBR kann man natürlich auch überschreiben.

Partition Table neu schreiben, in einer Sekunde alles weg (freilich nur augenscheinlich).

Jürgen-König

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4. Mai 2017

Beiträge: Zähle...

Also, ich bin weder ein politischer Extremist, noch überhaupt politisch aktiv. Ich habe auch keine Kontakte zu ausländischen Geheimdiensten oder so....diesbezüglich denke ich, kann man den Ball flach halten. An Dingen, die womöglich den Verfassungsschutz o.ä. interessieren habe ich auch nichts auf dem Rechner.

Die Schrauben auf der Laptop-Unterseite sehen noch ganz jungfräulich aus. Ich würde mal behaupten, den hatte noch nie jemand aufgeschraubt.

Falls irgend etwas mit dem Rechner gemacht worden ist, dürfte das also im etwas einfacheren Rahmen und nur softwareseitig sein.

Ich bin kein Programmierer, habe noch nie an einem Rechner rumgeschraubt und weiß weder, was MBR, noch, was CPU s/n ist. Was auch immer jetzt passiert - es muss laientauglich sein.

Die Frage, die sich mir stellt: Festplatte löschen und mit 16.04 neu installieren oder anderen Rechner kaufen?

axt

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22. November 2006

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Jürgen-König schrieb:

weder, was MBR, noch, was CPU s/n ist. Was auch immer jetzt passiert - es muss laientauglich sein.

Und Du möchtest Dich zumindest bei Begriffsbedeutungen vor allem selbsttätig informieren.

MBR → Partitionierung, CPU, s/n

Dr_Schmoker

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Hallo

Jürgen-König schrieb:

Die Frage, die sich mir stellt: Festplatte löschen und mit 16.04 neu installieren oder anderen Rechner kaufen?

Meine Meinung kennst du. Neue Platte (SSD oder normale HDD) anschaffen plus Adapter für die alte Platte zum Daten auslesen. Billiger als neuer Rechner. Weitere Daten können jederzeit aus der alten Platte gelesen werden.

Wenn du jetzt die Platte löschst, dann sind auch die Thunderbird-Daten verschwunden. Die müsstest du in jedem Fall vorher sichern und dann erst löschen. Dafür brauchst du dann ein externes Speichermedium.

axt

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22. November 2006

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Dr_Schmoker schrieb:

Neue Platte (SSD oder normale HDD)

SSD, natürlich. Da sind Daten viel sicherer weg. 😀

Mich wundert allerdings, daß hier auch seitens des Threadstarters von Neukäufen bis hin zu einem neuen Rechner geredet wird, davor aber von extremem/n Geldmangel/Geldforderungen.

Dr_Schmoker

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Hi, axt schrieb:

Dr_Schmoker schrieb:

Neue Platte (SSD oder normale HDD)

SSD, natürlich. Da sind Daten viel sicherer weg. 😀

Das mit der normalen HDD hatte ich nur wegen der eventuell niedrig zu haltenden Kosten erwähnt. Sonst natürlich SSD, keine Frage

Mich wundert allerdings, daß hier auch seitens des Threadstarters von Neukäufen bis hin zu einem neuen Rechner geredet wird, davor aber von extremem/n Geldmangel/Geldforderungen.

Lieber axt, siehe doch mal auf den Beitragszähler des TE. Der TE ist total überfordert und hat auch noch eine Summe X an den Staat zu zahlen. Da geht jedem die Muffe, und er erwartet hier Hilfe von erfahrenen Usern. Wir sollten hier zu einem gutem Abschluss kommen und dem TE etwas mit auf den Weg geben.

Jürgen-König

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4. Mai 2017

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Der neue Rechner kostet € 300,-, die Geldforderungen des Amtes war etwa € 80.000,-. Eine neue Festplatte ist bestimmt die günstigste Variante, allerdings habe ich so etwas noch nie gemacht und ich habe Bedenken, dass ich da einen Fehler mache, mit dem ich dann womöglich tagelang zu kämpfen habe.

Ich kann natürlich auch nachlesen, was ein MBR oder ein CPU ist. Davon verstehe ich aber noch immer nicht, ob und/oder ggfs. welche Auswirkungen dessen eventuelle "Beeinflussung" auf meine Zukunft hat. Ich bin durchaus autodidaktisch begabt und könnte, ein paar Tage Studium der Materie vorausgesetzt, bestimmt ziemlich viele Fragen selbst beantworten. Effektiv wäre das aber nicht. Ihr braucht dafür nur Minuten.

@ Dr_Schmoker

Die Thunderbird-Daten auf einen USB-Stick zu schieben scheint mir nur eine Kleinigkeit und damit eine sehr effektive Lösung zu sein...?

axt

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22. November 2006

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Dr_Schmoker schrieb:

Wir sollten hier zu einem gutem Abschluss kommen und dem TE etwas mit auf den Weg geben.

Dann sollte es aber auch endlich richtig losgehen. Weshalb wird die Linux-CD verwendet worden sein? Man hat ohne Aufschrauben herausfinden wollen, was der Rechner noch wert ist, er hat ja versteigert werden sollen. Offensichtlich übersteigt der Aufwand einen möglichen Erlös, weshalb man mit einem geringen Obulus zufrieden gewesen ist.

Es muß also noch nicht mal großartig etwas dahinter stecken.

Jürgen-König schrieb:

Die Thunderbird-Daten auf einen USB-Stick zu schieben scheint mir nur eine Kleinigkeit und damit eine sehr effektive Lösung zu sein...?

Weshalb fragst Du denn, was Dir als effektiv erscheint? Klar geht das relativ schnell, also los! Gesichert haben solltest Du sowas doch ohnehin (Sticks sind aber kein adäquates Sicherungsmedium für die Ewigkeit, nur sehr gut geeignet für schnell mal Daten von hier nach da).

Dann ziehst Du Dir ein aktuelles Ubuntu-Image, brennst es als Image auf eine DVD oder ziehst es mit dd auf einen (natürlich anderen) USB-Stick und beginnst die Installation. Innerhalb der Installationsroutine gibt es die Partitionierungsabfrage. Du wählst "etwas anderes" und läßt dort den Master Boot Record neu schreiben. Die Platte erscheint daraufhin als leer und Du kannst Partitionen erstellen oder erstellen lassen.

Dazu gibt es im Wiki mehrere Artikel - die werden nicht aus Langeweile geschrieben. Alles mundgerecht für jeden neu zu schreiben oder zu copypasten, ist sinnfrei.

Jürgen-König

(Themenstarter)

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4. Mai 2017

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Danke, habe jetzt einige Artikel bezüglich Partitionierungen im ubuntu-wiki gelesen und gelernt, dass das Erstellen von verschiedenen Partitionen von professionellen Anwendern seit längerem propagiert wird. Viel mehr habe ich leider nicht verstanden. Es gibt in diesen Artikeln einfach viel zu viele Begriffe, die ich nicht kenne. Kann ich zwar alle einzeln nachlesen, ein flüssiges und demzufolge verständliches Lesen des eigentlichen Artikels ist auf diese Weise für mich aber leider nicht möglich. Dazu müsste ich mich deutlich länger und ausführlicher mit der Materie befassen. Ich nutze Ubuntu seit etwa 6 oder 7 Jahren, hatte immer nur die Standardinstallation verwendet und nie Probleme gehabt. Ich denke, ich werde auch bei 16.04 der Standardinstallation folgen und die Partitionierungen nicht verändern. Ich würde wahrscheinlich das System (wenn überhaupt) höchstens zufällig verbessern - und diese Verbesserung wahrscheinlich nicht einmal benötigen.

Jürgen-König

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
4. Mai 2017

Beiträge: 118

Es geht immer noch schlimmer....

Die Kiste bootet nicht von DVD - weder von der gestern frisch gebrannten 16.04.2, noch von etwas älteren 16.04, noch von der ursprünglichen Installations-CD 12.04, noch von der "Linux Recovery" der Kreisverwaltung und auch nicht von einer alten Knoppix-CD.

Leider bootet er auch nicht (mehr) von der Festplatte.

Habe jetzt immmer schwarzen Bildschirm, beginnend mit "Broadcom UNDI PXE....." und endend mit "No bootable device – insert boot disk and press any key".

Ist da noch was zu retten? Hat jemand einen Link für mich?

Vielen Dank.

seahawk1986

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Als erstes würde ich die Kiste aufschrauben und die Verkabelung überprüfen. Danach einen Abstecher ins BIOS und prüfen, ob die Laufwerke erkannt werden. Wenn sie angezeigt werden, aber nicht davon gebootet werden kann, würde ich ein anderes optisches Laufwerk probieren - es tut denen nicht unbedingt gut, wenn man die mit eingelegtem Datenträger transportiert.

Ansonsten mal die Platte an einem anderen Rechner überprüfen.

lionlizard

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20. September 2012

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Jürgen-König schrieb:

… die Befürchtung, dass sie versuchen, aufgrund der gespeicherten Daten irgendeine strafrechtlich relevante Geschichte zu konstruieren …

Dann muss man sich wohl kaum Sorgen machen. Wenn der Rechner nicht in einem Ermittlungsverfahren beschlagnahmt und als Beweismittel gesichert wurde, dann dürfen die gefundenen Daten eben auch nicht als Beweismittel genutzt werden. Also man hätte über einen Anfangsverdacht einen Richter bitten müssen, der dann die Beweissicherung genehmigt.

Davon ausgehend, dass dort nicht ein paar echte Hinweise auf Straftaten zu finden sind, die durch Ermittlungen auch ohne die Computerdaten nachzuweisen sind, haben sie nichts weiter in der Hand, als das Wissen, das ihnen die Daten eingebracht haben.

Zur Sicherheit kannst man auch noch mal einen Rechtsanwalt konsultieren, ggf. Prozesskostenhilfe dafür beantragen.

Wenn ein Anfangsverdacht gegen Dich wg. einer Straftat besteht, dann wäre es auch möglich, dass in den Rechner ein Keylogger eingebaut wurde. Aber dann wäre es genauso wahrscheinlich, dass Deine Wohnung verwanzt oder Du überwacht wirst. Wenn dies nicht der Fall ist, würde ich davon ausgehen, dass eine Neuinstallation des Betriebssystems ausreicht, um ungebetene Mithörer und ~Leser auszusperren. Wobei es sich lohnen kann, die Festplatte zu formatieren - nicht dass dort jemand 'nen Kinderporno platziert hat, der dann zufällig beim nächsten Mal gefunden wird.