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CD-Sammlung digitalisieren

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 7.10 (Gutsy Gibbon)
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Tapsiturtle

Avatar von Tapsiturtle

Anmeldungsdatum:
22. Februar 2007

Beiträge: 135

Wohnort: Flensburg

Die Audioplayer von Cowon sind zu empfehlen. Die spielen OGG von Haus aus ab.

frozenfox

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
21. Oktober 2007

Beiträge: 35

Hallo allerseits! ☺

Nachdem ich die meisten meiner CDs via Soundjuicer eingelesen habe, wurde meine Euphorie für das Programm je gebremst → manche (ältere) CDs ließen nicht vollständig korrekt auslesen, manche Titel gar nicht, manche mit deutlichen (sogar für einen Laien wie mich 😉) Abspielfehlern. 😲

"Leicht" sauer auf Soundjuicer hab ich dann diesen Tread nochmals komplett gelesen und hab mir rubyripper angelacht.
Wieder schien anfangs alles super, ich hab 1x ausgelesen und dabei 2 Formate bekommen (flac, und vorbis - ogg).
Da ich das Auslesen nun auf meinem schnellsten Rechner gemacht hab ging das auch relativ flott.
Auch mit zerkratzten CDs (hab ich vorher natürlich alle von Fingerabdrücken befreit - viel Polierarbeit...) hatte rubyripper kaum Probleme, das Einlesen dauerte dann halt ein bisschen länger, bis zu ca. 13 min (bei Soundjuicer teilweise bis zu 45min).
Es schien also als ob ich das optimale Programm gefunden hätte. ♥

Tja, aber dann kam's:
Da es jetzt wieder schön warm wird und ich in meinem Auto beim Fahren ein bisschen Musikhören möchte (bei den Treibstoffpreisen muss man ja jede Sekunde im Auto genießen...), wollte ich mir eine CD dafür zusammenstellen.
Eine CD ist auch kein Problem, einfach die Titel in Amarok aussuchen und, dann auf CD brennen gehen, und schon machte K3B den Rest.
Aber 20 Titel sind bei längeren Autofahrten doch etwas wenig, und dauernd Scheibenwechseln ist auch nicht meins. Deshalb wollte ich ein Format, dass etwas komprimiert ist, damit mehr auf einer CD Platz hat. Da liegt dann auch schon das Problem → mein Autoradio spielt nur .mp3 ab...
Also hab ich die flac-Dateien via K3B in .mp3-Dateien umkonvertieren lassen und diese dann gebrannt.
Ergebnis:
- pro Titel werden ca. 25 Sekunden für die Umkodierung benötigt
- bei 212 Titeln (soviel passen ca. von auf eine 700MB CD) sind das ca. 88 Minuten
- nach dem Brennen muss ich die .mp3-Files wieder löschen (außer ich will sie nochmal brennen)

88 Minuten sind einerseits schon fast "ewig" wenn man schnell mal eine CD brennen will (dazu kommt dann noch das Brennen selbst, aber das geht eh ruck-zuck), anderseits würd ich auf diese Weise mir das ständige Ärgern mit den Formaten sparen, da flac ja eh "runterkonvertieren" kann zu .mp3 oder ähnlichem und ich müsste die Musikfiles nicht doppelt haben, in jedem Format einmal (hab ich derzeit).

Was sagt ihr?
Besser Zeit beim Brennen verlieren und dafür keine redundaten Dateien oder seit ihr da anderer Meinung?

MFG
FrozenFox

Lorag

Anmeldungsdatum:
21. April 2008

Beiträge: 485

Wohnort: Hamburg

Ich würde die CDs an Deiner Stelle nicht in erster Linie in ein verlustbehaftetes Format rippen, sondern lossless und auf einer oder mehreren großen Festplatten speichern (wie groß deine Sammlung ist, weiß ich jetzt nicht). 1000 CDs sind dann etwa 700 GB, Festplatten sind ja nicht mehr so die Investition. Dazu käme noch eine Festplatte, die Dich vor Datenverlust schützt. Auf einer weiteren Festplatte hinterlegst du dann ein komprimiertes Format deiner Wahl.

Ok, warum so umständlich?

Jedes Mal wenn du deinen Player wechselst, ein besserer Kompressionsstandard veröffentlicht wird, kurz die Technik irgendwie Veränderungen erfährt, stehst du vor der Wahl, bei deinem alten Gerät zu bleiben, bei deinem alten Format zu bleiben oder alles/vieles neu zu machen. Der übergroße Teil der Arbeit ist das Rippen, nicht das Konvertieren. Konvertieren kann der Rechner auch über Nacht, beim Rippen musst Du die CDs wechseln. Seine gesamte Musiksammlung von einem verlustbehafteten Format in ein besseres zu konvertieren ist sinnlos, weil es keine Qualitätsverbesserungen bringen kann - ganz im Gegenteil. Wenn du deine CDs irgendwo lossless auf Platte hast, kannst du sie immer wieder umwandeln, auf jeden neuen Player, jedes neue Format anpassen. Die Arbeit hat dann dein Computer, nicht du.

Das gilt nur für Leute mit mehr als 10 CDs. 😉

PeterPansen

Avatar von PeterPansen

Anmeldungsdatum:
27. Dezember 2007

Beiträge: 134

Ich habe meine ca. 100 Audio-CDs alle in ogg-vorbis konvertiert, nutze dafür grip, das in den Paketquellen verfügbar ist. Die Einrichtung ist ein wenig komplexer (Angabe der Optionen größtenteils in Kommandozeilen-Optionen) aber ich hatte bis jetzt bei noch keiner CD Probleme.

Lorag spricht da das sehr große Problem der Nachhaltigkeit an, habe mich aus Platzgründen dennoch für ogg entschieden (der Portable kanns und das die Unterstützung des Formats aufgegeben wird ist derzeit nicht abzusehen). Muss aber auch zugeben dass ich häufig noch Musik von CD höre (da muss der Rechner nicht laufen...)

frozenfox

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
21. Oktober 2007

Beiträge: 35

Ich würde die CDs an Deiner Stelle nicht in erster Linie in ein verlustbehaftetes Format rippen, sondern lossless

Hm, wie meinst du das? Ich dachte dachte flac (Free Lossless Audio Codec) ist ein verlustfreies Format, irre ich mich da etwa?? 😲

Ich hatte mir das so vorgestellt:
- alle CDs (ca. 130) mit rubyripper (das bislang beste Ripping-Tool das ich kenne) in flac-Format bringen
- anschließend mit amarok die Titelinfos bearbeiten (Jahr, CD, Genre, ...)
- dann alle Tracks auf eine speziell dafür angelegte Partition speichern
- zusätzlich eine Kopie der Tracks auf eine externe Festplatte speichern (für den Fall das die "Arbeitsplatte" mal den Geist aufgibt)
- anhören am PC im Flac-Format
–> soweit also kein Problem

Nur wenn's darum geht, die Tracks für andere Geräte (Autoradio, ...) brauchbar zu machen seh ich noch ein Problem:
- vor dem Brennen muss umkonvertiert werden, dass kostet Zeit (bei 212 Titel ins mp3-Format ca. 88 Minuten)
- nach dem Brennen müssen die "temporären" Dateien wieder händisch gelöscht werden

Die Alternative wäre, ALLE Tracks von Haus aus in alle (derzeit) benötigten Formate umzuwandeln (sind im Moment bei mir 2-3)
Mir ist schon klar, dass das Umkonvertieren auch von Tools über Nacht erledigt werden kann und ich mir die (sehr mühsame) Arbeit des CD-Einlegens beim Rippen dabei spare.
Was mich dabei stört ist einfach, dass ich dann jeden Track mehrmals auf der Festplatte (und der Sicherungsfestplatte) habe, 1x pro Format.
Die Datenmenge ist dabei nicht das Problem (Festplatte sind ja nicht mehr die Investition fürs Leben), aber die Verwaltung der Tracks.
Beispiel:
Meisten hör ich die Tracks via PC (also die flac-Versionen).
Ab und zu will ich mir ein paar zusammenstellen und fürs Autoradio brennen (im mp3-Format).
Da bleiben dann 2 Möglichkeiten:
1) Zusammenstellung machen, flac in mp3 umkonvertieren, brennen (sehr langsam)
2) Tracks von Haus aus auch in mp3 haben, in Amarok die Sammlung neu erfassen (diesmal aus dem Ordner mp3), Zusammenstellung machen, brennen (schnell, aber die Einstellungen für die in Amarok gespeicherte flac-Sammlung ist weg)

Lange Rede kurzer Sinn:
Es geht mir um die Verwaltung der Tracks, bzw. wie ich die am einfachsten realisieren kann ohne auf ein Format beschränkt zu sein und ohne auf die Annehmlichkeiten eines Amarok verzichten zu müssen.

Wie würdet ihr das machen bzw. wie macht ihr das derzeit?

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