Kann mir jemand erklären, was ich mit den Aussagen von fdisk (W95 FAT32), blkid (vfat), parted (fat32) zum Partitionstyp mache. Überhaupt bezüglich der Eignung zum sichern von Verzeichnissen von einem exFAT-formatierten USB-Stick.
Habe eine 500 GB Magnetfestplatte zur Datensicherung. Ich verwende den USB-Anschluss, hat aber auch eSata. Die Platte habe ich schon seit ca. 2018. Darauf mehrere Partionen, die mit älterem Knoppix angelegt wurden. Kein Ahnung mehr mit welchem Dateisystemtyp formatiert.
Seit neuestem muss ich von exFAT-USB-Stick sichern. Den hatte ich eigentlich formatiert um große ISO-Images herunterzuladen. Dann hatte ich die Idee, noch so einiges zum Thema Linux, dass ich mir erarbeitet habe, dort mit auf Verzeichisse zu speichern. Das war teilweise aufwändig erarbeitetes Wissen, das ich, wenn wenig benutzt auch nicht im Kopf behalte.
Nun habe ich auf dem USB-Stick versehentlich etwas von diesem Wissen gelöscht, indem ich ein Verzeichnis, statt es zu kopieren, verschoben habe (in einem Live-Stystem), sollte da eigentlich nur sein, solange ich was ausprobiere. Nach einem Neustart fiel mir dann auf, dass Verzeichnisse fehlen. Aber nicht alle Verzeichnisse, so dass ich die noch vorhandenen vor Wiederherstellungsversuchen sichern möchte (read only eingehängt natürlich).
Nun zum Problem. Überprüfung der Sicherungsplatte um festzustellen welche Partitionen mir welchem Dateityp formatiert sind, ergibt unterschiedliche Ergebnisse.
Unter LUbunt 26.04 Testmodus. Weil im Testmodus alle möglichen Systempartitonen automatisch eingehängt werden, zeige ich nur die von der Sicherungsplatte.
Die (meines Erachtens) relevanten Zeilen habe ich mit ##ToDo00 und Kommentar markiert. Das hilft mir auch für meine Doku, in meinen Dateien.
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 | lubuntu@lubuntu:~$ fdisk -l ... Disk /dev/sdb: 465,76 GiB, 500107862016 bytes, 976773168 sectors Disk model: HD503HI Units: sectors of 1 * 512 = 512 bytes Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes Disklabel type: dos Disk identifier: 0x0003bd12 ... Device Boot Start End Sectors Size Id Type /dev/sdb1 63 10249469 10249407 4,9G b W95 FAT32 /dev/sdb2 10249470 18844244 8594775 4,1G b W95 FAT32 /dev/sdb3 18844245 27439019 8594775 4,1G 83 Linux /dev/sdb4 27439104 976773119 949334016 452,7G 5 Extended ###ToDo000000 sdb4 ist die erweiterte Partition /dev/sdb5 27441152 60995583 33554432 16G b W95 FAT32 /dev/sdb6 60997632 63094783 2097152 1G b W95 FAT32 /dev/sdb7 63096832 964216831 901120000 429,7G b [mark]W95 FAT32[/mark] ###ToDo000000 sdb7 ist die fragliche riesige Partition - mit fdisk "W95 FAT32" lubuntu@lubuntu:~$ |
Im folgenden meldet blkid "vfat". Das Unbunt-Wiki verlinkt irgendwo auf wikipedia zu vfat verlinkt https://de.wikipedia.org/wiki/File_Allocation_Table#VFAT
VFAT (Virtual File Allocation Table) ist eine Erweiterung des FAT-Formats zur Verwendung langer Dateinamen, die auf FAT12, FAT16 und (seit dessen Einführung im Jahr 1996) auch auf FAT32 angewendet werden kann. Gelegentlich wird im Sprachgebrauch auch fälschlich VFAT mit FAT32 gleichgesetzt.
Problem: ich habe keine Ahnung, mit welchem Dateisystemtyp ich das Dateisystem beim Anlegen formatiert hatte.
1 2 3 4 5 6 7 8 9 | lubuntu@lubuntu:~$ sudo blkid -o list -w /dev/null device fs_type label mount point UUID ----------------------------------------------------------------------------------------------------------- /dev/sdb2 vfat DATEN_F-1 (not mounted) 84EB-3E30 ###ToDo000000 blkid vfat bei allen - welche Device-Nr.? /dev/sdb7 vfat (not mounted) 55BE-6010 /dev/sdb5 vfat DATEN_M (not mounted) B703-E72B /dev/sdb3 vfat (not mounted) D5F9-57DB /dev/sdb1 vfat Doku_FAT32 (not mounted) 84B5-79F6 /dev/sdb6 vfat Disketten (not mounted) BCBA-8B40 |
Am Rande: parted gibt außerdem als Hersteller der Platte "Samsung" aus. Auf dem Aufkleber steht "Verbatim".
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 | lubuntu@lubuntu:~$ sudo parted -l Model: Intenso Ultra Line (scsi) Disk /dev/sda: 31,9GB Sector size (logical/physical): 512B/512B Partition Table: gpt Disk Flags: Number Start End Size File system Name Flags 1 32,8kB 3913MB 3913MB ISO9660 hidden, msftdata 2 3913MB 3918MB 5272kB Appended2 boot, esp 3 3918MB 3918MB 307kB Gap1 hidden, msftdata 4 3920MB 31,9GB 28,0GB ext4 Model: SAMSUNG HD503HI (scsi) Disk /dev/sdb: 500GB Sector size (logical/physical): 512B/512B Partition Table: msdos Disk Flags: Number Start End Size Type File system Flags 1 32,3kB 5248MB 5248MB primary fat32 2 5248MB 9648MB 4401MB primary fat32 3 9648MB 14,0GB 4401MB primary fat32 4 14,0GB 500GB 486GB extended 5 14,0GB 31,2GB 17,2GB logical fat32 6 31,2GB 32,3GB 1074MB logical fat32 7 32,3GB 494GB 461GB logical [mark]fat32 [/mark] ###ToDo000000 parted meldet fat32 ... |
Wenn ich das dann geklärt habe, muss ich mich damit beschäftigen, ob ich Dateien von exFAT auf eine der Partitionen kopieren/sichern kann. Ich weiß, das gab es schon mal eine Frage, wo jemand der Meinung war, das wäre nicht gut. Oder ob ich eine Partition irgendwie ganz frei räumen muss, um diese mit exFAT zu formatieren. Das gefällt mir irgendwie nicht so richtig, an einer Sicherungsplatte mit Daten drauf noch irgendwelche Partitionen die ich leer mache neu zu formatieren.
Ich weiß, eigentlich sollte ich sowieso 2 Sicherungsdatenträger haben. Nur bekommt man heute kaum noch USB-2-anschließbare Magnetfestplatten - zumindest nicht beim Saturn um die Ecke.
Habe bisher schon öfter USB-Stick-Verzeichnisse auf eine Partition dort gesichert, ohne zu wissen, welchen Dateisystemtyp dieser Stick hat (weil nach Kauf nicht geändert). Hatte zwar im Hinterkopf, dass es evtl. auch USB-Sticks gibt, die beim Kauf ntfs-formatiert sind. (dann hätte ich evtl. von ntfs nach Fat32 kopiert?) War da bisher naiv der Meinung, man könne das ausprobieren zu kopieren und wenn das nicht geht, bekomme ich eine Meldung und merke es daran.
Danke für drüberschauen. Es ist so viel, weil ich versucht habe, alles benötigte in Code-Blöcken zu liefern, damit niemand zurückfragen muss.