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Download iso > 4 GB USB-Stick Dateisystem

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Xubuntu 25.10 (Questing Quokka)
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idealist_100

Anmeldungsdatum:
17. Dezember 2025

Beiträge: 41

Hallo, ich bitte dringend um Hilfe - weil ich eilig fertig werden muss. Ich tue schon seit Tagen daran rum, ein relativ aktuelles Live-System mit Firefox für sicherheitsrelevante Themen zu bekommen. Mein letzter Ansatz lag bei Xubuntu, da das ja noch ziemlich aktuell, sollte der Firefox auch nicht zu alt sein. Da ich keinen nervt zum recherchieren hatte, wie alt die enthaltene FF-Version ist, dachte ich, einfach auf USB installieren und nachschauen. "Einfach" 😀

Ganz ab von der Entscheidung für ein bestimmtes System, scheitere ich schon daran, dass die meisten ISO-Dateien scheinbar diese FAT-4GB-Grenze überschreiten. Selbst Xubuntu, das angekündigt 4,4 GB hat möchte bei Torrent-Download 4,72 GB herunterladen (screenshot liegt vor). Weil mein altes Live-System das nicht (out of the Box) hergibt, das Dateisystem wird im Speicher emuliert und der Dateimanger zeigt frei 2,8 GiB (der PC hat 4 GB) dachte ich mir ich verwende einen USB-Stick als download-Ziel.

Da bekomme ich gem. Screenshot:

1
2
3
4
4,44 MB von 4,72 GB (0,0%)
Fehler: Die Datei ist zu groß (media/sda1/25-10/subuntu-25.10-desktop-amd64.iso)

Code
  • Die Meldungt kommt schon kurz nach dem Start. Das ist ja nicht verkehrt, wenn nicht erst am Ende bemerkt wird, dass nicht genug Speicher auf den Zielmedium.

  • Mein letzte Knoppix habe ich noch mit wget geholt (da haben auch einige argumentiert, dass es nach deren Erfahrung Probleme gäbe - ich hatte nie welche - außer falsche Prüfsumme oder sowas weshalb ich damals gefragt hatte - diese Version ist auch schon lange nicht mehr in Benutzung).

  • Dann dachte ich, Download müsste über Firefox direkt ja auch gehen (Kontextmenü - Ziel speichern unter).

  • Das dieses mal probiert - hätte 56 Min. gedauert und deshalb doch über Torrent probiert. Download über Torrent ist mein erstes Mal.

Habe schon recherchiert: "USB-Stick" AND "Dateisystem" site:forum.ubuntuusers.de

Allerdings liegen die Themen der Suchergebniss immer etwas daneben.

  • Mal das iein Ubuntu nach Update vom USB-Stick nicht mehr startet.

oder sind uralt, wie z.B.

  • Optimales Dateisystem für USB-Stick unter Linux/Ubuntu?

  • Außerdem will ich eigentlich NTFS, weil dies von allen Systemen zugreifbar wäre.

Ich habe auch schon mal einen USB-Stick NTFS formatiert (da waren die USB-Sticks noch kleiner - mein jetziger 32 GB).

Nun frage ich mich, was denn passiert, wenn ich einen US-Stick mit gparted formatiere.

  • Ein USB-Stick spiegelt mir ja nur ein Dateisystem mit Sektoren - Blockgröße usw. vor. Muss intern irgendwelche defekten Speicherbereiche ausblenden optimiert wie oft der selbe Bereich beschrieben wird um die Lebensdauer zu erhöhen. (denke ich zu wissen)

  • Formatierter TextBringt da eine manuelle Änderung des Dateisystems nicht schon das ganze durcheinander?

  • Formatierter TextSollte die Blockgröße iwie angepasst sein?

Auf diesen Stick will ich im Moment nur den Download der ISO-Datei speichern. Einen zweiten (auch 32 GB) möchte ich für die Live-Installation verwenden.

Dann habe ich hier noch gesehen, dass es unter Linux irgend etwas mit Berechtigungen gibt, wenn man das Dateisystem als root anlegt.

Da hat schwarzheit schon so einiges schön erläutert.

Verstehen tue ich das nicht so richtig, weil ich bisher immer unter Knoppix gearbeitet habe, welches out of the box, alles unter root macht.

Wer weiß was da noch auftauchen könnte, wenn ich später mit XUBUNTU arbeite. Bitte das auch gleich bei der Überlegung zum Ändern des Dateisystems mit bedenken.

Danke schön schon mal für das Lesen.

PS: ich würde ja gerne übersichtlich schreiben - wie bekommt man denn eine Einrückung hin, ohne Aufzählungen zu missbrauchen?

frostschutz

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18. November 2010

Beiträge: 7825

FAT32 kann man für solche Dateien eben nicht verwenden. OK man könnte irgendwie mit split, cat hantieren um die Datei in kleinere Schnipsel aufzuteilen, aber da stellt sich die Sinn-Frage ☺

Wenn es darum geht, das erstmal irgendwie runterzuladen, um es dann auf einen unbenutzten USB-Stick draufzubügeln.

Du kannst theoretisch wget direkt auf USB Stick schreiben lassen, ohne vorheriges lokales Zwischenspeichern.

Mit -O - schreibt wget die Daten ins stdout und können dann in der Pipe umgeleitet werden.

wget -O - https://url/zur/datei.iso | sudo dd bs=1M iflag=fullblock of=/dev/usbstick

Der Download muss dann halt ohne Abbruch durchgehen, sonst wirds kompliziert(er).

schwarzheit Team-Icon

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31. Dezember 2007

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>> exFat <<

schwarzheit Team-Icon

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Anmeldungsdatum:
31. Dezember 2007

Beiträge: 8175

idealist_100 schrieb:

Da hat schwarzheit schon so einiges schön erläutert.

Verstehen tue ich das nicht so richtig, weil ich bisher immer unter Knoppix gearbeitet habe, welches out of the box, alles unter root macht.

Hu. Was hab ich wo genau?

Und dann müsste man auch erstmal "arbeiten" genauer definieren. Arbeiten am System brauchen root. Z.B. Installationen. Alles andere eher nicht. Z.B. Büroarbeiten - Briefe schreiben.

Gerd_A

Anmeldungsdatum:
10. September 2020

Beiträge: 305

Die Meldung ist doch nicht zu missverstehen...

–> Fehler: Die Datei ist zu groß (media/sda1/25-10/subuntu-25.10-desktop-amd64.iso)

idealist_100

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
17. Dezember 2025

Beiträge: 41

schwarzheit schrieb:

>> exFat <<

Ja, dachte auch immer dass neuere USB-Sticks wegen der Größe heutzugage sowieso ntfs-Formatiert seien. (auch irgendwo gelesen/gehört - scheinbar alles nur Gerüchte)

Schaue gerade mit gparted, auf meinem alten Notebook mit Knoppix 9.1, den USB-Stick an. ( einen einen INTENS0 32 GB USB 3.0-Stick. Geplant als Zwischenspeicher für den Download der XUbuntu-Image-Datei.

Gparted meldet fat32.

Größe 29,69 GiB Benutzt 3,91 GiB (wohl schon vorher drauf) Unbenutzt:25,78 GiB Markierungen: boot, lba

Also doch FAT32 und nix extended - oder ist das nur die interne Bezeichnung von geparted?

Einfach nur die Partition neu Formatieren mit ntfs? Es geht ja nur darum, auch eine Datei größer 4 GB darauf speichern zu können.

Danke.

idealist_100

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
17. Dezember 2025

Beiträge: 41

schwarzheit schrieb:

Arbeiten am System brauchen root. Z.B. Installationen. Alles andere eher nicht. Z.B. Büroarbeiten - Briefe schreiben.

Das ist mir klar.

Und dann müsste man auch erstmal "arbeiten" genauer definieren. >

Irgendwann habe ich angefangen getrennt mit Knoppix Live-System zu arbeiten.

1. Bürokram auf einem älteren Notebook und auf einen angesteckten USB-Stick /Platte gespeichert.

  • Da es nie Probleme gab, habe ich das so beibehalten. Bin eher Minimalist.

  • Jetzt erst denke ich mal an eine Festinstallation auf neuem PC um meinen Papierkram zu organisieren.

  • * Aber alles was man mehr installiert und verwendet, kann auch wieder irgendwelche Probleme machen.

2. Internetrecherchen auf einem getrennten Rechner - auch mit Live-System. Evtl. Dokus in pdf gedurckt, Text-datei oder auch mal Writer (wenn Bilder dabei sein sollten).

Dabei sind Systemarbeiten eigentlich immer nur angefallen, wenn ich eine neue Version des Live-Systems herunterladen musste.

So habe ich gelernt mit wget die iso zu holen, mit wodim zu brennen (um die Bezeichnung eines externen Brenners anzuzeigen Laufwerksbezeignung anzuzeigen "lsusb" scheint meine akt. Version im emulierten Terminal gar nicht mehr zu kennen?

Weil ich so was ziemlich selten benötige muss ich auch immer wieder in meiner Doku kramen. Ab und an habe ich mich an kleinen Skripten versucht, weil ich dachte, dann ist alles besser dokumentiert als wenn man im Desktop rumklickt. Iwer hat mir mal gezeigt, wie man die Prüfsumme dann noch prüft, wenn das Image schon auf cd gebrannt ist (wollte prüfen ob diese korrekt gebrannt wurde).

Also so grundsätzlich habe ich die Sache mit root verstanden. Habe ich nur erwähnt, weil Knoppix so eben nur als root arbeitet - damit mir niemand erklärt, dass ich das brücksichtigen muss. (ich weiß auf einer Nicht-Live-System-Installtation macht man das nicht. Aber ein Live-System von DVD gestartet (halte ich fürs Internet für sicherer als USB-Stick-Installation) bleibt ein extra angelegter Benutzer sowieso nicht erhalten.

Solange ich nur mittels Knoppix ein ISO-Image für XUbuntu hole, sind Rechte ja noch egal.

Da das Image auch für eine Live-DVD zu groß ist. Muss XUbuntu ein Live-USB-Stick werden. Den plane ich unter Knoppix mit dd zu erstellen. Natürlich auf einem neuen Stick (nicht den selben, auf den ich heruntergeladen habe). Aber Rechte sollten dabei auch keine Rolle spielen.

Aber jetzt ist der erste Schritt erst einmal, einen USB-Stick zu haben, auf den ich das herunterzuladende Image speichere.

PS: Ich noch eine Frage, warum wget nicht tut was es soll - mache einen extra Beitrag.

Danke.

von.wert

Anmeldungsdatum:
23. Dezember 2020

Beiträge: 13916

Also jetzt mal ernsthaft! Knoppix ist aus x Gründen nicht dazu gedacht, als Daily Player verwendet zu werden, sondern insbesondere als Rettungssystem und später auch für Lehrgänge. Vor über 20 Jahren ist die Image-Größe noch unter bzw. bis 700 MiB gewesen, um auf ein CDR700 gebrannt zu werden. Später ist das auf DVD-Größe aufgebläht worden, mittlerweile brauchte man eine DVD9 bzw. DL. Wenn man es denn brennen und bei jedem Boot exorbitant Zeit vergeuden wollte.

Also hör' mit diesem Blödsinn auf und installiere eine aktuelle Linux-Distribution auf SSD, einer fest im Rechner eingebauten, versteht sich!

Eine Datei ab knapp unterhalb 4 GiB kann man auf keine FAT32-formatierte Partition schreiben, da können die Partition oder gar der Datenträger noch so groß sein. Dies ist eine historisch und technisch bedingte Limitierung.

Daß Partitionen von neuen USB-Sticks mit FAT32 formatiert sind, hat Lizenzgründe. Mit NTFS wirst Du nicht erleben, genauso wie Fernseher u.ä. i.d.R. nicht mit NTFS umgehen können.

Wenn Du schon nicht ext4 dafür verwendest, weil Du vielleicht den Stick auch unter Windows nutzen willst (Fastboot ausschalten!), formatiere mit exFAT! Dies ist explizit für Flashdrives entwickelt worden. Damit kann der Linux-Kernel seit einiger Zeit (in Ubuntu seit 22.04) auch nativ umgehen, irgendwelche extra Treiber braucht und sollte man nicht mehr installieren. exfatprogs zu installieren, ist ratsam.

Es muß Dir aber klar sein, daß man auf das MS-Dateisystem exFAT keine Linux-Distribution installieren kann. Windows im übrigen auch nicht.

idealist_100

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
17. Dezember 2025

Beiträge: 41

Stimmt das so - das irritiert mich, weil ich bisher dachte, Recht betreffen Dateien, aber nicht ganze Dateisysteme. Hieße wenn ich jetzt wie angedacht den USB-Stick mit NTFS formatiere. NTFS kenn ja Benutzerrechte. Wenn ich dann in einem zukünftigem System unter einen speziell User angemeldet bin, kann ich nicht nur Dateien nicht öffnen - bearbeieten usw. sondern sehe schon gar nicht was auf dem Stick im jeweiligen Dateisystem ist, wenn ich nicht vorher zu root wechsle?

Aus dem Beitrag "USB-Stick benötigt jetzt Root-Rechte"

tomtomtom schrieb:

Erwin72 schrieb:

Mein Formatierter USB-Stick benötigt jetzto Root-Rechte??!! Was zum Geier soll das? So was bin ich nicht gewöhnt.

Du bist ja auch gerade mal 17 Jahre dabei. Woher sollst du da auch absolutes Grundwissen, wie das wenn man mit Rootrechten formatiert das Dateisystem auch root gehört und man das bei Bedarf erst mal mit chown ändern muss, haben?

Ein Externe Datenspeicher mit ... Rootrechten?

Nochmal zum Mitmeißeln (denn es wurde die bereits erklärt): mkfs kann nicht wissen, ob es sich um einen externen Datenspeicher handelt. Es ist auch komplett irrelevant.

idealist_100

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
17. Dezember 2025

Beiträge: 41

@von.wert

Einerseits bin ich dankbar, dass du mitliest. Meine mich zu erinnern dass Du schon oft qualifizierte Hinweise gegeben hast.

Aber mit Deiner Antwort hast du das Thema verfehlt 😉

Es gibt Gründe warum ich das hier nicht öffentlich diskutieren will.

Gerade ist es ja das Ziel kurzfristig ein neues Live-System für bestimmte Arbeiten zu finden und betriebsbereit zu bekommen, das einen aktuellen Browser hat. Weil ich XUbuntu in Erwägung ziehe, habe ich mich für dieses Forum entschieden. (und auch weil es hier ein tolles wiki und lehrreiche Diskussionen gibt) Ich habe eben keine Zeit, Grundsatzdiskussionen anfangen, es gibt etwas zu erledigendes mit Termin!

Hatte auch schon ein anderes System als XUbuntu in Betracht gezogen - aber auch das ist in der Zwischenzeit größer als 4 GB. (ich sage nicht welches - weil ich das nichts zu meiner Frage beiträt - habe mich jetzt ja für XUbuntu entschieden.

Das war eine Info, weil Schwarzheit so nett war, mir helfen zu wollen und sie erst einmal einschätzen können muss,von welchem System aus ich Arbeite. Langfristig habe ich sowieso ein anderes System im Auge. Diese Diskussion wofür Knopix geeignet ist, ist mir sehr wohl bekannt. Wurde auch schon im Knoppixforum selbst geführt, bis ich ein Zitat von Herrn Knopper persönlich gefunden hatte.

Das sagt Klaus Knopper selbst zu seinem System und dazu wofür es geeignet ist.

https://www.linux-magazin.de/ausgaben/2021/04/knoppix-9-2-lm-edition/ - leider nur mit Werbung lesbar. –- Anfang Zitat –-

Etwa halbjährlich erscheint seit der Jahrtausendwende unter dem Namen Knoppix (Knoppers Unix System) meine Zusammenstellung von GNU/Linux-Software. Das System ist so ausgelegt, dass es ohne Installation von DVD, USB-Flash-Disk oder übers Netzwerk fertig konfiguriert sofort läuft. Man erspart sich also die sonst übliche Frageorgie bei Installation und Konfiguration. Die Software-Auswahl präsentiert sich als bunte Mischung aus häufig angefragten und mir selbst besonders nützlich erscheinenden Kategorien. Sie eignet sich zum Arbeiten, Surfen im Internet, Spielen, Unterrichten, Lehren und Lernen sowie Programmieren.

–- Ende Zitat –-

So habe ich für mich, für einige Jahre eine gute - sehr minimalistische - Zwischenlösung gefunden.

Ich habe nur gehofft, hier noch zum geeigneten Dateisystem und was dazu zu beachten ist, zu finden.

Ja, ich muss wohl einsehen, dass es notwendig ist ein anderes Dateisystem zu haben, das einfach machen und erst wenn es wirklich kracht, zu fragen. Gerd hat schon recht. @Gerd Danke!

Gerd_A schrieb:

Die Meldung ist doch nicht zu missverstehen...

–> Fehler: Die Datei ist zu groß (media/sda1/25-10/subuntu-25.10-desktop-amd64.iso)

So jetzt ist Pause - ich muss auch mal essen und was für meine Gesundheit tun. Danke so lange.

Bearbeitet von schwarzheit:

Zitat eingefügt.

Lidux

Anmeldungsdatum:
18. April 2007

Beiträge: 17073

Hallo idealist_100,

Mach es doch nicht so kompliziert. Romane kannst du jedenfalls schon schreiben ....

Lade dir VENTOY herunter und installiere dies entsprechend des Rechners (BIOS / EFI) auf den angeschlossenen USB Stick. Danach runterladen der ISO mit Speicherort USB Stick.

Gruss Lidux

von.wert

Anmeldungsdatum:
23. Dezember 2020

Beiträge: 13916

idealist_100 schrieb:

@von.wert

Einerseits bin ich dankbar, dass du mitliest. Meine mich zu erinnern dass Du schon oft qualifizierte Hinweise gegeben hast.

Aber mit Deiner Antwort hast du das Thema verfehlt 😉

Unsinn. Lesen und verstehen!

Gerd_A schrieb:

Die Meldung ist doch nicht zu missverstehen...

–> Fehler: Die Datei ist zu groß (media/sda1/25-10/subuntu-25.10-desktop-amd64.iso)

Ich habe Dir, idealist_100, erklärt, weshalb das so ist.

idealist_100

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
17. Dezember 2025

Beiträge: 41

@Lidux

Dein Ratschlag ist sicher gut gemeint. Aber bezeichne mich doch nicht als "kompliziert", nur weil Du andere Prios setzt. Romane schreibe ich ja deswegen, weil ich meine Ziele klar darstellen will, damit eben nicht ein Weg in eine ganz andere Richtung geht. Ich will ein Problem lösen, aber nicht 5 andere damit mit erschlagen.

VENTOY auf einem Live-System auf DVD. Genau deshalb bräuchte ich ja erst mal ein Linux, dass mindesten einen änderbaren (persistenten) Bereich hat. Außerdem möchte ich das ja evtl. auch bei Problemen einfach neu installieren. Also speichere ich die ursprüngliche Image-Datei zwecks Nachvollziehbarkeit, wenn ich das System ruiniert habe, um von einem sauberen zu testen.

Bei XUbuntu gibt es eine Anleitung wie man das mit dd hinbekommt. Die hatte ich vor für die erste Installation zu verwenden. Was da denn dann alles für tools ohne weitere Installation verfügbar sind, ist eine andere Sache. Möchte nicht noch ein Tool, was irgend etwas an meinem System rumfummelt (eine Version soll dann auch mal sicherheitsrelevante Sachen im Internet dienen, da kommt mir möglichst wenig Fremdzeug drauf). Ziel ist eher, 2 Sticks , gleiche Disto. Für die Internet-Version so viele Pakete wie möglich loszuwerden. Zu lernen welche Dienste man deaktiviert, wenn man was für Sicherheit tun will. Ich weiß, da fehlt mir noch viel. Bezweifle, dass das jemals wirklich reicht, aber Schritt für Schritt ...

Bearbeitet von schwarzheit:

Fullquote entfernt. Bitte benutze keine kompletten Zitate. Lies dazu Zitate & Verhaltenskodex/Fullquote.

timothy2068

Anmeldungsdatum:
10. März 2025

Beiträge: 361

Bleiben wir doch mal beim Thema. Deine ursprüngliche Fragestellung beschwert sich darüber, dass das aktuelle Ubuntu-Image nicht auf ein FAT-Dateisystem passt. So weit, so richtig.

Dabei scheinst du aber das FAT-Dateisystem auf deinem Stick als etwas Gottgegebenes zu betrachten, nach dem sich die iso-Dateigrößen zu richten hätten. Nein, das haben sie nicht, und es ist weder ein Fehler noch eine Nachlässigkeit, wenn ein iso größer als 4 GB ist. Die Ersteller gehen einfach davon aus, dass das auf zeitgemäßen Dateisystemen abgespeichert wird und nicht auf prähistorischen.

Hast du dieses Problem schon gelöst, zum Beispiel indem du den Stick mit einem anderen Dateisystem formatiert hast? Um die iso-Datei nur abzuspeichern, tut es jedes Dateisystem außer FAT. Und um den bootfähigen Stick zu erstellen, ist das Dateisystem egal, es wird sowieso vom Image überschrieben.

idealist_100

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
17. Dezember 2025

Beiträge: 41

Also - vorab mal - das freudige Ergebis. Formatieren in exFat funktionierte out of the box mit gparted.

Erst mal vielen Danke für die Hilfe. @schwarzheit Dein Hinweis auf exFat hat mich schon mal auf die für mich neue info gebracht, dass das für Flash-Medien optimiert ist.

Heute Vormittag noch viel gelesen und auch nach vertiefendem im Ubuntu-wiki gesucht. Ubuntu-Wiki exFat und fuse. Hier diese Sache mit exFat je nach Version mal schon im kernel mal nicht (je nach Version. Das noch im Zusammenhang mit meine Knoppix wo ich schon mal gar nicht weiß, ob mit Kernelmodul oder fuse. weil KNOPPIX aber total veraltet und bald durch was aktuelleres ersetzt werden soll, lohnt sich die Forschung auch nicht.

Letztlich habe ich es einfach ausprobiert, gpartedt hat angezeigt, dass es exFat anbietet - habe ich es halt getestet.

Nachher habe ich noch mit mount gesehen, wenn dieser neu formatierte USB-Stick angesteckt ist, steht in der Ausgabe

gvfsd-fuse on /run/user/1000/gvfs type fuse.gvfsd-fuse (rw,nosuid,nodev,relatime,user_id=1000,group_id=1000)
/dev/sda1 on /media/sda1 type exfat (rw,nosuid,nodev,relatime,uid=1000,gid=1000,fmask=0000,dmask=0000,allow_utime=0022,iocharset=utf8,errors=remount-ro)

Auch wenn mich noch immer irritiert:

Hinweis: Da exFat kein Journal kennt, ist es hier besonders wichtig, dass Schreibvorgänge niemals unterbrochen oder vorzeitig abgebrochen werden

Nun verwende ich ja wget, um evtl. bei Unterbrechung den Download fortsetzen zu können.

Ginge das dann überhaupt??? - Zu welchem Zeitpunkt wird bei exFat der nächste abgeschlossene Block in die FAT eingetragen. Erst wenn die ganze Datei fertig ist??? (mein download hat fast ein Stunde gedauert, da wäre eine Fortsetzungsmöglichkeit schon nicht schlecht gewesen).

Am Rande: Wenn ich das so lese, verstehe ich, warum mir im Knoppix-Forum jemand von wget abgeraten hat, weil schlechte Erfahrungen. Vielleicht hatte der einen USB-Stick mit exFat und es lag gar nicht an wget.

Aber alles ist gut - ich bedanke mich bei allen für die Unterstützung.

Setzte das morgen auf gelöst.

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