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FFMPEG und Ubuntu - Linux Mint

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 22.04 (Jammy Jellyfish)
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ro.p

Anmeldungsdatum:
18. März 2026

Beiträge: 5

Hallo zusammen habe einen komischen Effekt den ich mir nicht wirklich erklären kann.

Story: Ich will mir eine "StreamingBox" bauen mit der ich einer USB Kamera direkt mit ffmpeg auf Youtube streamen kann. Die Box müsste ohne grafische Oberfläche laufen und nur per SSH erreichbar sein.

Jetzt zum Problem: Ich habe das kurz auf meinen Linux Mint 22.3 Desktop getestet, alles lief ohne Probleme. Also, Überlegung, ich installieren mir das ganze auf einem kleinen PC mit Ubuntu Server, also Ubuntu Server 24.04.4 LTS heruntergeladen, alles installiert und siehe da, es geht nicht. Probleme hier, Probleme da (verlorene Pakete, Bild am ruckeln usw) und dann habe ich es zum laufen gebraucht aber der kleine PC ist bei 83% Auslastung.

Also, Linux Mint auf der gleichen PC installiert und siehe da, es läuft alles, 12% Auslastung.

Wo ist das Problem? Was ist der Unterschied? ffmpeg Versionen sind gleich, PC ist gleich, Interleitung ist gleich... Linux Mint hat doch als Basis Ubuntu?

Hat jemand eine Idee?

Danke...

P.S Ich bin total flexibel was die Distro angeht, es muss einfach laufen mit möglichst wenig Auslastung

timothy2068

Anmeldungsdatum:
10. März 2025

Beiträge: 329

Lief der Ubuntu Server ohne GUI? Dann kann Hardwareunterstützung fürs Video gefehlt haben. Aussagen wie

Probleme hier, Probleme da (verlorene Pakete, Bild am ruckeln usw) und dann habe ich es zum laufen gebraucht

sind nicht gerade sehr konkret bezüglich dessen, was du gemacht und wie du es hinbekommen hast, daher kann man nur ins Blaue raten.

tomtomtom Team-Icon

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Anmeldungsdatum:
22. August 2008

Beiträge: 55994

Wohnort: Berlin

Wenn du das unter Ubuntu 24.04 probiert hast, warum gibst du dann als Versionsangabe 22.04 an?

Anders gefragt: Welche deiner widersprüchlichen Angaben ist korrekt?

Und dann kommt es unter Ubuntu natürlich auch darauf an, welche der nicht genannten Programme ("alles installiert" ist keine verwertbare Angabe) du wie installiert hast.

Speziell Snap hat da lustige Eigenarten, ganz besonders im Zusammenspiel mit nativ installierter Software.

ro.p

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
18. März 2026

Beiträge: 5

Sorry, ich versuche genauer zu sein, habe jetzt aber nicht alles dokumentiert. Es ging mir in erster Linie um die Auslastung vom PC und die verloren Pakete im Stream

Also, alles auf dem gleichen Gerät. Linux Mint Version 22.3, alle Updates gemacht mit Xfce 64bit // Ubuntu Server 24.04.4 LTS, alle Updates gemacht ohne grafische Oberfläche

ffmpeg version 6.1.1 per sudo apt install ffmpeg installiert dazu v4l-utils per sudo apt install v4l-utils installiert

libavutil      58. 29.100 / 58. 29.100
  libavcodec     60. 31.102 / 60. 31.102
  libavformat    60. 16.100 / 60. 16.100
  libavdevice    60.  3.100 / 60.  3.100
  libavfilter     9. 12.100 /  9. 12.100
  libswscale      7.  5.100 /  7.  5.100
  libswresample   4. 12.100 /  4. 12.100
  libpostproc    57.  3.100 / 57.  3.100

Ich habe auch andere Versionen versucht, gleicher Effekt

Es sind exakt die gleichen Befehle die ich absetzte:

ffmpeg -f v4l2 -framerate 30 -i /dev/video0                                 
-f alsa -i plughw:0,0                                            
-c:v libx264 -pix_fmt yuv420p -framerate 15 -g 30 -b:v 500k     
-c:a aac -b:a 128k -ar 44100 -ac 2                              
-preset ultrafast -tune zerolatency                             
-f flv rtmp://a.rtmp.youtube.com/live2/xxxxxxxxx


ffmpeg -f v4l2 -video_size 1920x1080 -framerate 30 -i /dev/video0 
-f alsa -i plughw:0,0 
-c:v libx264 -preset veryfast -b:v 4500k -maxrate 4500k -bufsize 9000k 
-g 60 -pix_fmt yuv420p 
-c:a aac -b:a 128k -ar 44100 
-f flv rtmp://a.rtmp.youtube.com/live2/xxxxxxxxxxx 

Beim Mint keine Probleme (12%) bei Ubuntu Server ist der PC bei 80-90% Auslastung und der Stream am ruckeln.

Ich hoffe es ist jetzt ein wenige genauer.... wenn nicht, sorry für eure Zeit, will hier niemand nerven

Bearbeitet von schwarzheit:

Bitte verwende in Zukunft Codeblöcke, um die Lesbarkeit zu verbessern! Und benutze bitte den Vorschaubutton. Danke.

timothy2068

Anmeldungsdatum:
10. März 2025

Beiträge: 329

Also wenn ein Videojob bei derselben Hardware auf System A eine vielfach höhere Last erzeugt als auf System B, dann schreit das nach unterschiedlicher Hardwareunterstützung. Das habe ich gestern nachmittag schon geäußert, darauf eingegangen bist du bislang noch nicht.

Was sagt denn

vainfo

auf dem Serversystem?

Terminalausgaben und ähnlicher Code gehören bitte in einen Codeblock, da sind sie besser lesbar. Danke!

ro.p

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
18. März 2026

Beiträge: 5

Ich habe den Server leider nicht mehr am laufen ☹

Aber das kommt beim Linux Mint

vainfo: VA-API version: 1.20 (libva 2.12.0)
vainfo: Driver version: Intel iHD driver for Intel(R) Gen Graphics - 24.1.0 ()
000

Es ist also keine spezielle Grafikkarte drin, Standard Intel

Der PC ist ein CSL Mini PC Narrow Box Intel N200, 1TB SSD, 16 GB RAM, Intel UHD Graphics

Bearbeitet von schwarzheit:

Bitte verwende in Zukunft Codeblöcke, um die Lesbarkeit zu verbessern! Und benutze bitte den Vorschaubutton. Danke.

timothy2068

Anmeldungsdatum:
10. März 2025

Beiträge: 329

ro.p schrieb:

Es ist also keine spezielle Grafikkarte drin, Standard Intel

Und? Auch der IGP kann mit oder ohne VAAPI laufen. Ich guck jetzt nicht nach, ob Ubuntu Server VAAPI an Bord hat, aber warum sollte er? Ist ja nur für CLI gedacht.

ro.p

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
18. März 2026

Beiträge: 5

ok, dann wird daran liegen... vielen dank Ich denke nicht das es nötig ist mehr nachzuforschen.

timothy2068

Anmeldungsdatum:
10. März 2025

Beiträge: 329

Wenn gelöst, dann klick auf das grüne Bapperl. Aber überleg dir, ob du den Weg mit Ubuntu Server nicht weitergehen willst, denn da VAAPI nachzuinstallieren ist weniger Aufwand als jetzt die ganze Zeit eine GUI laufen zu lassen, die du nicht brauchst und die nur die CPU warm macht, wenn auch nicht ganz so warm wie Videocoding in Software.

trollsportverein

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Anmeldungsdatum:
21. Oktober 2010

Beiträge: 5917

Für Intel gibt es zwei verschiedene intel VA-API Pakete für Ubuntu, das:

Und das:

Für Beschleunigung ist es besser, das Paket intel-media-va-driver-non-free zu nehmen. Man muss sich für eines der beiden VA-API Pakete entscheiden. Noch vernünftiger wäre es aber, nicht das stark veraltete Jammy Jellyfish Release zu benutzen.

Selbst bei den neusten Inkarnationen von System-Releases hinkt die debianeske Welt leider stark hinterher. FFmpeg ist längst bei Version 8.1 angekommen:

timothy2068

Anmeldungsdatum:
10. März 2025

Beiträge: 329

trollsportverein schrieb:

Selbst bei den neusten Inkarnationen von System-Releases hinkt die debianeske Welt leider stark hinterher. FFmpeg ist längst bei Version 8.1 angekommen:

Debian Testing hat aktuell die 8.0.1. Weiß nicht, was du hast ☺ Dass Ubuntu LTS hinterherhinkt, ist doch nun nichts Neues.

trollsportverein

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Anmeldungsdatum:
21. Oktober 2010

Beiträge: 5917

timothy2068 schrieb:

Weiß nicht, was du hast ☺

Gestern Nachmittag aus dem FFmpeg GIT Master Branch raus geholt und gebaut:

ffmpeg version N-123550-g9800032722 Copyright (c) 2000-2026 the FFmpeg developers
  built with gcc 15 (Ubuntu 15.2.0-4ubuntu4)

ro.p

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
18. März 2026

Beiträge: 5

Danke an alle... ich versuche mal ein paar Dinge

Ich markiere das mal als gelöst für den Moment

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