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optimq
Anmeldungsdatum: 7. Dezember 2009
Beiträge: 1409
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Hallo! Vielleicht weiß das ja jemand. Ich wollte mir mal FreeBSD über den Live-Modus ansehen. Wenn ich die Option Live-CD auswähle und egal ob weiter mit Multi-User oder Single-User und keine Ahnung was noch, befinde ich mich und bleibe jedes Mal nur im Terminal. Zitat von FreeBSD: The [ Live CD ] option can be used to try out FreeBSD before installing it.
Hat der Live-Modus keine grafische Oberfläche, versteht FreeBSD darunter nur das Terminal zu nutzen? Falls es einen grafischen Modus gibt, wie wird der bitte aufgerufen/gestartet? Danke! Gruß Andi
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tomtomtom
Supporter
Anmeldungsdatum: 22. August 2008
Beiträge: 54596
Wohnort: Berlin
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optimq schrieb: Hat der Live-Modus keine grafische Oberfläche, versteht FreeBSD darunter nur das Terminal zu nutzen?
FreeBSD hat keine Standardoberfläche und keinen grafischen Installer. Siehe auch https://www.freebsd.org/doc/handbook/using-live-cd.html. Man bekommt ein Basissystem, dass man modular aufbauen kann. Vergleichbar mit dem Konzept von Slackware,Gentoo_Linux oder Arch_Linux. Wer gerne Klicki-Bunti hat sollte PC-BSD benutzen.
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trollsportverein
Anmeldungsdatum: 21. Oktober 2010
Beiträge: 4158
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optimq schrieb:
Hat der Live-Modus keine grafische Oberfläche, versteht FreeBSD darunter nur das Terminal zu nutzen?
Ja, das gehört so! 😎
Dient auch der Sortierung. FreeBSD sucht sich seine Freunde aus. 😈
Falls es einen grafischen Modus gibt, wie wird der bitte aufgerufen/gestartet?
Da gibt es viele Wege, angefangen ganz klassisch über die ~/.xinitrc mit dem exec Eintrag des Lieblingsdesktops, bis über so neumodischen Kram wie xdm über die /etc/ttys automatisch starten, oder gar kdm über einen Eintrag in der /etc/rc.conf automatisch starten. Näheres erläutert das FreeBSD Handbuch: https://www.freebsd.org/doc/handbook/. Tja - und dann gibt es da noch PC-BSD, das ist auch sehr nett. Quasi das Ubuntu der FreeBSDs, oder FreeBSD in Zuckerwatte verpackt. http://www.pcbsd.org/ Downloaden, auf einen löblichen USB-Stick kopieren: http://wiki.pcbsd.org/index.php/Burning_the_Installation_Media/10.0. Ich persönlich ziehe für das kopieren auf den löblichen USB-Stick übrigens sysutils/dd_rescue vor, denn das zeigt den Fortschritt beim Kopiervorgang an und ist somit unterhaltsamer im Terminal.
dd_rescue /dev/QUELLE /dev/ZIEL
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rklm
Projektleitung
Anmeldungsdatum: 16. Oktober 2011
Beiträge: 13001
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trollsportverein schrieb:
Ich persönlich ziehe für das kopieren auf den löblichen USB-Stick übrigens sysutils/dd_rescue vor, denn das zeigt den Fortschritt beim Kopiervorgang an und ist somit unterhaltsamer im Terminal.
Ach was, die Profis verfolgen den Fortschritt am Geräusch der Platte. 😛
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ChemicalBrother
Ehemaliger
Anmeldungsdatum: 17. Mai 2007
Beiträge: 3136
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optimq schrieb: Hat der Live-Modus keine grafische Oberfläche, versteht FreeBSD darunter nur das Terminal zu nutzen?
Das ist bei Arch Linux nicht anders.
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V0LKER
Anmeldungsdatum: 23. Februar 2014
Beiträge: 1967
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ChemicalBrother schrieb: optimq schrieb: Hat der Live-Modus keine grafische Oberfläche, versteht FreeBSD darunter nur das Terminal zu nutzen?
Das ist bei Arch Linux nicht anders.
Wußte garnicht das Arch ne Live-CD hat. ❓
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Fanatics
Anmeldungsdatum: 25. August 2010
Beiträge: 1032
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V0LKER
Anmeldungsdatum: 23. Februar 2014
Beiträge: 1967
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Fanatics schrieb: @V0LKER
https://wiki.archlinux.de/title/Download
Das ist keine Live-CD sondern eine Install-CD.
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Fanatics
Anmeldungsdatum: 25. August 2010
Beiträge: 1032
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Ich zitiere:
Das CD/USB-Images ist gleichzeitig Installations-Medium und Live-System, welches zur Wartung oder Reparatur benutzt werden kann. Die ISO-Datei kann sowohl auf CD gebrannt als auch mit Programmen wie dd auf USB-Sticks kopiert werden. Es kann sowohl für i686 als auch für x86_64-Installationen verwendet werden.
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DonKrawallo
Anmeldungsdatum: 9. August 2007
Beiträge: 1449
Wohnort: Waterkant
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Fanatics schrieb: Ich zitiere: Das CD/USB-Images ist gleichzeitig Installations-Medium und Live-System, welches zur Wartung oder Reparatur benutzt werden kann. Die ISO-Datei kann sowohl auf CD gebrannt als auch mit Programmen wie dd auf USB-Sticks kopiert werden. Es kann sowohl für i686 als auch für x86_64-Installationen verwendet werden.
Toll! Eine LiveCD, die als solches nur für Menschen interessant ist, die Arch schon auf der Platte haben. Alle anderen nehmen dann die distributionseigene CD oder grml oder RescueCD oder... Also, ja. es ist eine LiveCD. Für Menschen, die Arch ausprobieren wollen, ist sie aber nutzlos. Gruß DonKrawallo
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Fanatics
Anmeldungsdatum: 25. August 2010
Beiträge: 1032
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Wenn Du sie startest läuft ArchLinux! Live! und? das reicht doch für eine LiveCD... 😈
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V0LKER
Anmeldungsdatum: 23. Februar 2014
Beiträge: 1967
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Fanatics schrieb: Wenn Du sie startest läuft ArchLinux! Live! und? das reicht doch für eine LiveCD... 😈
Ist die Frage wie man sich eine LiveCD vorstellt, im Jahr 2014 wohl mit GUI oder? Ein LiveCDTerminal brauchen die wenigsten, zumal der Threadersteller eine LiveCD zum ausprobieren meint, mit Maus und Bildchen und so.
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tomtomtom
Supporter
Anmeldungsdatum: 22. August 2008
Beiträge: 54596
Wohnort: Berlin
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V0LKER schrieb: Das ist keine Live-CD sondern eine Install-CD.
Es gibt keine Install-CD mehr, die wurde vor Jahren abgeschafft. Von einer Installations-CD kann man übrigens ausschließlich installieren, die genannte dagegen ist ein Stinknormales Livesystem. Den Unterschied macht heute zum Beispiel noch Debian: Live-CD → Installations-CD DonKrawallo schrieb: Eine LiveCD, die als solches nur für Menschen interessant ist, die Arch schon auf der Platte haben.
Was genau sollen die deiner Meinung nach damit anfangen?
Also, ja. es ist eine LiveCD. Für Menschen, die Arch ausprobieren wollen, ist sie aber nutzlos.
Für Menschen, die es installieren wollen, ist alles, was mehr darauf wäre, nutzlos, weil unnötiger Download. Ist schon schlimm genug, dass man sich eine ISO mit nur einer Architektur selbst basteln muss und im "Original" nur die "Dual"-ISO existiert. V0LKER schrieb: Ist die Frage wie man sich eine LiveCD vorstellt, im Jahr 2014 wohl mit GUI oder?
Da Arch keine Standardoberfläche hat und man selbst auswählt, was man haben will, wäre eine ISO mit Oberfläche ziemlich sinnfrei.
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DonKrawallo
Anmeldungsdatum: 9. August 2007
Beiträge: 1449
Wohnort: Waterkant
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tomtomtom schrieb: DonKrawallo schrieb: Eine LiveCD, die als solches nur für Menschen interessant ist, die Arch schon auf der Platte haben.
Was genau sollen die deiner Meinung nach damit anfangen?
Zitat: (...) welches zur Wartung oder Reparatur benutzt werden kann.
Anscheinend gibt es Menschen, die das brauchen und/oder haben wollen. Also, ja. es ist eine LiveCD. Für Menschen, die Arch ausprobieren wollen, ist sie aber nutzlos.
Für Menschen, die es installieren wollen, ist alles, was mehr darauf wäre, nutzlos, weil unnötiger Download.
Als Installationsmedium ist das Ding toll, keine Frage. Aber installieren und ausprobieren sind 2 verschiedene Dinge. Wenn man das sauber trennt, macht man etwas in debian Stil. (Danke für den Hinweis, btw.) Wenn man es schlecht macht, dann kommt etwas wie bei Fedora raus: Eine gute LiveCD, die ein besch... eidenes Installationsmedium darstellt. Ist schon schlimm genug, dass man sich eine ISO mit nur einer Architektur selbst basteln muss und im "Original" nur die "Dual"-ISO existiert.
Aus Neugier: Gibt es dafür einen Grund? Das Image sollte (noch) kleiner werden, wenn nur eine Architektur dabei ist. Das kann doch nur im Sinne aller Beteiligten sein. Gruß DonKrawallo
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Benno-007
Anmeldungsdatum: 28. August 2007
Beiträge: 29240
Wohnort: Germany
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Zum Ausprobieren als Live CD mit Desktop gibt es FreeSBIE mit XFCE oder Fluxbox. [x] Hab ich. äääh 😈 BSD-Teufel... Zum Teufel mit euch allen - na los. 👿 ❗ 😬 Oha, fast 8 Jahre jung - fast noch eine Prefinal. 😀
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