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GnuPG

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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Dieses Thema ist die Diskussion des Artikels GnuPG.

mgraesslin Team-Icon

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8. November 2006

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DrScott schrieb:

martingr schrieb:

Ja übertragen geht auf diese Art und Weise und ja es löscht die Schlüssel auf System B.

Dann wäre ich dafür, diesen Hinweis an dieser Stelle zu entfernen:

  1. Gefährlich

  2. Falscher Platz

Ich werde mal Dark Wolf kontaktieren, ob er nicht Lust hat, einen kompletten Unterpunkt zu formulieren, in dem dann auch die Tragweite des Vorgangs verdeutlicht wird. Vielleicht ja auch umfangreicher, also z.B. Übertragung von Keys auf ein Zielsystem, ohne die dort existierenden Schlüssel zu löschen...

+1 - die Lösung ist nur geeignet, wenn man die Keys auf ein neues System übertragen will

Dark_Wolf

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12. August 2006

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Hi, Leute

Sorry, war wohl etwas zu voreilig. Hatte mich nämlich so geärgert über GPG. Hatte seit Wochen ein Lösung für mein Problem gesucht: http://forum.ubuntuusers.de/topic/problem-mit-dem-import-von-privaten-schluesse/

Von der Kommandozeile aus kann man die Schlüssel ja überhaupt nicht übertragen. Laut Manpage kann man nur die Öffentlichen Schlüssel exportieren. Also gut finden wir zusammen ne brauchbare Lösung für den Artikel. Ich werde die Dinge nochmal selber ausprobieren, wie man die Schlüssel übertragen kann so das sie verifiziert werden können, wobei aber die sich auf dem Zielsystem befindlichen Schlüssel nicht gelöscht werden.

mfg Dark Wolf

Dark_Wolf

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So, habe die Änderung von Dark Wolf wieder entfernt und eine Alternative eingeführt. Dank an Dark Wolf, der den Stein ins Rollen gebracht hat 😉

fpunktk

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24. Oktober 2007

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DrScott schrieb:

Unter KDE starte ich den Daemon über eine Datei, die unter /home/<user>/.kde/env/ liegt. Dieses Verzeichnis wird nämlich beim Start von KDE herangezogen, um KDE-globale Umgebungsvariablen setzen zu können. Unter GNOME gibt es sicherlich einen gleichartigen Mechanismus... In diesem Verzeichnis liegt bei mir eine Datei 'gpgagent.sh' mit folgendem Inhalt:

eval "$(gpg-agent --daemon)"

Dadurch ist dann in der gesamten KDE-Umgebung (inklusiv aller daraus gestarteten Unterprozesse) z.b. die Umgebungsvariable "GPG_AGENT_INFO" gesetzt. Das führt dann dazu, dass ein gpg-Befehl, der in einer Konsole (aus KDE gestartet!) abgesetzt wurde, ein Passwort per Dialogbox abfragt und eine zeitlang hinterlegt wird.

Wichtig ist also, dass das Programm, welches den Agenten verwenden soll, den entsprechenden Zugriff auf den Agenten kennt. Diese Kenntnis wird über den Inhalt der Variable "GPG_AGENT_INFO" erreicht.

Wenn der Daemon noch nicht läuft, dann kann dieser mir

gpg-agent --daemon

gestartet werden. Man erhält daraufhin in etwas:

GPG_AGENT_INFO=/tmp/gpg-IO2JHw/S.gpg-agent:12781:1; export GPG_AGENT_INFO;

Diese Information ist nur ausgegeben worden, aber nicht gesetzt worden. Zum Setzen kann man die gesamte Zeile in einer Konsole als "Befehl" ausführen. Das Problem: Dies wirkt sich dann nur in dieser Konsole bzw. in Programmen die von dieser Konsole gestartet wurden aus. Und genau darin liegt der Trick mit dem oben erwähnten Mechanismus. Hier wird der gpg-Agent zu einem sehr frühen Zeitpunkt gestartet und die GPG_AGENT_INFO-Variable an alle KDE-Prozesse weitervererbt.

Erstmal danke für die aufklärenden Worte.

Mir ist nun wieder eingefallen, was ich eigentlich erreichen wollte. Anders als vorher behauptet lief bei mir der gpg-agent schon, aber mit für meine Bedürfnisse unpassenden Einstellungen. Außerdem wusste ich nicht, wer ihn gestartet hat. Und als ich ihn selbst neu starten wollte wurde er nicht "erkannt", weil die Umgebungsvariablen nicht übergeben wurden (mir war damals nicht klar, dass das passieren muss).

Jetzt habe ich herausgefunden: Bei mir wird der Agent von

/etc/X11/Xsession.d/90gpg-agent

gestartet. Also habe ich direkt dort die Optionen für den Agenten angepasst (längere Speicherung der Passphrase im Cache). Das war auch erfolgreich.

Nun noch eine Frage: Kann man auch nachträglich die Optionen vom Agenten ändern? Ansonsten muss ich ihn immer erst killen, neu starten und auch das Programm, welches ihn benutzen soll neu starten. Das ist zum Testen recht aufwändig.

edit: jetzt fehlt die Originalantwort im Thread 😕

noisefloor Team-Icon

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6. Juni 2006

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Hallo,

@fpunktk: Bitte auf Groß-/Kleinschreibung achten! Bei einem absichtlich durchgängig klein geschriebenen Beitrag hast du reele Chancen, dass dieser komplett ignoriert wird.

Gruß, noisefloor

fpunktk

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Anmeldungsdatum:
24. Oktober 2007

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Ebenfalls danke für diesen Hinweis. Ich werde mich bessern und gleich den Beitrag korrigieren.

Soll ein Abschnitt über den Agenten in den Wikiartikel mit rein? Ich bin dafür, weiß aber nicht genau, wie ich den aufbauen sollte. Folgende Idee habe ich:

  • Installation

  • wo findet man den Startbefehl für den Agenten

  • Optionen für den Agenten

  • Erklärung zum Export der Umgebungsvariable

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7. Juli 2005

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Ich wäre für einen separaten Artikel/Unterartikel

(Antwort auf deine Frage im abgetrennten Beitrag: http://forum.ubuntuusers.de/topic/wie-benutzt-man-den-gpg-agenten/ )

noisefloor Team-Icon

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6. Juni 2006

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Hallo,

Ich wäre für einen separaten Artikel/Unterartikel

+1

Gruß, noisefloor

rennradler

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27. Februar 2010

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Ich hätte zu dem wirklich ausgezeichneten Artikel folgenden Ergänzungsvorschlag: bei Paßwörtern sollte man Umlaute u.d.g. möglichst vermeiden, da sie wegen der unterschiedlichen Zeichenkodierung schnell zu Problemen führen, selbst innerhalb einer Ubuntu-Installation. Wird für den privaten Schlüssel mit gpg auf der Konsole ein Paßwort mit Umlauten gesetzt, kann Enigmail diesen nicht entschlüsseln. Möchte man seine Schlüssel auf verschiedenen Plattformen nutzen, gilt dies erst recht.

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8. November 2006

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rennradler schrieb:

Ich hätte zu dem wirklich ausgezeichneten Artikel folgenden Ergänzungsvorschlag: bei Paßwörtern sollte man Umlaute u.d.g. möglichst vermeiden, da sie wegen der unterschiedlichen Zeichenkodierung schnell zu Problemen führen, selbst innerhalb einer Ubuntu-Installation. Wird für den privaten Schlüssel mit gpg auf der Konsole ein Paßwort mit Umlauten gesetzt, kann Enigmail diesen nicht entschlüsseln. Möchte man seine Schlüssel auf verschiedenen Plattformen nutzen, gilt dies erst recht.

das hat aber nichts mit GnuPG zu tun, sondern ist ein generelles Problem bei Passwörtern.

rennradler

Anmeldungsdatum:
27. Februar 2010

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Das ist schon richtig, aber hier tritt m.E. das Problem verschärft auf, weil es ja sogar innerhalb einer Ubuntu-Installation kracht.

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Anmeldungsdatum:
8. November 2006

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rennradler schrieb:

Das ist schon richtig, aber hier tritt m.E. das Problem verschärft auf, weil es ja sogar innerhalb einer Ubuntu-Installation kracht.

auch das kann dir in jeder anderen Anwendung passieren. Wir schreiben ja auch nicht in den Artikel, dass man den Namen der Liebsten als Passwort verwenden soll. Das korrekte Verwenden eines Passworts gehört in die Voraussetzungen, die man kennen sollte.

fpunktk

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24. Oktober 2007

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martingr schrieb:

rennradler schrieb:

Das ist schon richtig, aber hier tritt m.E. das Problem verschärft auf, weil es ja sogar innerhalb einer Ubuntu-Installation kracht.

auch das kann dir in jeder anderen Anwendung passieren. Wir schreiben ja auch nicht in den Artikel, dass man den Namen der Liebsten als Passwort verwenden soll. Das korrekte Verwenden eines Passworts gehört in die Voraussetzungen, die man kennen sollte.

Ich habe mal nachgesehen: Im Sicherheits 1x1 wird das Problem nicht erwähnt. Dort könnte man es aber durchaus mal ansprechen.

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fpunktk schrieb:

Dort könnte man es aber durchaus mal ansprechen.

+1

rennradler: Tritt in die Pedale! 😉