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Hardware-verschlüsselter USB-Stick mit .exe- nutzbar?

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 24.04 (Noble Numbat)
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pechai

Anmeldungsdatum:
15. Januar 2026

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Liebe Alle,

als Umsteigerin habe ich für mich wichtige Daten auf einem hardware-verschlüsselten USB-Stick (Kingston Ironkey Locker+ 16) bisher ausschließlich unter Windows gechrieben/ gespeichert. Der ITler an meiner Seite vermutet jetzt, dass es im schlimmsten Fall zum Datenverlust kommt, wenn beim Anschließen (mount?) des Sticks die .exe-Datei losläuft, um das Passwort zu erfragen, das unter Linux nicht funktioniert und dann Daten,die im Hintergrund schon entschlüsselt wurden, im Daten-Nirwana landen.

Ich möchte das nicht ausprobieren.

Hat jemand damit Erfahrungen gesammelt oder Vorschläge, wie ich das prüfen kann, ohne Datenverlust zu riskieren?

Was habe ich selbst gemacht?

Ich habe den Mann gefragt, der mich verunsichert hat 😇

Ich habe eine gängige Suchmaschine in Web und hier die Suche verwendet und viel Werbung für USB-Sticks gesehen.

Und ich habe mir den Kopf zerbrochen, wo die richtige Stelle für die Frage ist, aber unter "ist meine Hardware für Ubuntu geeignet?" dachte ich, fündig geworden zu sein ☺

Falls nicht, bin ich dankbar für Hinweise.

Merci, P

verdooft

Anmeldungsdatum:
15. September 2012

Beiträge: 4570

Einfach ausprobieren, du hast ja ein Backup der Daten. Eine Exe ohne Wine ausführen, wird nicht funktionieren.

Du kannst aber eine virtuelle Maschine, zum Beispiel mit VirtualBox, einrichten, da Windows laufen lassen. Das wäre die sicher funktionierende Variante.

schwarzheit Team-Icon

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31. Dezember 2007

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Da .exe Dateien unter Linux nicht so ohne weiteres laufen (weil Win Format) wird keiner weiter Erfahrung damit haben.

Ich würd die Win-Verschlüsselung komplett entfernen und dann unter Linux ne neue Verschlüsselung anlegen wenn nötig.

Kätzchen

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1. Mai 2011

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Wenn man einen verschlüsselten USB-Stick unter Linux, Windows und macOS nutzen will könnte man VeraCrypt nutzen.

verdooft

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15. September 2012

Beiträge: 4570

https://media.kingston.com/support/ironkey/IronKey_Personal_User_Guide.pdf

Seite 14. Da ist von einem ironkey program in einem linux Ordner die Rede. Unlocker wird auch erwähnt. Ob das auf dein Modell zutrifft, weiß ich nicht.

kB Team-Icon

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4. Oktober 2007

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pechai schrieb:

[…] Ich habe den Mann gefragt, der mich verunsichert hat

Ich weiß nicht, ob Deine Verunsicherung gerechtfertigt oder übertrieben ist, aber zu Bekämpfung Deiner real existierenden Verunsicherung solltest Du vor irgendwelchen Experimenten erst einmal unter Windows ein Backup Deiner wichtigen Daten anfertigen, sofern das nicht bereits existiert.

Linux wird Deinen Daten nichts tun, aber es ist durchaus denkbar, dass ein Fehlfunktion beim Anschluss an Linux im Stick intern irgendwelche obskuren Prozesse triggert, die zum Datenverlust führen. Das würde ich dann zwar als technischen Mangel des Sticks werten, aber Deine Daten sind dann weg.

von.wert

Anmeldungsdatum:
23. Dezember 2020

Beiträge: 13895

verdooft, "Using the IronKey unlocker on Linux" klingt wirklich gut. Damit eingerichtet, funktioniert das Nutzen auch unter macOS und Windows, das Gleiche unter macOS eingerichtet für Linux und Windows.

Ob das unter Windows eingerichtet auch für Linux und macOS gilt, hab' ich auf die Schnelle jetzt nicht gelesen. Ich würd's aber testen. :^)

Der Stick hat ein virtuelles "CD"-Laufwerk wie das auch bei Mobilfunk-Sticks der Fall ist. Mit dem Tool ironkey muß man den Stick ja nicht nochmal einrichten (damit würde man Daten vernichten, das ist klar), den damit lediglich für diese Session entsperren.


pechai schrieb:

Der ITler an meiner Seite

...hat den Worst Case genannt, damit Du ihm nicht die Ohren abreißt. 😀 Bei jeder Bearbeitung, schon bei jeder normalen Nutzung kann Datenverlust auftreten (Flashdrives sind nun auch nicht gerade handgeschmiedet). Natürlich gibt's da unterschiedliche Wahrscheinlichkeiten. Aber deswegen sichert man wichtige Dateien.

verdooft

Anmeldungsdatum:
15. September 2012

Beiträge: 4570

In dem PDF wird noch erwähnt, dass die 32 Bit Libs (vermutlich libc6:i386) installiert sein müssen. Was mich bisschen irritiert ist, dass der im PDF mehrfach erwähnte Linux-Supportlink nicht mehr zum Ziel führt, andererseits ists PDF noch verfügbar, drum werden sie den Linux-Support nicht einfach entfernt haben.

Kätzchen

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1. Mai 2011

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pechai, konntest du etwas mit der Information zu deiner Frage anfangen?

rleofield

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14. September 2008

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pechai schrieb:

Liebe Alle,

als Umsteigerin habe ich für mich wichtige Daten auf einem hardware-verschlüsselten USB-Stick (Kingston Ironkey Locker+ 16) bisher ausschließlich unter Windows gechrieben/ gespeichert.

Sofort alle Daten unter Windows sichern. Der USB-Stick löscht, soweit ich die Doku verstanden habe, alle Daten, wenn man den Stick mehrfach falsch behandelt.

Nicht nett.

Das GNU Haiku zum Thema:

A file that big?
It might be very useful.
But now it is gone.

rleofield

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