ingo2
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 15. Juni 2007
Beiträge: 2145
Wohnort: wo der gute Riesling wächst
|
Plymouth ist noch längst nicht fertig. Selbst nach dem RC von Lucid wird noch an 'mountall' gebastelt. Hier die neueste Version ohne Plymouth-Abhängigkeit. Installation: 1. downloaden und installieren/updaten mit
dpkg -i mountall_2.14-0ingo_amd64.deb 2. mit Synaptic das Paket 'plymouth' de-installieren Fertig. P.S.: auch das PPA von Dave wurde upgedatet: https://launchpad.net/~dtl131/+archive/mediahacks Edit:
wargen gestern leider die original/ungepatchten Versionen - ist jetzt korrigiert - sorry!
- mountall_2.14-0ingo_amd64.deb (53.9 KiB)
- Download mountall_2.14-0ingo_amd64.deb
- mountall_2.14-0ingo_i386.deb (50.4 KiB)
- Download mountall_2.14-0ingo_i386.deb
|
kamatschka
Anmeldungsdatum: 10. Oktober 2006
Beiträge: Zähle...
|
Danke hierfür Ingo2. Habe heute mal den Aktualisierungsmanager aktualisierungen bzgl plymouth durchführen lassen und meine bootzeit hat sich um mehr als 10 sekunden verlängert..
Bin nach deiner Anleitung gegangen und kann jetzt wieder ne bootzeit von 29 Sekunden geniessen. Danke! plymouth braucht doch keiner. Es ist eigentlich nur unnötiges eyecandy!
|
ingo2
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 15. Juni 2007
Beiträge: 2145
Wohnort: wo der gute Riesling wächst
|
Dies ist sicher interessant, wenn man plymouth de-installiert hat. Die Commands, um den laufenden mountall-Prozeß zu unterbrechen/steuern: https://wiki.ubuntu.com/LucidLynx/ReleaseNotes#Changes%20in%20boot-time%20output%20on%20Ubuntu%20Server On new installs of Ubuntu 10.04 LTS Server, no boot splash screen is shown by default. While this provides server administrators with more immediate feedback about their system while booting, it also prevents prompts from reaching the user in the event of filesystem mounting failures. Users can add the splash option to /etc/default/grub if they prefer to always see the splash screen. Hotkeys for interacting with mountall will still work without the splash screen, but are not discoverable: C to cancel a running fsck; M to request a maintenance shell; S to skip an unavailable mount; and F to try to fix errors found by a fsck. (563916) Ingo
|
DeKa
Anmeldungsdatum: 30. Januar 2007
Beiträge: 600
Wohnort: Die Erde
|
bei mir will er cryptsetup deinstallieren, kann ich das tun? habe ein verschlüsseltes /home.
|
ingo2
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 15. Juni 2007
Beiträge: 2145
Wohnort: wo der gute Riesling wächst
|
DeKa schrieb: bei mir will er cryptsetup deinstallieren, kann ich das tun? habe ein verschlüsseltes /home.
Vorsicht! cryptsetup brauchst du unbedingt! ich habe gelesen, daß auch cryptsetup sagt, es brauche plymouth, soll aber auch nicht nötig sein. In diesem Fall kannst du nicht mit synaptic einfach de-installieren, da er dann cryptsetup auch entfernt. Für einen Versuch kannst du auch plymouth de-installieren, ohne cryptsetup zu entfernen: dpkg --force-depends -P plymouth
und wieder installieren mit
dpkg -i plymouth Das einzige was bei obiger Methode bleibt, ist eine kaputte Paketabhängigkeit, die Synaptic bei jedem Aufruf anmeckert und reparieren will. Wenn es nur an der erzwungenen Abhängigkeit liegt und alles andere geht, baue ich gerne auch ein 'cryptsetup' ohne die Abhängigkeit von plymouth. Aber das mußt du erst testen und Bescheid sagen. Viele Grüße, Ingo
|
DeKa
Anmeldungsdatum: 30. Januar 2007
Beiträge: 600
Wohnort: Die Erde
|
erst einmal Danke für die Info. Habe mir das mit cryptsetup schon gedacht, werde es heute Nachmittag mit dem Befehl:
dpkg --force-depends -P plymouth
ausprobieren und mich noch einmal melden, sorry den Eintrag von der /etc/fstab liefer ich noch nach.
|
ingo2
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 15. Juni 2007
Beiträge: 2145
Wohnort: wo der gute Riesling wächst
|
DeKa schrieb: erst einmal Danke für die Info. Habe mir das mit cryptsetup schon gedacht, werde es heute Nachmittag ausprobieren und mich noch einmal melden, sorry den Eintrag von der /etc/fstab liefer ich noch nach.
So, und damit du keine Angst um kaputte Abhängigkeiten haben brauchst, hier die gepatchten 'cryptsetup' Pakete. Entsprechen vom Inhalt her genau der letzten Lucid-Version, nur die Plymouth-Abhängigkeit entfernt und zur Unterscheidung ein "ingo" im Namen angehängt. Die kannst du also getrost statt der Originale mit
dpkg -i crypt....
installieren und alles ist genau wie vorher. Aber danach kannst du nun wirklich 'plymouth' nach Belieben mit Synaptic installieren und de-installieren. Ich habe hier keine verschlüsselte Partition, kann es also nicht selbst probieren. Aber nach allem, was ich gelesen habe, nutzt 'cryptsetup' plymouth nur, wenn das root-Verzeichnis '/' oder die ganze Platte verschlüsselt ist. Dann muß nämlich das Passwort beim Booten schon abgefragt werden. Und auch da sollte plymouth nicht nötig sein, denn changelog sagt, es geht auch ohne:
The Ubuntu changelog entries corresponding to this change are as follows:
* debian/cryptdisks.functions:
- change interaction to use plymouth directly if present, and if not, to
fall back to /lib/cryptsetup/askpass as before Viel Erfolg, Ingo
- cryptsetup_1.1.0~rc2-1ubuntu13ingo_amd64.deb (142.4 KiB)
- Download cryptsetup_1.1.0~rc2-1ubuntu13ingo_amd64.deb
- cryptsetup_1.1.0~rc2-1ubuntu13ingo_i386.deb (137.8 KiB)
- Download cryptsetup_1.1.0~rc2-1ubuntu13ingo_i386.deb
|
DeKa
Anmeldungsdatum: 30. Januar 2007
Beiträge: 600
Wohnort: Die Erde
|
Hi Ingo, hier meine /etc/fstab:
# /etc/fstab: static file system information.
#
# Use 'blkid -o value -s UUID' to print the universally unique identifier
# for a device; this may be used with UUID= as a more robust way to name
# devices that works even if disks are added and removed. See fstab(5).
#
# <file system> <mount point> <type> <options> <dump> <pass>
proc /proc proc defaults 0 0
# / was on /dev/sda6 during installation
UUID=717d259d-388c-4382-a403-426ac12e1116 / ext4 errors=remount-ro 0 1
# /home was on /dev/sda1 during installation
UUID=2fa4bee8-e8af-4973-b7d3-37b2bc4681b8 /home ext4 defaults 0 2
# swap was on /dev/sda5 during installation
#UUID=b7ccc3c6-5884-4dd4-9d1c-a591a827824d none swap sw 0 0
/dev/scd0 /media/cdrom0 udf,iso9660 user,noauto,exec,utf8 0 0
/dev/mapper/cryptswap1 none swap sw 0 0
#ACERDATA
/dev/sda3 /media/ACERDATA vfat users,utf8,gid=46,umask=007 0 0
Habe jetzt dein Cryptsetup-Paket installiert und konnte danach Plymouth und Plymouth-Ubuntu-text- oder so deinstallieren.
Bei dem Neustart bekam ich noch eine Fehlermeldung, irgendetwas mit dem Kernel ausgegeben, muss ich aber noch weiter kontrollieren woran das liegt, kann ja schon da gewesen sein. Die Boot-Zeit hat sich beim ersten Neustart nicht wesentlich verändert, kann aber mit dem obigen Fehler zusammen hängen. Weist du was das Markierte bedeutet? Werde das mit dem fsck noch mal testen und melde mich dann wieder. Wünsche dir ein schönes Wochenende und einen schönen 1.Mai. edit: Konnte doch nicht ohne Test.
Habe den fsck für beide ext4 Partitionen durch laufen lassen, waren gefühlte 5-10Sek., super. Nur die Laufwerksverwaltung meint noch das ich zwei fehlerhafte Sektoren hätte, o.k. aber das Gerät ist ja auch schon älter. Aber das mit dem Error-Eintrag in der fstab musst du mir erklären, den habe ich nicht eingegeben.
|
ingo2
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 15. Juni 2007
Beiträge: 2145
Wohnort: wo der gute Riesling wächst
|
DeKa schrieb: Hi Ingo, Aber das mit dem Error-Eintrag in der fstab musst du mir erklären, den habe ich nicht eingegeben.
Das ist absolut ok. so für die root-Partition und bedeutet: wenn beim booten festgestellt wird, daß das root-Filesystem fehlerhaft ist (errors=, wird die Partition nicht schreibbar, also read only gemountet. Damit wird verhindert, daß auf ein fehlerhaftes Dateisystem irgendwas geschrieben wird. Ansonsten ist für einen forced Dateisystem-Check noch die letzte (6te) Spalte in der fstab maßgebend: wenn dort eine '0' steht, wird das Dateisystem (trotz /forcefsck) nicht überprüft (Netzlaufwerke, swap, ...) wenn dort eine Zahl > 0 steht, werden die Dateisysteme in der Reihenfolge der Zahlen überprüft. Also in deinem Beispiel erst '/' und danach '/home'. Jetzt kommt nur bei Ubuntu noch eine Besonderheit hinzu: das root-Filesystem '/' wird immer überprüft, auch wenn dort eine '0' steht (habe ich auch erst erfahren, als ich das als Bug gemeldet hatte, obwohl die Doku was anderes sagt). So, und jetzt zu deinen Errors:
Nur die Laufwerksverwaltung meint noch das ich zwei fehlerhafte Sektoren hätte,
das hast du wahrscheinlich wirklich (hast du vorher nur nicht gesehen, da von Plymouth versteckt). Und ob daran Plymouh völlich unschuildig ist, wage ich stark zu bezweifeln. Da hilft offenbar nur mit einem Rettungssystem von externem Datenträger booten (z.B. Knoppix, SysrecueCD) und das Dateisystem reparieren mit
fsck.ext4 -fp /dev/sdxy Achtung dabei: vorher mit
fdisk -l
ermitteln, welches die betroffene(n) Partition ist. (listet nur alle vorhandenen partitionen, ohne ihnen was zu tun) Alles Gute! Bis morgen kann ich noch helfen, dann bin ich für 10 Tage im Urlaub, Ingo
|
singularity
Anmeldungsdatum: 3. November 2009
Beiträge: 57
|
Was hier gemacht wird, entspricht exakt dem Gegenteil von "Ubuntu-Entwicklung". Wenn es Probleme gibt, meldet sie bei Launchpad und helft den Entwicklern bei deren Lösung. Mit dieser Hackerei schadet ihr euch im Endeffekt nur selber, denn Plymouth bleibt uns definitiv eine Zeit lang erhalten.
|
ingo2
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 15. Juni 2007
Beiträge: 2145
Wohnort: wo der gute Riesling wächst
|
singularity schrieb: , denn Plymouth bleibt uns definitiv eine Zeit lang erhalten.
Und was machts du, wenn du kein Plymouth willst, es dir aber aufgezwungen wird, indem 556372 einfach mit "won't fix" ignoriert wird? Das ist einfach nur Selbsthilfe und die sollte in einer Open Source Software nicht verwerflich sein!
|
DeKa
Anmeldungsdatum: 30. Januar 2007
Beiträge: 600
Wohnort: Die Erde
|
Hallo Ingo, habe mit einer Live-CD und root-Rechten versucht mit:
fsck.ext4 fp /dev/sda6
zu reparieren, ist nur gar nichts passiert. Habe dann, mit der Anleitung aus dem Wiki, ausprobiert:
fsck.ext4 -v -f -c /dev/sda6
hier wurden mehrere Checks durchgeführt und das Datensystem geändert aber defekte Sektoren wurden nicht gefunden. 😲 In der Laufwerksverwaltung werden mir wie schon erwähnt zwei Sektoren als beschädigt gemeldet, bester Wert = 0 und der schlechteste Wert = 10 also alles noch im grünen Bereich. Werde dies mal im Auge behalten, solange es nicht mehr Sektoren werden und sonst kein Fehler am Dateisystem erkannt wird kann ich damit wohl leben. Der lange Bootvorgang hatte wohl mit dem Zugriff des Kernels auf eine Datei oder einen Ordner zu tun der ungefähr "ecryptfs" heißt. Meldet dann "no device", kein Zugriff weil nicht da? Dann kommt der Check der dann aber nur 15Sek. dauert und Lucid bootet wieder durch, hatte das Phänomen drei Mal hinter einander, danach war es wieder weg. Jetzt sitze ich mit der Kamera vor dem Notebook um beim booten die genaue Bezeichnung festzuhalten. 🤣 P.S.: Hatte ich schon erwähnt das meine "alte Kiste" nur 75 Sek. zum booten benötigt. 👍 Danke dir das auch bei deinen Änderung an den Paketen die Möglichkeit besteht wieder zurück zu gehen, die offiziellen Quellen zu nutzen. Falls dort das Problem mit Plymouth gelöst wird. Ich persönlich werde erst einmal dabei bleiben, habe nur 10 Sek. einen schwarzen Bildschirm mit der kurzen Meldungen das das Dateisystem clean ist.
|
ingo2
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 15. Juni 2007
Beiträge: 2145
Wohnort: wo der gute Riesling wächst
|
DeKa schrieb:
In der Laufwerksverwaltung werden mir wie schon erwähnt zwei Sektoren als beschädigt gemeldet, bester Wert = 0 und der schlechteste Wert = 10 also alles noch im grünen Bereich. Werde dies mal im Auge behalten, solange es nicht mehr Sektoren werden und sonst kein Fehler am Dateisystem erkannt wird kann ich damit wohl leben.
Wenn der Wert variiert, könnte es sein, daß die Meldung garnicht von fsck kommt, sondern von den smartmontools. Die lesen aus der Firmware solche Informationen aus und das könnte der reallocated sector count sein? Prüfe mal mit root-Rechten:
smartctl -A /dev/sda
deine Festplatte. Und da kannst du auch kurze und ausführliche Selbsttests anstoßen (s. 'man smartctl):
smartctl -t short /dev/sda
oder
smartctl -t long /dev/sda
und das komplette Log ansehen mit
smartctl -a /dev/sda Ingo
|
Muchacho
Anmeldungsdatum: 16. Februar 2007
Beiträge: 78
|
Hallo Ingo, ich habe gerade den Artikel Baustelle/Plymouth erstellt und auch das PPA zum deinstallieren erwähnt.
Jedoch habe ich die Deinstallation selbst noch nicht durchgeführt und auch keine Zeit den Artikel in Zukunft zu betreuen.
Es wäre gut, wenn Du den Abschnitt "Deinstallation" überprüfen und ggf. ändern könntest. Grüße
|
ingo2
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 15. Juni 2007
Beiträge: 2145
Wohnort: wo der gute Riesling wächst
|
Muchacho schrieb: Hallo Ingo, ich habe gerade den Artikel Baustelle/Plymouth erstellt und auch das PPA zum deinstallieren erwähnt.
Jedoch habe ich die Deinstallation selbst noch nicht durchgeführt und auch keine Zeit den Artikel in Zukunft zu betreuen.
Es wäre gut, wenn Du den Abschnitt "Deinstallation" überprüfen und ggf. ändern könntest. Grüße
Habe leider nur noch wenig Zeit, bin dann 10 Tg im Urlaub. Deshalb nur Kurzform: 1. plymouth hat 2 unnötige Abhängigkeietn: 'mountall' und 'cryptsetup' 2. die meisten User haben cryptsetup nicht installiert, da keine verschlüsselten Partitionen, mountall hat jeder. 3. die Abhängigkeiten sind willkürlich von Canonical verordnet, da man wohl so die User zwingen will, plymouth zu testen. Ein "empfielt" oder "recommends" wäre die korrekte Abhängigkeit. 4. das PPA enthält nur die befreite mountall, nicht die cryptsetup. 5. beide gibt es aber hier (auf aktuellem Stand) in diesm Thread. 6. mountall-patch ist schon mehrfach getestet und völlig problemlos. Ebenso cryptsetup bei verschlüsseltem /home. Nicht getestet ist gepatchte cryptsetup bei Verschlüsselung des '/' (root) Verzeichnisses und bei Verschlüsselung der ganzen Festplatte (aber das nutzt eh' niemand). Wenn jedoch die Dokumentation korrekt ist, sollte es auch dabei absolut keine Probleme geben. Ansonsten werde ich in ca. 2 Wochen (bis dahin ohne PC) gerne den Wiki-Beitrag ergänzen. Tipp: setze doch einen Link auf diesen Thread hier, dort kann ich auch Fragen beantworten und ggf. helfen. Viele Grüße, Ingo
|