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Kann man eine Ubuntuinstallation sinnvoll länger als 5 Jahre nutzen?

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Kein Ubuntu
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gflash99

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7. November 2024

Beiträge: 4

Moin,

ich nutze bereits seit einiger Zeit Linux Mint und bin eigentlich sehr zufrieden damit. Allerdings verlocken mich die langen Supportzeiträume von Ubuntu, Kernel werden ja wirklich sehr lange mit Sicherheitsupdates versorgt und mit Ubuntu Pro bekommt man ja auch, wenn ich das richtig verstanden habe, als Privatnutzer kostenlos Sicherheitsupdates für die sonstigen Pakete und Anwendungen so lange man Ubuntu-Gnome nutzt.

Aber wie sieht das in der Praxis aus? Gibt es hier Anwender die ihre Installationen tatsächlich so lange nutzen?

Moderiert von schwarzheit:

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Alles Augenwischerei. Sein Linux (egal welches) sollte man aktuell halten.

Gibt hier im Forum genug Beiträge wo SW wegen veraltetem *buntu nicht mehr läuft.

trollsportverein

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Selbstverständlich kann man eine *Buntu Installation sinnvoll länger nutzen, so lange die Hardware mitmacht. Man macht nicht nur die Sicherheitsupdates für einzelne Pakete mit, sondern einfach auch die Release-Upgrades, wenn es so weit ist, so, dass man das jeweils aktuelle Release verwendet.

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@trollsportverein

Er will ja gerade keine Release-Upgrades machen.

trollsportverein

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21. Oktober 2010

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@schwarzheit: Gehört aber zum aktuell halten der Installation dazu, finde ich.

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31. Dezember 2007

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@trollsportverein

Ja natürlich. Deswegen ist die Antwort auf seine Frage ja auch nein.

timothy2068

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10. März 2025

Beiträge: 439

gflash99 Informiere dich genau darüber, wofür die langen Supportzeiträume gelten. Für den Kernel selbst ja, aber für die meisten Anwendungen schon mal nicht oder nur eingeschränkt. Der lange Kernelsupport ist gedacht für Systeme, denen der Kernel selbst schon fast ausreicht, etwa reine Serveranwendungen ohne Desktop.

Für einen Arbeitsplatzrechner ist so eine langphasige Updatepolitik keinesfalls zu empfehlen!

Der fünfjährige Support von LTS-Ubunten gilt auch bei Weitem nicht für die gesamte Software. Deshalb sollte man auch hier pünktlich zum Punktrelease, also alle zwei Jahre im August, auf das jeweils neueste LTS upgraden.

gflash99

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
7. November 2024

Beiträge: 4

Danke schonmal für die vielen schnellen Antworten.

Es scheint also keine wirklicke Option zu sein, schade.

Kann man denn sagen dass Upgrades zwischen zwei LTS Versionen zumeist schmerzfrei ablaufen? Bei Mint ist das definitiv nicht immer so, viele ziehen eine Neuinstallation vor. Wenn das hier anders wäre, wäre das auch ein Grund sich mal wieder Ubuntu anzuschauen. Ist eine Weile her für mich. 😉

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31. Dezember 2007

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gflash99 schrieb:

Kann man denn sagen dass Upgrades zwischen zwei LTS Versionen zumeist schmerzfrei ablaufen?

Hellsehenn kann hier keiner und die Glaskugeln sind alle begrabscht.

encbladexp Team-Icon

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16. Februar 2007

Beiträge: 17684

gflash99 schrieb:

Kann man denn sagen dass Upgrades zwischen zwei LTS Versionen zumeist schmerzfrei ablaufen?

Das ist wie bei Debian auch: Je weniger Fremdquellen, desto weniger Probleme.

Ruth-Wies

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12. April 2023

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Wohnort: im Exil ;(

Linux Mint verspricht fünf Jahre Unterstützung, obwohl das bei Ubuntu nur für die Komponenten main und restricted gilt. Da ist Ubuntu ehrlicher, was das Versprechen angeht, obwohl viele dieses Kleingedruckte schon nicht lesen. Dass die meiste Anwendersoftware in universe steckt und daher selbst bei einem frühzeitigen Wechsel auf die nächste LTS eine Aktualisierungslücke auftritt, wissen nur hartnäckige Korinthenkacker (wie ich). (vgl. Aktualisierungen (Abschnitt „Statistik“))

Ich präferiere daher *buntu STS; also halbjähriges Upgrade. Da sind die Versionssprünge kleiner, das Upgrade läuft geschmeidig durch und die Anwendungen sind halbwegs aktuell (ein wenig Verzug gibt es immer, wenn man kein rolling release nutzt.).

Kätzchen

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1. Mai 2011

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Ruth-Wies schrieb:

Ich präferiere daher *buntu STS; also halbjähriges Upgrade. Da sind die Versionssprünge kleiner, das Upgrade läuft geschmeidig durch und die Anwendungen sind halbwegs aktuell

Ich habe Erfolgreich bei Kubuntu 24.04 → 24.10 → 25.04 → 25.10 auf 26.04 hoch gehievt. Einzige per apt verwaltete Fremdquelle ist Brave-Browser.

Wichtig ist aber das Upgrade auf den virtuellen Konsole einzuleiten. 1 mal ist mir der Desktop während des Upgrades abgestürzt. Das wäre sonst fatal gewesen aber dank virtueller Konsole kein Problem.

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