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wired2051
Anmeldungsdatum: 28. Februar 2007
Beiträge: 2880
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Ich will auf einem neuen PC Kubuntu installieren. Geplant ist eine 150 GB Partition für Kubuntu (inkl. homes) und 2 TB für Daten auf einer SSD. Da mein NAS wunderbar mit Btrfs läuft, frage ich mich, ob ich die Kubuntu-Partition auch mit Btrfs erstellen kann um Snapshots nutzen zu können. Die Daten werden auf dem NAS versioniert gesichert, da bleibe ich besser bei ext4, oder? Im Wiki finde ich zu Btrfs wenig, was mich verunsichert. Was spricht dagegen Btrfs zu nutzen?
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Frieder108
Anmeldungsdatum: 7. März 2010
Beiträge: 9853
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wired2051 schrieb: Was spricht dagegen Btrfs zu nutzen?
wenn es kein Dualboot/Multiboot wird, nichts.
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schwarzheit
Supporter
Anmeldungsdatum: 31. Dezember 2007
Beiträge: 8176
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Frieder108 Verschlüsselung noch beachten?
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wired2051
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 28. Februar 2007
Beiträge: 2880
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Frieder108 schrieb: wenn es kein Dualboot/Multiboot wird, nichts.
Gut, dass ich gefragt habe. ;( Ich will Multiboot mit Windows zum spielen... schwarzheit schrieb: Verschlüsselung noch beachten?
Nein, im LAN nicht.
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schwarzheit
Supporter
Anmeldungsdatum: 31. Dezember 2007
Beiträge: 8176
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wired2051 schrieb:
Nein, im LAN nicht.
Systemverschlüsselung war gemeint. Das hat nichts mit LAN zu tun.
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wired2051
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 28. Februar 2007
Beiträge: 2880
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Habe mich blöd ausgedrückt. Entschuldigung, ich meinte: solange ich im LAN bin, verschlüssle ich (noch) nicht.
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Frieder108
Anmeldungsdatum: 7. März 2010
Beiträge: 9853
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schwarzheit schrieb: Systemverschlüsselung war gemeint.
davon ist im Eröffnungspost nirgends die Rede. 😉 Was das Thema "Dualboot" anbelangt, da muss ich eine kleine Einschränkung machen - ich weiß gerade nicht mehr, ob ein auf btrfs installiertes System andere Systeme erkennt, das müsste man ausprobieren. Ich kenne nur die Thematik, dass ein auf btrfs installiertes System von Grub (os-prober) auf anderen Linuxen nicht erkannt wird. Anderseits, im Zeitalter von UEFI haben Rechner ja auch ein eigenes Boot-Menü und man kann unterschiedliche Systeme ja durchaus auch auf diesem Wege starten. Somit, eigentlich spricht nichts gegen btrfs.
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schwarzheit
Supporter
Anmeldungsdatum: 31. Dezember 2007
Beiträge: 8176
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Frieder108 schrieb:
davon ist im Eröffnungspost nirgends die Rede. 😉
Wir wissen doch das die Infos immer nur Stückchenweise kommen. 😉
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wired2051
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 28. Februar 2007
Beiträge: 2880
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Frieder108 schrieb: Ich kenne nur die Thematik, dass ein auf btrfs installiertes System von Grub (os-prober) auf anderen Linuxen nicht erkannt wird. Anderseits, im Zeitalter von UEFI haben Rechner ja auch ein eigenes Boot-Menü und man kann unterschiedliche Systeme ja durchaus auch auf diesem Wege starten.
Du machst mir Hoffnung. Was meinst Du mit os-prober? Ich dachte man nutzt inzwischen UEFI statt Grub. Ich habe im wesentlichen 3 Partitionen (Windows NTFS, Linux und Daten). Was muss ich prüfen/testen um zu wissen, ob ich's probieren kann? Wird Btrfs bei der Installation von Kubuntu angeboten oder muss ich was beachten? Auch wenn Snapshots für Daten (unverschlüsselt) imho nicht wichtig sind, spricht etwas dagegen auch Btrfs zu nutzen? schwarzheit schrieb: Wir wissen doch das die Infos immer nur Stückchenweise kommen. 😉
Ja. Daran hatte ich nicht gedacht. Entschuldigung.
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Frieder108
Anmeldungsdatum: 7. März 2010
Beiträge: 9853
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@wired2051, probiers doch einfach - starte ein Kubuntu 25.10 und beginne mit der Installation, dann wirst du schon sehen ob btrfs verfügbar ist - und wenn nicht, dann nimmste halt ext4 → wo ist denn da dein "Problem"?
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wired2051
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 28. Februar 2007
Beiträge: 2880
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Frieder108 schrieb: wo ist denn da dein "Problem"?
Ich bin ängstlich, wenn ich die Motorhaube aufmachen muss. Und Du hast mir mit wenn es kein Dualboot/Multiboot wird noch mehr Mut genommen.
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wired2051
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 28. Februar 2007
Beiträge: 2880
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Heureka! Es hat funktioniert. 🤓 (Ich bin immer wieder beeindruckt, dass die eigentliche Installation inzwischen nicht einmal 2 Minuten dauert.) Nur Windows musst 3-4 mal booten, bis seiner Meinung nach alles "repariert" war. Egal. Ich habe Timeshift installiert und ausprobiert. Snapshots erstellt und wiederhergestellt, mit home und ohne. Scheint zu funktionieren. Ich bin etwas euphorisch. Ich habe aber noch Fragen: Mich wundert, dass täglich mehrere Snapshots geplant werden können. Wenn ich die Erklärungen richtig verstanden habe, wird Speicherplatz doch erst freigegeben, wenn keine Pointer mehr auf die Speicherblöcke verweisen. Also sollte man doch nicht mehr Snapshots als nötig behalten, oder? Ich dachte mir, ich mache sie bei Bedarf (vor grösseren Updates) oder allenfalls monatlich. Weil ich von meinen Daten alle 10 Minuten Backups auf mein NAS mache, brauche ich für meine Daten-Partition keine Snapshots, also ist ext4 die bessere Wahl?
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Frieder108
Anmeldungsdatum: 7. März 2010
Beiträge: 9853
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Ähhm, wozu Timeshift? Btrfs kann das doch auch so, also ohne Zusatzprogramme.
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von.wert
Anmeldungsdatum: 23. Dezember 2020
Beiträge: 13917
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wired2051 schrieb:
Ich dachte man nutzt inzwischen UEFI statt Grub.
Wieso warten manche bei jedem Boot freiwillig unnötig...man nutzt systemd-boot. Bei mir von Einschalten des Rechners (also nicht etwa Hibernate) bis Login-Screen, sprich nutzbar (ich schalte meist zuerst auf ein anderes tty und aktualisiere), 10 s (und da habe ich noch einige Wartesekunden). Skylake, Asus-Mainboard, Arch Linux, SDDM, LXQt.
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san04
Anmeldungsdatum: 19. Januar 2010
Beiträge: 1285
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von.wert schrieb:
Wieso warten manche bei jedem Boot freiwillig unnötig...man nutzt systemd-boot.
Grub kann die btrfs snapshots beim Boot anzeigen und sofern sie schreibbar sind auch direkt rein booten. Das geht unter systemd-boot soweit ich weiß nicht so out-of-the-box. Für die Systempartition bin ich davon aber auch wieder weg, erhöht die Komplexität und wie oft nutzt man das schon? Falls es doch mal ein Problem gibt lieber ins chroot booten, reparieren und weiter gehts.
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