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Mindestanforderungen für Resolute Raccoon

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 26.04 (Resolute Raccoon)
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4. Oktober 2007

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Ubuntu erhöht die technischen Mindestanforderungen ab 26.04, konkret für den Prozessor (vgl. https://ubuntu.com/download/desktop 🇬🇧):

2 GHz dual-core processor or better

Ich habe eine "Intel(R) Core(TM) i5-4300U CPU @ 1.90GHz", über den Intel dieses sagt:
Intel® Core™ i5-4300U Prozessor 🇬🇧

  • Anzahl der Kerne 2

  • Max. Turbo-Taktfrequenz 2.90 GHz

  • Grundtaktfrequenz des Prozessors 1.90 GHz

Was soll denn "2 GHz" nach Ubuntu-Sprechweise bedeuten? Maximale oder Grundtaktfrequenz?

Oder konkret: Habe ich einen Prozessor, der die Ubuntu-Anforderungen für 26.04 erfüllt oder nicht?

trollsportverein

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Deine CPU hat Hyper-Threading, kann also 4 Threads gleichzeitig bearbeiten. Dafür hätte es vor Hyper-Threading 4 CPU-Kerne gebraucht. Turbo Boost bis 2.90 GHz hat deine CPU auch noch. Ich schätze mal, dass deine CPU locker reicht. Kannst ja auch mal nach den BogoMips gucken.

amd64v3 optimierte Pakete solltest Du auch nutzen können, mit deiner CPU.

von.wert

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HT bzw. SMT lasten durch Teilen in jeweils 2 virtuelle Kerne physische Kerne nur besser aus, meßbar üblicherweise 10% bis maximal 30% unter optimalen Bedingungen (welche Tasks). Dafür braucht es im übrigen einen größeren DIE (ein Grund, weshalb Intel seit geraumer Zeit HT nicht mehr integriert) und verbraucht mehr.

Ein Boost ist bestenfalls 20 s möglich (offizielle Angaben seitens Intels gibt es dazu nicht).

Wenn 2 Cores angegeben werden, sind damit immer physische gemeint. Bei der Taktung ist die Nominaltaktung gemeint, also 2 GHz.

Das allein sagt aber gar nichts aus. Bspw. C2D trennen von Core i zumindest ab der zweiten Generation, also Sandy Bridge, bei taktungsgleichen Modellen merkbar viel (während die letzten C2Q mit Core i Gen 1 faktisch gleiche Performance haben).

Von Ivy Bridge (Core i Gen 3) auf Haswell (Core i Gen 4) hat es einen merkbaren Performance-Sprung gegeben. Aus heutiger Sicht sind Haswell natürlich auch langsam oder auch zu langsam (Redmond hat für Win11 nicht bloß aus Geigel auf Gen 8 Coffee Lake hochgeschraubt).

Was Ubuntu 26.04 angeht, heise.de hat da so einen unsäglich dämlichen Newsticker-Post, Clickbait. Bereits im Topic wird da 'rausgehauen, Ubuntu habe jetzt höhere Systemanforderungen als Win11. Erst am Ende des Postings steht, daß darunter nicht technisch verhindert wird wie eben bei Win11. Das lesen wieder die Wenigsten - dummes Geschwafel geht los.

Auf einem i5-4300U wird man also Resolute installieren können. Eine Freude beim Arbeiten wird es allerdings nicht sein, also besser Lubuntu. Sinnvollerweise allerdings Debian mit LXQt.

Ruth-Wies

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kB schrieb:

Ubuntu erhöht die technischen Mindestanforderungen ab 26.04

Das wird sicher noch das ein oder andere Mal Thema werden. Das Problem ist eher sprachlich zu sehen. Da steht zwar „require“ (erfordern), gemeint ist aber eher „wärmstens empfohlen“.

… (vgl. https://ubuntu.com/download/desktop 🇬🇧):

… ein paar Zeilen darunter der Link Detailed system requirements› 🇬🇧

… requires … for a comfortable experience. … Although it’s possible to install Ubuntu Desktop on systems with lower specifications, we recommend …

Da steht also bereits mit wenigen Worten, was von.wert hier ausführlich dargelegt hat.

Im übrigen gilt die Standardantwort meines Informatiklehrers: „Ausprobieren!“ Wenn es sich für einen persönlich flüssig genug anfühlt, kann man's machen. Wenn es sich problematisch anfühlt, dann hat man schon den Hinweis erhalten, dass man die Qual nicht ewig und drei Tage fortsetzt.

von.wert

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23. Dezember 2020

Beiträge: 13895

Ruth-Wies schrieb:

„wärmstens empfohlen“.

😉 Ich hab' noch nach einer Bezeichnung unter "erforderlich" gesucht. Aber eigentlich müßte das über "empfohlen" stehen.

Da steht also bereits mit wenigen Worten, was von.wert hier ausführlich dargelegt hat.

Dabei habe ich meine Atom-"Lieblinge" und das rote Tuch AMD C gar nicht erwähnt.

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4. Oktober 2007

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Danke für alle Antworten.

Meine CPU "Intel(R) Core(TM) i5-4300U CPU @ 1.90GHz" erfüllt also die offiziellen Empfehlungen von Ubuntu hinsichtlich Takt nicht, Resolute Raccoon sollte aber trotzdem laufen. Und so ist es auch. Inzwischen konnte ich Resolute Raccoon installieren und es läuft prächtig mit Gnome. Ein Standardinstallation belegt nur 6,5 GiB, nachdem man die Swap-Datei gelöscht hat. Bei der Installation werden offenbar vorhandene SWap-Partitionen ignoriert und eine Swap-Datei zwangsweise angelegt. Hier muss man also selber nachbessern, wenn man etwas anderes haben will.

Veranlassung für diese Anfrage war übrigens ein merkwürdiger Effekt beim Starten:

Mein USB-Stick mit Ventoy startete zwar das ISO-Abbild von 26.04 problemlos, aber dieses blieb beim Start immer reproduzierbar an derselben Stelle in der Initrd.img hängen. Ich vermutete, dass dies auf eine willkürliche Sperre wegen nicht erfüllter Anforderungen an die CPU zurück zu führen sein könnte. Dies war nicht der Fall, von einem zweiten, baugleichen (!) USB-Stick aus derselben Packung startete das von Ventoy gestartete ISO-Abbild durch bis zum Desktop Gnome 50 und ermöglichte die Installation in 10 Minuten.

von.wert

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23. Dezember 2020

Beiträge: 13895

Vielleicht hast Du den ersten Stick mit Ventoy 1.1.11 erstellt gehabt, beim zweiten jedoch 1.1.12 vom 2026-04-23 verwendet. Letztere Version hat einen Fix für einen Install Failure in 24.04.4, was sich mglw. auch in 26.04 auswirkt.

vmp

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28. März 2018

Beiträge: 149

Auf meinem Intel Core 2 Quad Q9550s kann man Ubuntu 26.04 installieren.

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