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mp3 automatisch schneiden

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 24.04 (Noble Numbat)
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schmidt-10

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Guten Morgen, ich bin auf der Suche nach einem Programm mit welchem sich meine mp3 Dateien automatisch schneiden lassen.Das heißt ich gebe den Ordner(z.B.Musik) an und das Programm schneidet alle Dateien in diesem Ordner auf die tatsächliche Länge. Gibt es ein solches Programm? Vielen Dank im voraus. VG Michael

seahawk1986

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Woran sollen denn die Schnittgrenzen festgemacht werden? Stille (also Lautstärke unter einem Grenzwert) mit einer bestimmten Länge zu erkennen ist relativ einfach (ffmpeg bringt da z.B. einen Filter mit: https://ffmpeg.org/ffmpeg-filters.html#silenceremove - Beispielbefehl: https://superuser.com/a/1364824), komplexe Übergänge in Jingles, Werbung, den nächsten Titel usw. sind schwerer automatisch zu erkennen.

shiro Team-Icon

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... ich gebe den Ordner(z.B.Musik) an und das Programm schneidet alle Dateien in diesem Ordner auf die tatsächliche Länge

Deine Anforderung hört sich nach Nutzung von "mp3splt" an.

schmidt-10

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Also entweder bin ich zu Blond oder ich weiß auch nicht. Ich bekomme die mp3 nicht gekürzt mit mp3splt. VG Michael

timothy2068

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Ich bin jedenfalls zu blond, um auch nur dein Lastenheft zu verstehen.

schmidt-10 schrieb:

Das heißt ich gebe den Ordner(z.B.Musik) an und das Programm schneidet alle Dateien in diesem Ordner auf die tatsächliche Länge.

Was ist "tatsächliche Länge"? Inwiefern unterscheidet sie sich von der Länge, die im Ausgangsmaterial vorzufinden ist? Und woher soll die Software die "tatsächliche Länge" wissen?

Also bitte mal genauer. Konkretes Beispiel wäre hilfreich.

Wieso überhaupt mp3? Muss das auf einem Gerät laufen, das nichts anderes kann? mp3 ist 40 Jahre alt und proprietär. Es gibt wirklich besseres, grad wenn man eher zu open source neigt ☺

schmidt-10

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timothy2068

Wieso überhaupt mp3? Muss das auf einem Gerät laufen, das nichts anderes kann? mp3 ist 40 Jahre alt und proprietär. Es gibt wirklich besseres, grad wenn man eher zu open source neigt

Was wäre denn deine Empfehlung?

timothy2068

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Neue Frage, neuer Thread. Jetzt erläutere bitte erstmal deine Aufgabe genauer.

schmidt-10

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Wenn ich aus einem Musikvideo mit SoundConverter die Musik extrahiere erhalte ich eine mp3 Datei. Beim Abspielen habe ich festgestellt das die Datei abgespielt wird aber noch nicht gleich die Musik anfängt. Genau wie zum Schluss. Da läuft die Datei noch,aber die Musik ist längst vorbei. Manchmal beträgt der Unterschied bis zu 10Sekunden. Und das hätte ich gern weggeschnitten. Wenn möglich automatisch. Ich sage dem Programm im Ordner Musik liegen 5000 Dateien und nun schneide mir die Dateien auf die tatsächliche Musik.

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FFmpeg
Filter: silenceremove

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schmidt-10

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Ich habe FFmpeg auf meinem Rechner aber verstehe nur Bahnhof.

schwarzheit Ich denke du verstehst das alles. Für mich sind das nur Hieroglyphen. Wenn du das nicht Schritt für Schritt erklärst, dann wird das nichts.

trollsportverein

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FFmpeg Zauberformel für Stille entfernen von StackOverflow.com:

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schmidt-10 schrieb:

schwarzheit Ich denke du verstehst das alles. Für mich sind das nur Hieroglyphen. Wenn du das nicht Schritt für Schritt erklärst, dann wird das nichts.

Nö. Bischen Eigeninitiative musste schon selbst aufbringen. Reicht schon das ich das für dich gefunden habe was du auch selbst hättest finden können.

timothy2068

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Dann auch noch der Hinweis: Wenn du eine bereits verlustbehaftet kodierte Audiodatei nimmst und im Rahmen einer Nachbearbeitung nochmal neu kodierst, verlierst du zwingend Qualität.

Zwingend. Du kannst es nicht vermeiden. Manche meinen "das war doch mit 128 kbit/s kodiert, wenn ichs wieder mit 128 kbit/s kodiere, hab ich dieselbe Qualität", aber das stimmt schlicht nicht.

Erklärung: Alle verlustbehafteten Codecs von MPEG-1 über AAC bis Opus basieren auf technischer Verschlechterung, sie machen das nur so geschickt, dass die "Artefakte", die Ergebnisse der Verschlechterung, nicht wahrnehmbar oder zumindest nicht störend sind. Aber diese Artefakte werden beim nächsten Kodiervorgang mit einkodiert, zusätzlich kommen neue Artefakte dazu. Der Codec kann im Eingangssignal nicht unterscheiden, was Artefakt und was gewolltes Tonsignal ist. Und so treten die Artefakte mit jedem neuen Kodiervorgang immer deutlicher heraus. Was in der ersten Generation noch unhörbar war, kann in der dritten schon deutlich hörbar sein.

Ob das störend ist, kommt auf die Qualität des Ausgangsmaterials an. Wenn das mp3 mit 128 kbit/s ist, vergiss es, das ist so schon grenzwertig, das speichert man so ab und macht nie wieder was dran. Wenn das mp3 mit 384 kbit/s ist (und nie schlechter war) und du das wieder mit 384 kbit/s kodierst, wird kaum ein Verlust hörbar sein. (Messbar, also vorhanden, ist auf jeden Fall einer.)

Vermeiden kannst du Qualitätsverlust nur, wenn du deine Dateien ohne Neukodieren schneidest. Das geht auch, es geht nur nicht beliebig genau, weil das kodierte Audiomaterial in Blöcke aufgeteilt wurde, und ohne Umkodieren kannst du nur zwischen den Blöcken schneiden und nicht im Inneren eines Blocks. Aber dann behältst du zumindest die Qualität - falls du mit einer halben Sekunde Stille oder so noch leben kannst.

In ffmpeg setzt du dafür den Codec auf "copy", dann wird nicht neu kodiert. Beispiel:

ffmpeg -i quelldatei.mp3 -ss 5 -to 3:20 -c copy zieldatei.mp3

beginnt bei Sekunde 5 der Quelldatei und endet bei 3:20 der Quelldatei, erzeugt also eine Zieldatei von 3:15 Länge mit kopiertem (nicht neu kodiertem) Audiomaterial. Ungefähr, siehe oben.

Dakuan

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Was timothy2068 beschreibt ist grundsätzlich richtig. Aber ich denke, dass Problem fängt schon früher an. Man sollte wissen, welche Audio Kodierung in dem Video verwendet wurde (wird wohl nicht mp3 sein) um dann genau in diesem Format den "Grobschnitt" zu machen (falls möglich), was dann noch ohne Qualitätsverlust möglich ist. Die weiteren Schritte würden dann, je nachdem wie intelligent das Programm ist, zumindest teilweise (Anfang und Ende) eine Neucodierung erfordern.

PS. Ich hatte früher mal mit DV-Video gearbeitet. Da wurden beim Schneiden nur die Bereiche neu codiert, die nicht als bereits codierter Block vorlagen. Wenn das unter Linux auch möglich wäre, könnte man zumindest eine Neucodierung einsparen.

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